Neuerscheinung

Tagungen und Fortbildungen für Schule und Gemeinde

Jahresprogramm 2017

Tagungen und Fortbildungen für Schule und GemeindeTagungen und Fortbildungen für Schule und Gemeinde

Reformation und Bildung

Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber (Bischof i.R. der Evangelischen Kirche Berlin - Brandenburg - schlesische Oberlausitz; Ratsvorsitzender der EKD von 2003 bis 2009, Berlin)

Interreligiöses Lernen

Materialien für Schule und Gemeinde

AKTUELL


Loccumer Pelikan 4/2016

"Der Reformation Raum geben"
 

 

PRAXIS


© Dave Crosby (CC BY-SA 2.0) 

Die ‚Tür‘ als Zugang zu Advent und Weihnachten
Eine Unterrichtsstunde im Religionsunterricht einer 4. Klasse im Rahmen einer fächerübergreifenden Unterrichtseinheit zum Thema "Türen"

Von Birgit Stecker und Lena Kuhl

 

Der Umgang mit Türen in der alltäglichen Lebenswelt ist für uns und damit auch für die Kinder selbstverständlich. Es gibt unsagbar viele Arten, in Gebäuden, in Zäunen und Mauern, in Fahrzeugen und in Geräten. Sie dienen als Durchgang, Eingang und Ausgang, als Verbindungs- oder Trennungselemente, als Schutz, als Abgrenzung nach außen.
Kleinkinder erleben Türen als Hindernisse. Wenn sie groß genug sind, können sie selbst die Türen öffnen und sich Zugänge zu anderen Räumen verschaffen. Kinder haben bereits erfahren, dass Türerlebnisse oft mit Gefühlen verbunden sind. Wenn sie jemanden besuchen wollen und an die Tür klopfen, wird ihnen aufgemacht, und sie werden willkommen geheißen. Wenn sie selber Besuch empfangen, öffnen sie die Haustür und begrüßen freudig ihre Gäste. Geschlossene Türen vermitteln häufig das unangenehme Gefühl des Ausgeschlossenseins.

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© Andrea Lepore  / pixelio.de

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht

von Inge Petersen

 

Advent und Weihnachten stellen uns jährlich neu vor die Frage, wie wir Kindern und Jugendlichen einen angemessenen Zugang eröffnen können. Eine Möglichkeit besteht darin, die einprägsamen Bilder alttestamentlicher Verheißungen zu erschließen. Der theologische Bezug zwischen Verheißung und Erfüllung erscheint als Einheit stiftendes Prinzip zwischen dem Alten und dem Neuen Testament. Die Erfüllung einer Verheißung im biblischen Sinn bedeutet nicht, dass sie erledigt ist, sondern dass ihre Bewahrheitung und Bekräftigung vollzogen ist, um die volle Gültigkeit der Verheißung zu bestätigen. Im handlungsorientierten Vorgehen können wir Schülerinnen und Schülern Wege anbieten, mit der Botschaft der prophetischen Verheißung selbsttätig umzugehen.

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© stock.xchng

Ideen für den Unterricht in der Weihnachtszeit

Von Lena Kuhl

 

Das Weihnachtsfest orientiert sich am solaren Jahr und mit dem festen Termin 25. Dezember (bzw. 6. Januar) an der chronologische Zeitauffassung. Damit nimmt es keine Rücksicht auf den Sonntag, denn Jesu Geburt ist ein Ereignis mit historischen Dimensionen. Deutlich wird diese Auffassung in der lukanischen Weihnachtsgeschichte, in der die Geburt Jesu in weltgeschichtliche Zusammenhänge (Augustus) gestellt und der damaligen Tradition entsprechend mit Regierungszeiten weltlicher Herrscher datiert wird. Zugleich markiert die Geburt Jesu neben der Heilsgeschichte Gottes ja auch die Lebensgeschichte eines Menschen. Von daher legt das Weihnachtsfest ein lineares Zeitverständnis nahe, und es lässt sich vom "Zeitpfeil" sprechen. Dieses Zeitverständnis wird auch durch den ursprünglichen Charakter der Adventszeit gestützt. Advent (= Ankunft) hat im Kirchenjahr eine doppelte Blickrichtung: Diese Sonntage blicken zum einen zurück auf die Geburt Jesu und bereiten auf die Feier seiner Geburt vor, zum anderen blicken sie voraus auf seine verheißene Wiederkunft und damit auf das Ziel und die Vollendung der Heilsgeschichte.

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REZENSION


   

Matthias Günther: Rock ‘n‘ Religion. Populäre Musik und biblische Texte im Religionsunterricht, Göttingen 2015

 

Schon immer haben sich Christen überlegen müssen, in welchen Ausdrucksgestalten Bibel für die Gegenwart verständlich wird. Zur aktuellen Lernsituation des Religionsunterrichts gehören mehr denn je die Überlegungen, von wo her Jugendliche überhaupt auf Religion, religiöse Tradition und erst recht auf die Bibel zugehen können. Bei Jugendlichen spielt Musik eine große Rolle – als Begleitung, als Gegenwelt, zur Selbstgestaltung. Konkret: Rock- und Popkultur, die von Jugendlichen gehört, gesummt, gespielt, gehämmert wird, enthält nicht nur religiöse Motive, sondern ganz konkret biblische Bezüge.

Die Arbeitshilfe „Rock ‘n‘ Religion“ nimmt diese Herausforderungen auf – als Motto für einen an musikalischer Jugendkultur orientierten Religionsunterricht der Sekundarstufe II an allgemeinbildenden und berufsbildenden Gymnasien.

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Bildnachweise Themenslider: Loccumer Pelikan (groß): © Rosel Eckstein / pixelio.de | Schulseelsorge: © stck.xchng | Podcast: © Philip Kromer (CC BY-SA) | Mit Kunst unterrichten: © Marco Görlich/ PIXELIO | Bibliothek, Online-Vorträge: © Dietmar Peter | Impulsbilder: © Dietmar Peter | Lernwerkstatt: © Beate Peters |  Reformationsjubiläum groß: © Arkodeb (CC BY-SA 2.0); Reformationsjubiläum klein: © Olaf Schneider / PIXELIO | Passion und Ostern: © uschi dreiucker / PIXELIO | Bildungsforum: © Cha già José  (CC BY-SA-NC) | Erklärung: © Jon S (CC BY)| Vorträge: ©  Sascha Kohlmann (CC BY-SA) |  Konfessionelle Kooperation: © Tim Reckmann  / pixelio.de |  Konfessionelle Kooperation groß: © S. Hofschlaeger / pixelio.de |  Schulgottesdienste groß: © digital cat (CC BY)  | Studium für das Lehramt Evangelische Religion: © Universität Salzburg (CC BY) | Stellenanzeige: © Willi Heidelbach (CC BY) | Diakoniepraktika © Boudewijn Berends (CC BY)| Weihnachten © Vale (CC BY 2.0) | Neuerscheinung: © Horia Varlan (CC BY)  | Themanportal: Menschen auf der Flucht © ResoluteSupportMedia (CC BY 2.0)  | Materialpool: © PROallispossible.org.uk (CC BY 2.0)  |  Materialpool © John Nakamura Remy (CC BY-SA 2.0)  |  Umgang mit Krisen © Nisha A (CC BY 2.0) | Interreligiöses Lernen © murdelta (CC BY 2.0) | Advent und Weihnachten © Daniel Timm (CC BY 2.0)
 

RELIGIONEN IM GESPRÄCH

 Was genau ist eigentlich Alevitentum?

ONLINE-ADVENTSKALENDER

     

Vom 1. Dezember an öffne sich auf der Website www.advent-e.de jeden Tag ein virtuelles Türchen mit Bildern und Worten. Dahinter verbirgt sich Besinnliches, Humorvolles und Nachdenkliches. 

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