Neue EKD-Denkschrift zum Religionsunterricht

Respekt und Toleranz als Bildungsaufgabe

Aktuelle Ausstellung im RPI

Dem Leben ins Gesicht geschaut - Ohne Obdach

Neues RPI-Jahresprogramm online

Unsere Veranstaltungen 2015

Mit Kunst unterrichten

Ein neues bilddidaktisches Angebot

AKTUELL


Bild: Stefan Eissing CC BY-SA 3.0

Von den Möglichkeitsräumen des Lebens erzählen
Narrativität als Dimension einer ästhetisch sensiblen Religionspädagogik

Von Martina Kumlehn

 

Die Religionspädagogik als eigenständige Disziplin kann seit ihren Anfängen als eine seismographische Krisenwissenschaft verstanden werden, die aufgrund ihres Handlungsfeldes schulischer Bildungsverantwortung besonders sensibel und dynamisch auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen reagieren muss. Denn Religionspädagoginnen und -pädagogen erleben in der Praxis intensiv, was es heißt, wenn sich soziokulturelle Rahmenbedingungen religiöser Kommunikation bzw. der Kommunikation über Religion ändern und wenn religiöse Sinndeutungsmuster und christliche Traditionen nicht einfach vorausgesetzt werden können, sondern der Zugang zu ihnen allererst angebahnt werden muss. 

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PRAXIS


Foto: Gisela Peter  pixelio.de 

Der Beitrag des Religionsunterrichts zur Inklusion

Von Anita Müller-Friese

 

Im März 2009 ratifizierte die Bundesrepublik Deutschland die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Darin geht es auch um das Recht auf Bildungs-Teilhabe und inklusives Lernen an allgemeinen Schulen, zusammen mit „nicht“ behinderten Schülerinnen und Schülern. Die seitdem auf vielen Ebenen geführte Debatte um den gemeinsamen Unterricht betrifft auch den Religionsunterricht. Dazu sollen im Folgenden einige Stichworte und Thesen formuliert werden.

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Bild: Petra Dirscherl  / pixelio.de

Licht und Dunkelheit gehören zusammen
Ein kunstpädagogisches Projekt für Förder- und Grundschulen

Von Christine Labusch

 

Die Intention dieses Unterrichtsprojektes ist es, die Symbolkraft von Licht und Dunkelheit zu erschließen, indem die Schülerinnen und Schüler selbst durch künstlerische Gestaltungen zu einer symbolisierenden Handlung angeregt werden. Die sprachlich-gedankliche Reflexion erfolgt im zweiten Schritt und stets angebunden an den eigenen Schaffensprozess, also immer in enger Anbindung an die individuelle Erfahrung Gestalt gebenden Arbeitens.

Im Zuge des Entstehungsprozesses wird unmittelbar erfahrbar, dass Licht und Dunkelheit zwei nicht voneinander zu trennende Phänomene sind. Sie sind keine voneinander isolierbaren Größen.

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Bild: Andrea Lepore  / pixelio.de

Weihnachten - ein himmlisches Fest?

Von Dorit Schierholz

 

Eine abschließende und verbindliche Antwort auf die Frage, was Engel eigentlich sind, kann nicht gegeben werden. Das Wort "Engel" ist abgeleitet aus der griechischen Sprache von angelos = Bote. Engel übermitteln den Menschen Botschaften von Gott. In der Bibel nehmen sie vielfache Gestalt an:
Engel reden (Lk.2) zu den Hirten und verkünden die Ankunft von Jesus, sie schützen (Gen 19) Lot und seine Familie, sie begleiten (Mt 4) Jesus in der Wüste, führen (Ex 14) Mose und das Volk und töten (2.Kön 19) die Assyrer. Engel bringen Maria die Botschaft, dass sie ein Kind zur Welt bringt, den Sohn Gottes. Sie warnen und veranlassen die Flucht nach Ägypten.

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REZENSION


Bärbel Husmann und Roland Biewald (Hg.): Spiritualität. Impulse zur Reflexion religiöser Praxis im Religionsunterricht

 


Kann man sich im Religionsunterricht auch praktisch mit Formen christlicher Spiritualität befassen, ohne in den Verdacht zu geraten, den Unterricht ungebrochen zu einer kirchlichen Veranstaltung zu machen? Das Themenheft „Spiritualität“ zeigt performative, d.h. erprobende und zugleich reflexive Wege dafür auf, gelebte Praxis christlichen Glaubens ansichtig zu machen und sie als solche gesprächsfähig zu halten. 

Den Hintergrund dieses Konzepts zum liturgischen Lernen in der Schule bildet ein christliches Spiritualitätsverständnis, für das der Wechselbezug von Überzeugung und Gestaltfindung prägend ist und in welches auch konfessionell-kooperative Sichten differenziert eingetragen werden (Peter Zimmerling). Bärbel Husmann legt auf dieser Folie didaktische Leitlinien als roten Faden eines evangelisch verstandenen Spiritualitätslernens dar, das sich von mystagogischem Lernen abgrenzt.

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Bildnachweise Themenslider:
Schulseelsorge: stock.xchng
Loccumer Pelikan: Rosel Eckstein / pixelio.de
Reformationsjubiläum 2017: Olaf Schneider / pixelio.de
Mit Kunst unterrichten: Marco Görlich/ pixelio.de
Mädchen - Denkschrift: Jens Schulze
Ausstellung: Dietmar Peter

 

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