Unsere Angebote

Mann und Frau im Islam

Fortführung der Reihe Religionen in der Schule / Crashurs Weltreligionen
In Kooperation mit dem Haus kirchlicher Dienste

Lehrerinnen und Lehrer klagen oft darüber, dass sie in der Schule von muslimischen Jungs nicht respektiert werden. Ist das ein Klischee? Oder eine Realität? Was ist da los, und was ist zu tun?

Darüber haben wir mit Imam Benjamin Idriz von der Islamischen Gemeinde in Penzberg gesprochen.

Moderationen: Dr. Michaela Veit-Engelmann und Prof. Dr. Wolfgang Reinbold

Das Gespräch ist auch als podcast verfügbar, bei iTunes,
Spotify, Podcast.de und als Alexa-Skill.

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Mit Augen, Ohren und Fingern eine biblische Geschichte erleben

Evangelische Kirche veröffentlicht erste „Fühlbibel“ für blinde, sehbehinderte und sehende Kinder

Mit Augen, Ohren und Fingern eine biblische Geschichte erleben
Mit „Deine Fühlbibel“ - Die Geschichte von Jona erscheint jetzt die erste Fühlbibel für blinde, sehbehinderte und sehende Kinder herausgegeben vom Dachverband der evangelischen Blinden- und evangelischen Sehbehindertenseelsorge (DeBeSS).
Eine Kinderbibel für alle Kinder? „Das ist möglich,“ sagt Pfarrerin Barbara Brusius, theologische Referentin von DeBeSS, „mit unserer „Fühlbibel“ können die Kinder bei den Geschichten nicht nur mit den Augen, sondern auch mit den Ohren und den Fingern mit dabei sein und die Geschichte erkunden. ...

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Vera Volta - Gesicht zeigen

Ausstellung im RPI Loccum vom 25. Januar bis zum 2. April

VERA VOLTA:
"Ich wurde am 5.11.1961 in Mainz als Vera Semmelrock geboren und bin mit meinen Eltern, zwei Schwestern und einem Bruder in Frankfurt/Main aufgewachsen. Ich habe in einem offenen und an Kultur interessierten Elternhaus eine hohe Toleranz für unterschiedlichste Lebenskonzepte entwickelt und bin ein Mensch mit einer starken Affinität zu unterschiedlichen Künsten.

Die bildende Kunst gehört zu mir, seit ich denken kann. Ich habe schon als Kind sehr viel gemalt und gezeichnet. Ich hatte Phasen, in denen ich intensiv an Themen gearbeitet habe. Es hat mich glücklich gemacht, mich selbst, meine Gefühle und Ideen auszudrücken.

Ich habe immer an meine Kunst geglaubt, auch wenn ich aufgrund meiner Tätigkeit als Erzieherin phasenweise wenig Zeit für sie hatte." ...

Text und Foto: Vera Volta / privat

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Konfis – eine wichtige Gemeinde auf Zeit

Elf neue Berater*innen für Konfi-Arbeit erhalten nach erfolgreicher Weiterbildung ihr Zertifikat

Auswendig lernen, im Gottesdienst auf dem Präsentierteller sitzen und am Ende eine Prüfung vor dem Kirchenvorstand ablegen – so lief die Konfirmandenzeit früher ab. Und heute? „Ich finde durchaus, dass die Konfis etwas über die Zehn Gebote lernen und das Vaterunser sprechen können sollten“, sagt Ilse Mörchen. „Aber sie müssen verstehen, warum – und was das mit ihnen zu tun hat.“ Ilse Mörchen ist Diakonin in der St.-Paulus-Gemeinde in Buxtehude und eine von elf neuen Berater*innen für die Konfi-Arbeit. Am Mittwoch wurde „Kurs 8“ in einem Gottesdienst in Loccum für diesen Dienst gesegnet.

„Ich arbeite sehr gerne mit Konfirmand*innen, das ist auch seit langem ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit als Diakonin“, sagt Mörchen. „Mich in diesem Bereich weiterzubilden, hat mich gelockt. Ich bin jetzt 54 Jahre alt und habe inzwischen auch so viel Berufserfahrung, dass ich mir zutraue, andere Kolleg*innen zu beraten.“ Dabei ist die berufsbegleitende Weiterbildung unter Federführung des Religionspädagogischen Instituts Loccum (RPI) kein Spaziergang. Sie erstreckt sich über zwei Jahre und umfasst mehrere Seminare, eine Hospitation mit Beratungsgespräch und einen Abschlussessay.

„Die Weiterbildung hat mir neue Türen geöffnet und gezeigt, wie Konfi-Arbeit aussehen kann“, sagt Martyna Pieczka. ...

Text und Fotos: Lothar Veit / EMA

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Kirchen wollen Verhandlungen über Einführung des Christlichen Religionsunterrichts starten

Gespräche mit dem Land Niedersachsen könnten bald beginnen

Die niedersächsischen katholischen Bistümer, das katholische Offizialat Vechta und die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen möchten mit dem Land Niedersachsen in Verhandlungen zur Einführung eines Christlichen Religionsunterrichts eintreten. Einen entsprechenden Beschluss haben die leitenden Geistlichen der beteiligten Kirchen auf Basis vorangegangener Gremienentscheidungen getroffen.

Ziel der Gespräche mit der Landesregierung ist es, ein Fach Christlicher Religionsunterricht (CRU) in gemeinsamer Verantwortung der Kirchen als ordentliches Unterrichtsfach anstelle des bisherigen katholischen und evangelischen Religionsunterrichts an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen einzurichten. Die Verhandlungen sollen nach dem Wunsch der Kirchen zu Beginn des Jahres 2023 aufgenommen werden. ...

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Rückblick auf das Schülerforum to go "Letzter Halt"

"Unser Religionskurs der Q2 [hat] bei dem Workshop "#haltmich – der Sound der Hoffnung" mitgemacht, der von Pastorin Veit-Engelmann vom Religionspädagogischen Institut Loccum unterhaltsam angeleitet wurde. Angeboten wurde er im Rahmen des "Schülerforums to go", das die Ev. Luth. Landeskirche Hannover ... für Schulen in ganz Niedersachsen organisiert hat.

Zum Einstieg in den Workshop hat Frau Veit-Engelmann uns kleine Karten ausgeteilt, auf denen ein kleiner Redeanstoß zum Thema "Halt und Hoffnung" stand. Mit einem Partner sollten wir dann ein kurzes Gespräch führen, in dem wir erzählt haben, was wir zu dem Satz denken und wie unsere eigene Sicht zu dieser Aussage ist. Wenn eine Frage auf der Karte stand, haben wir unserem Gegenüber diese aus unserer Sicht beantwortet."...

Text: Kiara Funk und Eileen Teuteberg (Otto Hahn Gymnasium Göttingen)

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Escape Room Loccum

Bei einer Tagung im RPI Loccum entwickeln Lehrkräfte Exitspiele für den Religionsunterricht

Escape Games erfreuen sich immer größerer Beliebtheit: Eine Gruppe von Menschen ist in einem Raum eingeschlossen und kommt nur wieder heraus, wenn sie in einer bestimmten Zeit Rätsel löst; Gruselfaktor manchmal inklusive.

„Das Konzept lässt sich auch auf den Religionsunterricht übertragen – natürlich ohne dass die Schüler*innen dabei eingesperrt werden!“, sagt RPI-Dozentin Lena Sonnenburg und lacht. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Kerstin Hochartz bietet sie eine Tagung zu Escape Games (to escape = entkommen, games = Spiele) im Religionsunterricht an.

„Exitspiele und Escape Rooms sind auch bei Kindern und Jugendlichen gerade sehr angesagt“, ergänzt Hochartz. „Aber sie machen nicht nur Spaß, sondern sie fördern auch die Kommunikation und Kooperation im Team, das logische Denken und die Bereitschaft, die eigene Frustrationsgrenze nach oben zu verschieben.“ ...
 

Text: Michaela Veit-Engelmann

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Als der Loccumer Pelikan in die Mauser kam - ein Überschallflug durch 125 Ausgaben

Wie sieht die Zukunft des Religionsunterrichts aus? Wer bei diesem Thema fundiert mitreden möchte, muss den Loccumer Pelikan lesen. Hier finden sich klug formulierte Gedanken, thematisch und fachlich am Puls der Zeit. Ein Beispiel: „Weil die christlichen Konfessionen im gleichen Wort Gottes ihren gemeinsamen Wahrheitsgrund sehen, wären Schritte zu einer interkonfessionellen Öffnung des RU – wenn darunter nicht die Abschaffung der konfessionellen Rückbindung des RU verstanden wird – nicht nur ein pädagogischer Gewinn, sondern auch theologisch verantwortbar und wünschenswert.“

Was klingt wie ein aktueller Debattenbeitrag zum Christlichen Religionsunterricht, stammt aus der Erstausgabe des Pelikans von 1991. Die deutsche Wiedervereinigung war noch jung und musste organisiert werden. Auch wenn viele Menschen sicher andere Prioritäten hatten – die Frage nach der Daseinsberechtigung des Religionsunterrichts gehörte dazu. Und so gab es viele Stimmen wie etwa den „Braunschweiger Ratschlag“, verkündet anlässlich eines runden Professorengeburtstages. Getreu dem Motto „Ratschläge sind auch Schläge“ stieg der Loccumer Pelikan in Gestalt des späteren Rektors Bernhard Dressler in die Diskussion ein. „Kontroverses – Offen gesagt“ hieß die Rubrik, die es heute nicht mehr gibt. Womöglich ist die offene Kontroverse für den Pelikan so selbstverständlich geworden, dass es keiner eigenen Rubrik mehr bedarf....

Text und Foto: Lothar Veit

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„Kinder aufrichten statt unterrichten“ Margret Rasfeld im RPI

Für die Bildungsvisionärin Margret Rasfeld steht fest: Das bisherige Schulsystem taugt nicht für die Herausforderungen der Zukunft.

Der Einstieg ist drastisch: Naturkatastrophen, Umweltzerstörung, Artensterben, Weltuntergang. „Und was machen wir? Nichts.“ Es ist still im Loccumer Hörsaal A, als die Bildungsvisionärin Margret Rasfeld einen Film zeigt und damit den Status Quo der Welt und dann der Schulwelt beschreibt. Wer den Klimawandel und andere Katastrophen aufhalten will, muss auch das Schulsystem ändern, davon ist die ehemalige Schulleiterin überzeugt.

Auf Einladung des Religionspädagogischen Instituts Loccum (RPI) spricht sie vor Schulleiter*innen an niedersächsischen Grundschulen – und nimmt diese von mancher Kritik aus. Hier sei man pädagogisch längst weiter als etwa an Gymnasien. Doch viele Schulen arbeiteten noch nach veralteten Prinzipien. Sie förderten Selektion und Konkurrenz, ließen wenig Freiraum für Kreativität und produzierten „fremdbestimmte, dauerbewertete Menschen mit Fehlerangst“. Dem hält sie das Credo des Reformpädagogen Otto Herz entgegen: „Kinder aufrichten statt unterrichten ist die Aufgabe von Schule“. ...

Text und Foto: Lothar Veit

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Hochgeladen ins Jenseits? Religionslehrkräfte beschäftigen sich mit aktuellen Jenseitsvorstellungen

Wie lässt sich das Thema Auferstehung im RU vermitteln? Wie kann man mit modernen Jenseitsvorstellungen in Fernsehserien dazu arbeiten?

Wer im Jahr 2033 etwas auf sich hält, der lebt nach dem Tod in einer virtuellen Realität namens Lake View weiter. Dorthin kann man seine Erinnerungen vor dem Tod „hochladen“ lassen – daher der Titel der Fernsehserie „Upload“ –, um dann als Avatar für immer Urlaub zu machen. Zumindest wenn man das nötige Kleingeld dafür hat. Auf denjenigen oder diejenige warten jeden Tag ein leckeres Buffet, Sandstrand und Sonnenuntergang. Und wenn man auf der Erde jemanden hat, der dafür zahlt, gibt es Extras und Idylle pur. Willkommen in einer Realität, in der der Kapitalismus auch vor dem Jenseits nicht Halt macht.


„Mich hat diese Serie begeistert“, sagt Martina Hoffmeister; sie ist Religionslehrerin am Johannes-Althusius-Gymnasium Emden. „Ich brauchte etwas, um mit meinen Schüler*innen zu Themen wie Tod und Sterben zu arbeiten. Und Upload bietet so fremde Bilder dafür und spricht existenzielle Fragen so sehr aus einer Distanz heraus an, dass man damit gut unterrichten kann.“


Ihre Unterrichtsideen gibt Hoffmeister deshalb bei einer Fortbildung unter dem Titel „Auferstehung 2.0“ im Religionspädagogischen Institut Loccum (RPI) an Religionskolleg*innen aus Gymnasien, Gesamtschulen und Berufsbildenden Schulen weiter. Geleitet wird diese Tagung von RPI-Dozentin Linda Frey, die begeistert ist von der Resonanz, die dieses Thema findet: „Im Grunde geht es ja nicht nur um Jenseitsfragen, sondern um Menschsein insgesamt, darum, wie Menschen sich durch die Nutzung von Social Media verfügbar machen.“ ...

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Lieder und Materialien mit dem Michaeliskloster Hildesheim

Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde und Schule finden sich hier jahreszeitlich ausgerichtete Lieder und Materialien. Die Lieder von unterschiedlichen Komponist*innen lassen sich direkt anhören, Noten und Sätze herunterladen.

"Bittet, so wird euch gegeben..." Jesus regt zum Vertrauen an - das Februarlied "Bitte für dich" (Text und Musik: Til von Dombois) verleiht einem suchenden Bitten Klang und wird ergänzt durch liturgische Impulse.

Zu allen Liedern und Materialien: 1 Jahr - 12 Songs

#EineTrachtLiebe - per social media zur gewaltfreien Erziehung

Unter dem Hashtag #EineTrachtLiebe hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung eine digitale Kampagne zum Thema „Gewaltfreie Erziehung" gestartet.

Eine Themen-Website und unterschiedliche Postings auf dem Kampagnenkanal bei Instagram sollen Erziehende sensibilisieren und unterstützen, bei Stress und Überforderung Alternativen zu Gewalt in der Erziehung zu finden.

Für Lena Sonnenburg, Dozentin für den Bereich Grundschule am Religionspädagogischen Institut in Loccum, ist die Kampagne ein wichtiges Signal. Ohne den Ausbau ergänzender Hilfsangebote vor Ort sei ein Wandel in der Erziehung aber schwierig. ...

Lilian Gutowski/EMA

Ausführliche Nachricht und Tipps zur Deeskalation

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Du bist ein Gott, der mich sieht - Prominente beim Epiphanias-Empfang über Menschen, die besondere Aufmerksamkeit verdienen

DREI FRAGEN ZU social media in der Kirche...

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Bewerbung bis zum 2.2.23 möglich

Das Europaparlament und die Stiftung Int. Karlspreis zu Aachen verleihen jedes Jahr den #Jugendkarlspreis. 2022 gewann das Orchester ohne Grenzen @orqsf aus Portugal und Spanien.
Menschen zwischen 16 und 30 Jahren, die an einem Projekt mit europäischer Dimension arbeiten, können sich hier bewerben und Mittel für ihre Initiative gewinnen.

Die Woche für das Leben 2023

Die ökumenische Woche für das Leben widmet sich vom 22.-29. April 2023 den existenziellen Krisen der jungen Generation. Soziale Isolation und Zukunftsängste führen bis heute bei vielen jungen Menschen zu krisenhaften Situationen, aus denen sie selbst manchmal keinen Ausweg mehr erkennen können.

Website mit Materialien etc.

Stellenausschreibung in ökumenischer Verantwortung

Zwei Lehrer*innen (m/w/d) für das Projekt „Einführung eines Christlichen Religionsunterrichts in Niedersachsen“ gesucht.

Christlicher Religionsunterricht

Grafiken, Informationen, Stellungnahmen und Texte zum Christlichen Religionsunterricht und dem Beratungsprozess finden Sie hier.

Stellungnahmen aus dem RPI finden sie im Themenbereich CRU.

Nachrichten

Erste "Schwarze Kinderbibliothek" in Bremen in eigenen Räumen

Bremen (epd). Die nach Angaben der Initiatoren erste „Schwarze Kinderbibliothek“ in Deutschland hat in der Mathildenstraße 89 in Bremen jetzt eigene Räume bezogen. Die Bibliothek wurde im Mai ...

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Evangelische Kirche will Kampf gegen Antiziganismus verstärken

Berlin, Hannover (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will sich verstärkt gegen Antiziganismus engagieren. Im Rahmen eines Gedenkgottesdienstes für die 500.000 in der NS-Zeit ...

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Energiekrise: Hilfen von Kirche, Diakonie und Staat

Unterstützung der Schwächsten und nachhaltiges Wirtschaften

Evangelische und katholische Kirche sind sich einig: "Wir sind dafür verantwortlich, Menschen unabhängig von ihrer Religion oder Weltanschauung in Notsituationen zu helfen. Zugleich müssen wir selbst nachhaltig wirtschaften und den Energieverbrauch deutlich senken."

Dazu zählt, dass caritativ-diakonisches Handeln zur Bekämpfung von Hunger und Armut durch Beratung, Tafeln, Wärmestuben und anderes ausgeweitet wird.

Umfassend informiert diese Seite (laufend aktualisiert).

Das Infoportal zum #wärmewinter, der gemeinsamen Aktion von Diakonie und EKD, bietet Anregungen und Beispiele für Hilfe zur Energiekrise. Ein epd-Video "Kirchen öffnen nachts für Obdachlose" finden Sie hier.