AKTUELL

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Wenn die Bibel Bilder von der Zukunft malt…

Von Michaela Veit-Engelmann

Das Reich Gottes hat schon begonnen – wie wird es vollendet?

Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“, sagt das Sprichwort. Zukunft ist unverfügbar – doch ist es zentraler Bestandteil des christlichen Bekenntnisses, dass die Zukunft dieser Welt in Jesus Christus Gegenwart geworden ist. Jesus selbst sprach vom Reich Gottes und prägte damit einen Zentralbegriff christlicher Theologie.

Dieser Artikel zeichnet die Grundlinien der neutestamentlichen Rede vom Reich Gottes nach und fragt, wie diese Zukunftshoffnung die biblische Gegenwart bestimmt, bevor er die Relevanz des Themas für unsere Zeit bedenkt.

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Photo by Pixabay from Pexels

Als die Utopie die Zukunft entdeckte

Von Thomas Schölderle

Der Begriff „Utopie“ ist gegenwärtig fast zu einem Synonym für Zukunftsvision geworden. Die Rede von Utopie transportiert unweigerlich Bilder aus dem Kontext technologischer Veränderungspraxis: Künstliche Intelligenz, Big Data, Transhumanismus, Enhancement, Virtual Reality. Mancherorts gilt – angesichts einer weitgehenden Kraftlosigkeit neuer Sozialutopien – die Idee von grenzenloser Intelligenz und ewiger Schönheit schon als letzte große Utopieperspektive des 21. Jahrhunderts.

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PRAXIS

Filmtipps "Zukunft"

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Von Marion Wiemann

Da das Thema „Vision Zukunft“ in vielen Kerncurricula in Niedersachsen verankert ist, sollen im Folgenden Filme vorgestellt werden, die sich dieser Frage auf verschiedene Weise nähern: Spielfilme, die sich mit künftigen Gesellschaftsordnungen (z. B. Dystopien) auseinandersetzen, Dokumentationen, die sich mit dem Fortschritt in Wissenschaft und Technik (u.a. Künstliche Intelligenz) befassen oder Visionen zu unterschiedlichen Zukunftsaspekten des Lebens auf unserem Planeten aufzeigen.

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Fortnite: Ritterspiele im Shooter-Stil

Photo by Alex Haney on Unsplash

Von Felix Emrich

An milliardenschweren Spielen wie Minecraft oder Fortnite, die seit Jahren Millionen von vor allem jüngeren Spieler*innen in den Bann ziehen, kommt man auch als Religionspädagoge*in kaum vorbei. Im vergangenen Jahr hat Fortnite den ersten Platz vieler Charts belegt. Wissenschaftler in Deutschland haben den Anstieg der Zeit, welche Schüler vor dem Bildschirm verbringen, mit dem Spiel Fortnite begründet. So wird derzeit wohl kein Spiel so geliebt und gehasst wie Fortnite, das millionenfach am Tag auf Handys, Tablets, PCs und Konsolen gespielt wird – auch in der Schule. Für die einen – viele Spielende, überwiegend männliche Jugendliche, Kinder und auch Erwachsene – ein Muss, machen sich die anderen – Eltern an erster Stelle, aber auch Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen etc. – Sorgen aufgrund der Sogwirkung dieses ersten anscheinend „salonfähigen“ Ego-Shooters für Kinder.

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Respekt im Schulalltag durch Projekte fördern - Zum Beispiel: Toleranzlotsen, faires Handeln und Sprachförderkonzept

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 © Tim Green (CC BY 2.0)

Von Simone Rita Müller

Du kannst nun wirklich nicht von mir erwarten, dass ich die Namen aller meiner Schülerinnen und Schüler kenne!“, antwortet mir Kollege G. auf meine Nachfrage, ob der Unmut meiner Schülerinnen und Schüler berechtigt sei. Sie hatten mich als Klassenlehrerin gebeten, mit dem Kollegen zu sprechen, da er häufig die Namen der Schülerinnen und Schüler nicht zuordnen könne und daher die Notenvergabe für sie nicht mehr nachvollziehbar sei.[1]

Ohne Zweifel kommt es bei einer Lehrkraft, die zwei Kurzfächer unterrichtet, zu einer hohen Zahl von zu bewältigenden Namen. Doch bin ich als Lehrkraft nicht in der Pflicht, mich darum zu bemühen, die Namen meiner Schülerinnen und Schüler zu kennen, notfalls auch mit Hilfe von Fotos? Wo beginnt respektvoller Umgang im Kontext von Schule und Unterricht?

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Ein freier Mensch – Bibliodramatische Arbeit mit Kindern der 4. bis 6. Klasse zur Exodus-Erzählung

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© fab to pix (CC BY-SA 2.0)  

Von Lissy Weidner

Ein freier Mensch sein, ohne sich verbiegen und verkrümmen zu müssen, den eigenen Weg wagen mit Gott an der Seite: Dazu lädt die Exodus-Erzählung von Anfang bis Ende ein. Unlösbar verbunden mit der Aufforderung, auch die anderen frei leben zu lassen, niemanden zu unterdrücken, keine und keinen zu zwingen, sich zu verbiegen ... So entsteht eine Gemeinschaft von Menschen, die miteinander zu leben lernen, so, wie Gott sie gemeint hat.

Im Lande Ägypten geht das schief (vgl. Ex. 1): Zu groß ist die Angst des Pharao vor dem erstarkenden Volk der Flüchtlinge, die auf Grund einer Hungersnot ins Land kamen. Würden sie im Fall eines Krieges z.B. auf der Seite der Feinde gegen Ägypten kämpfen? Gleichzeitig braucht der Pharao die Menschen als Arbeitskräfte und nutzt sie als Sklaven. Ein lebensfeindliches Gebot soll eine Obergrenze an Flüchtlingen garantieren: Jeder Sohn, der geboren wird, soll getötet werden

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Podcast

Rezension

Michael Klessmann: Ambivalenz und Glaube, Warum sich in der Gegenwart Glaubensgewissheit zu Glaubens- ambivalenz wandeln muss, Stuttgart 2018, 289 Seiten, 34,00 EUR

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