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AKTUELL


© Conan (CC BY) 

„Wenn das Leben Risse bekommt …“
Vom Umgang mit Krisen

Von Almut Künkel und Bettina Wittmann-Stasch

  

Für die Frage nach dem Umgang mit Krisen im Schulalltag oder in der außerschulischen Begegnung mit Jugendlichen lassen sich aus handwerklicher Expertise Einsichten gewinnen. Auf der Internetseite einer Baufirma ist zum Stichwort „Riss“ nachzulesen:

„Risse beruhen auf Formveränderungen des Mauerwerks […]. Diese können durch die Anordnung von Dehnungsfugen oder durch konstruktive Bewehrungen vermieden werden. Über entsprechende Lösungen muss im Einzelfall entschieden werden. Jeder Fall ist anders; ein paar Prinzipien können Wege zur Auffindung der Schadensursache, besser noch zur Schadensvermeidung, zeigen.“ 1

In baulicher Hinsicht sind Risse demnach zunächst einmal Folgen von Formveränderungen. Risse im Leben beruhen ebenso auf Veränderungen, auf Bewegungen. Der Riss zeigt an, dass sich das Mauerwerk des Lebens aufgrund von Veränderungen und Spannungen selbst verändert und auch verändern, d. h. „anpassen“, muss.

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PRAXIS


© Patrick Denker (CC BY 2.0)

Nichts – Was im Leben wichtig ist
Interpretation und Unterrichtsideen für die Sek I

Von Melanie Beiner

 

Was provoziert mehr? Ein Siebtklässler, der in einem Pflaumenbaum sitzt, “Nichts bedeutet irgendetwas” ruft und die Mitschülerinnen und Mitschüler auslacht, weil sie noch etwas werden wollen? Oder eine 7. Klasse, die sich das nicht gefallen lässt und immer härtere Maßnahmen ergreift, um Dinge zusammenzutragen, die für sie eine Bedeutung haben?

Kaum ein Jugendbuch hat in jüngster Zeit jedenfalls so viel Kritik und die Frage nach der pädagogischen Eignung ausgelöst wie Janne Tellers “Nichts. Was im Leben wichtig ist”. Dabei stößt das Buch bei Jugendlichen überwiegend auf positive Resonanz, während sich Erwachsene, gerade auch Pädagoginnen und Pädagogen kritisch geäußert haben und das Buch für den Unterricht verbieten wollten.

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 © Julian Gebhardt (CC BY-SA)

"Mit dem Herzen sehen" - Das Doppelgebot der Liebe Unterrichtseinheit für Klasse 3/4

Von Martina Steinkühler

 

“Der “Barmherzige Samariter” mit Kindern – das scheint so leicht und so einleuchtend; es endet in einem Appell: zu helfen, nicht vorbeizugehen – und oft in moralischer Entrüstung über die vielen, die es anders machen. Jedoch: Geht das tief genug? Wissen wird abgespeichert, womöglich auch ein latent schlechtes Gewissen. Aber verstehen die Kinder, verstehen wir, worum es Jesus wirklich geht? Um eine ganz selbstverständliche Achtsamkeit, die aus der Liebe kommt, aus dem Glauben, unermesslich geliebt zu sein und sich davon anstecken zu lassen? – Ich wollte den “Samariter” anders unterrichten, anstößiger – und heraus kam eine Unterrichtseinheit “Mit dem Herzen sehen. Das Doppelgebot der Liebe”.

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© stock.xchng

Bibliolog - Ein Weg zur lebendigen und spannenden Entdeckung biblischer Texte

Von Uta Pohl-Patalong

 

In der religionspädagogischen Theorie und Praxis gibt es ein zunehmendes Interesse an der Bibel. Bibeldidaktische Veranstaltungen haben in der ersten und zweiten Ausbildungsphase und teilweise auch in der religionspädagogischen Fortbildung großen Zulauf. Dabei ist (angehenden) Lehrkräften durchgehend bewusst, dass die Bibel religionsdidaktisch keinesfalls in Konkurrenz zu den lernenden Subjekten, also den Schülerinnen und Schülern mit ihren Themen und Fragen, steht. Gesucht sind Zugänge, die es den Kindern und Jugendlichen ermöglichen, die biblischen Texte als interessant und relevant für ihr persönliches Leben zu entdecken und zu erfahren.

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REZENSION


 

Benjamin Breutel und Petra Schulz: Gefällt mir! Oder auch nicht. Grenzgänge zwischen Facebook und Religion. BlickARTist – Religion als Kunst, Bd. 2, Garamond-Verlag, Jena 2014

 

Was haben Facebook und Religion gemeinsam? Ersetzt die Nutzung von Facebook Religion? Weist die Sehnsucht, die sich mit Facebook verbindet, auf etwas Religiöses hin oder ist Facebook gar Religion? Diese Fragen stehen am Anfang der Überlegungen von Beutel und Schulz bei ihrem Grenzgang zwischen Facebook und Religion.
Das zweiteilige Werk (ein „Buchband“ mit thematisch-sachlichen Überlegungen wird ergänzt durch ein didaktisches Beiheft mit konkreten Unterrichtsideen zur Anbahnung religiöser Lernprozesse) geht schon in seiner Form ungewöhnliche Wege. Der Buchband nimmt die assoziativen Lese- und Umgangsformen von Facebook auf: Immer wieder finden sich im Text kleine unbeschriebene Kästchen, in denen steht: „Was denkst du gerade?“ oder „Schreibe einen Kommentar“. Die Leserinnen und Leser sollen motiviert werden zu „posten“, was sie gerade über das Gelesene denkt. Außerdem finden sich am Rand Seitenverweise, die auffordern, das Buch nicht in gewohnter Weise von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen, sondern durch das Buch zu „springen“ – assoziativ eben, mit Stichworten verbunden, so wie auch der Umgang mit Facebook und Internet oft zum Kreuz- und Querlesen (ver-) führt.

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AKTUELLE AUSGABE

Loccumer Pelikan 1/2016

 Themenheft: Religion und Musik

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