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© Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (CC BY 2.0)

Zukunftsvorstellungen von Kindern und Jugendlichen

Von Amina Fraij

  

Die Zukunftsvorstellungen von Kindern und Jugendlichen zu kennen, ist sowohl für den Bereich der Jugendforschung als auch für Personen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, ein wichtiger Aspekt. In der Studie „Jugend.Leben 2012“ wurden Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen im Alter zwischen zehn und 18 Jahren repräsentativ zu unterschiedlichen Bereichen ihres Lebens befragt. Auch Fragen nach ihrer Einschätzung zu konkreten gesellschaftlichen Problemen sowie die eigenen persönlichen Zukunftsaussichten wurden beantwortet. Umfassende Ergebnisse zu der Studie sind in der Publikation von Maschke u. a. (2013) „Appsolutely smart“ nachzulesen.

Im Folgenden wird bezugnehmend auf die Befunde von Maschke u. a. (2013) und auf Grundlage der Daten der Studie „Jugend.Leben 2012“ die Sichtweise der Kinder und Jugendlichen auf die Zukunft beschrieben. Anschließend werden die vorgestellten Erkenntnisse in die aktuell bestehenden theoretischen Erklärungen eingebettet. Zuletzt erfolgen ein Resümee und eine Interpretation der Ergebnisse.

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PRAXIS


 © stck.xchng

Mit Schülerinnen und Schülern der Sek II von der (Un-)Verfügbarkeit Gottes sprechen

Von  Kirsten Rabe

 

Mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II über die Gottesfrage zu sprechen, setzt voraus, dass sie sich einlassen auf etwas, das von dem einen als zu privat, von der anderen als Fremderfahrung, von einem dritten als ganz vertraut empfunden werden kann. Hinzu kommt, dass alles menschliche Reden von Gott (R. Bultmann) ein subjektives ist, das nur aus der Gott-Mensch-Beziehung heraus verstanden werden kann und will. Damit gibt sich der Unterrichtsgegenstand selbst letztlich in unterschiedlicher Hinsicht gleichermaßen verfügbar wie unverfügbar.

Die Gottesfrage im Religionsunterricht immer auch zugleich aus der Perspektive der Anthropologie zu stellen, liegt nicht nur theologisch auf der Hand, sondern ermöglicht didaktisch Chancen für den Unterricht. Jugendliche dieser Jahrgangsstufen stellen verstärkt die Frage nach der eigenen Identität und der persönlichen Lebensgeschichte. Sie machen Erfahrungen von Freiheit und Machbarkeit ebenso wie die von Begrenzung und Ohnmacht. Dabei kann die Frage nach Gott, nach seiner Gegenwart und Abwesenheit, Teil dieser persönlichen Erfahrungen sein.

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"Werde unsterblich" – Religiöse Motive in der Werbung wahrnehmen und deuten

von Dietmar Peter

 

Seit geraumer Zeit arbeiten die Agenten des Werbemarketings mit verschiedensten Anspielungen auf christliche Traditionen und religiöse Zeichen. Für den Unterricht besteht der didaktische Reiz der Auseinandersetzung mit entsprechenden Anzeigen in zwei Faktoren: Zum einen bietet die Verfremdung der religiösen Motive Möglichkeiten zur Entschlüsselung und zur Auseinandersetzung mit den Ursprungstexten. Gleichzeitig werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, religiöse Spuren und Traditionen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten wiederzuerkennen und lernen, zwischen Interpretation und Bedeutung zu unterscheiden. Außerdem haben entsprechende Anzeigen immer auch einen hohen motivationalen Wert.

Darüber hinaus hat das Material exemplarische Bedeutung: Die Werbeanzeigen stehen als ein Beispiel für die ‚religiöse Möblierung unserer Kulturlandschaft‘. Sie machen deutlich, dass christliche Inhalte, Symbole und/oder Rituale nach wie vor positiv besetzt sind. Ihre Inanspruchnahme durch Agenten der Konsumgesellschaft gibt Hinweise auf die Bedürfnisse der Menschen nach Heil, Erlösung und Sinn.

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© stock.xchng

"Und siehe, es war sehr gut!“
Überlegungen und Ideen für einen Zugang zur Schöpfungsthematik in der Grundschule

Von Beate Peters

 

Die priesterschriftliche Schöpfungserzählung im Buch Genesis erzählt von der Erschaffung der Welt in sieben Tagen und fordert dadurch zur Auseinandersetzung heraus. Die Naturwissenschaft hat längst nachvollziehbare und gut beweisbare Erklärungen für die Entstehung der Welt, die die Vorstellung von einem Sieben-Tage-Rhythmus sprengen. Was also soll die Beschäftigung mit einer Erzählung, die doch so gar nicht in unsere Zeit zu passen scheint?

„Und Gott sah an, was er gemacht hatte. Und siehe, es war sehr gut.“ So heißt es am Ende des sechsten Schöpfungstages. Hier wird Gott als Schöpfer dargestellt, der die Welt, so wie er sie gestaltet hat, für gut bzw. sehr gut befindet. Diese Aussage deutet darauf hin, dass die Verfasser nicht primär die Weltentstehung erklären, sondern ihrem Glauben daran Ausdruck verleihen wollten, ein Schöpfer allein habe die Welt erdacht und in guter Weise gemacht. Nicht die Aufeinanderfolge des erschaffenen Lebens stellt sich als wesentlich dar, sondern das Bekenntnis: „Wir glauben an einen Schöpfer“ sowie die Bewertung: „Die von diesem Schöpfer erschaffene Welt ist sehr gut.“

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REZENSION


 

Andreas Obenauer: Reli für Jungs, Didaktische Impulse für einen jungengerechten Religionsunterricht, Göttingen 2014

 

Der Religionsunterricht wird von Jungen oft als „Mädchenfach“ angesehen. Religionsunterricht für Jungen ist auch aus der Sicht der meisten Lehrkräfte schwieriger. Die Mädchen zeigen sich oft motiviert, Jungen sind als Störer und eher gelangweilt im RU verschrien.

Das ist eigentlich überraschend, denn während man für einen mädchengerechten Unterricht lange suchen muss, um passende Identifikationsfiguren in der Bibel oder der Kirchengeschichte zu finden, gibt es für Jungen Vorbilder in Hülle und Fülle. Deshalb ist der vorliegende Band eine große Hilfe für alle, die sich mit diesem Phänomen beschäftigen wollen oder müssen. Aus der Praxiserfahrung heraus werden Ansätze für einen Religionsunterricht entwickelt, die nicht allein die Jungen in das Vorbereitungsdenken einbeziehen, sondern auch methodisch Vorlieben der Geschlechter reflektieren. So wird das Buch eine Fundgrube für religiöse Lernprozesse mit Jungen, und es zeigt Wege, wie der Religionsunterricht für Jungen interessanter werden kann.

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Dialog der Religionen

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NEUERSCHEINUNG

     

Dietmar Peter (Hg.): Menschen auf der Flucht
112 Seiten / 60 Unterrichtsmaterialien
EURO 12,80 

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