Flüchtiges im schönsten Sinne bot die Jazz-Harfenistin Rebecca Hempel. / Foto: Lothar Veit

Flüchtiges mit Langzeitwirkung

Midissage der Loccumer Kunstausstellung mit Werken von Axel Kawalla

Eine schönere Rückmeldung könne er als Künstler nicht bekommen: „Die Bilder haben das Gespräch mit mir gesucht“, habe ihm eine Besucherin seiner Ausstellung erzählt. Der Künstler heißt Axel Kawalla, die Ausstellung trägt den Titel „Flüchtiges“ – flüchtige Bilder, die nachhaltig wirken.

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Müsste da nicht Musik sein?

Arbeitshilfe zu Popsongs im Religionsunterricht an Berufsbildenden Schulen

„Müsste da nicht Musik sein?“, so fragt der Sänger Wincent Weiss. In der Tat: Viele Jugendliche hören fast ununterbrochen Musik. Und ihre Idole befassen sich öfter mit religiösen Themen, als man so denkt. Denn worum geht es in Popsongs? Fast immer um Liebe, Trauer, Verlust und den Sinn hinter all dem. Grund genug, auch im Religionsunterricht einmal hinzuhören auf das, was da so aus den Kopfhörern der Schüler*innen strömt – und was ihre Sicht auf die Welt mit prägt.

Die RPI-Dozentin Michaela Veit-Engelmann und die Berufsschulpastorin Bianca Reineke haben deshalb eine Arbeitshilfe verfasst, die für jede Zielformulierung der Rahmenrichtlinien (Niveau 2 – 4) einen Popsong vorstellt und konkrete Anregungen zum Einsatz im Religionsunterricht bietet. Denn in der Tat: Immer dann, wenn´s am schönsten ist, dann müsste da Musik sein!

Die Arbeitshilfe ist für die Berufsbildende Schule konzipiert, bietet aber auch reichlich Anregungen für den Einsatz an anderen Schulformen oder in der Konfi-Arbeit.

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Im Interview: Dr. Kerstin Gäfgen-Track, Bevollmächtigte der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, und Dr. Jörg-Dieter Wächter, Leiter der Hauptabteilung Bildung im Bistum Hildesheim.

"Wir haben den Korken von der Flasche gezogen“

Seit einem Jahr ist die Idee eines christlichen Religionsunterrichts (CRU) in der Welt, der den bisherigen evangelischen und katholischen Unterricht ablösen soll. Der Beratungsprozess über ein Positionspapier der evangelischen Kirchen und katholischen Bistümer in Niedersachsen sollte im Mai mit einem Symposion zu Ende gehen. Nun wurde der Prozess auch pandemiebedingt bis zum Herbst verlängert, um eine noch breitere Beteiligung zu ermöglichen.

Dr. Kerstin Gäfgen-Track, Bevollmächtigte der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, und Dr. Jörg-Dieter Wächter, Leiter der Hauptabteilung Bildung im Bistum Hildesheim, berichten im Interview, welche Erkenntnisse sie im vergangenen Jahr überrascht haben, wo sie schon jetzt einen großen Gewinn für den Religionsunterricht sehen und wie es weitergehen wird. Denn, so Gäfgen-Track: „Wir haben den Korken von der Flasche gezogen und eine bundesweite Diskussion über die Zukunft des Religionsunterrichts angestoßen.“

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Das RPI-Kollegium nimmt Stellung zum Christlichen Religionsunterricht

Die beiden großen christlichen Kirchen in Niedersachsen wollen zukünftig gemeinsam Verantwortung für einen christlichen Religionsunterricht übernehmen. Dieser Aufschlag sei „kühn“ zu nennen, sagt PD Dr. Silke Leonhard, die Rektorin des Religionspädagogischen Instituts Loccum. Er sei „wagemutig, verwegen, plötzlich, eigenwillig, weit über das meiste hinausschießend, was an gemeinsamer, ja ökumenischer Arbeit bisher möglich schien!“ Viele Fragen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch ungeklärt und können auch noch nicht geklärt sein. Was ist zum Beispiel für die Grundschule zu beachten? Welche Probleme stellen sich am Gymnasium und im Hinblick auf das Abitur? Wie wird es an den Berufsbildenden Schulen weitergehen, wenn CRU eingeführt wird? Das Dozierendenkollegium des RPI Loccum nimmt diese und andere Aspekte in den Blick; es berät Lehrkräfte und Multiplikatoren, moderiert Diskussionsrunden und hat nun selbst Stellungnahmen zu den Herausforderungen veröffentlicht, wie sie der CRU für die unterschiedlichen Schulformen und gemeindepädagogischen Bereiche mit sich bringt.

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Neu: Loccumer Pelikan 1/2022

Religion und Philosophie

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Pastorin Antje Wachtmann stellte digitale Ideen für Kirchenraumpädagogik vor. / Foto: Michaela Veit-Engelmann

Schnitzeljagd mit Smartphone

Tagung in Loccum: Wie geht Kirchenpädagogik im digitalen Zeitalter?

In der Kirche erklingt die Orgel, doch auf der Orgelbank sitzt kein Organist. Man hört leise Erklärungen über den Altar, die Deckenbemalung oder den Taufstein, dabei findet gerade gar keine Kirchenführung statt. Überall im Kirchenraum stehen Menschen mit ihren Smartphones und lauschen. Andere sitzen einfach still da oder zünden eine Kerze an, ganz ohne Technik. Dazwischen wuseln jüngere Kirchenbesucher*innen herum, auch sie mit einem Handy in der Hand. Sie zählen die Stufen zur Kanzel oder die Glasfenster im Chorraum, sie suchen nach Informationen zu den Öffnungszeiten oder machen ein Foto von ihrem Lieblingsort in der Kirche. Mit all diesen Angaben füttern sie ihr Smartphone, denn sie sind gerade bei einer digitalen Schnitzeljagd unterwegs, Siegerehrung am Ende inklusive.

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Loccumer Pelikan 4/2018

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Loccumer Pelikan 4/2018

Krieg und Frieden

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Religionen im Gespräch

Welche Fragen sind in der Schule besonders wichtig? Worauf kommt es an in multireligiösen Klassen? Diesen Fragen wenden wir uns in der Reihe „Religionen im Gespräch" zu.

 

Religionen im Gespräch

Nachrichten

Medienkompetenz: Landesmedienanstalt vergibt Sonderpreis an Schulen

Hannover (epd). Niedersächsische Schüler, die eigene Podcasts oder Audiobeiträge in ihrer Schule oder bei Bürgersendern veröffentlicht haben, können sich noch bis zum 1. Juli in der Kategorie ...

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Himmlische Gaben für Juden und Christen - Was das christliche Pfingsten und das jüdische Schawuot verbindet

Hannover (epd). Juden und Christen feiern 50 Tage nach Pessach und Ostern ein Geschenk des Himmels: die Juden die Gabe des Gesetzes, der Tora, die Christen die Sendung des Heiligen Geistes. 2022 ...

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