Bremen (epd). Mehr als 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden in der kommenden Woche an der Universität in Bremen zur bundesweit zentralen Jahrestagung der Inklusionsforschung erwartet. Auf der Tagesordnung des dreitägigen Treffens, das am 18. Februar beginnt, stehen nach Angaben der Organisierenden schulische und außerschulische Fragen inklusiver Bildung sowie zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Dabei spielen auch Diskriminierungserfahrungen eine Rolle.
Die Tagung steht unter dem Titel „Forschung - Haltung - Aktivismus? Inklusionsforschung zwischen Bildungsutopie und Systemkonformität“. Zu den Höhepunkten gehören den Angaben zufolge ein Vortrag der Bremer Behindertenrechtsaktivistin und Schülerin Janne Schmidmann sowie ein öffentlicher Beitrag der US-Professorin Evelyn Hammonds und ihres Kollegen Timothy Patrick McCarthy. Sie wollen sich zu der Frage äußern, wie inklusive Pädagogik unter dem zunehmenden Druck rechtsextremer politischer Gruppierungen und Regierungen zukunftsfähig gestaltet werden kann.
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