Diakoniepraktikum

Ein Angebot für Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler

Kirche auf der didacta in Hannover

Termin vormerken: 20.-24. Februar 2018

Dein Tag für Afrika

Eine bundesweite Kampagne für Schülerinnen und Schüler jeden Alters und aller Schulformen

Bibliothek und Mediothek des RPI

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AKTUELL


 © dierk schaefer (CC BY)

Musik und Evangelium – eine wunderbare Beziehung

Von Jochen Arnold

 

Der Philosoph Jürgen Habermas bezeichnete sich bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels (2001) bekanntlich als „religiös unmusikalisch“ und verwendete damit ein Bonmot, das von Max Weber stammt. Es erzeugt eine pointierte Verknüpfung von Musik und Religion. Religion bekommt dadurch etwas Spielerisches, die Musik dagegen etwas Spirituelles.
Sicherlich gibt es viele Menschen, die (wie Habermas) wenig Affinität zum Religiösen haben. Ebenso wenig strittig scheint es, dass Musikalität eine Gabe ist, die der eine weniger und die andere mehr in die Wiege gelegt bekommen hat. 

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PRAXIS


    

„96, alte Liebe“ oder „You´ll never walk alone“

Von Christhard Lück

  

Man muss kein Prophet sein, um vorherzusehen, dass die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich viele Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer in ihren Bann ziehen wird. Aber auch jenseits einer internationalen Meisterschaft drehen sich zahllose Gespräche – nicht nur – in der Schule um die schönste Nebensache der Welt. Viele Heranwachsende spielen in ihrer Freizeit Fußball, etliche sogar in einem Verein. Jedes Wochenende „pilgern“ Hunderttausende von Fans mit farbenprächtigen „Devotionalien“ (Fan-„Kutten“, -Schals, -Trikots, etc.) ausgestattet in die Fußball-Arenen, die modernen „Kathedralen“ gleichen. Zwischen dem Ablauf eines Gottesdienstes in der Kirche und dem Ablauf des Geschehens auf dem „heiligen Rasen“ sind erstaunliche Parallelen zu konstatieren. An beiden Orten gibt es eine festgelegte „Liturgie“. Im Wechselspiel zwischen dem Liturgen resp. der Liturgin und der „Gemeinde“ werden „heilige Texte“ rezitiert und stimmungsvolle „Choräle“ intoniert, die für viele Anhänger weit mehr sind als profanes Gegröle.

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© Joujou  / pixelio.de

Sehnsucht nach dem Aufreißen des Himmels
Bausteine für einen schulischen Adventsgottesdienst

Von Silke Leonhhard

 

Advent ist eine Zeit, in der schulisch viel Trubel herrscht und die Ingebrauchnahme von Symbolen und Ritualen in der Schule gewaltig steigt. Die (Über-)Fülle, die auch je nach Schuljahrstaktung durch eine Anhäufung von Klassenarbeiten und andere Termine gesteigert wird, steht dem Advent als Zeit der sehnsuchtsvollen Erwartung eher entgegen.
Der gottesdienstliche Entwurf, der in Teilen durchgeführt wurde, baut auf der Erfahrung: Mit dem Übergang von Herbst zu Winter, vom bußebezogenen Kirchenjahresende zum Neubeginn der Christuserwartung, von der Dunkelheit zum erhofften Licht verändern sich Haltungen und Verhältnisse zum Leben.

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Die Kinder ziehen nacheinander die Wollfäden zu sich. In einer späteren Stunde wird das Ritual um Wolken erweitert.

Wolken oder Sonnenschein …
Überlegungen und Anregungen zu Ritualen im Religionsunterricht der Grundschule

Von Melanie Beiner

  

Der Einsatz von Ritualen im Unterricht birgt viele Chancen in sich: Sie können z. B. eine stärkende Funktion für den Einzelnen und für den Gruppenprozess haben, sie können Inhalte vertiefen und zum Fragen und Bedenken einladen. Rituale zum Beginn und Ende der Stunde können Kindern Sicherheit geben und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Je nach Inhalt können sie religiöse Aspekte aufnehmen oder / und die Aufmerksamkeit schulen und helfen, den Blick eher nach innen zu richten.

Mit Ritualen der Heterogenität begegnen
Gerade im Grundschulunterricht, der sich großer Heterogenität in den Lern- und Verhaltensvoraussetzungen der Kinder erfreut, bedarf es gemeinschaftfördernder und strukturgebender Elemente, die das gemeinsame Arbeiten trotz aller Verschiedenheit erst möglich machen.

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REZENSION


   

Andrea Timm und Christhard Lück: Der Mond ist aufgegangen … Ein Inselkrimi,Leipzig 2016, 392 Seiten, 12,95 Euro

  

Der Mond ist aufgegangen … und wird zum stummen Zeugen eines heimtückischen Mordes.
Andrea Timm und Christhard Lück nehmen ihre Leserinnen und Leser in ihrem im Sommer 2016 erschienenen Erstlingskrimi mit auf die familiäre fiktive Insel „Möwewind“ – um dort gemeinsam mit der Protagonistin Svea Norden den ärztlich dringend verordneten Kuraufenthalt anzutreten.

Dass es sich bei „Der Mond ist aufgegangen“ mitnichten um eine idyllische und beschauliche Urlaubserzählung handelt, wird gleich zu Beginn deutlich: Die „Tatort“-Erfahrenen wissen: Der Mord geschieht meist innerhalb der ersten Minuten. Und auch hier dauert es keine vier Seiten und es gibt das erste Opfer zu beklagen: Ansgar van Halen, katholischer Pfarrer dieser Insel und, auch das wird dem Leser schnell klar, definitiv kein Sympathieträger. Am unteren Ende der Treppe seines Weinkellers findet man ihn, tot und mit verdächtiger Kopfwunde.

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Tischgespräche mit Martin Luther – Eine Ausstellung des Kirchenkreises Neustadt-Wunstorf und des RPI in 10 Stationen

    

Die Ausstellung wird am Dienstag, 31.10.2017 eröffnet und bis Donnerstag, 16.11.2017 in der Liebfrauenkirche in Neustadt am Rübenberge präsentiert. 

Unterrichtsideen und weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier