Herzliche Einladung

24. August 2018, 19:30 Uhr, RPI-Loccum

Neue Weiterbildung

Ev. Religion im Sekundarbereich I

Religion studieren in Niedersachsen

Universitäten, FAQ, Referendariat, Mentorate

Podcast

Vorträge aus dem RPI

AKTUELL


© seier+seier (CC BY)

Theologie des Kirchenraums
Kirchenraum und Theologie

Von Matthias Hülsmann

 

Um es gleich vorweg zu sagen: Luther war der Überzeugung, dass man auch in einem Kuhstall Gottesdienst feiern könne, denn eine Kirche sei sozusagen nichts anderes als ein Gehäuse, das die Gläubigen bei der Gottesdienstfeier vor Wind und Regen schützt. Luther hebt an diesem Punkt die Unterscheidung zwischen heiligen und profanen Räumen auf.

Kirchenräume gehören für Luther also in gewisser Weise zu den Dingen, die weder geboten noch verboten und nicht heilsentscheidend sind; in Fragen dieser sogenannten Adiaphora sollte man pragmatisch entscheiden.

Aus demselben Grund kann Luther zugleich an besonderen Kirchenräumen festhalten. Er predigt am 5. Oktober 1544 bei der Einweihung der Schlosskirche in Torgau (WA 49,588-615) und betont, dass diese Torgauer Schlosskirche nur ein möglicher Gottesdienstort unter vielen sei. „Nicht, dass man daraus eine besondere Kirche mache, als wäre sie besser als andere Häuser, in denen man Gottes Wort predigt.

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PRAXIS


 © Per Mork (CC BY)

Weg in die Stille
Materialien und Methoden für Einkehrtage mit Jugendlichen

Von Sönke von Stemm

 

Ich kann nicht schweigen, wenn meine Freundin neben mir durch den Wald geht. Ich muss einfach reden! – gestern Abend in der Kirche, die Stille war genial!“ Nina fasst mit ihrem Feedback zusammen, was mehrere der Jugendlichen nach diesen „Einkehr-Tagen für Jugendliche“ denken: Stille – einmal ganz anders leben als zu Hause, das tut gut! Diese kleinen Feedback-Schnipsel mögen als didaktische Einleitung genügen. Insgesamt handelt es sich aber um ein liturgisches und performatives Lernen, das einerseits dem Bedürfnis vieler Jugendlichen nachkommt, die eigene Religion nicht nur zu reflektieren und entsprechende Wissensbausteine dazu (neu) zu erschließen, sondern gerade auch Gelegenheiten zu haben, die eigene Religion zu leben und zu praktizieren. Das gelingt im Alltag der Konfirmandenarbeit und auch in der Schule gut mit kleinen Elementen und mit der Beteiligung von Jugendlichen an der Durchführung und Planung von gottesdienstlichem Leben. Dies gelingt aber auch mit ausgesonderten Momenten und an besonderen Lernorten.

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Friedhof der Namenlosen, Wien-Simmering. Foto: HeinzLW/Wikipedia

Friedhöfe - Hintergründe und Erkundungsideen

Von Hartmut Rupp

 

Friedhöfe können ähnlich wie Kirchen erschlossen werden. Ausgangs- und Grundform ist eine Erkundung, die die Gesamtanlage, Grabformen, Grabmäler, Grabzeichen, Grabpflanzen sowie die Möblierung und die Norm erschließt.

Daneben treten geistliche Führungen, die Deutungen des Todes an Grabmäler aufsuchen und dafür spirituelle Formen wie zum Beispiel die Predigt oder die Meditation in Anspruch nehmen. Vorzustellen ist, dass Grabmäler sprechen und so ihre Botschaft hörbar machen. So entsteht ein spiritueller Weg durch den Friedhof.

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Mehr davon erfahren, was es heißt, „alt“ oder „jung“ zu sein - Unterrichtsideen für die Grundschule

Von Lena Sonnenburg

 

„Du, Frau Sonnenburg, wie alt bist du eigentlich?“, fragte mich die siebenjährige Ayah und sah mich erwartungsvoll an. Als ich ihr wahrheitsgemäß „36“ antwortete, riss sie die Augen erstaunt auf und formte die Lippen zu einem verblüfften „Oh, schon sooo alt!“
Diese und ähnliche Anekdoten kennen wohl alle Menschen, die mit jüngeren Kindern arbeiten. In der Kommunikation mit ihnen wird sehr schnell deutlich, dass sie kaum eine Vorstellung davon haben, wann ein Mensch „sehr alt“, „alt“ oder „jung“ ist. Und so geht es diesen Kindern wie vielen anderen Menschen auch. Denn wir können das Alter unseres Gegenübers besonders gut einschätzen, wenn wir uns zumindest in derselben Dekade bewegen wie er oder sie.1 Da Grundschulkinder jedoch noch gar keine Dekade lang leben, fällt es ihnen schwer, das Alter anderer einzuschätzen und einzuordnen.

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REZENSION


   

Sönke Zankel und Niklas Günther: Religionsdidaktik in Übersichten, Ein Überblick für Studierende, Referendare und Lehrkräfte, Göttingen 2017, 128 Seiten, 18,00 €

 

Wer sich professionell mit Religionsunterricht beschäftigt, der weiß um die Vielfalt dieses Faches und die zahlreichen didaktischen Aspekte, die es bei der Unterrichtsplanung zu berücksichtigen gilt. Der Band „Religionsdidaktik in Übersichten“ spiegelt die Komplexität des Faches Religion wider und fasst sie in komprimierter Form zusammen. Die Gliederung des 128 Seiten starken Buches orientiert sich an den klassischen Fragen der Religionsdidaktik: Religionsunterricht vorbereiten, Rahmenbedingungen des RU, fachdidaktisches Praxiswissen, Handlungsfeld Religionsunterricht und Methoden im Religionsunterricht – so lauten die Überschriften der fünf zentralen Kapitel.

Der Anspruch der Autoren ist es nicht, ein umfassendes Werk vorzulegen, das alle Fragen der Religionsdidaktik erschöpfend behandelt. Stattdessen geht es Zankel und Günther darum, mit ihrem Buch einen Ausgangspunkt zu schaffen, der die Lehrkraft zur vertieften Beschäftigung mit einem Thema oder einer Fragestellung anregen soll.

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NACHRICHTEN

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PODCAST

   

Orientierung und Verständigung in einer multireligiösen Welt

Vortrag von Vortrag gehalten von Landesbischof Ralf Meister

Zum Vortrag