Reformation 2025 - "Mutig, stark und beherzt handeln"

Zum Reformationstag 2025 - passende THEMENSEITEN des RPI Loccum

Reformationstag 2025 – „Mutig, stark und beherzt handeln“

Reformationstag 2025 – „Mutig, stark und beherzt handeln“ Nicht nur erinnern und reden, sondern handeln: Angesichts Konflikten, Klimakrise und gesellschaftlicher Spaltung kann reflektierter Glaube Mut und Verantwortung unterstützen. Schüler*innen und Konfirmand*innen fordern, wichtige Entscheidungen nicht aufzuschieben, sondern Lösungswege zu finden und (an-) zu gehen. Die Materialien laden ein, dieses Anliegen in Schule und Gemeinde im Geist des Reformationstags aufzugreifen – gemeinsam mit jungen Menschen.

Zukunft

Klimakrise, Kriege, digitale Unsicherheiten – viele junge Menschen erleben ihre Gegenwart als „Krisenmodus“. Zukunft wirkt nicht selbstverständlich, sondern fragil. Im Religionsunterricht und in der kirchlichen Arbeit stellen sich neue Fragen: Wie verändert Künstliche Intelligenz unser Lernen und Menschenbild? Welche Hoffnungsbilder tragen in einer verunsicherten Generation und helfen zu Handeln? Und welche Impulse geben Ereignisse wie der Kirchentag 2025?

Die hier versammelten Materialien eröffnen Perspektiven, wie Zukunft im Unterricht und in Gemeinde kritisch, verantwortungsvoll und hoffnungsvoll bearbeitet werden kann.

RPI-Themenseite Zukunft

Demokratie braucht Bildung – und wir alle tragen Verantwortung

Angesichts von Populismus, Extremismus und gesellschaftlicher Spaltung setzen sich auch die Kirchen und das RPI Loccum für Menschenwürde, Nächstenliebe und Zusammenhalt ein. Materialien und Impulse zeigen, wie Demokratiebildung in Schule, Gemeinde und Religionsunterricht lebendig werden kann – vom Diskurs über Menschenrechte bis zu praktischen Aktionen im Vorfeld der Bundestagswahl. Gemeinsam bringen wir Herz und Verstand zusammen, um gute Antworten auf komplexe Fragen zu finden.

In dieser Fundgrube finden Sie Interviews, Artikel und eine Taskcard.

RPI-Themenseite Demokratiebildung

Reformation

Unsere Zusammenstellung mit weiteren Materialien, Impulsen, Podcasts etc. zur Reformation und zum Reformationstag allgemein finden Sie auf der Themenseite hier.

Ausgewählte Praxisartikel und Gottesdienste

Andreas Behr


Impulse zur gemeinsamen Auslegung von 1. Korinther 16,13-14, den Versen hinter der Kirchentagslosung „mutig – stark – beherzt“
 

Die Teilnehmenden können nichts falsch machen. Ob es Konfis sind oder Senior*innen, ein theologischer Gesprächskreis oder Schüler*innen. Sechs Impulse regen an, eigene Ideen, Bilder und Gedanken zum Bibeltext in eine gemeinsame Auslegung einzubringen. Alle Beiträge sind willkommen. Die Kategorien „Richtig“ und „Falsch“ spielen keine Rolle.

Simon Reinecke

Die „jesuanische Botschaft“ lohnt sich als primärer Unterrichtsgegenstand: Insbesondere dass Jesus Grundgedanken einer „neuen Sozialordnung verkündigt und punktuell praktiziert hat“1 , wird in der vorliegenden Sequenz zur Bergpredigt aufgegriffen, um deren auch „revolutionären“ Charakter im 8. Jahrgang am Gymnasium zu vermitteln. Diese Grundgedanken dienen dabei kompetenzübergreifend als Lösungsansatz aktueller ethischer Problemstellungen und sind zugleich essenziell mit dem Themenbereich „Gott“ verbunden.

In der fokussierten Unterrichtsstunde der Sequenz tritt das Leitthema „Verantwortlich handeln“ in den Vordergrund und es gilt, „die Relevanz der biblischen Botschaft für aktuelle Konflikte und eigene Handlungsmöglichkeiten“ zu fördern und zu prüfen.

Lotte Blattmann

Luther in die Grundschule!

Die Unterrichtseinheit folgt in Schlaglichtern dem
Lebensweg Martin Luthers; die Schüler*innen reflektieren dabei Luthers Menschen- und Gottesbild sowie deren Entwicklungen.

Ein Fazit der engagierten Beschäftigung mit Luther für Kinder in der Grundschule lautet: "Rechtfertigung im Glauben als das Zur-Ruhe-Kommen, das In-seiner-Person-Mitte-Sein, das Gegründet-sein-in-Gott, das wertvolle, zwecklose Sein: Diese Versprachlichung des alten Zusammenhangs ist heute durchaus anschlussfähig, auch für die Schülerinnen und Schüler einer 4. Klasse, die die Suche nach Identität umtreibt."

Julia Bernstein und Florian Diddens

 Antisemitismus an Schulen

In den vergangenen Jahren ist mit einer Medienberichterstattung über Angriffe auf jüdische Schüler*innen der Antisemitismus an Schulen als ein über lange Zeit vernachlässigtes Problem für die Öffentlichkeit sichtbar geworden. In der Institution Schule, die ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag nach dem Antisemitismus entgegenzuwirken verpflichtet ist, konkretisiert sich der Antisemitismus als gesellschaftliches Problem.

Der zunehmende Antisemitismus in Deutschland bildet sich in der Schule als gesellschaftlicher Mikrokosmos ab, darüber hinausgehend strukturiert sich das Problemfeld entlang einer spezifischen Eigengesetzlichkeit antisemitischer Diskriminierung, wie auf der Grundlage der Darstellung der Befunde einer soziologisch-qualitativen Studie mit Fokus auf die Perspektiven der Betroffenen und deren Divergenz zur Problemwahrnehmung von Lehrkräften rekonstruiert wird.

  

Christina Harder

Der Mensch ist als einziges Lebewesen dazu in der Lage, alles Leben auf der Erde zu zerstören. Mit den technischen Möglichkeiten der Moderne in Medizin, Biologie und anderen Bereichen hält der homo sapiens Mittel mit großer, tiefgreifender Macht in seinen Händen. Die Folgen ihrer Anwendung wirken nämlich bis weit in die Zukunft hinein – über ein Menschenleben, ja, Generationen hinaus. ...

Wie kann eine ethische Reflexion auf die Entwicklung moderner Hochtechnologie in vielen Bereichen reagieren? Wie kann eine Ethik aussehen, die Wirkungen auf zukünftiges Leben mitbedenkt? Auf diese Frage hat der jüdische Philosoph und Theologe Hans Jonas (1903-1993) in seinem Werk „Das Prinzip Verantwortung. Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation“ (1979) mit einem ethischen Neuansatz eine Antwort gegeben.

Silke Leonhard, Christina Harder, Matthias Hülsmann und Gert Liebenehm-Degenhard

Die Besucher*innen erhalten am Eingang einen Lebkuchen oder eine kleine Tüte mit Lebkuchen unterschiedlicher Formen (Stern, Herz, Brezel).

Musik
Potpourri mit Anklängen aus „In der Weihnachtsbäckerei

Begrüßung
Herzlich willkommen in diesem Jahr zur... Campusandacht.

Viele Monate halten wir schon aus, warten wir schon, so kommt es uns manchmal vor. Leben war über weite Strecken ganz anders, wenig gemeinsam, viel auf Distanz mit Vorsicht und Sorgen, für manchen mit Ruhe. Der Raum unserer Herberge war und ist zeitweise wenig bewohnt, fühlt sich leer an und doch manchmal eng, anders.

Wir warten. Warten, dass es anders und besser kommt als erwartet.
Im Advent warten wir und gehen zugleich der Zeit und der Gestalt dessen entgegen, der versprochen hat: Siehe, ich mache alles neu, Wir erwarten das, was und den, der Heil und Leben mit sich bringt.

Susanne Paetzold

Kinderkathedrale – eine Kirche von, mit und für Kinder!

„Meine Eltern sind schon gegangen, aber ich bleibe noch!“ (Emma 10 Jahre)

Eine finnische Idee wird zum Reformationsjubiläum in Hildesheim wirklich. Die gotische St. Lamberti Kirche wird eine Kirche von, mit und für Kinder. „KinderKathedrale 2017“ ist ein Projekt auf Zeit, bietet in besonderer Weise Möglichkeiten der Beteiligung, aktiviert Gemeinde und wirkt in die Stadt hinein. Das Beispiel der St. Lamberti Kirche in Hildesheim soll anregen, an anderen Orten ein eigenes Projekt „KinderKathedrale“ zu wagen.

KinderKathedrale heißt für uns, mit Kindern den je besonderen Kirchenraum zu entdecken, Glaubensspuren wahrzunehmen, ins Spiel zubringen und neue Erfahrungen mit und in dieser Kirche zu machen. KinderKathedrale ist Kirche von, mit und für Kinder. Auch die Lebenswirklichkeit von Familie und gesellschaftliche Rahmenbedingungen werden wahrgenommen.

Storm und der verbotene Brief

"Nichts ist unmöglich.“ Diese Überzeugung, die das Waisenkind Marieke im entscheidenden Moment zu Storm, Sohn eines Druckers im Antwerpen des Jahres 1521, spricht, wird zur Triebfeder dieses Films, den anzuschauen sich nicht nur mit Jugendlichen lohnt.

Vorstellung und Rezension: Kirsten Rabe

Arbeitshilfen