Religionen im Gespräch

Warum tragen muslimische Frauen Kopftuch? Was sagt der Islam zu Homosexualität? Woran genau glauben eigentlich Aleviten? Und was hat es mit dem Gerücht auf sich, Eziden würden einen Vogel anbeten?
Um solche und ähnliche Fragen geht es beim Online-Format „Crashkurs Weltreligionen“. Vier Mal im Jahr laden das RPI und das Haus kirchlicher Dienste (HkD) gemeinsam zu einem digitalen Crashkurs ein.
Bei jedem Termin diskutiert Professor Dr. Wolfgang Reinbold mit einem Experten oder einer Expertin über eine Religion, die Menschen christlichen Glaubens vielleicht eher unbekannt ist.
Bisher ging es um das Alevitentum und den schiitischen Islam, bis zu den Sommerferien sollen der sunnitische Islam und das Ezidentum folgen.
Im Anschluss an das Gespräch können die zugeschalteten Teilnehmenden aus Schule, Gemeinde und Kita ihre Fragen loswerden.
Wer eine Veranstaltung verpasst hat, kann sie sich später online anschauen. Dort werden alle Gespräche als RPI-Special der renommierten monatlichen Reihe des HkD, „Religionen im Gespräch“, ausgestrahlt.

alle Folgen
PD Dr. Silke Leonhard: „Wir setzen im Tagungsbetrieb auf größtmögliche Sicherheit!“ / Foto: Andreas Behr

Präsenz bleibt unser Schwerpunkt

Interview mit Rektorin PD Dr. Silke Leonhard

Wie geht das RPI mit der anhaltenden Corona-Pandemie und den Folgen wie Kontaktbeschränkungen, Impfstatuskontrolle und Testpflicht um? Im Interview zeigt sich Rektorin PD Dr. Silke Leonhard zuversichtlich, dass irgendwann wieder langfristige Planungen und mehr Begegnungen möglich sind. Bis dahin setzt das RPI auf Präsenz bei größtmöglicher Sicherheit.

zum Interview
Hermann Buß, Stiller Wandel II, 2016, Öl auf Leinwand/Holz, 98 x 78 cm

Bilder aus der Tschernobyl-Sperrzone

HERMANN BUSS: POLESSJE-ELEGIE - DAS VERLORENE LAND

Ausstellung im RPI: 24. November 2021 bis 08. Februar 2022

Die 35 großformatigen Bilder zeigen mit künstlerischen Mitteln, wie die Tschernobyl-Katastrophe vom 26. April 1986 das Land und die Menschen verändert hat. Sie erinnern uns an die „not-wendende“ Hilfe, wie sie z. B. die landeskirchliche Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers leistet. Gleichzeitig bringen sie uns einen vergessenen europäischen Nachbarn näher und machen uns neugierig auf neue Begegnungen.

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Der neue Loccumer Pelikan ist da

Thema: Sehnsuchtsorte

Schmerz und Sehnsucht: Mit diesen beiden Merkmalen hat der Praktische Theologe Henning Luther die fragmentarische Existenz des Menschen skizziert. Sie kennzeichnen das Leben und Erleben auch der krisenhaften Zeit, die sich gerade dehnt. In der Romantik galt Sehnsucht als der Weg des Strebens nach Unendlichkeit – wir Menschen möchten gern manchem Schmerz ein Ende machen. Ob der Schmerz die Sehnsucht nährt?

Erfahrungen von Grenzen und Eingeschlossen-Sein wie in der Pandemie fördern die Sehnsucht nach dem anderen Ort und Leben; daher werden die allmählich zurückkehrenden Möglichkeiten des Reisens noch bewusster wertgeschätzt als vor der Corona-Zeit.

Immerhin gehört zum Leben und Glauben in der Gegenwart sicherlich auch mehr Suchen als Finden, ...

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Beruf trifft Religion

„Beruf trifft Religion – Greifswald trifft Karlsruhe trifft Dresden trifft Bonn – BRU mit Kauffrauen trifft Religionspädagogik mit Erziehern – Schulpfarrerin trifft staatliche Lehrkraft trifft …“

Unter diesem Motto fand Anfang Dezember das erste deutschlandweite digitale Event für Berufsschulreligionsunterricht statt. 

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Regionalbischof Dr. Detlef Klahr verabschiedete die Geschäftsführerin der Arbeitsstelle für Evangelische Religionspädagogik in Ostfriesland, Pastorin Dr. Ute Beyer-Henneberger, in den Ruhestand. / Foto: Hannegreth Grundmann

„Ein Glücksfall für unsere Region!“

Regionalbischof Klahr verabschiedete ARO-Geschäftsführerin Dr. Ute Beyer-Henneberger in Aurich 

öso. Aurich. Ein Glücksfall für unsere Region sei Pastorin Dr. Ute Beyer-Henneberger, sagte Regionalbischof Dr. Detlef Klahr im Gottesdienst zu ihrer Verabschiedung als Geschäftsführerin der Arbeitsstelle für evangelische Religionspädagogik in Ostfriesland (ARO) in der Lambertikirche in Aurich. So hatte Dr. Klahr es schon zu ihrer Einführung vor 13 Jahren formuliert und das habe sich in den vergangenen Jahren dann auch gezeigt. Er kenne nur wenige Menschen, die das Thema „Bildung als Lebensaufgabe“ so stark präge wie Dr. Beyer-Henneberger. Es sei das zentrale Thema, das sich durch ihren beruflichen Werdegang hindurchziehe und sie sicher auch weiterhin begleite.

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Liebe Gäste des RPI,

wir freuen uns, dass wir bei uns auf dem Campus Loccum den Tagungsbetrieb aufrecht erhalten können.
Zum Schutz aller gilt die 2Gplus-Regel. Sie kommt auch Ihnen zugute: Sie dürfen kommen, wenn Sie geimpft oder genesen sind, und Sie sind hier vor Ort so gut wie möglich geschützt.
Bei Ankunft in Loccum weisen Sie nach, dass Sie geimpft oder genesen sind. Außerdem brauchen Sie den Nachweis eines tagesaktuellen Tests (kein Selbsttest). 
Details zu diesen und weiteren Regeln finden Sie im Hygienekonzept.

Herzlich willkommen in Loccum!

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Religionen im Gespräch

Welche Fragen sind in der Schule besonders wichtig? Worauf kommt es an in multireligiösen Klassen? Diesen Fragen wenden wir uns in der Reihe „Religionen im Gespräch" zu.

 

Religionen im Gespräch

Weiterentwicklung des Religionsunterrichts in Niedersachsen

Der konfessionell-kooperative Religionsunterricht blickt auf 20 Jahre Erfolgsgeschichte zurück – auch dank solcher Lehrkräfte wie Ihnen, die Sie theologisch kompetent, pädagogisch klug und mit viel Engagement diesen KoKoRu erteilt haben. 

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Nachrichten

Sprachforscher fordert Reflexion über umgedeutete Corona-Begriffe

Hannover (epd). Der Sprachwissenschaftler Peter Schlobinski warnt davor, Begriffe von Corona-Skeptikern wie „Spaziergang“ oder „Querdenken“ unreflektiert zu übernehmen. Zwar nutzten viele ...

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Bovenschulte: Vielfalt der Religionen ist eine Bereicherung

Bremen (epd). Vertreter von acht Religionsgemeinschaften haben am Sonntag in Bremen bei einem digitalen Friedensgebet ihre Verbundenheit betont und zum Frieden aufgerufen. „Bremen ist heute mehr ...

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