Matthias Hülsmann im Interview. / Foto: Michaela Veit-Engelmann

„Abitur hat ein bisschen was von Auswildern“

Drei Fragen zu Abi-Gottesdiensten an Matthias Hülsmann. Er ist Dozent für Theologische Fortbildung und Kirchenpädagogik.

Schuljahresabschlussgottesdienste oder Abi-Gottesdienste waren vor Corona durchaus im Kommen. Gilt das immer noch? Oder muss man wieder bei Null anfangen?

Matthias Hülsmann: Abi-Gottesdienste sind nach wie vor wichtig und beliebt. Daran hat sich auch durch Corona nichts geändert. Gerade hatte ich eine Tagung in Loccum, bei der es um die Vorbereitung auf das Abitur im Fach Religion ging. Und viele der teilnehmenden Lehrkräfte erzählten von ihren bevorstehenden Abiturgottesdiensten. Der Trend ist ungebrochen. Ich kann mir sogar vorstellen,

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Christlicher Glaube als Kraftquelle? Angehende Lehrkräfte erkunden die Loccumer Klosterkirche. / Foto: Michaela Veit-Engelmann

Kirchliche Begleitung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst

Angehende Religionslehrkräfte tanken Kraft beim ersten niedersachsenweiten „Treffpunkt Referendariat“ 

„Das Tor ist offen, das Herz umso mehr!“ Mit diesem traditionellen Spruch begrüßt Angelika Wiesel die Eintretenden an der Kirchentür und eröffnet einen Kirchenpädagogischen Abend in der Loccumer Stiftskirche. Diese ist Teil des „Treffpunktes Vorbereitungsdienst“, zu dem angehende Lehrkräfte aus ganz Niedersachsen ins Religionspädagogische Institut Loccum (RPI) gekommen sind. Sie alle bereiten sich mit dem Vorbereitungsdienst, auch weiterhin Referendariat genannt, auf ihr Zweites Staatsexamen vor.

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Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track berichtet der Synode vom CRU-Beratungsprozess. / Foto: Jens Schulze

Landessynode Hannovers: "Ökumenischer Fortschritt"

Die Landessynode der hannoverschen Landeskirche hat sich auf ihrer Mai-Tagung mit dem CRU befasst. Dabei machte die für Bildung zuständige Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track ihre Haltung deutlich, dass ein „aufklärender Religionsunterricht“ gegen religiösen Fundamentalismus helfe.

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17 Kitafachkräfte absolvierten erfolgreich die religionspädagogische Langzeitfortbildung. / Foto: Mathias Weber

Kitas als kirchlichen Ort entdecken

17 Kitafachkräfte absolvieren erfolgreich die religionspädagogische Langzeitfortbildung am RPI

Wie macht man Kindern Lust darauf, eine Kirche zu erkunden? Wie erzählt man biblische Geschichten so, dass sich die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer davon verzaubern lassen? Wie geht man damit um, dass in einer evangelischen Kindertagesstätte auch Kinder sind, die einen anderen oder gar keinen Glauben haben?

Um diese und viele andere Fragen ging es in den vergangenen anderthalb Jahren bei der Langzeitfortbildung, die gemeinsam vom Diakonischen Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen und dem Religionspädagogischen Institut Loccum (RPI) verantwortet wird.

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Einführung in einem feierlichen Gottesdienst, von links: RPI-Rektorin Silke Leonhard, Oberstudienrätin Linda Frey, Oberlandeskirchenrätin Kerstin Gäfgen-Track, Pastorin Kerstin Hochartz. / Foto: Lothar Veit

„Ort der Bildung und Begegnung“

Linda Frey und Kerstin Hochartz als neue Dozentinnen am Religionspädagogischen Institut Loccum eingeführt

Wenn eine staatliche Lehrkraft den kirchlichen Dienst antritt, dann leiht das Land diese Person der Kirche „zur vorübergehenden Verwendung“ aus. So steht es in der Urkunde von Linda Frey, die jetzt gemeinsam mit Kerstin Hochartz am RPI in ihr Amt eingeführt wurde – in einem Gottesdienst, der ungleich feierlicher war als der Urkundentext.

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Flüchtiges im schönsten Sinne bot die Jazz-Harfenistin Rebecca Hempel. / Foto: Lothar Veit

Flüchtiges mit Langzeitwirkung

Midissage der Loccumer Kunstausstellung mit Werken von Axel Kawalla

Eine schönere Rückmeldung könne er als Künstler nicht bekommen: „Die Bilder haben das Gespräch mit mir gesucht“, habe ihm eine Besucherin seiner Ausstellung erzählt. Der Künstler heißt Axel Kawalla, die Ausstellung trägt den Titel „Flüchtiges“ – flüchtige Bilder, die nachhaltig wirken.

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Müsste da nicht Musik sein?

Arbeitshilfe zu Popsongs im Religionsunterricht an Berufsbildenden Schulen

„Müsste da nicht Musik sein?“, so fragt der Sänger Wincent Weiss. In der Tat: Viele Jugendliche hören fast ununterbrochen Musik. Und ihre Idole befassen sich öfter mit religiösen Themen, als man so denkt. Denn worum geht es in Popsongs? Fast immer um Liebe, Trauer, Verlust und den Sinn hinter all dem. Grund genug, auch im Religionsunterricht einmal hinzuhören auf das, was da so aus den Kopfhörern der Schüler*innen strömt – und was ihre Sicht auf die Welt mit prägt.

Die RPI-Dozentin Michaela Veit-Engelmann und die Berufsschulpastorin Bianca Reineke haben deshalb eine Arbeitshilfe verfasst, die für jede Zielformulierung der Rahmenrichtlinien (Niveau 2 – 4) einen Popsong vorstellt und konkrete Anregungen zum Einsatz im Religionsunterricht bietet. Denn in der Tat: Immer dann, wenn´s am schönsten ist, dann müsste da Musik sein!

Die Arbeitshilfe ist für die Berufsbildende Schule konzipiert, bietet aber auch reichlich Anregungen für den Einsatz an anderen Schulformen oder in der Konfi-Arbeit.

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Loccumer Pelikan 4/2018

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Loccumer Pelikan 4/2018

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