Mit Kunst unterrichten

Ein bilddidaktisches Angebot für Schulklassen und Konfirmandengruppen

AKTUELL


Foto: stock.xchng

Nach der Auferstehung fragen!

Von Sönke von Stemm

 

Lieber Oskar! Wenn du stirbst, dann wirst du Dich selbst sehen. Du wirst sehr hoch über den Wolken fliegen. Deine Familie und Freunde sind bei dir. Das ist die Auferstehung! Gott wird dich nie verlassen! Deine Luisa“ (14 Jahre)

„Lieber Oskar! Wenn du stirbst, kommst du in den Himmel. Im Himmel wird Gott auf dich warten und wenn du viel Gutes im Leben getan hast und willig bist, kannst du wieder auferstehen.“ Malte (13 Jahre)
„Lieber Oskar! Wenn du stirbst, dann wirst du durch einen Tunnel gehen. Aber du brauchst keine Angst zu haben, weil am Ende ganz viel Licht ist. Das haben Menschen gesagt, die schon halb tot waren.

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PRAXIS


 Foto: stock.xchng

"Das bin ja ich!"
Erinnerung und Identität in früher Kindheit.
Überlegungen zur elementarpädagogischen Triftigkeit des Erinnerns am Geburtstag

Von Karl Friedrich Ulrichs

 

Erinnern ist ein kognitiver Prozess, in dem ich mich selbst denke als eine frühere Person, die von meinem aktuellen Ich unterschieden ist. Im Erinnern distanzieren wir uns von uns selbst, sehen von uns selbst heute auf uns selbst gestern. Diese vergangene Person ist allerdings keine objektive Größe, sondern eine Konstruktion, die wir nach Maßgabe unseren aktuellen Seins vornehmen. Und umgekehrt haben wir mit diesem kognitiven Vorgang die Möglichkeit, unsere Gegenwart und unser gegenwärtiges Selbst von einem anderen point of view zu sehen, zu verstehen, zu bewerten, Bezüge herzustellen.

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Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de

Was hilft gegen Cyber-Mobbing?
Methoden für die Präventionsarbeit

Von Andrea Buskotte, Helge Kraus und Tanja Opitz

 

Chatten, skypen, posten, up- und downloaden: Alltägliches Vokabular von Mädchen und Jungen, das illustriert, wie selbstverständlich die Kommunikation per Internet ist. Praktisch alle (älteren) Jugendlichen besitzen ein Handy und einen Computer, die meisten sind täglich online. Durchschnittlich verbringen Jugendliche in Deutschland mehr als zwei Stunden pro Tag im Internet. Den größten Teil dieser Zeit nutzen sie für die Kommunikation in Online-Netzwerken und mit Instant Messenger. Jeder zweite Jugendliche loggt sich täglich in seiner Online-Community ein, die meisten von ihnen sogar mehrmals täglich. Zwei Drittel der User haben Fotos oder Filme von sich ins Netz gestellt, jeder Vierte hat dort seine Kontaktdaten veröffentlicht (JIM-Studie 2010).
 

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 Bild: dixiland  / pixelio.de

„Was wollen Sie denn hier?“
Umgang mit dementiell erkrankten Menschen als ethische Herausforderung

Von Karin Breuninger

 

Die Beschäftigung mit dem Thema Demenz in der Qualifikationsphase des Gymnasiums im Fach Evangelische Religion stellt eine Herausforderung besonderer Art an Unterrichtende und Lernende dar, berührt es doch massive Ängste sowohl um Angehörige als auch um sich selbst.

Angesichts der demographischen Entwicklung (s.u.) ist die Bearbeitung dieser Anforderungssituation Präventionsarbeit im besten, d. h. konkreten Sinne. 

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REZENSION


Frank Fuchs, Christian Stäblein, Jochen Arnold (Hg.): Dem Leben auf der Spur. Mit Literaturgottesdiensten durch das Kirchenjahr

 


Michel aus Lönneberga, Der Fremde von Albert Camus, die Schafe aus Glennkill, Huckleberry Finn, Doktor Faustus und natürlich Harry Potter – plötzlich tauchen im Gottesdienst Gestalten auf, die wir erstmal nicht in der Kirche vermuten würden. Sie tauchen auf und die Gottesdienstgemeinde taucht ein in die Welt der spannenden, lustigen, bewegenden, erinnernden Erzählungen der Moderne und Gegenwartsliteratur. Mit den Literaturgottesdiensten durch das Kirchenjahr wird die Reihe „gemeinsam gottesdienst gestalten“ aus dem Michaeliskloster Hildesheim fortgesetzt. Was in manchen Gemeinden schon eine kleine Tradition hat, wird nun durch ein Gottesdienstbuch bestärkt: die Sprache der Bibel mit der Sprache und den Welten der Literatur in ein Gespräch zu bringen. Die Auswahl der Literatur ist vielfältig, von Albert Camus, Leo Tolstoi, Stefan Zweig und Heinrich Böll über Bernhard Schlink, Patrick Süßkind, Christof Hein und Leonie Swann bis zu Astrid Lindgren und Joanne Rowling und weiteren Schriftstellerinnen und Schriftstellern. Jeweils ein Buch wird dabei Thema des Gottesdienstes: Für jeden Gottesdienst gibt es einen kompletten Liturgievorschlag mit Textauswahl aus den literarischen Werken, Gebeten, Liedern und Predigt. 

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Bildnachweise Themenslider:
Schulseelsorge: stock.xchng
Loccumer Pelikan: Rosel Eckstein / pixelio.de
Reformationsjubiläum 2017: Olaf Schneider / pixelio.de
Mit Kunst unterrichten: Marco Görlich/ pixelio.de

 

REFORMATIONSTAG

 Gott und Mensch vor 500 Jahren

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