Jugend&Kultur&Religion

Gymnasium Andreanum Hildesheim


Text als pdf-Datei

 

Die Wirkung sakraler Räume auf Jugendliche – Was Jugendliche über die Kirche denken

 

 

Verfasserin: Frauke Ackenhausen

 

Betreuende Lehrkraft: Heinz-Friedrich Bringewatt

 

 

 

Inhalt:

Vorwort

Warum genau dieses Thema?

Auswertung des Fragebogens

Warum Jugendliche in kirchlichen Gruppen ein wenig anders sind

"Cross-Church-Rockers"-

Verschiedene Konfessionen kreativ vereint

Reflexion

Ausblick

 

Anhang

Ergebnisse des Fragebogens in Tabellenform

Der Fragebogen

Fotoalbum

 

 

 

Vorwort

Mein eigentliches Thema war ausschließlich "Die Wirkung sakraler Räume auf Jugendliche". In den Sommerferien schon war mir aufgefallen, dass kirchliche Räume oft ein Zentrum, eine Begegnungsstätte für Jugendliche darstellen. Auch für Nichtgläubige. Dies war zum Beispiel beim Youth Camp 2000 in Hildesheim, bei dem ich vier Wochen lang arbeitete, zu beobachten. Die verschiedenen kleinen Zelte und die große Zeltkirche (siehe "Fotoalbum") faszinierten durch ihre Ausstrahlung und wurden häufig Ort der Begegnung und des Gesprächs. Schon damals war ich beeindruckt davon, dass so viele Jugendliche in der Kirche anzutreffen waren und sich dort engagierten, obwohl sie im "normalen Leben" gar nichts mit der Kirche zu tun hatten.

Der Wunsch mehrerer junger Menschen aus meinem Bekanntenkreis, nach Taize zu fahren, ließ mich dieses Thema weiterverfolgen und als ich schließlich eines Tages in den Andachtsraum unserer Schule kam und dort einen ganzen Schwarm Achtklässler antraf, machte ich dieses Phänomen – "Nichtgläubige Jugendliche in Kirchen - Was zieht sie dort hin?"- zu meinem Wettbewerbsthema.
Bei meinen ersten Recherchen merkte ich jedoch bereits, das dies ein Sommerferienphänomen ist, dass nur auftritt, wenn die Jugendlichen für eine gewisse Zeit aus ihrem Alltag gerissen werden. Durch die permanente Konfrontation mit der Kirche in einem Sommerzeltlager scheint es mir, finden Jugendliche schneller Gefallen daran, als in der Schulzeit. Eine Umfrage in meiner Klasse (11. Jahrgang) ergab, dass lange nicht alle Jugendlichen eine besondere, anziehende Atmosphäre in Kirchen empfinden und dass diejenigen die etwas Besonderes wahrnehmen, nie (außer zu Weihnachten) zur Kirche gehen, bzw. sich in ihrer Freizeit nicht in Kirchen aufhalten, um z. B. zur Ruhe zu kommen.

Das machte mich stutzig. Was ist es, was die Jugendlichen abschreckt, warum werden die Ferienprogramme erst so zahlreich wahrgenommen und dann im Alltag aus den Augen verloren?

Aus diesen Fragen heraus erweiterte ich mein Thema. Erst wollte ich herausfinden, wie Jugendliche die Kirche überhaupt sehen, um mich dann später vielleicht noch einmal mit detaillierteren Fragen auseinander zu setzen.

Ich erweiterte mein Thema also um: "Was Jugendliche über die Kirche denken".

Warum genau dieses Thema?

Warum gehen Jugendliche nach ihrer Konfirmation nicht mehr zur Kirche?

Warum hat die Evangelische Jugend nur so wenig Zulauf?

Sind Kirchen heutzutage etwa nur noch als Relikte vergangener Zeiten anzusehen? .

Wenn ich heute einen Gottesdienst besuche, wundere ich mich oft, dort so viele Jugendliche anzutreffen. Häufig freue ich mich dann und denke, dass die Ev. Jugend eigentlich bald stärker besucht werden müsste. Wenn die Besucherzahl beim Sonntagsgottesdienst schon so hoch ist, wie hoch muss sie dann sein, wenn man ein Programm speziell für Jugendliche auf die Beine stellt?

Doch bald merke ich, dass mein Hoffen umsonst war. Der Jugendraum bleibt weiterhin leer, und die Kindergottesdienstmitarbeiter verdoppeln sich auch nicht.

Lade ich diese Jugendlichen nun persönlich ein, kann es sein, dass ich eine Antwort wie: "Tut mir leid, hab’ leider keine Zeit." erhalte. In diesem Fall habe ich wenigstens das Gefühl, ernstgenommen zu werden und auf ein kleines Fünkchen Interesse zu stoßen. Ganz anders bei Antworten wie: "Was, du machst auch noch mit in diesem Verein? ! Macht euren Kram bloß alleine, Beten und so... . nicht mit mir! Glaubst du echt, dass ich hier nach der Konfirmation noch mal auftauche? !". In diesem Fall fühle ich mich wie ins Eiswasser geworfen und gleichzeitig in allen Vorahnungen bestätigt. Die Jugendlichen wollen eben nichts mehr mit der Kirche zu tun haben. Das ist ja eigentlich auch nichts Neues. Hätte man die Hoffnung denn schon längst aufgeben sollen?

Wenigstens ist der Kindergottesdienst gut besucht. Doch was werden die Kindergottesdienstkinder in zehn Jahren über ihr früheres Hobby denken? Ob sie dann zur Jugendgruppe gehen werden, oder sich gar selbst in der Jugendarbeit engagieren?

Nun wollte ich es natürlich auch wissen: Was denken Jugendliche über mich als ehrenamtliche Mitarbeiterin, über ihre Freunde, die kirchliche Jugendgruppen besuchen, über ihren Pastor, was denken sie über die Kirche als Institution und wie sehen sie sich selber darin? Haben Jugendliche Wünsche und Vorstellungen, wie man ihren Glauben schöner gestalten könnte?

Ein Fragebogen sollte mir hierüber Auskunft geben...

Auswertung des Fragebogens

Der Fragebogen, der an die Jugendlichen verteilt wurde, sowie eine tabellarische Auswertung der Fragen zum ankreuzen ist im Anhang zu finden.
Immerhin 66 von 120 Jugendlichen, die bei ihrem letzten Besuch eines kirchlichen Gebäudes einen Gottesdienst besucht haben, waren aus eigenem Interesse dort. Das ist mehr als die Hälfte. Nur 19 besuchten den Gottesdienst, weil ihre Eltern darauf bestanden.

Nur wann war dieser letzte Besuch genau?

37 SchülerInnen kreuzten "vor__ Tagen" an. 17 davon waren Konfirmanden, die zum Gottesdienst gehen mussten. 33 kreuzten "vor__Wochen" an und nur 12 "vor__ Monaten". Das kein einziger "Ich war noch nie in einem Gebäude der Kirche" angekreuzt hat, sollte einen an einer evangelischen Schule nicht wundern. Bei der freien Antwortmöglichkeit schrieben viele, dass sie einen Freund oder eine Freundin begleitet haben. Dieses dann allerdings auch freiwillig, und nicht nur, um den anderen nicht zu enttäuschen.

Oft entsteht eine Abneigung gegen bestimmte Dinge oder auch Gebäude durch Übersättigung.

Deshalb fragte ich, ob die Jugendlichen früher Kirchen besichtigen mussten. Das Ergebnis war positiver, als ich erwartet hatte. 71 SchülerInnen müssen nie Kirchen besichtigen, 10 müssen es und langweilen sich dabei, aber immerhin 26 SchülerInnen haben selber Spaß daran, weitere 25 finden, dass dies zur Bildung gehört.

Wie fühlen sich Jugendliche in Kirchen? Sind sie gerne dort?12 Jugendliche fühlen sich wohl in Kirchen. Vier davon waren schon einmal ehrenamtlich tätig. 53 Jugendliche fühlen sich entspannt. Viele Jugendliche fühlen sich aber auch fehl am Platz und wissen nicht genau, wie sie sich verhalten sollen. Eine Schülerin die keiner Konfession angehört schrieb, dass sie immer Angst hat, etwas falsch zu machen. Dieses Gefühl wird auch ähnlich von den Jugendlichen empfunden, die sich in Kirchen beobachtet und unwohl fühlen, weil ihnen alles so fremd ist. Knapp 80 Antworten gingen in diese Richtung, denn bei der freien Antwort wurden fast ausschließlich unangenehme Empfindungen genannt.

Direkt im Anschluss an diese schloss sich die Frage, mit wem sie Kirchen aufsuchen und was sie dort erwarten. Am häufigsten wurde "Wenn ich mich in Kirchen aufhalte, möchte ich meine Ruhe haben/die Stille genießen." gewählt. Dicht im Anschluss kommt: "...bin ich mit Freunden dort". Diese Antwort wurde verständlicherweise am häufigsten von Konfirmanden gewählt. 18 Jugendliche sind am Liebsten alleine in Kirchen. Und immerhin 28 Jugendliche finden es dann nicht schlimm, wenn sich andere in Kirchen unterhalten.

Um herauszufinden, wie viele Ehrenamtliche unter den SchülerInnen sind, stellte ich die Fragen 8-13.

Ungefähr 65 % der SchülerInnen sind früher zum Kindergottesdienst gegangen. Diese haben auch bis auf kleine Ausnahmen alle schon beim Krippenspiel mitgewirkt, oft sogar mehrmals.

Wiederum 50 % waren schon einmal (teilweise nur für kurze Zeit) bei einer kirchlichen Jugendgruppe. 20 SchülerInnen besuchen ihre Gruppe bis heute. Von den 43 Jugendlichen, die schon einmal ehrenamtlich für die Kirche gearbeitet haben, sind bis heute noch 24 dabei. Fast alle Jugendlichen, die später in kirchlichen Jugendgruppen waren oder ehrenamtlich tätig waren, besuchten in ihrer Kindheit den Kindergottesdienst, weil es ihnen Spaß gemacht hat.

Die Wirkung sakraler Räume auf Jugendliche.
Damit befasst sich die zweite Seite des Fragebogens. Was Kirchen denn nun genau ausstrahlen, was diese Atmosphäre stören kann und ob Kirchen durch andere Räume ersetzt werden können, wurde hauptsächlich in Textform berichtet.

122 Jugendliche spüren in Kirchen eine besondere Atmosphäre. Aber nur 58 von ihnen können sie näher beschreiben. Am häufigsten wurden die "Größe des Gebäudes, die uns auf einmal klein und unbedeutend macht", die "ehrfürchtige Ruhe" und "die durch Kerzen entstehende Gemütlichkeit" genannt. "Der Schmuck und die großen Bilder, sowie die großen bunten Glasfenster sind nur in Kirchen oder Schlössern zu finden." So drücken es verschiedene SchülerInnen aus. Auf andere wirken Kirchen wie große Schutzmauern, die Geborgenheit vermitteln. Sie faszinieren dadurch, dass sie einen durch die Stille völlig von der Außenwelt loszulösen vermögen. Auch die Akustik fasziniert, da sie nirgends so wie in Kirchen zu finden ist. Einige nennen auch den fremden Geruch von Kirchen oder ganz offensichtlich, die architektonischen Besonderheiten. Feierlichkeit, Dunkelheit, Friedlichkeit, Zusammengehörigkeit, einige schreiben sogar, dass die Kirche für sie die Nähe zu Gott symbolisiert und deshalb eine heilige Atmosphäre ausstrahlt.

Eine Schülerin des 12. Jahrgangs schreibt: "Ja, sie strömen eine friedliche, ruhige Atmosphäre aus, die mir unter die Haut geht."

Doch nicht alle Empfindungen sind positiv angelegt. Viele empfinden Kirchen als kalt, leer (oder überladen) und steril, als einfache, jedoch kulturell überhöhte Gebäude, die bedrückend und schuldzuweisend wirken, als autoritär.

Viele unterscheiden auch zwischen normalem Kirchenjahr und Weihnachten. Das Jahr über empfinden sie die Kirche als kalt und abweisend, zu Weihnachten als warm und gemütlich.

Welche Gegenstände die Kirche zu einem heiligen Ort machen wird sehr gut von einer Schülerin der 11. Klasse zusammengefasst: "Decke, Säulen, Statuen, alte Bänke, Liedertafeln, Kreuze". Sehr häufig wurden auch Kerzen und Heiligenbilder, sowie Bilder, die Bibelszenen darstellen, genannt.

Auch wenn einige keine besondere Atmosphäre in Kirchen empfinden, hat bis auf drei Schüler jeder etwas als "diese Atmosphäre störend" empfunden.

Genannt wurden die Störfaktoren (häufig auch alle zusammen) in folgender Reihenfolge:

Hektik, Lärm, Fotografen, Touristen, sonstiges.

Etwas erstaunt war ich über das Ergebnis der Frage: "Darf man in Kirchen klatschen?"

40 antworteten mit "Ja, natürlich.", 71 mit "Ja, bei Jugendgottesdiensten und Konzerten." Und 43 mit "Mich stört es nicht." Doch immerhin noch 21 Jugendliche entschieden sich für: "Nein, auf gar keinen Fall!" Meist waren dies Jugendliche, die selten zur Kirche gehen und daher wenig Verbindung zum lebendigen Gemeindeleben haben. Die Argumente waren für beide Seiten einheitlich. Stand man dem Klatschen positiv gegenüber, begründete man dies mit: "Wieso sollen Christen ihrer Glaubensfreude nicht Luft machen? Möglichkeit, aktiv teilzunehmen!" oder "Weil ich den Musizierenden bzw. Singenden Anerkennung zeigen möchte."

Die Gegenseite argumentierte mit dem "Verlust der Besinnlichkeit", dem "Abdriften zum Showcharakter des Gottesdienstes" und dem "Verlust der Feierlichen Stille und damit der Einzigartigkeit der Kirche".

Auch den Techno-Gottesdiensten standen die meisten kritisch gegenüber. Viele kannten diese neue Form des Gottesdienstes noch gar nicht.

Hier spalten sich die Meinungen zwischen "Ich mag zwar kein Techno, aber so etwas wäre doch mal interessant!" und "Damit sollte man die Jugendlichen nicht anlocken. Das hat doch nichts mehr mit dem eigentlichen Gottesdienst zu tun. Ich finde das ein wenig verlogen.".

112 Jugendliche möchten, dass die Musik in Kirchen zeitgemäßer wird. 31 sind dagegen.

Komischerweise sträuben sich auch hier diejenigen gegen die Innovationen, die der Kirche sehr kritisch gegenüberstehen. Meist mit der Begründung, dass die Kirche von der Tradition lebt und diese damit gebrochen würde, teilweise auch damit, dass alte Menschen sich dann unwohl fühlen würden. Einige schlugen auch "ein gesundes Mittelmaß" vor, "damit für jeden etwas dabei ist.".

Welche Räume können die Atmosphäre sakraler Gebäude auch ausstrahlen?

Ist es überhaupt möglich, dass andere Räume diesen Zweck erfüllen?

62 Jugendliche sagten "Ja!", 21 "Nein.", 65 waren sich nicht sicher.

Leider kam nur selten eine Begründung. Deshalb zitiere ich einige Antworten vollständig:

Ein achtzehnjähriges Mädchen schreibt: " Ich denke die Stimmung muss einfach nur passen. Gott soll ja angeblich überall sein, also kann auch überall ein heiliger Ort sein. Solange der Glaube da ist, gibt es keinen Ort, an dem diese Atmosphäre nicht herrscht."

"Ja, weil: Jeder Ort an dem sich Christen befinden und Glauben begehen, hat eine ähnliche Atmosphäre/an dem kann man Glauben erfahren." Schreibt ein sechszehnjähriges Mädchen, und: "Nein, weil: Kirchen haben eine besondere Bedeutung für mich, weil ich das Gefühl habe, Gott durch das Pure einer Kirche näher kommen zu können."

Für viele werden Räume schon durch ein Kreuz und Kerzen zum sakralen Raum.

Das Beispiel eines Andachts- oder Meditationsraumes macht dies deutlich. Wichtig hierbei: Der Raum wird ausschließlich für sakrale Zwecke genutzt.

Einige schrieben, dass ihr Zimmer diese Atmosphäre ausstrahlt, vereinzelt wurde auch die Natur genannt.

Die häufigste Antwort der Jungen: Andachtsräume oder Gemeindehäuser, dort, wo es still ist.

Als Merkmal der Räume wurden hauptsächlich die Dinge genannt, die auch die Kirche zum sakralen Raum gemacht haben. Es sei denn, es wurde davon ausgegangen, dass jeder Raum in dem sich Christen aufhalten, sakral ist.

Nachdem die meisten Fragen entweder sehr negative Antworten bekamen, oder klar wurde, wie wenig die Kirche den Jugendlichen zusagt, überraschte mich die Antwort auf die letzte Frage sehr und schaffte eine zuversichtliche Stimmung in mir:

120 Jugendliche möchten später in der Kirche heiraten...

...der schönen Atmosphäre wegen und aus Tradition.

Beim Auswerten des Fragebogens wurde deutlich, dass die Kirche nur für wenige Jugendliche das bietet, was sie eigentlich möchte: Zuflucht und Geborgenheit, einen Ort, an dem man sich gerne aufhält, für den man es auch in Kauf nimmt, Sonntags früher aufzustehen, um einen Gottesdienst besuchen zu können.

Doch das liegt in vielen Fällen gar nicht daran, das die Jugendlichen kein Interesse am Glauben haben, sondern daran, dass sie die Kirchen zu konservativ finden und sich nicht willkommen fühlen.

Ein sechzehnjähriges Mädchen wünscht sich z. B. "Dass mehr dafür getan wird, dass die Jugendlichen auch gerne in die Kirche gehen, z. B. mehr Jugendgottesdienste!"

Prinzipiell besteht also ein Interesse, doch die Erfahrungen mit "normalen" Gottesdiensten sind für viele einfach zu ermüdend: "Man hat sich damit abgefunden" oder "Ich hab es hingenommen" schreiben Jugendliche auf die Frage, wie sie die regelmäßigen Gottesdienstbesuche vor der Konfirmation empfunden haben. Wenn sie allerdings erst einmal in der Kirche sitzen, finden es viele doch ganz spannend. Trotz langer Predigten und anfangs unverständlicher Liturgie, die gelernt werden muss, ist der Besuch einer Kirche etwas Besonderes. 32 Jugendliche kreuzten im Fragebogen an, dass sie die Gottesdienste vor der Konfirmation interessant fanden. Ein Mädchen der siebten Klasse schrieb hierzu passend: "wenn ich dann in der Kirche bin, ist es schön." Das Problem scheint also in der eigenen Motivation zu liegen.

Doch diese aufzubauen, ist ziemlich schwer. Für die meisten gehört es zwar zur Tradition, Weihnachten einen Gottesdienst zu besuchen, das war es dann aber auch für den Rest des Jahres.

Die Dinge, die Jugendliche an der Kirche stören, sind im Prinzip keine neuen. Die Gottesdienste sind zu früh, die Predigten zu lang, oder zu erwachsen, so dass die Jugendlichen nichts damit anfangen können. Man geht zum Gottesdienst und anschließend wieder nach Hause. Mit Jugendlichen wird in Kirchen nur sehr selten persönlich gesprochen. Sie fühlen sich einfach nicht zugehörig und unerwünscht. Das ist ein altes Problem. Dazu kommt die Orgelmusik, die viele als spießig auffassen. Außerdem hat man nach dem zwanghaften "Gottesdienst-Unterschriften für die Konfirmation sammeln" ohnehin keine Lust mehr, zur Kirche zu gehen.

Eine Alternative sind Jugendgottesdienste. Doch welche Land- oder Kleinstadtgemeinde kann sich denn regelmäßige Jugendgottesdienste außer der Reihe erlauben?

Für viele wäre es auch schon angenehmer, wenn die Orgel im ganz normalen Gottesdienst gelegentlich durch eine Gitarre ersetzt würde. Das brächte mal frischen Wind in die Kirche.

Auch ein Wunsch, wenn auch ein einfacher: "Warum sind die Kissen auf Kirchenbänken immer so dünn? Kann man nicht mal bequemere Bänke anschaffen?"

Ein katholischer Achtklässler fasste sehr konkret zusammen: Zwang, Kapitalismus, Priestertum! Viele Jugendliche bedauerten es, dass sie so selten zur Kirche gehen, denn Glauben tun sie schon. Nur können sie ihren persönlichen Glauben nicht in steifen Kirchen ausleben. Viele zeigten bei Frage 18 und 20 Rücksicht gegenüber alten Menschen, die moderne Musik nicht mögen würden. Aber warum sollten die Erwachsenen von morgen nicht schon heute mitentscheiden, wie sie leben möchten?

Durch zahlreichere Musikgottesdienste oder andere Variationen im trockenen Sonntagsrhythmus, durch mehr Angebote für die Jugend und Unterstützung durch Hauptamtliche könnte eine Basis geschaffen werden, mit der alle zufrieden sein können.

Und das wird früher oder später geschehen müssen. So schwierig sind die wenigen Wünsche (die allerdings von jedem zweiten Jugendlichen genannt wurden) ja nicht zu erfüllen.

Wenn die Jugendlichen zur Kirche gehen würden, empfänden sie vielleicht auch eine besondere Atmosphäre und würden gerne wiederkommen.

Noch nicht alle Antworten des Anfangs sind beantwortet.

Warum Jugendliche nach ihrer Konfirmation nicht mehr zur Kirche gehen, müsste klar geworden sein.

Warum die Ev. Jugend kaum Zulauf hat, ist auch einfach zu beantworten: Weil die Jugend der Kirche mit den Erfahrungen, die in Gottesdiensten und im Konfirmandenunterricht gemacht wurden gleichgesetzt wird.
Und als Relikt vergangener Zeiten... nun ja, für mich vielleicht nicht, aber für sehr viele andere wird die Kirche wahrscheinlich schon so wirken.Ein Grund mehr, sich für Innovationen zu öffnen und die Jugendlichen Willkommen zu heißen.

Was Jugendliche, (ob gläubig oder auch nicht) die den Weg zur Kirche gefunden haben dort machen, möchte ich auf den nächsten Seiten anhand von zwei Beispielen zeigen.

Warum Jugendliche in kirchlichen Gruppen ein wenig anders sind...

Knapp ein Drittel der SchülerInnen, die den Fragebogen ausgefüllt haben, hat schon einmal irgendetwas ehrenamtliches für die Kirche getan. Was ist aber mit den Jugendlichen, die ständig in Gemeindehäusern anzutreffen sind und ihre Kalender mit lauter für viele unverständlichen Terminen voll schreiben. Solche Jugendliche scheinen gelegentlich ein Schild auf der Stirn zu tragen:

" Ich bete von morgens bis abends, esse nur Essen aus der Malteser-Küche und schlafe am liebsten in Gruppenzelten. Toiletten? Wieso? Es gibt doch DIXI -Klos!"

Doch genauso wie es nicht stimmt, dass die Kirche der "Jugend von heute" egal ist, stimmt es auch nicht, dass kirchlich angehauchte Jugendliche ausschließlich dieses Verhalten zeigen. Jedenfalls nicht ganz.

 

Oft sind sie nur fröhlicher, weil sie Dinge tun, die andere nicht einfach so tun. Sich anmalen zum Beispiel. Wie peinlich wäre es einem vierzehnjährigen Mädchen, sich eine Giraffe oder einen Papagei auf die Hand malen zu lassen. "Leider sind andere aber immer so schwer davon zu überzeugen, dass Dinge, die total verrückt sind, trotzdem so unheimlich lustig sein können!" klagt eine sechzehnjährige Mitarbeiterin.

"Oft frage ich mich, warum junge Christen immer so schnell als verrückt abgestempelt werden. Dabei machen andere Gruppen doch auch nichts anderes als wir." Bis auf die Andachten und die teils christlichen Lieder am Lagerfeuer unterscheidet sich eine Jugendfeuerwehr-Freizeit gar nicht so stark von einer Ev. Jugend-Freizeit. Dieses Foto z. B. wird man wahrscheinlich nicht sofort für ein Bild eines Spiele- abends auf einer Ev. Jugend-Freizeit halten. Oder doch?

Ehrenamtliche Arbeit in der Kirche ist vielfältig. Wie andere Jugendverbände auch, bietet die Ev. Jugend Kinder- und Jugendgruppen an.

Des weiteren Seminare und Jugendgottesdienste. Auch Musik wird in vielen Gemeinden groß geschrieben. Die Liste zu hier zu vervollständigen würde ins Bodenlose führen. Im Prinzip kann man fast alles, was man als Jugendlicher gern hat, in der Ev. Jugend finden.

 

 

Warum sollten Jugendliche, die sich in der Kirche engagieren also anders sein? Den einzigen Unterschied machen die Andachten auf Freizeiten, gemeinsames Beten, Ausleben des Glaubens in Gesellschaft von gleichaltrigen. Andere machen an der Stelle Feuer-Lösch-Übungen. Das ist auch nicht ganz normal. Aber was ist schon normal? "Fremd" ist ein besseres Wort dafür. Denn alles, was wir nicht kennen, kommt uns zuerst seltsam vor. Dann entscheiden wir zwischen positiv und negativ. Wenn wir mit unserem Leben zufrieden sind, werden wir vermutlich nichts ändern wollen. Also sind alle, die andere Dinge tun als wir selbst, komisch. Damit müssen wir uns keine weiteren Gedanken mehr machen und sind wieder zufrieden. Niemand ist also verrückt oder komisch, vielleicht aber ein wenig anders als wir selbst.

Daran liegt es auch, dass viele Jugendliche, die sich einmal in die Ev. Jugend verirrt haben, und wenn sie noch so wenig an Gott glauben, trotzdem bleiben. Weil sie sich einfach wohlfühlen. So zum Beispiel der Gitarrist der Bockenemer Kirchenband:

"Cross-Church-Rockers" – Verschiedene Glaubensrichtungen kreativ vereint

Der Schlagzeuger ist katholisch, der E-Gitarrist glaubt an seine Musik, alle anderen, eine Gitarristin, ein Bassist und vier Sängerinnen, sowie die Tontechnikerin sind evangelisch.

Jeder glaubt anders, jeder sieht die Texte der Lieder anders. Manchmal tiefsinnig, manchmal nur zum Spaßhaben. Doch nie gibt es Glaubenskonflikte. Eigentlich ganz schön stark. Auch wenn es am Anfang nicht allen Recht war, so häufig in Kirchen aufzutreten, gehört es jetzt mit dazu. Sogar ganze Konzerte finden inzwischen in Kirchen statt.

Das ist aber eigentlich auch nicht verwunderlich, denn der Probenraum der Band ist eine kleine Kapelle, die seit geraumer Zeit nicht mehr genutzt wird. Man kann und will sich der kirchlichen Atmosphäre also gar nicht entziehen. Warum auch? Es ist schon etwas Besonderes in einem solchen Gebäude proben zu können. Was die einzelnen persönlich von der Kirche als Institution halten, hängt immer mit der persönlichen Erfahrung zusammen. Doch die Zusammenarbeit von Kirchenvorstand und Band klappt meistens gut. Regelmäßig finden Konzerte im eigenen Gemeindehaus statt, "damit die Gemeinde auch weiß, dass sie eine Band hat".

 

- Hier spielt die Band in einer Kirche im Harz -

 

- Die Band in ihren eigenen "vier Wänden" -

Nicht alle Bandmitglieder sind überzeugt von der Kirche und ihren Grundsätzen. Doch sie konnte den Jugendlichen eine Gemeinschaft bieten, die sie anderswo nicht fanden.

 

 

Reflexion

Ich habe mich sehr gerne mit diesem Thema beschäftigt. Auch wenn der Computer nicht immer so wollte, wie ich und deshalb nicht alles komplett geklappt hat.

Die Erkenntnisse die ich gewonnen habe, sind nichts Neues. Schon vor Jahren hatten Jugendliche diese Veränderungswünsche und wurden nicht erhört. Deshalb finde ich es wichtig, noch einmal darauf hinzuweisen, dass das Thema akut ist und dringend angegangen werden muss. Landesjugendcamp, Youth Camp 2000, Jam-City und Kirchentag, sowie der Landesjugendsonntag sind Anfänge, die weiterverfolgt werden müssen.

 

 

Ausblick

Ich kann mir sehr gut vorstellen, diesen Beitrag als Ausstellung in einer Kirche zu präsentieren. Ich denke, dass er sehr viel Wirkung haben könnte, da er aus verschiedenen Blickwinkeln anders gelesen wird. Für einen Hauptamtlichen wird es vielleicht interessant sein, Erfahrungen von Jugendlichen ausgewertet und gebündelt zu lesen, um sich ein Stimmungsbild zu erstellen, das er z. B. für die Konfirmandenarbeit nutzen kann.

Ein kirchlich engagierter Jugendlicher wird eigene Erfahrungen wiederentdecken und deshalb wahrscheinlich viel Spaß am Lesen haben. Andere Jugendliche werden sich wohl im Gegenteil wiederfinden, der Effekt wäre der gleiche.

Etwas umgeschrieben und geordnet, sowie in Form von Fotos und Schrifttafeln könnte man bestimmt einiges daraus machen.

 

 

Anhang

Fragebogenauswertung

An der Befragung nahmen 149 SchülerInnen der Klassen 7-12 (78 Mädchen und 71 Jungen)

teil. Alle besuchen das evangelische Gymnasium Andreanum in Hildesheim. Unter ihnen sind 133 evangelisch, 8 katholisch. Ein Mädchen ist griech.-orthodox und 7 gehören keiner Konfession an.

Bei den meisten Fragen durften mehrere Antworten angekreuzt werden.

Aus diesem Grund beträgt die Summe der gegebenen Antworten auch nur selten genau 149.

Bei allen Fragen, bei denen die Antwort in Form eines Textes gegeben wurde, verzichte ich an dieser Stelle auf eine Auswertung. Diese ist an anderer Stelle zu finden.

Die "Freie Antwortmöglichkeit" sollte den SchülerInnen stets die Möglichkeit zum Berichten der eigenen Erfahrungen geben, ohne sie auf vorgegebene Antworten zu beschränken.

Erfreulicherweise wurde diese Möglichkeit oft genutzt.

 

1. Die Kirche in meinem Wohnort...

kenne ich bestens.

40

kenne ich/besuche ich manchmal.

64

besuche ich nur zu Weihnachten.

33

kenne ich gar nicht.

3

Freie Antwortmöglichkeit

22

 

2. Das letzte Mal, dass ich in einem Gebäude der Kirche war, ist...

vor ___ Tagen gewesen.

37

vor ___ Wochen gewesen.

33

schon ___ Monate her.

12

zu Weihnachten gewesen.

47

Ich war noch nie in einem Gebäude der Kirche.

-

Freie Antwortmöglichkeit

20

 

3. Dort habe ich einen Gottesdienst besucht

Ja

120

Nein

29

 

4. Damals bin ich...

freiwillig/aus Interesse...

66

meiner Eltern wegen...

19

Mit dem Konfirmanden-/Kommunionsunterricht...

45

Freie Antwortmöglichkeit

31

dort gewesen.

 

5. Im Urlaub mit meinen Eltern muss ich oft Kirchen besichtigen.

Ja, aber ich habe auch Spaß daran.

26

Ja, dass gehört zur Bildung.

25

Ja, aber es langweilt mich.

10

Nein.

71

Freie Antwortmöglichkeit

25

 

6. In Kirchen fühle ich mich immer...

sehr wohl.

12

entspannt.

53

beobachtet.

18

unwohl, weil mir alles so fremd ist.

8

Freie Antwortmöglichkeit

64

 

7. Wenn ich mich in Kirchen aufhalte...

bin ich am liebsten allein.

18

möchte ich meine Ruhe haben/

die Stille genießen.

60

bin ich mit Freunden dort.

43

finde ich es nicht schlimm, wenn sich andere unterhalten.

28

Freie Antwortmöglichkeit

16

 

8. Früher bin ich zum Kindergottesdienst gegangen...

weil es mir Spaß gemacht hat.

52

weil meine Eltern es wollten.

21

Freie Antwortmöglichkeit

18

Ich bin nie zum Kindergottesdienst gegangen.

63

 

9. Hast du schon einmal beim Krippenspiel mitgemacht?

Ja, schon __ Mal.

67

Ja, weil ich musste.

17

Nein, noch nie.

65

 

10. Ich war schon einmal bei einer kirchlichen Jugendgruppe...

aus Interesse.

31

weil ich dort meine Freunde treffen konnte.

50

um mich zu bilden.

2

Freie Antwortmöglichkeit

80

 

11. Besuchst du diese Jugendgruppe immer noch?

Ja, schon seit...

20

Nein, weil...

97

Hin und wieder.

4

 

12. Ich habe schon einmal ehrenamtlich bei der Kirche gearbeitet...

Ja, als...

43

Nein.

104

 

13. Arbeitest du heute immer noch mit?

Ja

24

Nein

117

 

14. Vor meiner Konfirmation musste ich regelmäßig zum Gottesdienst gehen.

Ja, das fand ich immer sehr interessant.

32

Ja, aber ich wollte es nicht.

40

Ja, aber ich habe mich meistens mit anderen Dingen beschäftigt.

40

Ja, dort habe ich mir immer den Schmuck in der Kirche angeschaut.

18

Nein, ich musste nie zum Gottesdienst gehen.

27

 

15. Kirchliche Räume haben eine ganz besondere Ausstrahlung...

Ja, ...

58

Ja, aber ich kann sie nicht richtig beschreiben.

64

Nein, finde ich nicht.

25

 

17. Was kann diese Atmosphäre stören?

Lärm

101

Fotografen

73

Touristen

52

Hektik

108

Freie Antwortmöglichkeit

27

 

18. Darf man deiner Meinung nach in Kirchen klatschen?

Ja, natürlich.

40

Ja, bei Jugendgottesdiensten und Konzerten.

71

Mich stört es nicht.

43

Nein, auf gar keinen Fall!

21

 

20. Findest du, dass in Kirchen mehr moderne Musik gespielt werden sollte?

Ja, weil...

112

Nein, weil...

31

 

21. Die Kirche ist ein heiliger Ort. Können auch andere Räume diesen Zweck erfüllen?

Ja

62

Nein

21

Vielleicht

65

 

25. Wo möchtest du später heiraten?

In der Kirche.

120

Nicht in der Kirche.

11

Wegen der Kirche als Institution.

15

Des Ortes wegen.

19

 

 

Jugendliche in der Kirche

Alter:

Klasse/Jahrgang:

__ weiblich __ männlich

Konfession:

 

1. Die Kirche in meinem Wohnort...

__ kenne ich bestens.

__ kenne ich / besuche ich manchmal.

__ besuche ich nur zu Weihnachten.

__ kenne ich gar nicht.

__ ___________________________

 

2. Das letzte Mal, dass ich in einem Gebäude der Kirche war, ist...

__ vor ____ Tagen gewesen.

__ vor ____ Wochen gewesen.

__ schon ____ Monate her.

__ zu Weihnachten gewesen.

__ Ich war noch nie in einem Gebäude der Kirche.

__ _______________________________

 

3. Dort habe ich einen Gottesdienst besucht.

__ Ja __ Nein

 

4. Damals bin ich...

__ freiwillig/aus Interesse

__ meiner Eltern wegen

__ mit dem Konfirmanden- / Kommunionsunterricht

__ __________________

dort gewesen.

 

5. Im Urlaub mit meinen Eltern muss ich oft Kirchen besichtigen.

__ Ja, aber ich habe auch Spaß daran.

__ Ja, das gehört zur Bildung.

__ Ja, aber es langweilt mich.

__ Nein.

__ ___________________________

 

6. In Kirchen fühle ich mich immer...

__ sehr wohl.

__ entspannt.

__ beobachtet.

__ unwohl, weil mir alles so fremd ist.

__ ____________________________

 

7. Wenn ich mich in Kirchen aufhalte...

__ bin ich am liebsten allein.

__ möchte ich meine Ruhe haben/die Stille genießen.

__ bin ich mit Freunden dort.

__ finde ich es nicht schlimm, wenn sich andere unterhalten.

__ ___________________________________

 

8. Früher bin ich zum Kindergottesdienst gegangen...

__ weil es mir Spaß gemacht hat.

__ weil meine Eltern es wollten.

__ _______________________________

__ Ich bin nie zum Kindergottesdienst gegangen.

 

9. Hast du schon einmal beim Krippenspiel mitgemacht?

__ Ja, schon ____ Mal.

__ Ja, weil ich musste.

__ Nein, noch nie.

 

10. Ich war schon einmal bei einer kirchlichen Jugendgruppe...

__ aus Interesse.

__ weil ich dort meine Freunde treffen konnte.

__ um mich zu bilden.

__ ___________________________________

 

11. Besuchst du diese Jugendgruppe immer noch?

__ Ja, schon seit_______________________

__ Nein, weil _________________________

__ Hin und wieder.

 

12. Ich habe schon einmal ehrenamtlich bei der Kirche gearbeitet...

__ Ja, als_______________________________

__ Nein.

 

13. Arbeitest du heute immer noch mit?

__ Ja __ Nein

 

14. Vor meiner Konfirmation/Kommunion musste ich regelmäßig zum Gottesdienst gehen.

__ Ja, das fand ich immer sehr interessant.

__ Ja, aber ich wollte es nicht.

__ Ja, ich habe mich aber meistens mit anderen Dingen beschäftigt.

__ Ja, dort habe ich mir immer den Schmuck in der Kirche angeschaut.

__ Nein, ich musste nie zum Gottesdienst.

 

15. Kirchliche Räume haben eine ganz besondere Ausstrahlung...

__ Ja, ________________________________

_____________________________________________________

__ Ja, aber ich kann sie nicht richtig beschreiben.

__ Nein, finde ich nicht.

 

16. Welche Gegenstände machen die Kirche Deiner Meinung nach zu einem heiligen/geweihten Ort?

__________________________________

__________________________________

__________________________________

___________________________________

 

17. Was kann diese Atmosphäre stören?

__ Lärm __ Fotografen __ Touristen

__ Hektik __ _____________________

 

18. Darf man Deiner Meinung nach in Kirchen klatschen?

__ Ja, natürlich.

__ Ja, bei Jugendgottesdiensten und Konzerten.

__ Mich stört es nicht.

__ Nein, auf gar keinen Fall!

Warum? ______________________________

_________________________________________________________________

 

19.Was hältst du von Techno-Gottesdiensten?

__________________________________________________________________

 

20. Findest du, dass in den Kirchen mehr moderne Musik gespielt werden sollte?

__ Ja, __ Nein,

weil________________________________________________________________

 

21. Die Kirche ist ein heiliger Ort. Können auch andere Räume diesen Zweck erfüllen?

__ Ja __ Nein __ Vielleicht

 

22. Welche Räume könnten das denn sein?

_______________________________________________________________

 

23. Welche Merkmale muss ein solcher Raum haben, welche Erwartungen stellst du an ihn?

________________________________________________________________

 

24. Welche Räume können diesen Zweck nicht erfüllen?

________________________________________________________________

 

25. Wo möchtest du später heiraten?

__ In der Kirche.

__ Nicht in der Kirche.

__ Wegen der Kirche als Institution.

__ Des Ortes wegen.

Was wäre eine Alternative?

__________________________________________________________________

 

26. An der Kirche würde ich folgendes gerne ändern:__________________________

 

 

Vielen Dank!

 

 

 

Fotoalbum

Die Zeltkirche des Youth Camps. Von innen strahlte sie Wärme und Geborgenheit aus. Eben die Atmosphäre, die man in auch in gewöhnlichen Kirchen spüren kann.

 

Das spirituelle Zentrum des Youth Camps von außen betrachtet. Oft bot sich hier Gelegenheit zum kennen lernen von anderen Jugendlichen und natürlich auch zum Gespräch.

 

Stimmt es, dass die Ev. Jugend ausschließlich in Zelten übernachtet?

(Das Foto zeigt das Staff-Camp des Youth Camps in Hildesheim)

 

Jugendliche auf einer Konfirmandenfreizeit

 

Die Ev. Jugend begleitet den Gottesdienst mit Gitarre und Gesang

 

Der Andachtsraum des Andreanums in Hildesheim

 

zurück 

 

© RPI Loccum