Asche "to go" für hannoversche Katholiken zum Aschermittwoch

Nachricht 14. Februar 2026

Es ist ein Zeichen der Besinnung - angepasst an hektische Zeiten. In Hannover können Katholiken und Interessierte am Aschermittwoch unkompliziert das Aschekreuz empfangen.

Hannover (epd). Unter dem Titel „Ashes to go“ hält die Katholische Kirche in der Region Hannover am Aschermittwoch ein Angebot „für Eilige und Berufstätige“ bereit. In der Zeit von 12 bis 14 Uhr gebe es in der Basilika St. Clemens am 18. Februar ein Aschekreuz zum Mitnehmen, teilte die Kirche mit. Am Altar teile Propst Wolfgang Semmet gewissermaßen in der Mittagspause das Aschekreuz aus. Parallel dazu seien im Wechsel Musik und kurze Texte zu hören, gefolgt von einem Moment der Stille.

Eingeladen seien „Christinnen und Christen, Zweifelnde und Nichtglaubende, Suchende und Fragende“, heißt es in der Ankündigung. Wem das Aschekreuz fremd sei, der könne um einen Segen bitten. Beim Aschekreuz wird den Gläubigen mit der Asche des Osterfeuers vom vergangenen Jahr ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet, dazu gibt es eine kurze Erinnerung an die eigene Vergänglichkeit wie „Gedenke Mensch, dass Du sterblich bist“ oder „Staub bist Du und zum Staub kehrst du zurück“.

Sichtbares Zeichen zum Start der Fastenzeit

Das Aschekreuz markiert den Beginn der Fastenzeit, der Vorbereitung auf Ostern, das Hochfest von Jesu Tod und Auferstehung. Der Katholischen Kirche in der Region Hannover gehören über 125 000 Menschen an. Sie umfasst nicht nur die Landeshauptstadt, sondern reicht von Nienburg bis Lehrte und von Burgdorf bis Springe. Die Haupt- und Mutterkirche ist die 1718 geweihte Basilika St. Clemens.