ReformationsFEIERtag

Materialien und Bausteine für Schule und Gemeinde

Friedensbildung in Niedersachsen

Materialien für den Unterricht - Vermittlung von Referent*innen

Aktuelle Vorträge

der RPI-Fachtagung "Ich bin nicht religiös, ich bin normal" - Religiöse Bildung heute

Schulgottesdienste

Bausteine und Gottesdienstvorschläge

AKTUELL


 © lander2006 (CC BY 2.0)

Von Stigmata und Tattoos:
Körperzeichen im Wandel der Zeiten

Von Hans Jürgen Luibl

 

Tätowierungen oder Tattoos sind Mode, genauer gesagt: Körper-Mode, wenn vielleicht auch eine Mode, die ihren Höhepunkt schon hinter sich hat. Diese faszinierend-befremdliche Körper-Mode zu verstehen, dazu gibt es etliche Versuche – siehe Literaturverzeichnis. Im Folgenden wird keine neue Hypothese entwickelt, sondern zu einem Spaziergang durch die Kulturgeschichte eingeladen. Dieser führt in die Weite und Abgründe des absonderlichen Phänomens des Ritzens, der Einzeichnungen in den eigenen Körper, den individuellen Körper, der damit ein (aus-)gezeichneter wird und damit in den kollektiven Körper, die Gemeinschaft.

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PRAXIS


    

Kinder sind nicht zum Opfern da
Ein Unterrichtsvorschlag zu Gen 22 für die Klassenstufen 10 bis 12

Von Jörg-Dieter Reuß

 

Isaaks Beinah-Opferung ist eine befremdliche und verstörende Geschichte. Und doch wird sie in Kinderbibeln und anderswo immer noch mehr oder weniger ungebrochen nacherzählt. Was sie dabei in den Vorstellungen von Kindern auslösen kann, bleibt weitgehend unbedacht. Um solchen geschichtslosen Darstellungen entgegenzuwirken, wollte ich die Erzählung im Religionsunterricht der Oberstufe (Kursstufe) behandeln. Meine Intuition sagte mir, dass das Projekt bei meinen Schülerinnen und Schülern auf Interesse stoßen würde. Das hat sich dann auch bewahrheitet und bei mehrfacher Erprobung – auch durch andere Kolleginnen und Kollegen – bestätigt.

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© stock.xchng

Das Gebet ist wie ein Schlüssel
Ein Konfirmandennachmittag zum Thema Gebet

Von Hilke Bauermeister, Julie Danckwerts, Richard Gnügge, Anne Störmer und Hanna Wagner

 

In einer Arbeitsgemeinschaft von fünf Vikarinnen und Vikaren entwarfen wir diesen Konfirmandennachmittag und führten ihn in der Kirchengemeinde Langendamm, Kirchenkreis Nienburg, durch. Als wir uns über unseren ersten Zugang zum Thema “Gebet” verständigten, merkten wir, dass es uns nicht leicht fällt, über eigene Erfahrungen mit dem Beten zu sprechen. Das Gebet ist etwas sehr Persönliches. Beten gehört in den intimen Bereich der Beziehung zwischen Gott und Mensch. Deswegen war es uns wichtig, das Thema “Gebet” so zur Sprache zu bringen, dass die Konfirmandinnen und Konfirmanden sich nicht dazu genötigt fühlen, persönliche Details ihrer Beziehung zu Gott zu offenbaren. Unser Ziel war, sehr behutsam zu sein bei diesem sensiblen Thema.

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Aus der Vergangenheit Gegenwart und Zukunft gestalten
Drei gute Gründe für die Erstellung einer Arbeitshilfe zum jüdischen Friedhof

Von Susanne Bürig-Heinze

 

Der jüdische Friedhof in Burgdorf liegt zwar am Rande der Innenstadt, er ist aber so versteckt, dass kaum jemand auf ihn aufmerksam wird. Fragt man in einer Klasse, wer ihn kennt, melden sich oft nur zwei oder drei Schülerinnen und Schüler. So gibt es immer ein Staunen und neugieriges Fragen, wenn ich diesen besonderen Ort im Unterricht aufsuche.

Obwohl jüdische Friedhöfe in erster Linie Orte des Erinnerns der jüdischen Gemeinden sind, bieten sie viele Anregungen für den Unterricht: Die Grabsteine beinhalten Hinweise und Symbole, die über jüdische Traditionen Auskunft geben und Anlass sind, nach dem jüdischen Leben in der eigenen Stadt und dem Verhältnis zu den christlichen Gemeinden zu fragen. Zudem lassen sich anhand der Entstehungsgeschichte unterschiedliche Phasen der jüdischen Gemeinde vor Ort rekonstruieren und auf die gesamtdeutsche Entwicklung beziehen.

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REZENSION


   

Petra Schulz FaltenRiss – Alter neu sehen Ein Reiseführer durch Welten von Alter, Krankheit, Sterben, Tod, Heilung und Leben. Reihe BlickArtist Bd. 3, Gera, 2017, 139 Seiten, 14,90 €
Didaktisches Beiheft: FaltenRiss – Alter neu sehen: Didaktik und Praxisvorschläge, 80 Seiten, 9,90 €

 

Zugegeben: Alter, Krankheit, Sterben und Tod sind nicht gerade meine Lieblingsthemen. Natürlich weiß ich, dass Alter, Krankheit, Sterben und Tod zum Leben gehören. Und doch ist es nicht so leicht, darüber ins Gespräch zu kommen – nicht unter Jüngeren und auch nicht unter Älteren. Denn ganz gleich, ob jünger oder älter: Themen, die sich mit der Schwachheit, Zerbrechlichkeit und Endlichkeit menschlicher Existenz beschäftigen, passen nicht in unsere Unterhaltungsgesellschaft und werden wohl deshalb so lange wie möglich in die Tabu-Ecke geschoben.

Petra Schulz, außerplanmäßige Professorin für Religionspädagogik an der Universität Rostock, präsentiert dagegen mit ihrem Doppelband „FaltenRiss – Alter neu sehen“ einen geradezu erfrischenden Zugang zu diesem Themenkomplex.

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Bildnachweise Themenslider: Loccumer Pelikan (groß): © Rosel Eckstein / pixelio.de | Schulseelsorge: © stck.xchng | Podcast: © Philip Kromer (CC BY-SA) | Mit Kunst unterrichten: © Marco Görlich/ PIXELIO | Bibliothek, Online-Vorträge: © Dietmar Peter | Impulsbilder: © Dietmar Peter | Lernwerkstatt: © Beate Peters |  Reformationsjubiläum groß: © Arkodeb (CC BY-SA 2.0); Reformationsjubiläum klein: © Olaf Schneider / PIXELIO | Passion und Ostern: © uschi dreiucker / PIXELIO | Bildungsforum: © Cha già José  (CC BY-SA-NC) | Erklärung: © Jon S (CC BY)| Vorträge: ©  Sascha Kohlmann (CC BY-SA) |  Konfessionelle Kooperation: © Tim Reckmann  / pixelio.de |  Konfessionelle Kooperation groß: © S. Hofschlaeger / pixelio.de |  Schulgottesdienste groß: © digital cat (CC BY)  | Studium für das Lehramt Evangelische Religion: © Universität Salzburg (CC BY) | Stellenanzeige: © Willi Heidelbach (CC BY) | Diakoniepraktika © Boudewijn Berends (CC BY)| Weihnachten © Vale (CC BY 2.0) | Neuerscheinung: © PROCollegeDegrees360 (CC BY-SA 2.0)| Themanportal: Menschen auf der Flucht © ResoluteSupportMedia (CC BY 2.0)  | Materialpool: © PROallispossible.org.uk (CC BY 2.0) | Kirchentag: DEKT/Alasdair Jardine   |  News: © Silke Remmery (CC BY 2.0) | 
 

Ein Beruf mit Reibung – In Loccum sprachen Religionslehrer aus allen Teilen der Landeskirche über die besonderen Herausforderungen ihrer Tätigkeit

Der Theologe und Religionspädagoge Bernd Schröder von der Uni Göttingen bei seinem Vortrag über Konfessionslosigkeit.

 „Ich habe hier so gut wie keinen Teilnehmer getroffen, der nicht mit seinem Fach in Reibung kommt“, betont Dr. Barbara Hanusa. „Reibung bekommt man als Lehrer dieses Fachs meistens mitgeliefert.“ Die Pastorin und Pädagogin sitzt im Garten des Religionspädagogischen Instituts in Loccum (RPI) und macht sich Gedanken über die Situation von Religionslehrern und die Zukunft des Fachs.

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NACHRICHTEN

19. Oktober 2018

Vorerst keine Ermittlungen im Missbrauchsskandal bei Katholiken - Hildesheimer Bischof kritisiert Vorgänger: Bistumsleitung hat "fürchterliche Dinge zugedeckt"

Hannover/Hildesheim (epd). Wegen der massenhaften Missbrauchsfälle in der katholischen...

18. Oktober 2018

Marktkirche: Schröders "Reformationsfenster" wird sich verzögern

Hannover (epd). Im Fall des von Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) angeregten...

PODCAST

   

Religionsfern, spirituell suchend, ...: Facetten konfessionsloser Lebensführung an den Lernorten Gemeinde und Schule 

Vortrag von Prof. Dr. Bernd Schröder (Universität Göttingen). Gehalten im RPI Loccum im Rahmen der Fachtagung "Ich bin nicht religiös, ich bin normal" - Religiöse Bildung heute (im Originalton 45 Minuten)

Konfessionslos - Was heißt das religionspädagogisch?

Vortrag von Prof. Dr. Michael Domsgen (Universität Halle / Wittenberg). Gehalten im RPI Loccum im Rahmen der Fachtagung "Ich bin nicht religiös, ich bin normal" - Religiöse Bildung heute (43 Minuten)

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