Bundesweit sind 626 Engagierte und Projekte für den Deutschen Engagementpreis nominiert. 42 davon kommen aus Niedersachsen, acht aus Bremen.
Hannover, Bremen (epd). 42 Projekte und Engagierte aus Niedersachsen sind für den Deutschen Engagementpreis 2026 nominiert. Aus Bremen gibt es acht Nominierte, wie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) am Mittwoch in Neustrelitz mitteilte. Bundesweit zählt der Dachpreis für freiwilliges Engagement 626 Nominierte.
Vorgeschlagen wurden die jeweiligen Nominierten von Trägern regionaler Auszeichnungen wie „unbezahlbar und freiwillig - Der Niedersachsenpreis für Bürgerengagement“, dem Inklusionspreis Niedersachsen und dem „Bremer Bürger:innenpreis“ sowie von bundesweiten Preisen wie den „Sternen des Sports“. Die Engagierten setzen sich unter anderem in einem Gehörlosen-Sportverein, bei der Feuerwehr, in der Jugendtrauerbegleitung und in der Schwimmausbildung für Kinder ein.
Voting im Oktober, Verleihung im November
„Wer für den Deutschen Engagementpreis nominiert ist, hat mit seinem Engagement bereits Menschen bewegt und vor Ort etwas verändert“, sagte DSEE-Vorstand Jan Holze. Die vielen Vorschläge aus ganz Deutschland zeigten, wie vielfältig und kraftvoll das Engagement sei.
Über den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis entscheidet eine elfköpfige Jury im September in fünf Kategorien. Ihr gehören unter anderem die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Verena Bentele, die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anna-Nicole Heinrich und die Klimaaktivistin Luisa Neubauer an. Vom 1. bis 29. Oktober kann zudem über einen Publikumspreis online abgestimmt werden. Die Preisverleihung findet am 26. November im Colosseum in Berlin statt.
epd lnb mir dab