„Nicht daheim auf dem Sofa auf den Traumjob warten!“ / Foto: Michaela Veit-Engelmann

„Nicht daheim auf dem Sofa auf den Traumjob warten!“

Drei Fragen zum Thema Ausbildungsplatzsuche an Kerstin Hochartz

Wie gut sind die Chancen, auch ohne Abitur einen Ausbildungsplatz im Traumjob zu ergattern? Worauf achten die Betriebe bei Bewerbungen besonders? Und was ist neben Schulnoten sonst noch wichtig? Im Interview verrät Kerstin Hochartz, RPI-Dozentin für Haupt-, Real- und Oberschulen, worauf es ankommt, wenn es um die Ausbildungsplatzsuche geht.

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Gert Liebenehm-Degenhard: „Qualität ist wie ein Puzzle aus unterschiedlichen Perspektiven!“ / Foto: Michaela Veit-Engelmann

Zum 1. August startet das neue Kita-Jahr. Was macht eigentlich eine gute Kita aus?

Fragen an Gert Liebenehm-Degenhart

Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung hat untersucht, was aus Sicht von Kindern eine gute Kita ausmacht. Nämlich?

Was eine gute Kita ist, entscheiden also die Kinder?

Die Kinder sollen also einbezogen werden. Wie lässt sich das praktisch umsetzen?

Kitas klagen über Fachkräftemangel, zugleich nehmen sie zusätzliche Kinder aus der Ukraine oder anderen Krisengebieten auf. Muss man in solchen Zeiten Abstriche bei der Qualität machen?

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Silke Leonhard: „Die Zuschreibung Jugendlicher als Krisenkinder darf nicht zum Stigma werden!“ / Foto: Michaela Veit-Engelmann

​​​​​​​Drei Fragen an Rektorin Silke Leonhard im Rückblick auf das vergangene Schuljahr

Ein weitgehend von Corona geprägtes Schuljahr geht zu Ende. Wie blicken Sie darauf zurück?

Welche Themen liegen für Schüler*innen obenauf? Krieg, Corona, Klimakrise? Oder noch etwas anderes?

Wie kann das Religionspädagogische Institut Loccum auf all das reagieren?

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Mit Streichmusik untermalt das Quartett PLUS 1 seine Performance in der Loccumer Klosterkirche. / Foto: Beate Ney-Janßen

Die beste Beerdigung der Welt

RPI-Sommerwerkstatt setzt sich mit Ritualen auseinander

Wie lässt es sich mit dem Tod und angesichts des Todes gut leben? Mit dieser Frage ist das RPI Loccum in die Sommerferien gestartet. Und mit überraschenden Antworten.
Wenn alle zwischen Orgel und Auferstehungsfenster in Loccums Klosterkirche innehalten, vernehmen sie nichts anderes als das leise regelmäßige Ticken  eines Backofens. Die Uhr läuft, die Zeit verrinnt, steuert auf einen Höhepunkt zu. Darauf, dass das Ticken mit einem Klingelton endet. Dann soll es vollbracht sein, neigt sich die beste Beerdigung der Welt ihrem Ende entgegen, ist der Tote angekommen und wird das Fest mit einem Schmaus beendet.
Es geht um Abschied, um Tod und um Trauerrituale in dieser Sommerwerkstatt, zu der das RPI zum Ferienbeginn eingeladen hat.

 

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Auch Denis ist gern dabei in der Döhrener St. Petri-Gemeinde. / Foto: Jens Schulze

Lernräume - „Für Kinder, die sonst durchs Raster fallen “

Die Lernräume sind ein gemeinsames Projekt von Kirche und Staat; ursprünglich entstanden während der Coronapandemie, wollen sie Kindern und Jugendlichen einen Ausgleich zu den Einschränkungen im persönlichen und schulischen Bereich bieten. Inzwischen finden hier auch viele geflüchtete Minderjährige aus der Ukraine Aufnahme. Seit 2020 nahmen insgesamt 35.000 Schüler:innen an Lernräumen teil. Das sei ein Angebot "für Kinder, die sonst durchs Raster fallen", sagt Diakon Silke Wieker von der St.Petri-Gemeinde in Hannover-Döhren. Auch sie bietet einen Lernraum an - eine Erfolgsgeschichte.

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„Geht Sterben wieder vorbei?“ - Auch Fragen nach Tod und Trauer nehmen breiten Raum im Religionsunterricht ein. Foto: Lothar Veit / EMA

„Erschossen zu werden ist nicht lustig“

Im Religionsunterricht werden Themen angesprochen, die sonst nirgends Platz finden

Bianca Reineke ist Schulpastorin an einer Berufsbildenden Schule in Hameln. In Klassen mit angehenden Erzieher:innen unterrichtet sie Religion und diskutiert mit den Schüler:innen über Medienethik, Gott im Dschungelcamp und immer wieder über Sterben, Tod und Jenseitshoffnungen. Andere Lehrkräfte, so sagt sie, seien ihr dankbar, dass sie solche Themen behandelt: "Viele Kolleg:innen haben Bedenken, das in ihrem Unterricht anzusprechen." Wie gut, dass der Religionsunterricht dafür Platz bietet.

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In der Kita An der Christuskirche in Westercelle steht Vielfalt im Fokus. / Foto: Kita an der Christuskirche

„Niedrige Hemmschwelle“ - Welche Bedeutung haben kirchliche Kitas und Familienzentren für die Gesellschaft?

Esther Nest leitet eine kirchliche Kita in Westercelle. Hier treffen Kinder ganz verschiedener Religionen aufeinander und leben, spielen und beten gemeinsam. Sie sagt: „Rund ein Drittel aller Kinder in beiden Einrichtungen haben inzwischen einen Migrationshintergrund“. Das war nicht immer so. Aber mit dem großen Gewerbegebiet hat das Bildungsbürgertum Westercelles eben auch einen Gutteil neue Nachbarschaft gewonnen. „Und das merken die Menschen zu allererst in einer Kita.“ So niedrig sei die Hemmschelle nirgends. Wie gut es ist, dass es die Kitas gibt, zeigen dieses und andere Beispiele.

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Loccumer Pelikan 2/2022

Nachrichten

Zukunft der Schausteller-Seelsorge ist ungewiss

Hannover/München (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will den Haushalt für die Circus- und Schausteller-Seelsorge mit Sitz in Hannover um 71 Prozent kürzen. „Das heißt im Grunde ...

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Letzte Generation

Braunschweig (epd). Die „Letzte Generation“ ist ein Verbund von Klimaaktivisten bundesweit, die mit verschiedenen Aktionen versuchen, die Regierung zum Handeln gegen die Klimakrise zu bewegen. ...

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