Loccumer Pelikan 2/2018

Themenheft: Jung und Alt

Neuerscheinung: Nordsee-Bibel

Mit Bildern von Hermann Buß, 240 Seiten, 25,00 Euro

RPI-Tagung

„Ich bin nicht religiös, ich bin normal“ vom 27. bis 29.9.2018

Außerschulische Lernorte

in den Regionen der Hannoverschen Landeskirche

AKTUELL


   

Alt und Jung in der Bibel

Von Petra Schulz

 

Der Earl von Dorincourt ist zwar kein König und gewarnt wurde er auch nicht. Aber die Geschichte, die im Weihnachtsklassiker „Der kleine Lord“ erzählt wird, passt trotzdem. Ein Kind zeigt seine Erfahrungen und seine Liebe und verändert damit nicht nur die Stimmung im Schloss, sondern zuletzt auch den misanthropischen Earl sowie das Leben der Menschen, die zu diesem Schloss gehören.
In den Büchern der Weisheit wird das Verständnis von Alt und Jung sowie deren Verhältnis zueinander in pointierten Formulierungen dargestellt. Darin zeigen sich grundlegende anthropologische und theologische Perspektiven.

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PRAXIS


   

Mehr davon erfahren, was es heißt, „alt“ oder „jung“ zu sein

Von Lena Sonnenburg

 

„Du, Frau Sonnenburg, wie alt bist du eigentlich?“, fragte mich die siebenjährige Ayah und sah mich erwartungsvoll an. Als ich ihr wahrheitsgemäß „36“ antwortete, riss sie die Augen erstaunt auf und formte die Lippen zu einem verblüfften „Oh, schon sooo alt!“
Diese und ähnliche Anekdoten kennen wohl alle Menschen, die mit jüngeren Kindern arbeiten. In der Kommunikation mit ihnen wird sehr schnell deutlich, dass sie kaum eine Vorstellung davon haben, wann ein Mensch „sehr alt“, „alt“ oder „jung“ ist. Und so geht es diesen Kindern wie vielen anderen Menschen auch. Denn wir können das Alter unseres Gegenübers besonders gut einschätzen, wenn wir uns zumindest in derselben Dekade bewegen wie er oder sie. Da Grundschulkinder jedoch noch gar keine Dekade lang leben, fällt es ihnen schwer, das Alter anderer einzuschätzen und einzuordnen.

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Jung und Alt gemeinsam: Ein Hort im Seniorenwohnstift

Von Gert Liebenehm-Degenhard

 

Der Ball fliegt über die Köpfe und prallt von der Wand zurück. Vier Jungen spielen Fußball. Nichts Ungewöhnliches, wenn man sechs oder acht Jahre alt ist. Ungewöhnlich jedoch ist der Ort: im Flur, vor dem Fahrstuhl im Seniorenwohnstift. Die Kinder gehören zum Hort der Evangelischen Kindertagesstätte St. Martin in Göttingen-Geismar und haben ihre Räume in einer Wohnetage des GDA-Wohnstifts1. Sie teilen sich die Etage mit einer Bewohnerin und Mitarbeitenden der Verwaltung. An den Wänden sind die Bilder und Namen der Kinder genauso zu sehen wie die Namen und Fotos einiger der GDA-Bewohner, die regelmäßig den Hort besuchen. „Jung und Alt gemeinsam“ – das Motto des Inter-Generationen-Projektes wird schon beim ersten Betreten des Horts sichtbar.

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Ein Mann namens Ove, Spielfilm Schweden 2015, Regie: Hannes Holm.112 Minuten, FSK 12, nach der Romanvorlage von Fredrik Backmann  

Gesehen:
Ein Mann namens Ove

Von Kirsten Rabe

 

Das ist typisch Ove. Wenig empathisch, ganz offensichtlich desinteressiert an den Menschen in seiner Umgebung, chronisch schlecht gelaunt und erklärter Einzelgänger. Außerdem ein Pedant, wie er im Buche steht, und in der Wohnsiedlung erklärter Wächter über alle Verbotsschilder. Die sind selbstverständlich von ihm persönlich in der Eigentümerversammlung beschlossen und eingeführt worden. Niemand wirft ungestraft einen Zigarettenstummel weg oder vergisst, sein Garagentor abzuschließen; kein Nachbar kommt ungeschoren davon, wenn er den Müll nicht korrekt trennt oder gar Spielzeugautos im Sandkasten des öffentlichen Spielplatzes liegen lässt. Die werden von Ove unter unüberhörbarem Ärger säuberlich entsandet und geordnet nebeneinander auf dem Sandkastenrand geparkt. Es verwundert daher nicht, dass Oves Begegnungen mit den Menschen in seiner Umgebung alles andere als nachbarschaftlich oder gar freundlich ablaufen.

>>  Trailer

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REZENSION


   

Thomas von Steinaecker, Barbara Yelin: Der Sommer ihres Lebens Reprodukt: Berlin 2017, 80 Seiten, 20,00 €

 

Dem Comic haftet immer noch der Ruf an, eigentlich keine Literatur zu sein oder wenn, dann höchstens Literatur für Kinder. Dabei sind Graphic Novels, gezeichnete Romane also, inzwischen längst der Kinderbuchabteilung entwachsen.

Ein gutes Beispiel ist „Der Sommer ihres Lebens“ von Thomas von Steinaecker (Text) und Barbara Yelin (Bild). Der Schriftsteller und die Comiczeichnerin erzählen die Geschichte von Gerda Wendt. Diese lebt in einem Alten- und Pflegeheim und hat oft den Eindruck, dass sie eigentlich schon tot und in der Ewigkeit angekommen ist. Manchmal ist sie verwirrt, aber an früher erinnert sich Gerda Wendt noch gut. Immer wieder werden Bilder aus der Vergangenheit bei ihr wachgerufen: Auf der Suche nach dem richtigen Stockwerk – war es Nr. 1 oder Nr. 3 oder doch die Nr. 2? – erinnert sie sich, wie gut sie früher in Mathe war.

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