Unser Programm

Fort- und Weiterbildungen, Fachtagungen

Loccumer Pelikan 2/2015

Apokalypse und die Rede vom Reich Gottes

Podcast

Vorträge aus dem RPI

Reformationsjubiläum 2017

Materialien für Schule und Gemeinde

AKTUELL


© Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (CC BY 2.0)

Zukunftsvorstellungen von Kindern und Jugendlichen

Von Amina Fraij

 

Die Zukunftsvorstellungen von Kindern und Jugendlichen zu kennen, ist sowohl für den Bereich der Jugendforschung als auch für Personen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, ein wichtiger Aspekt. In der Studie „Jugend.Leben 2012“ wurden Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen im Alter zwischen zehn und 18 Jahren repräsentativ zu unterschiedlichen Bereichen ihres Lebens befragt. Auch Fragen nach ihrer Einschätzung zu konkreten gesellschaftlichen Problemen sowie die eigenen persönlichen Zukunftsaussichten wurden beantwortet. Umfassende Ergebnisse zu der Studie sind in der Publikation von Maschke u. a. (2013) „Appsolutely smart“ nachzulesen.

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PRAXIS


© Stefan Eissing (CC BY-SA 3.0)

Wenn in Geschichten Gottes neue Welt aufblitzt
Mit Kindern über Gleichnisse nachdenken

Von Beate Peters

 

Mit Kindern apokalyptischen Vorstellungen nachzugehen, wird im Sinne religionspädagogischer Zielsetzungen eher nicht lernförderlich sein. Apokalyptische Schreckensszenarien und Gut-Böse-Zuschreibungen wollen analysiert und symbolisch gedeutet werden und erfordern ein hohes Reflexionsniveau, wenn sie gewinnbringend bearbeitet werden sollen. Geht man von Zukunftsvorstellungen der Kinder selbst aus, offenbart sich ein interessanter Befund: Wie die Studie „Jugend.Leben 2012“ (vgl. Fraij, in diesem Heft, S. 58ff.) zeigt, entwickeln Kinder per se eher hoffnungsvolle Zukunftsvorstellungen in Bezug auf die Welt insgesamt.

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© Rainer Sturm  / pixelio.de 

Meine Realität oder deine Realität?
Wie nehmen Menschen mit Wahrnehmungsstörungen ihre Umwelt wahr? Annäherungen: ein „Wahrnehmungsparcours“ für Schülerinnen und Schüler

Von Birte Hagestedt und Mira Schülting

 

„So!“ – Freudestrahlend präsentiert Johanna (6 Jahre) das Legebild aus verschiedenen einfarbigen Würfeln, das sie grade zusammengesetzt hat. Sie legt die Würfel direkt auf eine zweidimensionale Vorlage in gleichem Maßstab. Und trotzdem: das Muster aus zwei Farben, die sich jeweils diagonal gegenüber liegen, hat sie nicht wiedergegeben. Ihr Bild nimmt die diagonale Struktur auf, doch sie verwendet noch einen Würfel einer weiteren Farbe. Ähnliche Ergebnisse zeigen sich auch bei Aufgaben, die nicht voraussetzen, dass sie zwei unterschiedliche Merkmale gleichzeitig berücksichtigen muss. Sind ihre Fähigkeiten, Farben zu sehen, eingeschränkt, oder spielt das Merkmal der Farbe in ihrer Wahrnehmung der Würfel (noch) eine untergeordnete Rolle? Wieso erscheinen Vorlage und Legebild ihr „gleich“?

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„Interessant! – Nix für mich! – Nachdenkenswert!“
Eine Konfi-Tagung zu Zukunftsvorstellungen und Reich Gottes

Von Ulrike Kirschstein

 

Einer von den Jungen fühlte sich (an diesem Wochenende) zunächst sehr gemobbt. Er kam weinend an und erzählte davon. Der andere, der gemobbt hat, kam im Gespräch dazu, sah das Weinen und spürte, was er da ausgelöst hatte. Er entschuldigte sich und war betroffen, denn das hatte er nicht beabsichtigt. Der vorher Gemobbte erzählte mir dann später freudestrahlend, dass der andere ihn jetzt vor anderen verteidigen und für ihn eintreten würde. – Lassen sich Spuren des Reiches Gottes sichtbar machen im Alltag von heute, besonders im Alltag von Vorkonfirmandinnen und Vorkonfirmanden? Vielleicht sind Konfi-Tagungen mit viel Zeit und intensivem Leben und Arbeiten eine Antwort auf diese Frage. Es lässt sich viel lernen über das Reich Gottes, wie Jesus es verkündigt hat, es lässt sich aber auch erleben. Davon soll im Folgenden berichtet werden, Ausschnitte aus einer Konfi-Tagung, die mit einem gemeinsamen Gottesdienst abgeschlossen wurde.

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REZENSION


 

Andreas Obenauer: Reli für Jungs, Didaktische Impulse für einen jungengerechten Religionsunterricht,

 

Der Religionsunterricht wird von Jungen oft als „Mädchenfach“ angesehen. Religionsunterricht für Jungen ist auch aus der Sicht der meisten Lehrkräfte schwieriger. Die Mädchen zeigen sich oft motiviert, Jungen sind als Störer und eher gelangweilt im RU verschrien.

Das ist eigentlich überraschend, denn während man für einen mädchengerechten Unterricht lange suchen muss, um passende Identifikationsfiguren in der Bibel oder der Kirchengeschichte zu finden, gibt es für Jungen Vorbilder in Hülle und Fülle. Deshalb ist der vorliegende Band eine große Hilfe für alle, die sich mit diesem Phänomen beschäftigen wollen oder müssen. Aus der Praxiserfahrung heraus werden Ansätze für einen Religionsunterricht entwickelt, die nicht allein die Jungen in das Vorbereitungsdenken einbeziehen, sondern auch methodisch Vorlieben der Geschlechter reflektieren. So wird das Buch eine Fundgrube für religiöse Lernprozesse mit Jungen, und es zeigt Wege, wie der Religionsunterricht für Jungen interessanter werden kann.

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Bildnachweise Themenslider: Loccumer Pelikan (groß): © Otto_Friedrich45 (CC BY-NC-SA) | Schulseelsorge: © stck.xchng | Podcast: © Philip Kromer (CC BY-SA) | Mit Kunst unterrichten: © Marco Görlich/ PIXELIO | Bibliothek, Online-Vorträge: © Dietmar Peter | Impulsbilder: © Dietmar Peter | Lernwerkstatt: © Beate Peters |
Reformationsjubiläum klein: © Olaf Schneider / PIXELIO | Passion und Ostern: © uschi dreiucker / PIXELIO | Bildungsforum: © Cha già José  (CC BY-SA-NC) | Erklärung: © Jon S (CC BY)| Vorträge: ©  Sascha Kohlmann (CC BY-SA) |  Konfessionelle Kooperation: © Tim Reckmann  / pixelio.de |  Konfessionelle Kooperation groß: © S. Hofschlaeger / pixelio.de |  Schulgottesdienste groß: © digital cat (CC BY)  | Studium für das Lehramt Evangelische Religion: © Universität Salzburg (CC BY)

 

 

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RELIGIONEN IM GESPRÄCH

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