Unsere gemeinsame Aufgabe
Frieden bleibt eines der zentralen Themen unserer Zeit. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Eskalationen im Nahen Osten sowie gewaltsame Konflikte in anderen Weltregionen fordern Politik, Gesellschaft und Kirche gleichermaßen heraus.
„Suche Frieden und jage ihm nach“ (Ps 34,15) – so erinnerte RPI-Rektorin Prof. Dr. Silke Leonhard zu Beginn des Ukrainekriegs daran, dass Frieden nicht einfach machbar ist. Das Leben liegt in mehr als menschlichen Händen. Frieden kann nicht hergestellt werden wie ein politisches Projekt – er kann jedoch verhandelt, ersehnt und erbeten werden. Religionsunterricht steht deshalb vor der Aufgabe, Gesprächsräume offenzuhalten, Verstehen zu fördern und Wege des Friedens im schulischen Alltag zu gestalten.
Unsere Landeskirche wie auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) betonen angesichts aktueller Kriege die doppelte Verantwortung: klare Solidarität mit den Opfern von Gewalt – und zugleich beharrliches Eintreten für Deeskalation, Gerechtigkeit und Versöhnung.
Die Terrorangriffe der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und die folgenden militärischen Auseinandersetzungen im Gazastreifen haben unermessliches Leid verursacht. Auch die dramatische Lage im Sudan und in Teilen des Südsudan zeigt, wie sehr bewaffnete Konflikte und Hungerkrisen weltweit Menschen bedrohen und kirchliche Friedensarbeit herausfordern.
Diese Seite bündelt Hintergrundinformationen, aktuelle Entwicklungen, Impulse und Materialien, um Friedensfragen in Unterricht, Schule und Gemeinde kompetent und achtsam bearbeiten zu können.