Aktuelle Ausstellung im RPI

Nikola Saric: Wie durch einen Spiegel - Biblische Inkonografie heute

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Reformationsjubiläum 2017

Materialien für Schule und Gemeinde

RPI-Programm

Tagungen, Fort- und Weiterbildungen

AKTUELL


 Bild: stock.xchng

Form-Gebungen
Gestaltungskompetenz im Religionsunterricht

Von Silke Leonhard

 

Egal, in welches Kerncurriculum für den Religionsunterricht man auch schaut – ob für die Grundschule, die verschiedenen weiterführenden Schulformen oder für die Berufsbildenden Schulen: Gestaltkompetenz ist dort als Norm eine zentrale Fähigkeit, die es bei Schülerinnen und Schülern zu fördern gilt. Auch zur Professionalität der Religionslehrkräfte gehört sie dazu. Daher kommt es mir auf einen Beitrag zum Klärungsprozess an, 1. was mit wissenschaftlicher Fundierung im Unterricht unter Gestalt und Gestalten begreifbar ist, 2. warum Religion in besonderer Weise ein Verständnis von Gestalt erfordert und wie dieses zu religiöser Bildung in der Schule beiträgt, und 3., mit welcher professionellen Haltung Gestaltungskompetenz der Religionslehrkräfte einhergeht.

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PRAXIS


 Foto: stoch.xchng

Mit Jona nach Gott fragen
Durch den Umgang mit einer biblischen Geschichten die Fragehaltung der Kinder fördern

Von Christine Labusch und Beate Peters

 

Um Kindern im Sinne der didaktischen Leitlinien des Kerncurriculums die Möglichkeit zu geben, eine Fragehaltung zu entwickeln, sollten Fragen im Religionsunterricht ausdrücklich unterstützt und das gemeinsame beständige Suchen nach Antworten sollte zu einem Unterrichtsprinzip werden. Deshalb sollten Schülerinnen und Schüler immer wieder dazu herausgefordert werden, Verbindungen zwischen biblisch-christlichen Inhalten und ihren Erfahrungen herzustellen bzw. alters angemessene Deutungsversuche vorzunehmen. Wenn Lehrerinnen und Lehrer bewusst das Anliegen verfolgen, bei den Kindern eigene Ideen, Gedanken und Fragen hervorzulocken, dann impliziert das auch eine Akzeptanz der unberechenbaren und unerwarteten – ja vielleicht manchmal abwegigen – Beiträge im Unterricht.

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 Foto: stock.xchng

Ein Staun-Spaziergang mit dem Schöpfungspsalm 104

Von Felix Emrich, Christine Labusch und Sönke von Stemm

 

In den Schöpfungstexten der Bibel kommt (…) ein demütiges Selbstverständnis des Menschen im Gegenüber zur Unverfügbarkeit Gottes und seiner Schöpfung zum Ausdruck. Es führt insbesondere in den Psalmen in die An­betung des Schöpfers (Psalm 104) und in die Anleitung zu einer schöpfungsgemäßen Lebensorientierung (Psalm 8).

Auch heute kann ein solches im Bekenntnis zu Gott als dem Schöpfer verankertes Selbstverständnis des Menschen in Gebet und Gottesdienst erneuert und in Predigt und Unterricht vermittelt werden. Die dadurch bestimmte Haltung ist geprägt durch  ...

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Foto: Margot Kessler  / pixelio.de 

Gemeinschaftliches Lernen und E-learning

Von Martin Sander-Gaiser

 

Fast alle Jugendliche und bereits ein Großteil der Grundschüler nutzen Computer intensiv für die Schule und zur Freizeitgestaltung. Inzwischen kann – empirisch belegt – von einer “Net Generation” an unseren Schulen gesprochen werden. Die “Net Generation” geht dabei anders mit Computern um als die Erwachsenen, die so genannte “TV Generation”. Stört die “TV-Generation” am Internet die Informationsflut, so will die “Net-Generation” sich selbst aus vielen Quellen informieren. Sucht die “TV-Generation” Expertenwissen und bemängelt die Qualität von Webseiten, so gebraucht die “Net-Generation” das Netz, um mit anderen gemeinsam Probleme zu lösen.

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REZENSION


 

Hilde Fritz und Gottfried Orth: Gewaltfreie Kommunikation in der Schule Wie Wertschätzung gelingen kann.
Ein Lern- und Übungsbuch für alle, die in Schulen leben und arbeiten

 

Das vorliegende Buch von Gottfried Orth und Hilde Fritz richtet sich in erster Linie an Lehrer und Lehrerinnen. Die beiden Autoren, die Sehnsucht nach Leichtigkeit und Freude an der Arbeit in Lehr- und Lernprozessen neu entfachen, haben dabei den Ansatz der „gewaltfreien Kommunikation“ für sich als eine hilfreiche Grundhaltung erkannt. So ist dieses Buch entstanden, um Lehrkräften zu helfen, sich selbst in ihrer Rolle wichtig zu nehmen, sich zu behaupten, eigene Grenzen zu ziehen und diese – gewaltfrei! – zu schützen. Damit sie tun können, weshalb sie den Beruf gewählt haben: gut unterrichten. Das Hauptanliegen des Buches besteht deshalb darin, im Kontext der Schule eine Kommunikationsart zu entwickeln, in der Wachstum möglich wird – sowohl für den Einzelnen als auch für die Schulgemeinschaft als Ganzes.

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Bildnachweise Themenslider: Loccumer Pelikan (groß): CC by Otto_Friedrich45 - NC - SA | Schulseelsorge: © stck.xchng | Podcast: CC by Philip Kromer - SA | Mit Kunst unterrichten: © Marco Görlich/ PIXELIO | Bibliothek, Online-Vorträge: © Dietmar Peter | Impulsbilder: © Dietmar Peter | Lernwerkstatt: © Beate Peters |
Reformationsjubiläum klein: © Olaf Schneider / PIXELIO | Passion und Ostern: © uschi dreiucker / PIXELIO
 

 

NACHRICHTEN

27. April 2015

Stichwort: Pilgerweg Loccum-Volkenroda

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26. April 2015

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Hannover (epd). Der evangelische Landesbischof Ralf Meister aus Hannover hält es im...

25. April 2015

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24. April 2015

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