Das Stichwort: Sukkot

Nachricht 28. September 2026

Hannover, Bremen (epd). Das Laubhüttenfest ist eines der wichtigsten Feste im jüdischen Jahreskalender - und an Sukkot wird fleißig gebaut. Vom Abend des 25. September bis zum Einbruch der Nacht des 2. Oktober sind Juden in diesem Jahr dazu aufgerufen, Hütten unter freiem Himmel zu errichten, darin zu essen, religiöse Texte zu sprechen und, wenn möglich, auch darin zu übernachten.

Das Laubhüttenfest erinnert an die Zeit der Wüstenwanderung nach dem Auszug der Israeliten aus Ägypten. Zugleich wird für die vergangene Ernte gedankt, vor allem für Obst und Wein. In der Synagoge wird zum Dankpsalm ein Feststrauß aus verschiedenen Pflanzen des biblischen Israels verwendet.

Seelenfeier

Direkt an das Laubhüttenfest schließen sich noch zwei Feiertage des jüdischen Festkalenders an: das sogenannte Schlussfest (Schemini Azeret) und das Torafreudenfest (Simchat Tora). Am Schlussfest wird die Laubhütte noch benutzt. Im Gottesdienst gibt es nach der Tora- und Prophetenlesung eine Seelenfeier zum Gedenken an die Toten.

An Simchat Tora endet der jährliche Zyklus der Tora-Abschnitte. An diesem Tag werden der Schluss und der Anfang des Pentateuch (Fünf Bücher Mose) verlesen.

epd lnb bas dab