© Vale (CC BY 2.0) 

Weihnachten trotz(t) Corona – Advent und Weihnachten mit Schüler*innen unter den Bedingungen von Corona gestalten

Eine Ideensammlung des RPI Loccum 

Analoge Formate

(Die hier vorgestellten Ideen und Impulse müssen ggfs. vor der Verwendung erneut auf die zu dem jeweiligen Zeitpunkt geltenden Hygiene- und Abstandskonzepte überprüft werden.)


Alle Jahre wieder… die zwei Weihnachtsgeschichten entdecken
(Eine Unterrichtsidee für die Grundschule)

Gemeinsam sammeln die Schüler*innen die „Charaktere“, die in der Weihnachtsgeschichte vorkommen. Vermutlich werden hier die Hirten und die Könige genannt werden. In arbeitsteiligen Kleingruppen lesen die Schüler*innen dann die Weihnachtgeschichte nach Lk bzw. nach Mk (Kinderbibeltexte). Sie gestalten auf Steinen die jeweiligen Charaktere ihres Textes und spielen ihre Geschichte nach. Anschließend präsentieren die Gruppen sich gegenseitig die Erzählungen. Unterschiede und Gemeinsamkeiten werden herausgearbeitet, mit der anfänglichen Sammlung verglichen und hinterfragt. Der zentrale Aspekt von Weihnachten (die Geburt Jesu) wird herausgearbeitet.

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Weihnachts-Tabu
(Eine Unterrichtsidee für die Grundschule)


Durch das Weihnachtstabu können eingeführte Fachbegriffe spielerisch wiederholt und gefestigt werden. (Zum Material)

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„Berührt – vom Licht.“ Adventsandachten zu Coronazeiten
(ein spirituelles Format für Schüler*innen ab Klasse 3) 


Ein Angebot in einem – gesonderten! – geschmückten Raum, den verschiedene Klassen an aufeinanderfolgenden Tagen nach Anmeldung aufsuchen können. Denkbar sind sowohl jeweils in der Klasse erarbeite Kurzandachten als auch eine Form, welche durch ein Team vorbereitet wurde – mit Geschenken für alle teilnehmenden Schüler*innen, z.B. gestalteten Teelichtern. (Wichtig wäre: Die Corona-Regeln müssen eingehalten werden können; der Raum müsste zwischen den Besuchen der einzelnen Klassen desinfiziert werden können.) 
(Denkbar wäre es auch, kurze Andachtsformate auf dem Schulhof, dem Marktplatz usw. zu gestalten.)

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„Advent to go“
(ein spirituelles Angebot für alle Altersstufen)


Gemeinschaftsgefühl lässt sich zwar nicht ersetzen, aber wenigstens einige adventlich-weihnachtliche Gedanken lassen sich auf diese Weise mit auf den Weg geben: Schüler*innen erhalten kleine (Papier-)Tüten mit einem Impuls zur Adventszeit und eventuell einem kleinen Präsent. Dabei sind grundsätzlich zwei Varianten denkbar: Entweder bereiten die Lehrkräfte (z.B. das Reli-Team) diese Adventstüten für die Schulgemeinschaft vor oder aber Parallelklassen gestalten solche Tüten im Religionsunterricht und beschenken sich wechselseitig. Auf diese Weise fände auch eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Advent und Weihnachten statt.

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Das Krippenspiel mit Alltagsgegenständen selbst aufführen
(eine Idee für Schüler*innen aller Altersstufen)


Familien oder Lerngruppen führen Krippenspiele in den eigenen vier Wänden auf. Orte der Weihnachtsgeschichte finden ihren Ort in der Wohnung. Von zuhause mitgebrachte Alltagsgegenstände werden zu Krippen`-figuren. Das soll Spaß machen und heiter sein. Gleichzeitig wird aber das theologische Nachdenken angeregt, wenn z.B. der Salzstreuer die Rolle des Kindes in der Krippe übernimmt oder ein Füllfederhalter mit Krone zu Kaiser Augustus wird.
Denkbar ist das Ganze auch als Unterrichtsidee: Spielen nur einige aus der Klasse, drehen die anderen ein Erklärvideo, welches die Weihnachtsgesichte verdeutlicht. (Weitere Hinweise finden Sie hier.)

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„Und ACTION – Religion!“ 
(Ein interaktives Weihnachtsquiz [nicht nur] für Berufsbildende Schulen)


Die Schüler*innen erklären, zeichnen und stellen religiöse Begriffe nicht nur rund um Weihnachten dar und testen so spielerisch ihr eigenes Wissen und das ihrer Mitschüler*innen. Spaß ist garantiert – und der eine oder andere Aha-Effekt auch. (Material: „Und ACTION Religion“ sowie „Spielkarten Und ACTION – Religion“)

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Advents-Tische in der Schule gestalten
(für Schüler*innen aller Altersklassen)


Schüler*innen einer Klasse gestalten für die ganze Schulgemeinschaft an verschiedenen Orten in der Schule zu einzelnen Adventssymbolen (Kerze, Kranz, Engel), so kann in die Schule weihnachtliche Stimmung einziehen. 

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Ein Adventsfenster gestalten

Ein echtes Fenster oder ein wird „gerahmt“ – das kann auch in der Form eines gotischen Kirchenfensters mit Spitzbögen sein – und adventlich gestaltet. Leitend kann die Frage sein: Wie wird aus einem Adventsfenster ein Weihnachtsfenster? Welche Symbole sind dann sichtbar?

Solche Fenster lassen sich ggf. auch auf und aus den Plexischutzglaswänden gestaltet!

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Ein Wort für den Tag – eine Adventsaktion für Fachschulen
(für Schüler*innen an Berufsbildenden Schulen oder ab Klasse 10)


Nach einer Idee von Elisabeth Jürgens, inspiriert von Sebastian Schmidt (www.sebastiants.de) 

Zielsetzung: Der Advent kommt als besondere andere Zeit schulöffentlich zum Ausdruck. Die Schüler*innen lernen biblische und christliche Adventssymbole und Adventstraditionen und deren Bedeutung kennen. Auf diese Weise erfahren sie, dass Advent mehr beinhaltet als schöne Deko, Kekse und Glühwein. Die Schüler*innen entdecken das Potential biblischer Sätze. 
Idee: Die Schüler*innen wählen in Einzelarbeit oder – falls es das jeweilige Hygienekonzept zulässt – in Partnerarbeit aus der jeweiligen Tageslosung für den Monat Dezember das Wort aus, das sie besonders anspricht und gestalten dieses auf einer Holzstecktafel oder auf andere Weise kreativ.

Beschreibung: Herrnhuter Sterne sind in der Adventszeit aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Dies bietet einen guten Anknüpfungspunkt, um mit den Schüler*innen über die Geschichte der Herrnhuter Brüdergemeine (sic!) ins Gespräch zu kommen und sie mit dem Konzept der Tageslosungen vertraut zu machen (Informationen finden die Lehrkräfte z.B. bei Wikipedia oder auch auf der Homepage der Brüdergemeine selbst [www.herrnhut.ebu.de/gemeinde/]. Dies dient lediglich der Hintergrundinformation, der Fokus der Stunde liegt auf der Beschäftigung mit den biblischen Texten: Deshalb erhalten die Schüler*innen im Anschluss an diese kurze Einführung eine Tages-Losung mit Lehrtext aus dem Monat Dezember zugeteilt. Dass die Lehrkraft den Text zuteilt und sie Schüler*innen nicht frei wählen dürfen, greift das Loskonzept der Brüdergemeine auf. Die Losungstexte für Dezember 2020 finden sich online: http://www.tageslosung.de/2020/kalender.html . Die Schüler*innen wählen aus der ihnen zugeteilten Tageslosung das Wort aus, das ihnen besonders viel bedeutet und gestalten dieses kreativ. Auf diese Weise wird das Kraft-/Trostpotenzial des ausgewählten Wortes besonders deutlich. (Je nach Klassenzusammensetzung ist es auch denkbar, auch Losungsübersetzungen in anderer Sprache hinzuzuziehen, so dass die Schüler*innen die Möglichkeit haben, „ihr“ Wort in ihrer Muttersprache zu gestalten.)

Das Ergebnis kann je nach Gestaltungsform abfotografiert und ausgedruckt oder als Ganzes präsentiert werden. (Möchte man die Ergebnisse auch digital veröffentlichen, ist die fotografische Dokumentation unabdingbar.)
Nach dem Prinzip des Adventskalenders wird im Advent jeden Morgen das tagesaktuelle Adventswort von dem*der verantwortlichen Schüler*in vorbereitet und an einem geeigneten öffentlichkeitswirksamen Platz in der Schule präsentiert. Parallel dazu können sukzessive auch die digitalen Bilder veröffentlicht werden – z.B. auf der Schulwebsite, auf dem zentralen Bildschirm, der auch den Vertretungsplan o.ä. enthält. Die nicht mehr tagesaktuellen Texte werden im Klassenzimmer aufgehängt, so dass dort sukzessive eine Kette von Kraft-/Trost-/Hoffnungsworten entsteht.

Material: Herrnhuter Mini-Stern; Losungen der Adventszeit; Hölzerne Stecktafel und weiteres Gestaltungsmaterial: Sterne, Zeitungen, Stifte usw.; Digitalkamera / Smartphone

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Weihnachten (für andere und sich selbst) erlebbar machen 
(für Schüler*innen an Berufsbildenden Schulen oder ab Klasse 8)


Dass Kirche sich um die Armen, Kranken und Alten kümmert, wissen Schüler*innen i.d.R., selbst wenn der Begriff der Diakonie vielleicht nicht allen geläufig ist. Oftmals ist diese Einsicht in die Ausrichtung von Kirche sogar ein Argument gegen die eigene innere Verbundenheit mit dieser Institution („Ich bin nicht arm, krank oder alt…“). Grund genug, die Perspektive, mit der auf dieses Thema geschaut wird, einmal umzukehren – und den Schüler*innen die Möglichkeit zu geben, selbst einen Beitrag zu den Hilfsangeboten von Kirche zu leisten. 

Viele Schulen nahmen oder nehmen regelmäßig an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teil; diese ist in den letzten Jahren jedoch aufgrund der Verbindung von Geschenken und Mission zunehmend in Kritik geraten. Vielleicht bietet sich in diesem Jahr deshalb als Alternative ein Kontakt zur Diakonie vor Ort an: Die Schüler*innen packen Päckchen für Bedürftige in ihrer eigenen Stadt und bringen diese in die entsprechenden Einrichtungen oder zu den Obdachlosenhilfen. Als preiswertere Alternative wäre es auch denkbar, Weihnachtskarten, z.B. für Menschen in Pflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus, zu gestalten. 
In jedem Fall ist diese gemeinsame Aktion eine gute Chance, sich im Vorfeld gemeinsam mit den Schüler*innen über den „Sinn von Weihnachten“ – also über Inhalt und Botschaft – zu verständigen und zu überlegen: „Frohe Weihnachten“ wünscht man sich ganz selbstverständlich. Doch was verbinde ich eigentlich mit Weihnachten? Ist Weihnachten für mich eher ein religiöses Fest oder eher eine Familienfeierlichkeit? Die Schüler*innen erstellen in Einzelarbeit eine MindMap zu dem Stichwort „Frohe Weihnachten“; die Ergebnisse werden an der Tafel gesammelt. Das Plenum tauscht sich in einem zweiten Schritt darüber aus, wie man anderen Menschen eine weihnachtliche Freude machen kann: Wie wird Weihnachten zu einem frohen Fest für Menschen, die z.B. einsam oder krank sind oder die Geldnöte haben? Die Schüler*innen gestalten gemeinsam (selbstgebastelte) Karten und Päckchen und geben sie entweder in einer Pflegeeinrichtung oder in einem Krankenhaus (Karten) oder in einer diakonischen Einrichtung (Päckchen) ab. (Sollte die Zeit dafür nicht reichen oder sollte dies aufgrund der gegenwärtigen Corona-Pandemie nicht möglich sein, kann die Lehrkraft die Übergabe auch allein vornehmen, dann sollte man aber unbedingt zu einem späteren Zeitpunkt einen Besuch mit der gesamten Lerngruppe nachholen.)

Im Kontext dieser kleinen Sequenz ist es unabdingbar, dass die Schüler*innen die Möglichkeit haben, sich persönlich von der Wirksamkeit ihres Handelns zu überzeugen. Dazu bietet es sich natürlich an, dass sie ihre Karten oder Päckchen persönlich überbringen und auf diese Weise die (diakonische) Einrichtung kennenlernen, denen sie zugutekommen. Spannend wäre aber auch, in den Unterrichtswochen nach Weihnachten einen Besuch mit mehr Zeit zu vereinbaren. So erfahren die Schüler*innen nicht nur vor Ort etwas über die Arbeit der jeweiligen Einrichtung – z.B. durch einen Krankenhausseelsorger, durch eine Mitarbeiterin des Pflegeheims oder durch eine Angestellte der Diakonie. Findet dieser Besuch erst im neuen Jahr statt, so bietet er zugleich die Möglichkeit, dass die Schüler*innen von der Wirksamkeit ihrer eigenen Aktion erfahren und hören können, wie sich Menschen über ihre Päckchen oder Karten gefreut haben. Dies bietet insgesamt einen handlungsorientierten Einstieg in die intensive Auseinandersetzung mit Kirche als Trägerin diakonischer Einrichtungen und weiterer institutionalisierter Hilfsangebote. (Wichtig; Dieser Vorschlag setzt voraus, dass die Corona-Pandemie solche Besuche möglich macht. Alternativ könnte auch jemand aus einer solchen Einrichtung in die Schule kommen und dort berichten… Hier gilt es angesichts der aktuellen Entwicklungen und Zahlen ggfs. flexibel zu reagieren.)

Materialien für Weihnachtskarten: Schere, Kleber, Stifte, Tonpapier und weitere Bastelmaterialien
Materialien für Weihnachtspäckchen: (gekaufte) Weihnachtskarte, Karton, Geschenkpapier, Zutaten (haltbare Lebensmittel, Kaffee, Schokolade – keine Zigaretten, kein Alkohol)

Digitale Formate

Weihnachten weltweit
(Eine Unterrichtsidee für die Grundschule)


An den unterschiedlichsten Orten der Welt wird Weihnachten gefeiert. Auf https://www.weihnachten-weltweit.de/weihnachtsfeste-in-der-welt/ informieren sich die Schüler*innen über die verschiedenen Bräuche, Dekorationen und Speisen. Sie könnten angehalten werden, Steckbriefe zu den Weihnachtsfeiern weltweit zu erstellen.

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ONEMINUTESKY Weihnachts-Special – Zum Glück ist Gott kein Außerirdischer
(Spirituelles Format für Schüler*innen ab 14 Jahren) 


Dieser Videoclip lässt sich als spiritueller Impuls im Unterricht oder in einer schulischen Andacht einsetzen. Er ist bewusst kurzgehalten – denn er will nicht erklären, sondern dazu anregen, die Eindrücke und Fragen zu diskutieren oder um eigene Erfahrungen und Fragestellungen zu ergänzen. 
Zum Videoclip

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Magische Wand zu Weihnachten
(Ein Weihnachtsquiz [nicht nur] für Berufsbildende Schulen – nach einer Idee aus der BBS Peine)


Das Powerpoint-Quiz (Zur Datei) ermöglicht die spielerische Beschäftigung mit bekannten und weniger bekannten Weihnachtsbräuchen und garantiert eine spannende (letzte) Stunde vor den Weihnachtsferien.
(Achtung: Begriffe für Pantomime, Tabu, Montagsmaler bitte je nach Niveau der Klasse selbst gestalten oder aus „Und ACTION – Religion“ übernehmen.

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Eine Weihnachtsmelodie erfinden / ein Weihnachtslied dichten
(für Schüler*innen ab Klasse 7 – möglich mit Notebook oder Smartphone)


Schüler*innen etwa ab Kl. 7 können zu den biblischen Weihnachtserzählungen oder auch zu lyrischen Weihnachtstexten (z.B. Bertolt Brecht: Maria und ihr Sohn) mit Melodien unterlegen. Die Reflexion der Auswahl der musikalischen Mittel führt zu Bedeutung der Erzählungen.

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Ein modernes Weihnachtslied zu einem Videoclip gestalten.
„Mary’s boy child“ oder „Maybe this Christmas“
(https://www.songtexte.com/songtext/nils-landgren/angels-of-fortune-439d473f.html) wird zur Partitur für ein eigenes Filmdrama, das mit Smartphone gedreht und zu Weihnachten verschenkt wird. Am letzten Schultag können die Videos per Beamer im Schulflur / in der Aula nonstop laufen.

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Weihnachten online
(für Schüler*innen der Niveaustufen 2 – 4 an BBS)

Padlet: Der Sinn von Weihnachten
https://padlet.com/michaelaveitengelmann/jqlu22mro77lxwnl
Ausgehend von dem Lied „Gummibaum“ der deutschen Popband Maybebop sind die Schüler*innen hier angehalten, sich Gedanken darüber zu machen, welche Bedeutung das Weihnachtsfest eigentlich für sie hat. Der Austausch der jeweiligen Meinungen erfolgt sowohl über die digitale Kommentierung als auch – wenn möglich – durch den Austausch in der Klasse.

Wichtiger Hinweis: Zur Verwendung des Padlets im eigenen Unterricht muss die Lehrkraft zunächst einen eigenen kostenlosen Account erstellen (www.padlet.com) und dann das Beispiel-Padlet klonen (siehe Menüzeile im Padlet, Funktion „klonen“); dies ermöglicht auch, falls gewünscht, die Modifizierung für den eigenen Unterricht. Die Schüler*innen können das Padlet bearbeiten, wenn sie von der Lehrkraft dann den entsprechenden Link erhalten.

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Padlet: Weihnachten in der Werbung
https://padlet.com/michaelaveitengelmann/pxz5t2pzt450382f 
Ausgehend von den Weihnachtsclips der EDEKA-Kette beschäftigen sich die Schüler*innen entweder in Kleingruppen im präsentischen Unterricht oder in Einzelarbeit (im Homeschooling) mit der Frage nach Bedeutung und Botschaft von Weihnachten. Die Aussagen der Werbeclips werden mit einer exemplarischen Weihnachtspredigt ins Gespräch gebracht.

Wichtiger Hinweis: Zur Verwendung des Padlets im eigenen Unterricht muss die Lehrkraft zunächst einen eigenen kostenlosen Account erstellen (www.padlet.com) und dann das Beispiel-Padlet klonen (siehe Menüzeile im Padlet, Funktion „klonen“); dies ermöglicht auch, falls gewünscht, die Modifizierung für den eigenen Unterricht. Die Schüler*innen können das Padlet bearbeiten, wenn sie von der Lehrkraft dann den entsprechenden Link erhalten.

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Learningsnacks: Weihnachtsbräuche weltweit
Auch unter den online zu finden Learningsnacks (www.learningsnacks.de) beschäftigen sich einige mit Weihnachten und Weihnachtsbräuchen… Einfach mal durchklicken, z.B. durch diesen Snack hier: „Weihnachtsbräuche rund um die Welt“ (Die Schüler*innen können diesen Snack bearbeiten, wenn sie von der Lehrkraft den entsprechenden Link erhalten.)
https://www.learningsnacks.de/#/welcome?channel=Learning%20Snacks

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Digitaler Adventskalender
Wer möchte, kann mit seinen Schüler*innen oder auch für seine Schüler*innen einen digitalen Adventskalender gestalten. Wie das geht, wird hier beschrieben: https://ebildungslabor.de/blog/adventskalender/, die Inhalte müssen allerdings noch ergänzt werden…

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(K)ein Engel an meiner Seite 
– Ideen für eine Weihnachtsandacht im multireligiösen Setting an BBS
(spirituelle Impulse für Berufsbildende Schulen)

(nach einer Idee, die bei der Tagung „Schulgottesdienste an BBS (multi-)religiös gestalten“ entstanden ist)

Idee: Gerade an Berufsbildenden Schulen finden sich viele Schüler*innen, die entweder einer anderen Religion angehören oder von sich selbst sagen, dass sie mit dem christlichen Glauben keine Berührungspunkte mehr haben. Will man auch in diesem Setting eine weihnachtliche Andacht gestalten, so bietet es sich an, die weihnachtliche Botschaft über die Engelsfigur zu transportieren. Die Erfahrung lehrt, dass die damit verbundene Vorstellung eines persönlichen – irgendwie magischen – Schutzes jungen Menschen Trost und Kraft gibt.
Setting: Die Andacht wird in kleinen Gruppen (mit einzelnen Klassen) in der Kirche oder einem anderen großen Raum gefeiert. Die Dekoration sollte adventlich oder weihnachtlich sein, eine entsprechende Raumgestaltung ist für das interaktive Element auch vorausgesetzt. Die Auswahl der Musik sowie die Einspielung von Bibeltexten (Weihnachtsgeschichte, Botschaft des Verkündigungsengels, Ps 91,11), Gebeten oder anderen liturgischen Elementen bleibt dem Vorbereitungsteam überlassen und richtet sich jeweils nach den Gegebenheiten vor Ort.

Hinweis: Bis auf die Einspielung der Musik ist diese Andacht rein analog durchführbar, lässt sich aber auch leicht ins Digitale übertragen, indem z.B. das Anspiel vorher mit einer Klasse eingespielt und aufgenommen wird; auch andere Elemente sind online durchführbar, z.b. über Padlet)
Andachtselemente
Musik: Fritz Baltruweit, Jeder Mensch braucht einen Engel (https://www.zdf.de/gesellschaft/ gottesdienste/evangelischer-gottesdienst-366.html, ab Min 7:30 als Livemitschnitt) // Einspielung moderner Popsongs, die das Thema Bewahrung / Begleitung haben, z.B. Adel Tawil, Ist da jemand?, Silbermond, Krieger des Lichts usw. 

Anspiel: Auf der Bühne / im Altarraum ist ein müder Engel zu sehen, der einen Mundschutz trägt: Der Engel klagt darüber, dass er kein Gehör findet. In szenischen Darstellungen wird deutlich, woran das liegt => Belastung der Menschen durch Zukunftsängste, Kreisen der Gedanken um die Krankheit, weihnachtliche Hektik usw. (weitere, zum jeweiligen Schulkontext passende Themen auswählen) // das Anspiel endet offen.

Interaktives Element: Die Schüler*innen notieren auf eigene Karten, was sie im Moment belastet, und bringen sie in den Altarraum / auf die Bühne, wo sie zum Teil der Weihnachtsdekoration werden (falls Fürbitten vorgesehen sind, könnten die hier genannten Elemente dort wieder aufgegriffen werden, z.B. „Gott, wir bringen vor dich, was uns belastet [Beispiele aus den Karten vorlesen…] Wir bitten dich…“

Kurzansprache: Was hat der Weihnachtsengel den Menschen zu sagen? Weihnachten als heilsame Unterbrechung; Weihnachten als Hoffnung darauf, dass das Unmögliche wahr wird; Weihnachten als Erinnerung daran, dass diese Welt anders sein könnte, als sie ist. Was müsste passieren, damit die Menschen den Weihnachtsengel wieder hören? (Muss er lauter reden? müsste er mächtiger/gewalttätiger auftreten? [das widerspricht der Botschaft von Weihnachten] … müssten die Menschen genauer hinhören?) Kann ein einziger Engel dafür sorgen, dass alles wieder gut wird? Oder kann er nur einen kleinen Anfang bewirken und dann darauf hoffen, dass der Stein ins Rollen gerät? // Wo werden Menschen einander zu Engeln? Wo werde ich anderen zum Engel und wo sind andere mir zum Engel geworden? // Wie gewinnen Engel wieder Kraft, für andere dazusein? // Evtl. kann die Kurzansprache auch Bezug nehmen auf den Text von Fritz Baltruweit („Jeder Mensch braucht einen Engel“, s.o. bei Musik)

Weitere Elemente zum Thema Engel: Der müde Engel des Anspiels sollte auf jeden Fall erneut auftauchen // denkbar wäre ein Give away in Form eines Engelanhängers oder eines kleinen (vielleicht mit einigen Klassen im Vorfeld selbst hergestellten) Pappengels, auf dem ein Zuspruch zu lesen ist (z.B. Ps 91,11). 

 

 

Weitere Materialien

Im Materialpool des RPI Loccum werden weiterhin vielfältige Artikel und Anregungen angeboten, die aus der Zeit vor der Coronakrise stammen. Beispielsweise finden sich unter dem Titel „Sehnsucht nach dem Aufreißen des Himmels“ Bausteine für einen schulischen Adventsgottesdienst wie Lieder (z.B. von Silbermond) und die Meditation eines passenden Bildes von Beate Heinen. Vielleicht wären auch einige Elemente aus dem „Mitgespielt: Krippenspiel mit echten Tieren“ unter Coronabedingungen umsetzbar; zur „Bedeutung von Ochs und Esel“ finden sich Hintergrundinformationen für den Unterricht. (Die Seite ist zu finden unter: https://www.rpi-loccum.de/material?category=/rpi/Weihnachten oder in der Suchfunktion der website unter dem Stichwort „Weihnachten“.)

Zum Materialpool

Konfis feiern Weihnachten

Das KU-Praxis-Sonderheft „Konfis feiern Weihnachten“ steht zum hier kostenlosen Download bereit.
Dieses Jahr werden wir zu Weihnachten andere Wege gehen müssen und andere Formen finden, um Weihnachten zu feiern. Auch unter den Bedingungen von Corona lässt sich die Weihnachtsbotschaft zeigen: im öffentlichen Raum, in den Familien, in und rund um Kirche – und in der Schule. Die hier vorgestellten Ideen sind entwickelt für die Gestaltung des Weihnachtsfestes mit Konfirmand*innen, lassen sich aber auch auf den Kontext Schule und auf Schüler*innen ab Klasse 5 übertragen.

Advent und Weihnachten – Anregungen des Michaelisklosters Hildesheim

Das Michaeliskloster Hildesheim hat zahlreiche Ideen gesammelt, wie Advent und Weihnachten auch unter den Bedingungen von Corona stimmig gestaltet werden können. 

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