Ein Friedenskongress hat sich kritisch mit der Friedensdenkschrift der EKD auseinandergesetzt. Der aktuelle und der frühere Friedensbeauftragte der EKD sehen darin den Pazifismus an den Rand gedrängt.
Hannover (epd). Zum Internationalen Frauentag am 8. März gehen Frauen weltweit für ihre Rechte an die Öffentlichkeit. 1910 beschloss die Sozialistische Internationale der Frauen in Kopenhagen, jedes Jahr mit einem Aktionstag den Kampf der Frauen für Gleichberechtigung und bessere Lebensbedingungen voranzutreiben. Im März 1911 gingen rund eine Million Frauen in Deutschland, Dänemark, Österreich-Ungarn und der Schweiz auf die Straßen. Erste Forderung war das Frauenwahlrecht, das in Deutschland 1918 durchgesetzt wurde. Die Frauen kämpften auch für kürzere Arbeitszeiten, niedrigere Lebensmittelpreise, Schulspeisungen und legalen Schwangerschaftsabbruch.
1977 führten die Vereinten Nationen den Weltfrauentag als offiziellen UN-Tag ein. In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ist er gesetzlicher Feiertag.
Während des Ersten Weltkriegs und der NS-Diktatur war der „sozialistische“ Feiertag verboten. Nach 1945 verlor er im Westen an Bedeutung, wurde dann vor allem von der Frauen- und Friedensbewegung ab Ende der 60er Jahre begangen. In der DDR entwickelte sich der 8. März vielfach zum „sozialistischen Muttertag“.
In der Arbeitswelt verdienen Frauen in Deutschland noch heute im Durchschnitt weniger als Männer und sind in Führungspositionen und Parlamenten unterrepräsentiert.