Seenotretter retten Crews von zwei Schiffen

Nachricht 01. Februar 2026

Zweimal waren Seenotretter am Wochenende vor den Küsten Niedersachsens im Einsatz.

Bremerhaven, Cuxhaven (epd). Gleich zwei Einsätze beschäftigten die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Wochenende in Niedersachsen. Die Retter der Station Bremerhaven befreiten am Sonnabend auf der Außenweser zwei Männer aus einer Lebensgefahr. Das Motorboot der beiden Niederländer war leckgeschlagen und drohte zu sinken, wie die DGzRS am Sonntag mitteilte.

Das ehemalige Lotsenversetzboot befand sich im Fahrwasser der Außenweser, als die Rettungsleitstelle der DGzRS in Bremen die Meldung erhielt, wie es hieß. Die beiden Männer an Bord berichteten, dass zunehmend Wasser ins Boot dringe und die Pumpe nicht richtig funktioniere. Der Seenotrettungskreuzer „Hermann Rudolf Meyer“ sei 45 Minuten später bei dem Havaristen längsseits gegangen. Die Seenotretter hätten den Wassereinbruch zunächst mit einer Pumpe verringert und das Leck provisorisch gestopft. Der Havarist sei nach Bremerhaven geschleppt worden.

Traditionsschiff sitzt fest

Die Station Cuxhaven war im Einsatz, als dort ebenfalls am Sonnabend ein Traditionsschiff auf dem Leitdamm vor Cuxhaven festgekommen war, wie die DGzRS mitteilte. Als einige Stunden später Wasser in den 30 Meter langen Schoner eindrang, rettete die Besatzung des Mehrzweckschiffes „Neuwerk“ des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Elbe-Nordsee den Angaben zufolge vier Segler und einen Hund von Bord. Der Seenotrettungskreuzer „Anneliese Kramer“ der Station Cuxhaven habe den Einsatz abgesichert.

Im vergangenen Jahr waren die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger eigenen Angaben zufolge in 1.723 Einsätzen auf Nord- und Ostsee insgesamt 3.389 Menschen zu Hilfe gekommen.

epd lnb mir