Die Bremische Kirche lädt am 2. Juni zu einem "Tag der Vielfalt" ein. Gastrednerin ist die Filmregisseurin, Fernsehmoderatorin, Autorin und Schauspielerin Mo Asumang.
Bremen (epd). Die Regisseurin und Filmproduzentin Mo Asumang beteiligt sich am zweiten „Tag der Vielfalt“ der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) am 2. Juni. Unter dem Motto „Ich gehör' dazu!“ gehe es in der Friedensgemeinde in Vorträgen und Workshops um die Frage, wie sich Demokratie im Alltag gestalten lässt, teilte die Kirche am Mittwoch mit. Beteiligt sind auch der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) und das Diakonische Werk Bremen.
Mo Asumang setzt sich den Angaben zufolge mit ihrem Verein „mo:lab“ für Dialog, Demokratie, Antirassismus und Zivilcourage ein und bildet Dialog-Trainerinnen und -Trainer aus. 2019 wurde die Aktivistin für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.
Kuschnerus: Vielfalt stärkt die Gesellschaft
Kirchenpräsident Bernd Kuschnerus sagte, Vielfalt mache die Stärke einer Gesellschaft aus. Sie sei jedoch auch eine Herausforderung. „Wir leben leider in einer Zeit, in der diese demokratischen Grundwerte angefochten und bekämpft werden“, sagte der leitende Theologe. „Deshalb verdeutlichen Kirche und Diakonie am Tag der Vielfalt ihre Haltung, die eigentlich selbstverständlich sein sollte.“
Landesdiakoniepfarrerin Karin Altenfelder fügte hinzu, christlicher Glaube fordere zu Nächstenliebe, Respekt und Toleranz auf: „Zivilcourage ist von uns allen gefragt, wenn es um die Verteidigung von Menschenwürde und Demokratie geht.“
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