Die Frage nach dem evangelischen Profil von Kindertageseinrichtungen (Kitas) spiegelt aktuelle Entwicklungen wider: Viele Träger evangelischer Kitas stehen angesichts des Fachkräftemangels vor der Herausforderung, genügend qualifiziertes Personal zu gewinnen. Zugleich besuchen immer mehr Kinder mit unterschiedlichen religiösen Hintergründen oder aus konfessionslosen Familien kirchliche Einrichtungen. Vor dem Hintergrund angespannter finanzieller und personeller Ressourcen wird in Gemeinden zunehmend diskutiert, inwiefern sich das Engagement für Kitas „noch lohnt“. Dabei geraten die Chancen evangelischer Kitas für Kinder, Familien und Kirche leicht aus dem Blick. Demgegenüber formuliert die EKD-Handreichung „Kinder in die Mitte“ pointiert und programmatisch:
„In den evangelischen Kitas wächst die Zukunft der Kirche. Dass Jesus die Kinder in die Mitte stellt, kann auch für die heutige kirchliche Arbeit als Ansporn gelten: Evangelische frühkindliche Bildung muss mit hoher Priorität als ein Kernanliegen kirchlicher Arbeit betrieben werden. Evangelische Kirche versteht sich als Gemeinschaft über die Generationen hinweg, zu der alle dazugehören – und mittendrin: Kinder!“ 1
Evangelische Kitas eröffnen die Möglichkeit, Kinder in einer besonders prägenden Lebensphase mit der christlichen Botschaft in Kontakt zu bringen. Dies betrifft auch ihre Familien: Gerade Eltern kleiner Kinder sind häufig offener für existentielle Fragen und religiöse Impulse als Eltern in späteren Lebensphasen. So stehen evangelische Kitas in einem Spannungsfeld zwischen kirchlichem Profil, religiöser Vielfalt und dem Bedarf an geeigneten Fachkräften2 .
Zunächst geht es hier um eine erste Verständigung des „Evangelischen“. Ein zweiter Schritt beleuchtet das Konzept einer alltagsintegrierten religiösen Bildung als wesentlichen Teil des evangelischen Profils. Ein dritter Abschnitt benennt strategische Aufgaben der Träger, um eine kontinuierliche Qualifizierung der Mitarbeitenden zu gewährleisten.
Was macht eine evangelische Kita aus?
Die Diskussion um das evangelische Profil beginnt häufig mit der Frage, worin sich diese Kitas von Einrichtungen anderer Träger unterscheiden – was also ihr „Eigentliches“ ist. Doch der Fokus auf mögliche Alleinstellungsmerkmale greift zu kurz. Denn manches, was für evangelische Kitas unverzichtbar ist, gehört ebenso selbstverständlich zu anderen Einrichtungen. Eine Willkommenskultur wäre deshalb nicht weniger evangelisch, nur weil auch kommunale Kitas sie pflegen. Sinnvoller erscheint daher die Frage: Was kennzeichnet eine Kita, die sich evangelisch nennt?
Evangelisch ist ein mehrdimensionaler Begriff
„Evangelisch“ bezieht sich zum einen auf eine facettenreiche Konfession, die sich in Auseinandersetzung mit anderen Ausprägungen des christlichen Glaubens entwickelt hat. Diese konfessionelle Dimension umfasst theologische Grundüberzeugungen. Dazu gehört z. B. die reformatorische Betonung des Zusammenspiels von Freiheit und Verantwortung, die Mündigkeit der Gläubigen, Vorstellungen von Gott und von der Würde und Anerkennung des Menschen. Die evangelisch-konfessionelle Dimension spiegelt daneben die Ausprägung einer Institution mit einer wechselhaften Geschichte. Dies zeigt sich in kirchlichen Strukturen, die z. B. die Rolle von Bischöf*innen und Pastor*innen im Vergleich zu anderen Kirchenmitgliedern beschreiben und den Einfluss von Ehrenamtlichen und Synoden regeln. Diese Institution ist im stetigen Wandel, zu ihr gehören soziale Organisationen oder fluide Bewegungen. Eine dritte Dimension lässt sich als gemeinsam gelebter Glaube wahrnehmen. Individuelle und gemeinschaftliche Spielarten ergeben eine breite Vielfalt evangelischer Glaubenspraxis. Sie findet ihren Ausdruck in Gottesdiensten, Taufe und Abendmahl, in der Gestaltung des Kirchenjahres, im Beten, Singen und Segnen.
Eine wesentliche Dimension des Evangelischen geht der konfessionellen Prägung voraus bzw. über sie hinaus. „Evangelisch“ steht für eine Haltung zum Leben, zu anderen Menschen und zu Gott – eine Haltung, die sich am Evangelium orientiert. Sie gründet in der Botschaft von der liebenden und wirksamen Gegenwart Gottes3 , die im Wirken Jesu sichtbar wird, und inspiriert zu einem Lebensstil der Nächstenliebe, Wertschätzung, Fehlerfreundlichkeit und Gerechtigkeit. Diese Perspektive ist anschlussfähig auch für Menschen anderer religiöser oder weltanschaulicher Prägung.
Im Blick auf das Profil einer evangelischen Kita führt die Leitidee der „Kommunikation des Evangeliums“ weiter. Im Sinne Ernst Langes gibt es das Evangelium nicht ‚als solches‘, sondern nur als Kommunikation. Die vom Evangelium inspirierten Kommunikationsprozesse beziehen sich auf das Leben insgesamt. In den Evangelien lassen sich mit Christian Grethlein drei Kommunikationsmodi erkennen: Das Evangelium (die liebende und wirksame Gegenwart Gottes) begegnet im Lehren und Lernen (vor allem im Erzählen von Gleichnissen und Parabeln), als gemeinschaftliches Feiern (in Form von Mahlgemeinschaften) und als Helfen zum Leben (Wunderheilungen als Befreiungsgeschehen auf die Gottesherrschaft hin).4 Diese drei Modi prägen auch die evangelische Kita: Bildung, Gemeinschaft und tätige Nächstenliebe sind Ausdrucksformen der Kommunikation des Evangeliums.
Vier Perspektiven des evangelischen Profils
Auch wenn es das einheitliche evangelische Profil nicht gibt, lassen sich vor diesem Hintergrund vier grundlegende Perspektiven benennen, die je nach Situation und Prägung konkretisiert werden. Eine Kita, die sich evangelisch nennt,
• erfüllt das Recht des Kindes auf Erziehung und Bildung und hat den Auftrag, gleichberechtigte, inklusive gesellschaftliche Teilhabe aller Kinder und die Entwicklung der Kinder zu eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen und selbstbestimmten Persönlichkeiten zu fördern5
• orientiert ihr Handeln am christlichen Menschenbild; vermittelt allen Kindern /Familien die Erfahrung, unbedingt erwünscht zu sein; fördert ein gutes Miteinander und ermutigt zu Fairness, Verantwortung und Versöhnung,
• ermöglicht religionssensible Bildung im Alltag6 ,
• und nimmt Anteil am Auftrag der Kirche, Menschen mit dem Evangelium der lebensstiftenden Gegenwart Gottes in Berührung zu bringen.
Zusammengefasst akzentuiert: Der christliche Glaube prägt nicht nur Pädagogik und Atmosphäre einer evangelischen Kita, sondern auch deren Kultur und Strukturen.7
Religion im Alltag
Religiöse Bildung ist kein Zusatzangebot, sondern durchdringt den Alltag einer evangelischen Kita.8 Sie umfasst viel mehr als die wöchentlichen Andacht oder den Gottesdienst. Sie findet sich in allen Bereichen wieder.
Religion wird im Alltag in fünf Facetten lebendig:
• Evangelische Kitas schaffen eine Atmosphäre, in der jedes Kind willkommen und anerkannt ist; im Tagesablauf, beim Ankommen und Verabschieden, bei Übergängen, in Konflikten, im Umgang mit Regeln ist dies zu erleben.
• Evangelische Kitas ermöglichen spirituelle Erfahrungen: Staunen, Lebensfreude und Dankbarkeit unterstützen die Kinder bei der Entdeckung der Welt als Gottes Schöpfung.
• Evangelische Kitas bringen christlichen Glauben und Religion ins Gespräch und ins Spiel. Die Fachkräfte gehen auch hier von den Situationen, Interessen und Bedarfen der Kinder aus und nehmen ihre religionshaltigen Themen auf; dabei schaffen sie ganzheitliche Begegnungen mit biblischen Geschichten, Liedern, dem Kirchenjahr und Ritualen. Kinder werden ermutigt, ein Grundvertrauen auf Gott zu gewinnen, ohne vereinnahmt zu werden.9
• Evangelische Kitas achten und würdigen die religiöse Vielfalt aller Kinder. Sie laden dazu ein, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der religiösen und weltanschaulichen Hintergründe zu entdecken. Sie fördern Respekt und setzen Grenzen, wo Würde und Freiheit verletzt werden. Das Zusammenleben in religiöser Vielfalt ist Teil des evangelischen Profils.
• Evangelische Kitas arbeiten familienorientiert. Sie pflegen den Kontakt und Austausch mit Eltern / Großeltern und beziehen die Familien auch in die religiöse Bildung ein.
• Evangelische Kitas kooperieren mit ihrer Kirchengemeinde und eröffnen weitere Begegnungsräume mit dem Evangelium.
Implizit und explizit
Religiöse Bildung bedeutet damit mehr als die Weitergabe von Glaubensinhalten. Sie vermittelt eine vom Glauben geprägte Grundhaltung zum Leben, zur Welt und zu Gott. Religion geschieht also zum einen implizit, z. B. in der Atmosphäre, in der Lösung von Konflikten, beim gemeinsamen Staunen über den ersten Regebogen genauso wie beim Wickeln oder in der Gestaltung von förderlichen Regeln. Die implizite religiöse Bildung fußt auf der Beziehungsqualität zu den Kindern, die Geborgenheit, Anerkennung und Selbstwirksamkeitserfahrungen ermöglicht. Kita-Fachkräfte sind Expert*innen fürs Vertrauen und darum kompetent für implizite religiöse Bildung. Zum anderen geschieht religiöse Bildung explizit: mit biblischen Geschichten, Liedern und Ritualen. Mit Gesprächen, in denen Kinder und Fachkräfte auf Gott zu sprechen kommen, gemeinsam darüber nachdenken und Vorstellungen und Worte finden, um diese Erfahrungen besprechbar zu machen. Beide Zugänge wirken zusammen und machen Religion im Alltag erfahrbar.10
Fachkräfte tragen wesentlich dazu bei, dass Religion in einer Kita lebendig wird. Ihre „Bereitschaft und Fähigkeit, Kindern auf der Basis des christlichen Menschenbildes zu begegnen und sie in ihrer religiösen Entwicklung gezielt zu unterstützen“11 , machen das evangelische Profil für Kinder und Familien sichtbar. Wie wird dies wiederum für die Fachkräfte erlebbar?
Woran erkennen Fachkräfte, dass sie in einer evangelischen Kita beschäftigt sind?
Ein Profil-Perspektivwechsel mit strategischen Trägeraufgaben
Die religionspädagogische Arbeit in den Kitas ist vielversprechend und anspruchsvoll. Sie erfordert die Bereitschaft zur eigenen Auseinandersetzung mit religiösen Themen, eine sensible Wahrnehmung der Interessen der Kinder genauso wie die Erweiterung der religionspädagogischen Kenntnisse und Kompetenzen. Fachkräfte bringen dies in unterschiedlichem Umfang mit. Wie werden sie dabei ermutigt, begleitet und qualifiziert, um die biblisch-christliche Lebenssicht als lohnende Herausforderung zu entdecken? Wie gestalten Träger und Kita-Leitung das evangelische Profil im Blick auf die Fachkräfte? Dazu fünf Thesen12 :
1. Fachkräfte in evangelischen Kitas arbeiten in einer Atmosphäre der Wertschätzung und Anerkennung.
Teams sind vielfältig zusammengesetzt und jede Fachkraft bringt eigene Erfahrungen und Kompetenzen ein. Entscheidend ist, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter einen Platz im Team und in der religionspädagogischen Arbeit findet – entsprechend den eigenen Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten. Wechselseitige Erwartungen werden geklärt, Unsicherheiten können ausgesprochen werden. Humor ist ausdrücklich willkommen. Die Atmosphäre lebt von Vorbildern in der Leitung, im Team und beim Träger. So entsteht ein Miteinander, das die Vielfalt nicht nur aushält, sondern aktiv würdigt.
2. Fachkräften werden eigene Begegnungen mit Religion und christlichem Glauben ermöglicht.
In unterschiedlichen Settings erhalten Fachkräfte Impulse, um eigene Erfahrungen mit christlichem Glauben zu machen. Auf Ebene der Kita sind dies geistliche Impulse in jeder Dienstbesprechung oder am Ende einer Woche. Auf Studientagen gibt es z. B. kreative Anregungen, die die eigene Auseinandersetzung mit biblischen Texten fördern. Spiritualität wird beim Singen oder Segnen erlebbar. Anstöße, die eigene religiöse Haltung zu reflektieren, machen die unterschiedliche Nähe oder Distanz zum christlichen Glauben besprechbar. Unterschiedliche Fachkräfte benötigen unterschiedliche erlebnis- und/oder reflektionsorientierte Zugänge. Hilfreich sind „dosierte Diskrepanzerfahrungen“13 , als produktive Irritation zu bisherigen Erfahrungen und Vorstellungen. Die Fachkräfte wählen selbst, wie weit sie sich darauf einlassen.
Vieles davon geschieht in Kitas durch Leitungen und Kolleg*innen. Fachberatungen in den Kita-Verbänden oder Pastor*innen / Diakon*innen in den Kirchengemeinden können dabei unterstützen.
3. Fachkräfte erhalten fachliche Anregungen, ihr Grundwissen zum christlichen Glauben, religionspädagogische Fachkenntnisse und ihr methodisches Repertoire zu erweitern.
Erfahrene Kolleg*innen dienen als Vorbild und Ansprechpartner*innen. Der Kita-Träger unterstützt durch ein Bündel von Maßnahmen auf Verbands- oder Kirchenkreisebene: Fachberatungen oder Pastor*innen / Diakon*innen bieten Studientage für Teams an, Kurse, Religionspädagogische AGs oder Fachtage für alle Fachkräfte. Die Auswahl der Themen richtet sich nach den Bedarfen und Interessen der Kitas. Die Formate verbinden praxisorientierte Ideen, Denkanstöße zum vertieften Verstehen mit Impulsen zur persönlichen Entwicklung. Fachkräfte gewinnen Sicherheit und erweitern ihre Sprachfähigkeit. Sie reflektieren die persönlichkeitsfördernden Elemente religiöser Bildung. So entstehen bspw. Trauerkoffer für jede Kita, die Ostergeschichte erhält einen neuen Verstehenshorizont, das Theologisieren mit Kindern wird plausibel, unterschiedliche religionspädagogische Ansätze werden sichtbar: Fachkräfte entdecken neu, wie sie sich einbringen können. Für einige der Mitarbeiter*innen führt das zur Entscheidung, sich als religionspädagogische Fachkraft ausbilden zu lassen, um selbst als Multiplikator*in zu wirken.
Landeskirchliche Angebote durch das RPI und die Fachberatung des Diakonischen Werkes in Niedersachsen ergänzen die Qualifizierungsmöglichkeiten durch unterschiedliche Fortbildungen und Beratungen für Fachkräfte, Kita-Leitungen und Träger.
4. Die Fachkräfte und Kita-Teams erleben und gestalten ein anregendes Zusammenspiel mit der Kirchengemeinde.
Unabhängig von der Trägerschaft bietet die Zusammenarbeit von Kita und Kirchengemeinde Synergieeffekte für die kleinen und großen Menschen im gemeinsamen Sozialraum.14 Fachkräfte nehmen die Wertschätzung der Kirchengemeinde wahr. Das wechselseitige Interesse aneinander, gemeinsame Besprechungen und Einladungen fördern das Wissen voneinander und das gegenseitige Vertrauen. Sie bilden die Basis für gemeinsame Vorhaben.
5. Die Fachkräfte arbeiten in hilfreichen Strukturen und unterstützenden Rahmenbedingungen.
Dies ist eine der größten Herausforderungen für Träger15 . Qualitätsentwicklung ist Teil des evangelischen Profils. Dazu gehört, Fortbildungen in unterschiedlichen Formaten anzubieten und Mitarbeiter*innen die Teilnahme daran zu ermöglichen, auch wenn die Personallage in der Kita angespannt ist.16 Fachkräfte erhalten Vorbereitungszeiten. Pastor*innen/Diakon*innen, die auf Kirchenkreisebene mit Kitas und Fachkräften zusammenarbeiten, erhalten dafür einen Stellenanteil.
Fazit
Die Arbeit am evangelischen Profil lohnt sich. Kinder brauchen religiöse Bildung. „Das Evangelium bildet uns, es lehrt uns Gerechtigkeit, Gewissen und Hoffnung.“17 Gute religiöse Bildung braucht Fachkräfte, die selbst ermutigt, begleitet und gestärkt werden. Evangelische Kitas sind „ein Glücksfall für die Kirche“18 .
Anmerkungen
- EKD, „Kinder in die Mitte”, 120.
- Im Blick sind mit diesem Begriffe alle pädagogischen Fach- und Assistenzkräfte. https://bildungsportal-niedersachsen.de/fruehkindliche-bildung/fachkraefte-und-traeger/fachkraefte-in-kindertageseinrichtungen
- Grethlein, Praktische Theologie, 163.
- A.a.O., 157-170.
- Die Konkretisierung des gesetzlichen Bildungsauftrags nach § 22 SGB VIII und § 2 NKiTaG erfolgt durch den Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder und die ihn ergänzenden Handlungsempfehlungen.
- Vgl. Bederna / König, Wohnt Gott in der Kita? 22; vgl. Weber: Religionssensible Bildung.
- EKD, Kinder in die Mitte, 117.
- Vgl. Bederna / König, Wohnt Gott in der Kita?, Möller / Sajak, Religionspädagogik für Erzieherinnen. Siehe zudem schon Scheilke / Schweitzer, Kinder brauchen Hoffnung; Wustrack, Religionspädagogische Arbeit im evangelischen Kindergarten; Szagun / Pfister, Wie kommt Gott in Kinderköpfe?
- Kinder sind auch hier die Akteur*innen ihrer Entwicklung. Diese Haltung knüpft an die reformatorische Tradition an, die das Recht auf einen eigenen Glauben betont.
- Domsgen, Offene Fragen, besonders 87-89.
- Pohl-Patalong, Kirchliche Kitas.
- Diese Thesen fußen auf Erfahrungen in Kitas und beschreiben Zielvorstellungen, die Orientierung bieten, auch wenn die Umsetzung aufgrund der realen Settings in den Kitas unterschiedlich ausfällt.
- Wustrack, Religionspädagogische Arbeit im evangelischen Kindergarten.
- Darauf kann im Rahmen dieses Artikels nicht weiter eingegangen werden.
- Die Rahmenbedingungen, die Kommunen, Länder und der Bund bereitstellen, werden zu Recht als unzureichend kritisiert. Das beharrliche Drängen auf eine Verbesserung im Blick auf Gruppengröße/Personalschlüssel, Verfügungszeiten und Stärkungen der Kita-Leitungen bleibt eine Aufgabe von Trägern, Diakonie und Landeskirche.
- Im Alltag führt dies zuweilen zu einem Zielkonflikt: Mitarbeiter*innen die Teilnahme zu ermöglichen, weil dies die Qualität und Arbeitszufriedenheit fördert und den Betrieb der Kita aufrecht zu erhalten, wenn durch Krankheit oder unbesetzte Stellen Mitarbeiter*innen fehlen.
- Steffensky, Damit die Träume nicht verloren gehen!
- Pohl-Patalong, Kirchliche Kitas.
Literatur
- Bederna, Katrin / König, Hildegard (Hg.): Wohnt Gott in der Kita? Religionssensible Erziehung in Kindertageseinrichtungen, Berlin 2009
- Domsgen, Michael: Offene Fragen und elementares Know-how zirkulieren. Religionspädagogische Perspektiven für Familien, in: Boger, Miriam /Kleint, Steffen / Schirrmacher, Freimut (Hg.): Familienreligiosität im Bildungshandeln, Münster u.a. 2022, 81-99
- EKD (Hg.): „Kinder in die Mitte”. Evangelische Kindertageseinrichtungen: Bildung von Anfang an, Leipzig 2020
- Grethlein, Christian: Praktische Theologie, Berlin 2012
- Möller, Rainer/Sajak, Clauß Peter (Hg.): Religionspädagogik für Erzieherinnen. Ein ökumenisches Arbeitsbuch, Stuttgart 2020
- Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder und die ihn ergänzenden Handlungsempfehlungen, https://kurzlinks.de/i1kl (03.09.2025)
- Pohl-Patalong, Uta: Kirchliche Kitas in der Sicht der Kirchenmitglieder. Vortrag vor der Landeskirchlichen Kita-Konferenz in der Hannoverschen Landeskirche am 18.09.2024
- Scheilke, Christoph/Schweitzer, Friedrich (Hg.): Kinder brauchen Hoffnung. Religion im Alltag der Kita, Münster 2006.
- Steffensky, Fulbert: Damit die Träume nicht verloren gehen! – Religiöse Bildung und Erziehung in säkularen Zeiten, Loccumer Pelikan 2/2000, 171-176, https://kurzlinks.de/fgqr (05.10.2025)
- Szagun, Anna-Katharina / Pfister, Stefanie: Wie kommt Gott in Kinderköpfe? Praxis frühen religiösen Lernens, Gera 2017
- Weber, Judith: Religionssensible Bildung in Kindertageseinrichtungen. Eine empirisch-qualitative Studie zur religiösen Bildung und Erziehung im Kontext der Elementarpädagogik, Münster 2014
- Wustrack, Simone: Religionspädagogische Arbeit im evangelischen Kindergarten, Stuttgart 2009