Darmstadt, Hannover (epd). Das Projekt „Maybe Baby“ bietet professionell begleitete Seminare und Veranstaltungen rund um die Frage „Will ich ein Kind?“. In einem geschützten Rahmen sollen Teilnehmende ihre Wünsche und Zweifel reflektieren und sich mit Menschen in ähnlicher Situation austauschen können. Das Angebot richtet sich insbesondere an sogenannte Flinta-Personen: Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen. Sie erlebten laut den Organisatoren bei der Frage nach Mutterschaft häufig gesellschaftlichen Druck.
Zugleich seien mit einer Elternschaft vielfach zusätzliche Care-Arbeit, berufliche Herausforderungen und hohe Erwartungen an Fürsorge verbunden. „Maybe Baby“ verstehe Eltern- und Mutterschaft daher nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als persönliche Entscheidung, bei der unterschiedliche Wünsche, Lebensentwürfe und gesellschaftliche Rahmenbedingungen abgewogen werden können.
Organisiert von Frauen in Hessen und Niedersachsen
Konzipiert wurde das Projekt von den Evangelischen Frauen in Hessen-Nassau. Es wird von den Evangelischen Frauen und dem Landesjugendpfarramt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers in Kooperation mit der „Stiftung Leben und Umwelt/Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen“ angeboten.
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