Rituale im Religionsunterricht

Neue Ausstellung in der RPI-Lernwerkstatt

AKTUELL


Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de

Lernen mit Begeisterung
Ein Plädoyer für eine neue Lernkultur

Von Gerald Hüter

 

Der wichtigste Rohstoff unseres Landes ist die Begeisterung der Menschen am Entdecken und Gestalten. Die gute Botschaft lautet: Entdeckerfreude und Gestaltungslust sind nachwachsende Rohstoffe, die alle Kinder immer wieder mit auf die Welt bringen. Die schlechte Botschaft heißt: Dieser kostbare Schatz verkümmert allzu leicht, wenn er nicht genährt wird, und er verschwindet automatisch, wenn man ihn unterdrückt. Aber es gibt auch eine ermutigende Botschaft: Die Begeisterung am Lernen kann wiedererweckt werden. Nicht durch Leistungsdruck und das Schüren von Angst, auch nicht durch Belohnungen oder Bestrafungen, sondern indem man Kinder, Jugendliche und Erwachsene einlädt, ermutigt und inspiriert, sich noch einmal als Entdecker und Gestalter, als Forscher und Tüftler auf den Weg zu machen, am besten gemeinsam mit anderen.
 

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PRAXIS


 Foto: S. Hofschlaeger  / pixelio.de 

Mit Eltern umgehen? Also, ich mach das so …
Eine Praxisanregung für die Konfirmandenarbeit zum 4. Gebot

Von Luise Mäbert

 

Wir sind immer die Kinder unserer Eltern. Selbst wenn die eigenen Eltern nicht mehr leben, bleiben wir doch durch Gefühle wie Dankbarkeit, Liebe, Schuld, Scham oder Trauer an sie gebunden. Sie bestimmen unser Woher und sind damit auch ausschlaggebend für unser Wohin. Die notwendige stete Neu- und Umgestaltung der Eltern-Kind-Beziehung ist ein lebensbegleitender Prozess. Oft gestattet erst eine Ablösung wieder eine Annäherung. Wir ringen so lebenslang um Nähe und Distanz. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Elterngebot ist daher eine Aufgabe für uns alle.
 

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 Foto: HHS  / pixelio.de

Ist das gerecht?!
Ein Lernweg zur Erarbeitung eines Gottesdienstes mit Jugendlichen zum „Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit“

Von Lissy Weidner

 

Ein Konfi-Nachmittag im Dezember. Drei Gymnasiastinnen klagen in der Einstiegsrunde über die vielen Arbeiten, die noch geschrieben werden. „Und das ist unfair: Der Vater von D. ist Engländer und sie kriegt immer ‘ne Eins in Englisch; dabei ist das doch klar, dass sie das kann. Ich meine, die müsste doch anders bewertet werden, wenn der Engländer ist.“ Die Realschülerinnen und -schüler klagen auch: „Auf Haupt oder Förder müsste man sein – aber dann wär’ man ja doof!“

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 Foto: Petra Bork  / pixelio.de

“Judentum begreifen"
Ein dialogisches Konzept zum interreligiösen Lernen in der Grundschule

Von Elisabeth Naurath und Heide Rosenow

 

Haben Sie denn schon einmal einen Juden oder eine Jüdin kennengelernt?” – fast alle Studierende des Seminars ‚Judentum begreifen‘ an der Universität Osnabrück verneinen bedauernd meine Frage. Bei einigen war das eindrücklichste Erlebnis eine Klassenfahrt zu einer KZ-Gedenkstätte, dessen Bilder bis heute nachwirken. Seit der Shoah (hebr. Unheil, Katastrophe) – der Ermordung von mehr als sechs Millionen Juden in der Zeit des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland – ist jüdisches Leben weitgehend aus unserer Gesellschaft verschwunden. 

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REZENSION


John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

 

 

„Kann ich dich wiedersehen?“, fragte er. In seiner Stimme lag ein sympathischer Hauch von Nervosität. Ich lächelte. „Klar.“ „Morgen?“, fragte er. „Nur Geduld, Grashüpfer“, riet ich ihm. „Du willst nicht übereifrig wirken.“ „Deswegen habe ich morgen gesagt“, gab er zurück. Die 16-jährige Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe kennen. Hazel Grace hat Krebs und nicht mehr viel Zeit zu leben. Die Krankheit ist allgegenwärtig und die Gefühle und Sehnsüchte der 16-Jährigen sind es auch. Als Augustus ihr begegnet, verlieben sich die beiden ineinander. Augustus setzt alles daran, Hazel Grace einen Wunsch zu erfüllen: nach Amsterdam zu fliegen und den Schriftsteller kennen zu lernen, der ihr Lieblingsbuch geschrieben hat. Sie wünscht sich eine Fortsetzung und erhofft sich eine Antwort des Autors. Die beiden treffen auf den Autor, doch er weigert sich, die Geschichte zu Ende zu erzählen. Auf ihrer Reise erfährt Hazel Grace noch eine schreckliche Nachricht. Mit Liebe und Trauer, Witz und Verzweiflung verbringen sie und Augustus ihre letzten gemeinsamen Wochen. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist ein Buch über eine Liebesgeschichte zweier Jugendlicher, die das Abenteuer des Verliebtseins im Wissen um das baldige Sterben erleben.

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Bildnachweise, Marginalspalte:
WM: ekd.de
Loccumer Pelikan: Rosel Eckstein / pixelio.de
Reformationsjubiläum 2017: Olaf Schneider / pixelio.de
 

Landesbischof Ralf Meister zum Umgang mit Zeugnissen und schlechten Noten

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