Rituale im Religionsunterricht

Neue Ausstellung in der RPI-Lernwerkstatt

AKTUELL


Foto: stock.xchng

„Woran du dein Herz hängst …“
Emotionale Kompetenz und religiöse Bildung

Von Melanie Beiner

 

Aus der pädagogischen und mittlerweile auch aus der religionspädagogischen Fachdiskussion ist die Frage nach der Bedeutung von Emotionen für den Lern- und Bildungsprozess nicht mehr wegzudenken. Seitdem die neurobiologische Forschung die in der Reformpädagogik lange bekannte Erfahrung naturwissenschaftlich unterstützt hat, dass Lernen je leichter gelingt, desto mehr an positiven Emotionen, Motivation und Interesse sich mit den Lerninhalten verbindet, richtet sich auch in der Pädagogik das Augenmerk intensiver auf die Frage, wie ein Rahmen für die Entstehung positiver Emotionen und Motivationen in Lernprozessen bereitgestellt werden kann.

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PRAXIS


Foto:Rainer Sturm  / pixelio.de

“… und ich dachte, ich muss das einfach glauben!”
(Neue) Lust auf Theologie in der Konfirmanden- und Jugendarbeit

Von Sönke von Stemm

 

Die Erarbeitung von theologischem Wissen durch Jugendliche wird nach wie vor erschwert durch Vorurteile: bei “Kirche” müsse vieles eben einfach geglaubt werden, und inhaltlich gehe es eher um “Schafe und Weintrauben” als um Lebensfragen von modernen Menschen, geschweige denn um Themen, die Jugendliche interessieren. In diesem Zusammenhang wird obendrein “glauben” mit einem “für wahr Halten” gleichgesetzt. Entsprechend fallen Urteile der Jugendlichen im Blick auf die Inhalte der kirchlichen Bildungsarbeit nicht nur positiv aus.

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Foto: S. Hofschaeger  / pixelio.de

Meine Realität oder deine Realität?
Wie nehmen Menschen mit Wahrnehmungsstörungen ihre Umwelt wahr? Annäherungen: ein „Wahrnehmungsparcours“ für Schülerinnen und Schüler

Von Birte Hagestedt und Mira Schülting

 

„So!“ – Freudestrahlend präsentiert Johanna (6 Jahre) das Legebild aus verschiedenen einfarbigen Würfeln, das sie grade zusammengesetzt hat. Sie legt die Würfel direkt auf eine zweidimensionale Vorlage in gleichem Maßstab. Und trotzdem: das Muster aus zwei Farben, die sich jeweils diagonal gegenüber liegen, hat sie nicht wiedergegeben. Ihr Bild nimmt die diagonale Struktur auf, doch sie verwendet noch einen Würfel einer weiteren Farbe. Ähnliche Ergebnisse zeigen sich auch bei Aufgaben, die nicht voraussetzen, dass sie zwei unterschiedliche Merkmale gleichzeitig berücksichtigen muss.

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REZENSION


Oliver Arnhold / Constantin Klein: Zwischen Abseits und Jenseits – Fußball und Religion, Materialien für Klasse 8–12

     

 

Wenn an vielen Wochenenden im Jahr Menschen in die „Fußball-Tempel“ „pilgern“, „Kutten“ tragen, Choreographien inszenieren, deren Liturgien sich nur Eingeweihten erschließen oder Spieler auf „heiligem Rasen“ gegeneinander antreten, dann drängt sich die Frage auf, worin die spezielle Verbindung zwischen Fußball und Religion eigentlich besteht. Daher lohnt es sich, im Religionsunterricht den Metaphern des Fußballs und den strukturellen Ähnlichkeiten von Fußball und Religion nachzuspüren.
Hilfreich ist es, sich hierbei durch das Materialheft „Zwischen Abseits und Jenseits – Fußball und Religion“ von Oliver Arnold und Constantin Klein inspirieren zu lassen. Das in fünf Kapitel gegliederte Heft („Anpfiff: Fußball und Religion“ / „1. Halbzeit: Fußball und Kult“ / „2. Halbzeit: Religion im Fußball“ / „Nachspielzeit: Grenzen von Fußball und Religion“ / „Interviews in der Mixed Zone: Fair Play im Fußball, in Kirche und Gesellschaft“) bietet eine Vielzahl von Materialien mit Arbeitsvorschlägen. 

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Bildnachweise Themenslider:
Schulseelsorge: stock.xchng
Loccumer Pelikan: Rosel Eckstein / pixelio.de
Reformationsjubiläum 2017: Olaf Schneider / pixelio.de