Schlaganfall

Nachricht 07. Mai 2026

Bremen (epd). In Deutschland sind nach Angaben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe jedes Jahr rund 270.000 Menschen von einem Schlaganfall betroffen. Ein Ereignis, das ein Leben von einer Minute auf die andere komplett verändern kann. Dabei wird das Gehirn plötzlich, „schlagartig“, nicht mehr mit ausreichend Blut und Sauerstoff versorgt.

Mit dem Hirninfarkt und der Hirnblutung gibt es zwei Hauptformen. Bei den meisten Betroffenen wird ein Gefäß im Hirn durch ein Blutgerinnsel verschlossen. Dann wird von einer Durchblutungsstörung oder einem Hirninfarkt gesprochen. Bei einer Hirnblutung platzt ein Gefäß im Gehirn: Blut tritt aus und erzeugt Druck, der das umliegende Gewebe schädigt.

Aktionstag will aufklären

Symptome wie Sprachprobleme, Lähmungen, Schwindel, schwere Kopfschmerzen oder Sehstörungen treten oft plötzlich auf. Es sind Warnzeichen, die sofort abgeklärt werden sollten, ein Notarzt sollte umgehend gerufen werden. Darauf und auf Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel sowie Prävention will der jährliche „Tag gegen den Schlaganfall“ am 10. Mai aufmerksam machen.

Welche Körperfunktionen im Ernstfall betroffen sind und häufig bleibend geschädigt werden, hängt davon ab, in welchen Bereichen des Hirns die Störung auftritt. Doch egal, ob Hirninfarkt oder Hirnblutung: Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall. Je früher die Behandlung beginnt, desto größer ist die Chance, bleibende Schäden zu verringern. Jede Minute zählt.

epd lnb sel mir