Vera Volta: Gesicht zeigen

VERA VOLTA: Gesicht zeigen

Ausstellung im RPI Loccum vom 25. Januar bis zum 2. April

VERA VOLTA - ÜBER MICH!
Ich wurde am 5.11.1961 in Mainz als Vera Semmelrock geboren und bin mit meinen Eltern, zwei Schwestern und einem Bruder in Frankfurt/Main aufgewachsen. Ich habe in einem offenen und an Kultur interessierten Elternhaus eine hohe Toleranz für unterschiedlichste Lebenskonzepte entwickelt und bin ein Mensch mit einer starken Affinität zu unterschiedlichen Künsten.

Die bildende Kunst gehört zu mir, seit ich denken kann. Ich habe schon als Kind sehr viel gemalt und gezeichnet. Ich hatte Phasen, in denen ich intensiv an Themen gearbeitet habe. Es hat mich glücklich gemacht, mich selbst, meine Gefühle und Ideen auszudrücken.

Ich habe immer an meine Kunst geglaubt, auch wenn ich aufgrund meiner Tätigkeit als Erzieherin phasenweise wenig Zeit für sie hatte. Ich hatte in diesen Zeiten immer das Bewusstsein, meine Aktivität als Künstlerin zu gegebener Zeit wieder aufzunehmen.

Eine meiner intensivsten Serien war eine Reihe von Selbstporträts. In ihr konfrontierte ich mich mit meiner Person, indem ich mich malerisch mit meinem Blick in den Spiegel auseinandersetzte. Einige dieser Bilder habe ich nochmal überarbeitet. Sie sind Bestandteil der "Faces", meiner ersten Serie, die ich als Vera Volta 2016 herausbrachte.

Meine ersten Bilder entstanden in der Kindheit. Trotz folgender schwieriger Phasen in der Jugend und als junge Erwachsene, in denen es mir aufgrund von inneren Blockaden nicht möglich war, einzelne Ansätze weiter zu entwickeln, entstanden auch in dieser Zeit Arbeiten, Werkideen, Skizzen und Notizen.

Die längste Phase einer Unterbrechung in meinem Kunstschaffen gab es, als ich die Ausbildung zur Erzieherin machte. In dieser Zeit, zeichnete ich jeden Abend einen Kopf/ein Gesicht. Ganz spontan und intuitiv, um zu schauen, was die Stimmung des Tages aus mir herausbrachte. Gesichter sind seit meiner Kindheit immer wieder ein großes Thema. Ich lasse meine Gefühle, meine Vorstellungen und Wahrnehmungen mit einer hohen Intensität in diese Gesichter einfließen.

Das Malen ist für mich ein Gespräch zwischen dem Bild und dem, was ich im Malvorgang formal und inhaltlich in das Bild hineingebe. Vor Allem interessiert mich der Klang der Farben. Das Malen vergleiche ich gerne mit dem Komponieren eines Musikstückes. Die Musik und die Geschichten darüber, wie Musiker ihre Werke erschaffen, sind für mich eine große Inspirationsquelle.

Meine aktuelle Ausstellung „GESICHT ZEIGEN“ ist umfassend gemeint und beinhaltet auch die Themen, eine Haltung zeigen und/oder sich selbst zeigen. Aufgrund meiner kontinuierlichen Beschäftigung mit dem Thema Gesicht sind Arbeiten aus dem Zeitraum von den 70er Jahren bis heute zu sehen. Die gezeigte Auswahl steht für mich für die Verbindung zwischen Altem und Neuem.

Das Religionspädagogische  Institut Loccum zeigt in seinen Räumen jährlich vier Kunstausstellungen. 
Herzlich eingeladen sind alle Gäste der Loccumer Bildungseinrichtungen  wie auch interessierte  Besucherinnen und Besucher von außerhalb.
Der Eintritt ist frei. 

Öffnungszeiten
Montag - Freitag:
9:00 Uhr - 18:00 Uhr

Samstag - Sonntag:
9:00 Uhr - 12:00 Uhr

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an: sabine.plagge@evlka.de

Hausanschrift
Religionspädagogisches Institut Loccum
Uhlhornweg 10-12

31547 Rehburg-Loccum

Ansprechpartnerin

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Dr. Simone Liedtke
Tel.: 05766 81-143
Fax: 05766 81-184