Impulse zur Arbeit mit dem Video-Clip

Oneminutesky 8 – Anerkennung

Geistliche Lieder

  • Strahlen brechen viele (EG 268)
  • Mit Dir, Maria, singen wir (freiTöne, 94)

Biblische Texte für Lesungen

  • Mk 3, 31-35: Wer sind Jesu Geschwister?
  • Mt 1, vor allem 18-25: Was, wenn Josef Maria verlassen hätte?

Denkanstöße

  • Zufall? Schicksal? Vorherbestimmt? Das Thema „Herkunft“ ist heikel und führt in der Gesellschaft immer wieder zu hitzigen Debatten. Woher wir (ab)stammen, ist für Menschen von unterschiedlicher Bedeutung: Manches Erbe belastet, anderes schenkt viele Möglichkeiten.

o    Welche Beispiele lassen sich für eine belastende Herkunft finden bzw. für eine Herkunft, die chancenreich ist?

o    Das Thema „Herkunft“ kann man biologisch, soziologisch, ethnisch, kulturell betrachten… Es gibt viele Herangehensweisen. Im religiösen Sinne spricht man wohl eher vom Ursprung, von der Gotteskindschaft: Wenn Christ*innen bekennen, dass alle Menschen Kinder Gottes sind – wie wirkt sich das auf andere Verständnisse von „Herkunft“ aus?

  • Wenn es nicht (allein) die Herkunft ist, die einen Menschen (seine Eigenschaften, seine Talente, sein Würde…) ausmacht: Was ist es dann (noch)?
  • Die biblischen Autor*innen überbieten sich: Jesu Legitimität als Messias soll über seinen Stammbaum erwiesen werden. Aber dann wird zusätzlich behauptet, dass dieses besondere Kind „von Gott“ sei. Damit ist die Bedeutung der Herkunft in zweifacher Hinsicht neu bewertet. Einerseits wird das Stammbaum–Argument entkräftet, während andererseits zum ersten Mal von einem Menschen behauptet wird, was für alle Menschen gelten soll: dass Gott selbst in ihnen das Licht der Welt erblickt.

o   Was bedeutet es deiner Meinung nach, Kind Gottes zu sein?

o   Wie kann es sich im Leben eines Menschen auswirken, sich als Kind Gottes zu verstehen?

o   Welche (theologischen, ethischen) Konsequenzen hat es, wenn jeder Mensch als Kind Gottes anerkannt wird?

o   Wenn ein Kind als Kind Gottes angesehen wird oder sich ein Mensch als Kind Gottes begreift: Was bedeutet das für das Verhältnis zu den eigenen Eltern (den biologischen Eltern und/oder den Menschen, die anstelle der biologischen Eltern für ein Kind sorgen)?  

  • Laut Mk 3,31ff. sind es nicht die Blutsbande, die nach Ansicht Jesu bestimmen, wen er als Schwester oder Bruder oder als Eltern erkennt.

o    Mk 3,35 erzählt, Jesus habe gesagt: „[..]wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.“ Was ist damit wohl gemeint?

o    Innerhalb der christlichen Kirchen sprechen sich deren Mitglieder wechselseitig oft als „Schwestern und Brüder“ an – wie ist das zu verstehen?

Weitere inhaltliche Kontexte, innerhalb derer dieser Video-Clip eingesetzt werden kann

  • Marienverehrung
  • Heiligenverehrung
  • Bedeutung von Herkunft und Abstammung in der Bibel, z.B. Adam und Eva, Mose, Josefsnovelle uvm.
  • Gottes Handeln in der Geschichte (und menschliche Freiheit)
  • Biblische Erzählweise: Was ist historisch, was literarisch? Welche theologische Intention steckt hinter den Narrativen der biblischen Schriften?
  • Würde des Menschen und christliche Ethik

Vorschlag für eine Andacht mit ONEMINUTESKY-Videos

Begrüßung
[Musik]
Video als Impuls
Stille
[Lesung]
[Ansprache]
Gebet
Vaterunser
Segen
[Musik]

Hilfreiche Links:

Bibeltexte  
www.die-bibel.de
www.bibleserver.com

Gebete
www.velkd.de/gottesdienst/wochengebet.php
www.ekd.de/gebete-in-zeiten-von-corona-54049.htm

Kirchenjahr    
www.kirchenjahr-evangelisch.de