Prophetenworte, Trostworte – Nicht nur für den Unterricht

Von Dietmar Peter

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Die Worte der Propheten zeichnen immer wieder neue Bilder der Treue Gottes zu den Menschen. So eröffnet die Zusage: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13) eine Dimension des Trostes, die viel mehr als ein „Alles wird gut“ ist. Gott sieht die zerbrochenen Hoffnungen. Er nimmt das Elend eines Menschen ernst und macht es zu seiner eigenen Sache.

Trost ist ein umfassendes Geschehen. Es befreit und gibt Geströsteten Mut zum Leben. Getröstete erhalten festen Grund unter den Füßen, ein weiter Horizont öffnet sich.

In Zeiten der Corona-Krise werden Prophetenworte bedeutsamer. Sie eröffnen Möglichkeiten, Ermutigung und Perspektiven für die Zukunft zu finden. 

Vielleicht mögen Sie sich in dieser Zeit selbst einem der unten stehenden Prophetenworte nähern. Mit Schüler*innen sind entsprechende Annäherungen möglich. 

  • Lesen Sie in Ruhe die nachstehenden Prophetenworte, Zeile für Zeile. 
  • Wählen Sie ein Wort, das Sie besonders anspricht.
  • Schreiben Sie das ausgewählte Wort in die Mitte eines DIN-A3 Blattes und denken Sie über die Bedeutung des Wortes nach.
  • Schreiben oder malen Sie Ihre Assoziationen um das ausgewählte Prophetenwort. Dazu eignen sich z.B. Wachsmalstifte oder Pastellkreiden.
  • Lassen Sie sich genügend Zeit.
  • Zeigen Sie Ihr Bild einer vertauten Person. Gehen Sie dabei so vor, dass Sie zunächst diese Person bitten, ihre Gedanken und Fragen dazu einbringen (ohne, dass Sie diese bereits kommentieren).
  • Stellen Sie erst nach dieser Phase Ihr Bild vor. Beschreiben Sie Ihre Gedanken beim Malen des Bildes und gehen Sie dabei auf die Gedanken der Person ein, der Sie ihr Bild gezeigt haben.

Prophetenworte

Dietmar Peter