Jugend&Kultur&Religion
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Was gibt Jugendlichen Halt?
Verfasserinnen: Nina Hoppen, Sarah Vogel
Inhaltsverzeichnis Gliederung-Inhalt-Seite
I-Einführung ins Thema- Vorwort-3 II-Umfragen mit Jugendlichen- a)-Ergebnisse der Videoumfrage zum Thema "Moral"-4 / 5 b)-Ergebnisse der Umfrage "Jugend und Religion was sind heute der Lebenssinn und die Stützen eines Jugendlichen?" -6 - 8 III-Verständnisfragen zum Thema "Halt"- a)-Definition "Halt" Gespräch mit einer Dipl.-Psychologin-9 - 11 b)-Definition "Urvertrauen" die Grundlage für eine innere Stabilität-12 IV-Soziale Einrichtungen wo der Halt von Jugendlichen gestärkt wird- a) -Der Kindergottesdienst-13 / 14 b) -Der CVJM - Gespräche mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern-15 / 16 c)-Das Jugendzentrum von Nordhorn - Gespräche mit zwei Sozialpädagoginnen-17 -19 d)-Sportvereine - Gespräche mit Trainern und Spielern-20 / 21 e)-Die Musikschule - Gespräch mit dem Leiter des Kinder- und Jugendchors-22 / 23 V-Abschluss des Themas- a)-Zusammenfassung "Halt"-24 / 25 b)-Stellungnahme-26 VI-Quellenverzeichnis-27 VII- Anhänge-a)-Video (Umfrage zum Thema "Moral")- b)-Ausgefüllte Fragebögen- c)-Auswertung der Umfrage- d)-Mircrosoft/Encarta/Enzyklopädie (Ausschnitte zum Thema "Urvertrauen")
Vorwort Im Religionsunterricht sprach unsere Lehrerin Frau Spethmann die Klasse an, wer Interesse hätte, an einem Religionswettbewerb zum Thema: Jugend/Kultur/Religion teilzunehmen. Durch die Prospekte, die das Projekt näher erläuterten, wurden wir (Nina Hoppen und Sarah Vogel, Schülerinnen der Klasse 11c des Gymnasium Nordhorn) angeregt, uns näher mit dem Thema zu beschäftigen. Um uns ein erstes Bild von dem allgemeinen Thema "Jugend, Kultur und Religion" verschaffen zu können, starteten wir unsere Arbeit mit einer Videoumfrage, bei der wir Jugendliche in der Innenstadt Nordhorns zum Thema befragten. Außerdem hatten wir uns auf einen ersten gesellschaftlichen Schwerpunkt "Moral" festgelegt, um zu erfahren, was die Jugend mit Moral verbindet und welche Stellung die Gesellschaft bei den Jugendlichen hat (Video im Anhang, Ergebnisse auf S. 4 / 5). Der Begriff "Moral" spielte bei den von uns Befragten keine große Rolle, daher wollten wir untersuchen, woher die Jugend ihren "Halt" bekommt und wir wollten wissen, ob kirchlich engagierte Jugendliche anders seien. So starteten wir mit einer zweiten Umfrage, diesmal aber in Form eines "offenen Fragebogens" (siehe Anhang), den wir an verschiedene Schulen verteilten. Wir fragten nach Stützen und Sinn des Lebens, Prinzipien und Glaube, sowie nach den Freizeitgestaltungen der Jugendlichen und durch die Antworten merkten wir, dass wir mitten in der Arbeit zur interessanten Fragestellung "Was gibt Jugendlichen Halt?" waren. Damit wir selbst einen Einblick in unser Thema bekommen konnten, besuchten wir eine Psychologin, da wir der Meinung waren, dass sie unsere Fragen zum Thema "Halt" beantworten könne (siehe S. 9 – 11). Die Psychologin erklärte uns von der wichtigen Grundlage "Urvertrauen" für einen starken Halt. Dieses Thema bearbeiteten wir dann noch ausführlicher zu Hause mit Hilfe von Lexika (siehe S. 12). Da unser Ziel war, zu erfahren, was einem Jugendlichen "Halt" gibt und viele der von uns befragten Jugendlichen schrieben, dass sie in ihrer Freizeit soziale Einrichtungen wie zum Beispiel Sportvereine oder das Jugendzentrum von Nordhorn besuchen, beschlossen wir, zu den verschiedenen Einrichtungen, die die Schüler uns nannten, zu gehen. Nach diesen Besuchen wurde uns klar, dass diese Freizeitangebote den Jugendlichen "Halt" geben. (Die Berichte zu den einzelnen Einrichtungen befinden sich auf den Seiten 13 - 23). Um das Thema richtig erfassen zu können, wird ein Grundwissen zu unserer Stadt benötigt, weil unsere Ergebnisse in anderen Gegenden (Dörfer oder Großstädte) anders ausfallen würden. Nordhorn ist eine Grenzstadt zu den Niederlanden mit ca. 50 000 Einwohnern. Ungewöhnlich ist an Nordhorn, dass viele verschiedene Konfessionen vertreten sind, evangelisch-altreformiert, evangelisch-reformiert, evangelisch-lutherisch, evangelisch-freikirchlich und röm.-katholisch. Hinzu kommt die Herrnhuter Brüdergemeinde aus Neugnadenfeld, die auch im Kloster Frenswegen mitwirkt. Diese 6 Konfessionen sind Träger des sehr bekannten Klosters, es ist somit eine ökonomische Begegnungsstätte. Außerdem gibt es in Nordhorn noch andere Glaubensgemeinschaften wie die Zeugen Jehovas und die hier stark vertretenene neuapostolische Kirche sowie die Siebenten-Tags-Adventisten. Durch diese Vielfalt an Glaubensrichtungen hat sich im Laufe der Zeit eine Toleranz gegenüber den anderen Religionen auch zwischen Jugendlichen in Nordhorn gebildet
Ergebnisse der Videoumfrage zum Thema "Moral" Halt wird zu einem großen Teil durch die Gesellschaft gegeben. Diese beeinflusst auch die Moral eines jeden Menschen. So kamen wir auf den Gedanken, dass die beiden Themen Halt und Moral eng zusammen gehören. Um ein allgemeingefasstes Bild von den Denkweisen der Jugendlichen über unser Thema zu bekommen, fingen wir unsere Arbeit mit einer Videoumfrage an, bei der wir verschiedene Jugendliche in der Innenstadt zu dem Thema "Jugend, Kultur und Religion", sowie zu dem Oberbegriff "Moral" befragten. Außerdem beschlossen wir zusätzlich einige Bekannte zu interviewen, von denen wir annahmen, dass sie interessante Antworten geben können. Insgesamt ist folgendes Ergebnis dabei herausgekommen, wobei wir nicht sagen können, ob die Antworten zu verallgemeinern sind, da wir dafür zu wenige Jugendliche befragten. Wir stellten Jugendlichen die Frage: "Was fällt dir spontan zu dem Begriff "Moral" ein?". Es fielen Stichworte wie "Die Moral von der Geschicht...", "Moralpredigt", "Pflicht und Strafe",... Hierbei fällt auf, dass die Begriffe alle negativ besetzt sind. Einige Jugendliche konnten mit "Moral" nichts verbinden, andere jedoch gaben uns ausführliche Antworten, die Themen wie Ethik, Gesellschaft, Religionen und andere Völker beinhalteten. Auf die Frage, ob in dem Zusammenhang auch die Aussage "Kein Sex vor der Ehe" zutrifft, antworteten viele, dass dies eine veraltete Moralvorstellung sei. Die Ehe hat heute längst nicht mehr eine so große Bedeutung wie früher in der Gesellschaft und daher ist es für viele wichtig, sich "bereit" zu fühlen und seinem Partner zu vertrauen. Dafür braucht man keinen Trauschein. Zu der gegenteiligen Frage "One-night-stand" waren die Meinungen sehr geteilt. Einige meinten, man könne Sex und Liebe nicht trennen und daher käme für sie auch kein One-night-stand in Frage. Wiederum andere sagten "ja wieso nicht" mit Kondom, wenn beide damit einverstanden sind oder bejahten dies auch einfach nur. Verallgemeinernd lässt sich sagen, dass viele Jugendlichen mit dem Begriff "Moral" nur noch wenig verbinden. Die Bedeutung von Moral ist den meisten nicht klar, sie verbinden mit Moral zum Beispiel nicht die heutigen Gesellschaftsnormen, sondern vielmehr die aus früheren Zeiten. Moral verändert sich immer mit der Gesellschaft. Heute ist die Gesellschaft nicht mehr so konservativ in Bezug auf Heirat, sodass auch Sex vor der Ehe normal ist. Allerdings erzählte uns ein Mädchen von ihren Erfahrungen bei einem Amerikaaufenthalt. Dabei erfuhren wir, dass die amerikanische Gesellschaft andere Moralvorstellungen in Bezug auf Sexualität hat. Zum Beispiel ist "Sex vor der Ehe" in der Region, die sie besuchte, verpönt. So ist die Moral nicht nur abhängig von zeitlichen Entwicklungen (früher legte die Gesellschaft auf andere Verhaltensweisen wert, als zum Beispiel heute), sondern auch von verschiedenen Kulturen. Im Hinblick auf Halt spielt Moral insofern eine Rolle, dass sie feste Regeln und Grenzen innerhalb des gesellschaftlichen Lebens setzt. Außerdem baten wir bei der Umfrage um ein kurzes Statement zum Wettbewerbsthema "Jugend, Kultur und Religion". Dabei fiel uns vor allem auf, dass in dieser Verbindung die Jugend sich immer weiter von Religion sowie von Kultur entfernt. Eine Ursache dafür kann sein, dass Religion bei Jugendlichen in der Öffentlichkeit negativ dargestellt wird, sodass viele religiöse Jugendliche das Gefühl haben, mit ihrer Meinung alleine dazustehen, da sich wenige offen dazu bekennen. Mit Kultur verbinden Jugendliche häufig auch nur negative Begriffe, wie Museen oder Theaterstücke, jedoch nicht Sportvereine, Musikschule und andere Freizeitgestaltungs- möglichkeiten. Außerdem wurden auch nur selten "Kulturen anderer Völker" angesprochen. Diese Umfrage gibt nur einen Einblick in die Gedanken Nordhorner Jugendlicher, da wir glauben, dass in Großstädten oder auf dem Land die Gesellschaft sehr verschieden ist. Daher gibt es dort auch andere Moralvorstellungen.
Ergebnisse der Umfrage Nachdem wir bei der Videoumfrage, wie gesagt einen ersten Einblick in das Thema Jugend, Kultur, Religion gewonnen hatten, erarbeiteten wir nun einen Fragebogen mit dem Schwerpunkt "sind kirchlich engagierte Jugendliche anders". Außerdem wollten wir wissen, was für die Jugend heute wichtig ist, woher sie ihren Halt nimmt und wie sie heute allgemein zum Leben und Glauben steht. So bekamen Schüler verschiedener Schulen von uns einen offenen Fragebogen zum ausfüllen. Im Allgemeinen waren die Ergebnisse sehr hilfreich für unsere weitere Arbeit, leider nahmen aber auch einige die Umfrage nicht ernst, so dass wir einige Zettel aus der Auswertung nehmen mussten. Im Anhang sind die Auswertungen der Umfrage getrennt nach Schulen und Geschlecht, sowie die ausgefüllten Fragebögen beigelegt. Um ein breites Spektrum an Jugendlichen zu erfassen, verteilten wir die Fragebögen an Haupt-, Realschulen und Gymnasien in den 10. und 11. Klassen an 136 Schüler. Im Hinblick auf die verschiedenen Schulen fielen uns keine wesentlichen Unterschiede auf. Schon am Anfang der Auswertung wurde uns bewusst, dass es uns gelungen war, die Vielfalt der Nordhorner Jugend von Religion bis zu ihren Hobbys zu erfassen. So sind wir der Meinung, dass die Umfrage für Nordhorn repräsentativ ist. Neben diesem positiven Punkt gab es jedoch auch negative Seiten. Wir hatten uns eigentlich erhofft ein Ergebnis zu bekommen, dass sich leicht in Tabellen fassen lässt. Das ist aber nicht der Fall, da die Ergebnisse viel zu umfangreich sind aus dem Grund, dass es ein offener Fragebogen ist. So konnten wir leider nur ein paar interessante Antworten raus greifen und allgemein beschreiben, was auffallend war. (Beim Ergebnis steht nicht mehr die Frage sind kirchlich engagierte Jugendliche im Vordergrund, sondern es wird mehr auf die anderen Teilpunkte eingegangen, da es nur wenige engagierte Jugendliche gibt.) Zum Thema "Glaube an Gott" sind die Meinungen sehr ausgewogen. Viele glauben (auch in der heutigen Zeit noch) an Gott, da er ihnen Halt gibt. Dabei ist es ganz egal ob Junge oder Mädchen. Von den Jungen glauben 59,5% an Gott, von den Mädchen 56,75%. Auffallend sind hier nur die Aussagen der Jugendlichen, die nicht an Gott glauben, wie er in der Bibel dargestellt wird. Viele glauben heute mehr an etwas Übersinnliches oder an ihren eigenen Gott, der bei Schwierigkeiten hilft, also immer für sie da ist. Wiederum andere haben Zweifel oder sogar keinen Gottesglauben, aufgrund der Tatsache, dass es Kriege und Hunger auf der Erde gibt. Außerdem schrieben die Jugendlichen, dass sie sich mit dem Gedanken, einer alleine habe die Welt erschaffen, nicht identifizieren können. Auf die Frage, ob der Glaube durch die Eltern geprägt wird, gab es wenige, die dieser Meinung waren. Heutzutage würde ihnen der Glaube nicht mehr so stark von ihren Eltern, sondern um so mehr durch ihr Umfeld (Freunde, Familie), eigene Erfahrungen und Lebenslagen vermittelt, meinten die meisten Jugendlichen. Dies bedeutet zum Beispiel, dass Menschen zum Glauben finden, wenn sie sich mit Problemen wie Tod auseinandersetzen müssen. Eigene Erfahrungen machen die Jugendlichen bei Tätigkeiten, bei denen sie mit der Kirche oder dem Glauben in Verbindung kommen, z.B. Kindergottesdienst oder Konfirmandenunterricht. Trotzdem haben die Eltern in manchen Fällen Einfluss auf den Glauben ihrer Kinder, durch Vorleben der Religion oder durch gemeinsame Gebete und Kirchenbesuche. Die Eltern spielen eine ganz zentrale Rolle im Leben eines Jugendlichen, da sie ihrem Kind Halt geben und so als Stütze dienen (s. Extrakapitel zum Thema Urvertrauen); hinzu kommen die Freunde, die genauso wichtig für jeden Jugendlichen sind. Allgemein kann man sagen, alles, was man liebt, ist Halt gebend, wie z.B. Hobbys, Glaube, Natur oder auch man selbst. So schrieb jemand, dass er für sich eine wichtige Stütze im Leben sei, da er in allen Lagen wisse, dass er noch sich habe. Wir denken, dass damit gemeint ist, dass bei stabilen Personen man nur sich braucht, da man feste Prinzipien hat und mit sich selbst vereinbart hat, wie man sich wann verhält. Man ist also so stark, dass, komme was wolle, man nicht die Unterstützung von anderen braucht, um eine "Krise" durchzustehen, sondern es alleine reicht, dass man sich hat. Der Lebenssinn von Jugendlichen ist hauptsächlich geprägt von Zukunftsgedanken (d.h. guter Beruf, Familie, Gesundheit). Viele sagten aber auch, dass sie ihr Leben in vollen Zügen genießen wollen – "Carpe diem!" Fast jeder denkt viel nach, vor allem über derzeitige Probleme von sich oder anderen, Vergangenheit, Glaube/Tod, Zukunft, über das Leben allgemein etc. - "Gott und die Welt". Auch hier gibt es keinen Unterschied zwischen den Antworten der Jungen (ca. 78% denken oft nach) und denen der Mädchen (ca. 75% denken oft nach). Einen Unterschied gibt es dann folglich auch nicht bei Selbstmordgedanken. Von den Jungen haben 59% und von den Mädchen 56,75%, also in beiden Fällen über die Hälfte der Befragten, schon mal ernsthaft an Selbstmord gedacht. Diese Gedanken kommen durch Stress und Verzweiflung. Stress zum Beispiel durch die Schule, indem mehr von einem gefordert wird, als man leisten kann ("Erfolglosigkeit", "zu hoher Leistungsdruck") und Verzweiflung am Stress oder auch an anderen Problemen. Als andere Probleme sind genannt "Stützen zum Teil weg, dadurch Lebenssinn nicht mehr da" oder "allgemein schlechte Welt". Viele Prinzipien von jungen Menschen beinhalten auch Teile der 10 Gebote. Sie würden zum Beispiel nicht stehlen, nicht lügen und nie jemanden umbringen. Zudem kommt der auch christliche Vorsatz Nächstenliebe zu zeigen, indem man anderen hilft und niemanden absichtlich verletzt, weder körperlich noch seelisch. Weitere Prinzipien sind Spaß am Leben haben, nie Drogen nehmen und sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen. Zu den Hobbys der Jugendlichen lässt sich nichts besonderes sagen. Sie verbringen ihre Freizeit mit Aktivitäten in der Musikschule, im Sportverein, treffen sich mit Freunden oder spielen Computer, gucken TV, hören Musik und arbeiten. (s. Extrakapitel zum Thema soziale Einrichtungen) Wir dachten eigentlich, dass sich Unterschiede zwischen den Antworten der Jungen und Mädchen ergeben würden. Doch wie man an einigen Zahlen im Bereich des Nachdenkens und des Glaubens sieht, hat sich dieser Verdacht nicht bestätigt. Jungen und Mädchen in Nordhorn sind also relativ gleich. Erstaunlicher Weise gab es aber einen Unterschied zwischen Mädchen und Jungen in der Ausführlichkeit der Beantwortung. Die Beantwortung war bei den Mädchen nämlich deutlich länger als bei den Jungen. Dabei müssen wir bedenken, dass es wesentlich weniger Jungen waren, die wir befragt haben. Die einzelnen Antworten der "Auswertung der Umfrage" können im Anhang noch genauer nachgelesen werden. An der Vielzahl der Prinzipien sieht man auch noch einmal deutlich, wie die Videoumfrage gezeigt hat, dass viele Menschen Prinzipien haben. Sie haben nur Angst vor dem altertümlichen Begriff "Moral" und meinen deshalb, sie hätten keine oder konnten nicht genau Auskunft darüber geben was Moral ist, geschweige denn was ihre Moral ist. Moral ist von der Gesellschaft geprägt (s. Extrakapitel zum Thema Moral) und die Prinzipien der meisten Menschen sind auch von der Gesellschaft geprägt, zum Beispiel: Du sollst nicht töten. Also können Teile der Prinzipien auch Moral sein. Da uns diese Umfrage nur wenige Informationen zum Thema "sind kirchlich engagierte Jugendliche anders" gegeben hat, beschlossen wir das Thema zu wechseln. Ein Themenbereich, der zu der Umfrage passte und uns gleichzeitig noch interessierte war, "was gibt Jugendlichen heute Halt". Daraufhin untersuchten wir die Umfrage und gingen dann weiter vor, indem wir die Hobbys der Jugendlichen genauer untersuchten und guckten welche Rolle sie im Leben der Jugend spielen.
Definition "Halt" - Gespräch mit einer Dipl.-Psychologin Wir besuchten eine Psychologin, die in der Kinder- und Jugendpsychosomatischen Station des Grafschafter Klinikums arbeitet, da wir der Meinung waren, dass eine solche Person uns Gründe dafür nennen könnte, warum Jugendlichen der Halt häufig fehlt und wie man den Halt wieder aufbauen und stabilisieren kann. Zuerst stellten wir die Frage, was eigentlich Halt ist und woher er stammt. Die Psychologin Frau Schäfermeyer erklärte uns, dass Halt die innere Stabilität ist, die man im Laufe des Lebens erwirbt. Weiterhin erfuhren wir, dass ein Kind, dessen Eltern schon Schwächen in der Stabilität zeigt oder unter Depressionen leidet, natürlich eher gefährdet ist, auch labil zu werden, als ein Kind, dessen Eltern einen sehr starken Halt haben. Ob dies jedoch einfach nur an der Erziehung und der Weitergabe von den Eltern an das Kind liegt oder ob dies auch erblich bedingt sein kann, ist in Fachkreisen umstritten. Zudem muss dem Kind schon von Geburt an ein "Urvertrauen" von den Eltern oder zumindest von einem Elternteil vermittelt werden. Urvertrauen bedeutet, dass die Eltern dem Kleinkind Geborgenheit und Liebe geben müssen (siehe Extrakapitel "Urvertrauen" auf S. 12). Außerdem benötigt ein Mensch, gerade im frühen Alter, Aufmerksamkeit von seinen jeweiligen Bezugspersonen, damit er Gesprächspartner, auch vor allem für Probleme, hat. Aber nicht nur das Elternhaus hat Einfluss auf die innere Stabilität in einem selbst, auch das soziale Umfeld spielt dabei eine große Rolle. Jemand, der in sozial schlechteren Verhältnissen aufwächst, z.B. ärmere Wohngegenden mit hohen Gewaltquoten, hat es schwerer, Halt von außen zu bekommen und nicht in diese Gewaltszene abzurutschen, als jemand, der nicht in einem gut geprägten Umfeld aufwächst. Aber auch wenn das äußere Umfeld noch so gut ist, bekommt das Kind trotzdem keine innere Stabilität, wenn das innere Umfeld, das Elternhaus, keinen Halt geben kann (z.B. weil ein Elternteil alkoholabhängig ist). Dies liegt daran, dass man den größten Teil seiner Kindheit zu Hause verbringt. Aber was stärkt zusätzlich die innere Stabilität? Jeder Mensch baut sich durch Lebenserfahrungen die innere Stabilität auf. Während seines Lebens fängt er an, eigene Lebensfreude zu entwickeln. Diese wird durch schöne Ereignisse ausgebaut, z.B. Unternehmungen im Freundeskreis, Spaß im Sportverein oder auch nur das Treffen von Gleichaltrigen in der Schule. Je stärker die innere Stabilität ist, desto besser kann ein Mensch auch mit Störfaktoren des inneren Gleichgewichtes umgehen. Diese können z.B. die Scheidung der Eltern sein, bei der das Kind zwischen den Elternteilen hin- und hergerissen wird. Wenn die Eltern dem Kind aber zeigen, dass sie mit ihrer Lebenssituation zufrieden sind, überträgt sich das Wohlgefühl auch auf das Kind. Besonders wichtig ist auch, dass junge Menschen von ihrem Umfeld (meist Eltern) lernen, Grenzen einzuhalten. Eltern, die es als zuviel Stress empfinden, dem Kind Verbote zu erteilen und sich vielleicht als sehr modern bezeichnen, weil sie ja so viel erlauben, handeln falsch. So kann ein Mensch, der nie gelernt hat Grenzen einzuhalten, sich nicht gut in der Gesellschaft einfügen und kennt auch für sich nicht die Orientierung. Die Störfaktoren des inneren Gleichgewichtes haben unterschiedliche Folgen. Der eine zieht sich sehr zurück, der andere greift zu Drogen, wieder andere werden nervös oder reagieren überempfindlich. Bei Jugendlichen werden schnell die schulischen Leistungen schlecht oder sie fangen an zu klauen, um so auf sich aufmerksam zu machen. Frau Schäfermeyer erzählte uns, dass man auch Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen, bei denen der Halt fehle, in deren Verhalten sehen könne. So würden Jungen eher sozial auffällig (fangen z.B. Schlägereien an), wobei Mädchen eher gegen den eingenen Körper reagierten, d.h. z.B. sie versuchten sich unter Kontrolle zu halten und seien dann stolz, wenn sie trotz Hungers nichts essen würden. Das könne soweit führen, dass sie Macht über ihren Körper haben wollten und so können auch Krankheiten wie Magersucht oder Bulimie entstehen. Auch die Intelligenz eines Menschen spiele eine Rolle, ein intelligenter Mensch könne besser mit Störfaktoren umgehen und versuchen sie zu verstehen, als ein Mensch, der von Natur aus weniger interlligent sei. Auch bei Patienten sei die Prognose besser, wenn diese eine gute Bildung haben, sie könnten das, was sie fühlen möglicher Weise z.B. besser ausdrücken. Wir fragten noch, wie die Psychologen den Menschen helfen, die ihren Halt verloren haben. Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Eine stationäre Therapie dauert z.B. auf der psychosomatischen Station mindestens sechs Wochen und kann auch bei schwierigen Fällen bis zu 6 Monaten andauern. Eine ambulante Psychotherapie benötigt von 30 – 300 Sitzungen, meist aber 30 – 80 Sitzungen, das sind ca. 1 – 3 Jahre. Meist versuchen die Therapeuten erst durch Gespräche das Kind/den Jugendlichen kennenzulernen, sodass dieses/dieser auch Vertrauen zu dem Therapeuten aufbauen kann. Danach kann der Psychologe oft schon eine erste Hypothese aufstellen, wodurch die innere Stabilität verloren gegangen ist. Doch für die Kinder und Jugendlichen ist es nicht einfach, über die Probleme zu sprechen. Es fällt ihnen schwer, seelische Hürden zu überbrücken und einfach mit jemanden zu sprechen oder zu weinen. Daher werden oft auch andere Möglichkeiten zusätzlich zu den Gespräche genutzt: Durch kreatives Arbeiten wird versucht, Zugang zu den Menschen zukommen. Gemalte Bilder werden interpretiert, da es oft auch für Patienten einfacher ist, ihre Worte in Bildern auszudrücken, anstatt sie frei auszusprechen, Musiktherapien werden gemacht (hierfür gibt es extra Musiktherapeuten), bei denen der Patient oft durch Bewegung und Sinneswahrnehmungen wieder zu sich findet. Für Kinder gibt es eine Spieltherapie, hier lernen manche Kinder leider oft zum ersten Mal mit Bauklötzen oder mit Knete etwas selber zu entwerfen, da es häufig für überforderte Eltern am einfachsten ist, das Kind vor den Fernseher zu setzen oder ihm einen Nintendo zu schenken. Sie müssen sich auf diese Weise nicht so intensiv mit dem Kind beschäftigen, als wenn sie mit ihm spielen, basteln oder reden. Dies macht es auch oft schwer, die Therapie erfolgreich zu beenden, da hierbei die Mitarbeit der Eltern gebraucht wird. In sozial schwächeren Familien oder in solchen, wo die Eltern mit der Elternrolle überfordert sind, hilft das Jugendamt. Für jüngere Kinder (ca. ab 7 Jahren) gibt es zum Beispiel eine Hausaufgabenbetreuung, die die Eltern entlastet oder ein Sozialarbeiter besucht regelmäßig einige Familien, mit dem die Kinder dann über die familiären Probleme auch nach der Therapie sprechen können. Für Jugendliche (ab 15 Jahre), die oft zu Hause gar nicht mehr klar kommen, gibt es Wohngemeinschaften, in denen sie auch Selbstständigkeit lernen. Hier kommen regelmäßig Sozialarbeiter vorbei und schauen, wie die Jugendlichen in der WG leben ("Ist es aufgeräumt?", "Gehen die Jugendlichen regelmäßig zur Schule und machen Hausaufgaben?"...). Durch dieses Gespräch ist uns klargeworden, dass Jugendliche in unserem Alter, die eine Therapie machen, wirklich krank und innerlich verletzt sind. Gerade solche Leute brauchen die Aufmerksamkeit von der Gesellschaft, damit sie sich wieder eingliedern können. Wie oft hört man auf der Straße "Der hat einen an der Klapse!". Wenn dieser Mensch labil ist, sind gerade solche Worte "Gift" für seinen Halt. Keiner denkt daran, dass diese Worte wirklich verletzend sind und dass sie Menschen zerstören können. So können alle mithelfen, bei einem Menschen die innere Stabilität auszubauen. Man kann die Fähigkeiten von anderen loben, mit ihnen Gespräche führen und für sie da sein, wenn es ihnen schlecht geht.
Definition "Urvertrauen" - die Grundlage für eine innere Stabilität Einen wesentlichen Beitrag zur inneren Stabilität leistet das Urvertrauen. Beim Urvertrauen ist es genau so wie beim Vertrauen, es muss sich erst entwickeln. Diese Entwicklung findet bei einem Kleinkind schon sehr früh, d.h. in der oralen Phase (*s. u.), statt. Die Bildung des Urvertrauens ist gekennzeichnet durch ein "Sich-verlassen-dürfen" auf das stabile Personenumfeld eines Kleinkindes, insbesondere aber auf die Mutter. Das heißt also, dass ein Kleinkind nicht automatisch das sogenannte Urvertrauen entwickelt, sondern dass mehrere Faktoren Einfluss darauf haben. Ideale Voraussetzungen für ein gutes Urvertrauen sind: Eine stabile Personenumgebung, gute Milieubedingungen, aber besonders eine fürsorgliche und zärtliche Mutter (In der oralen Phase des Kleinkindes). Dies alles bewies E.H. Erikson. Außerdem meint er, dass die Eltern um ihrem Kind Urvertrauen zu vermitteln selber einen festen Glauben haben müssen. Dieser Glaube muss nicht im kirchlichen Sinne sein. Mit Glaube ist nur ein fester Halt, eine innere Überzeugung, ein Lebenssinn gemeint. Religion kann sicher diese Rolle einnehmen, muss es aber nicht. Erst wenn die Eltern diese innere Festigkeit haben und durch Ausstrahlen diese dem Kind weitervermitteln können, kann das Kind Urvertrauen entwickeln. Denn durch diese Festigkeit entwickelt das Kleinkind ein Geborgenheitsgefühl und Vertrauen zu seinen Eltern. Aus diesem Grund ist es auch für eine depressive oder suchtkranke Person sehr schwierig, einem Kleinkind eine Atmosphäre zu schaffen, in der es ein Geborgenheitsgefühl und somit Urvertrauen entwickeln kann. Depressionen, Sucht oder ähnliche Krankheiten sind oft ein Zeichen für den Mangel an innerer Stabilität. Eine solche gewinnt man durch die Gesellschaft, aber vor allem durch das Urvertrauen. Für Menschen ohne Urvertrauen ist es also sehr schwer, zu einer inneren Stabilität zu gelangen, also auch zu einem festen Glauben. Es ist fast unmöglich für sie in die Rolle der Eltern zu schlüpfen, da sie in ihrer Kindheit kein Urvertrauen kennengelernt haben. So ist es für sie sehr schwer, Vertrauen zu anderen aufzubauen, zu einem festen Glauben zu gelangen und deswegen haben sie auch meist einen Mangel an innerer Stabilität. Dieses gestörte innere Gleichgewicht der Eltern bemerkt ein Kleinkind sehr schnell und es kann kein Geborgenheitsgefühl entwickeln. So ist das ganze ist ein "Teufelskreis". Hat ein Mensch kein Urvertrauen, ist er im späteren Leben sehr anfällig für Manie, Depressionen, Süchte, Hypochondrien, Impulsneurosen und Organneurosen. Man kann Urvertrauen folgendermaßen kurz zusammenfassen: Urvertrauen - "Sich - verlassen - können" in Bezug auf die Glaubwürdigkeit und die Zuverlässigkeit seiner Selbst, das bedeutet, wenn jemand von klein auf schon ein starkes Urvertrauen hat, kann er sich auf sich selber verlassen und braucht keine zusätzlichen Stützen. In der Kindheitsphase lassen sich jedoch manche Brüche des Urvertrauens nicht vermeiden, zum Beispiel die Entwöhnung der Mutter. Solche Brüche sind jedoch nicht so schwerwiegend, wenn das Urvertrauen das Urmißtrauen kompensiert. * orale Phase: Phase, in der Entwicklung eines Kleinkindes, in der es alles in den Mund nimmt.
Der Besuch beim Kindergottesdienst Schon im frühen Alter gingen wir früher mit Freude zum Kindergottesdienst. Deshalb wollten wir uns anschauen, ob und wenn ja, weshalb auch heute noch viele Kinder dort hinkommen. Als wir am Sonntag um 11.30 Uhr beim Kindergottesdienst der Martin-Luther-Kirchengemeinde ankamen, sahen wir 5 Kinder im Alter von 4 - 7 Jahren und 3 Ältere, die uns erklärten, dass sie ein Praktikum für den Konfirmandenunterricht machen. Uns erstaunte, dass nicht mehr Kinder dort waren, aber der Pastor der Gemeinde erklärte uns, dass auch andere Kindergottesdienste nicht mehr gut besucht werden. Wieso wird dieses Angebot nicht mehr so stark angenommen, wie früher einmal? Frau Iburg, die Frau des Diakons der Gemeinde, die den Kindergottesdienst an diesem Sonntag leitete, erklärte uns, dass viele Kinder einfach nicht den "Draht" zur Kirche haben. Sie schlafen am Sonntag länger oder setzen sich vor den Fernseher, was für die Eltern auch "bequemer" ist, als ihre Kinder zum Kindergottesdienst zu bringen. Außerdem sind heute viele Kinder in Sportvereinen, in denen die Spiele oder Turniere oft an Sonntagen stattfinden. Früher war dies in der Gesellschaft undenkbar, es war eine Moralvorstellung (vgl. mit Kapitel über "Moral") am Sonntag zur Kirche zu gehen. Doch den Kindern, die da waren, schien die Zeit im Kindergottesdienst wirklich Spaß zu machen. Sie hatten vor unserer Ankunft die Geschichte von Daniel in der Löwengrube vorgelesen und erklärt bekommen. Wer die Geschichte kennt, weiß, dass Daniel aufgrund seines festen Glaubens geholfen wird. Durch einfache Erklärungen von Bibeltexten, bei denen die Kinder auch deren Bedeutung auf die heutige Zeit erfahren, bekommen sie einen Bezug zur Bibel und zu Gott. Viele verstehen auch, was solche Texte für ihr eigenes Umfeld bedeuten und bringen sofort Beispiele aus ihrem Leben mit ein. Dadurch gibt der Kindergottesdienst Halt, denn wenn die Kinder lernen, was die Bibel für eine Bedeutung früher hatte und für sie heute noch hat, festigt dies ihren Glauben.
Nach der Geschichte bastelten die Kinder sich noch Löwenmasken aus Tonpapier und sangen bevor sie abgeholt wurden noch gemeinsam Lieder. Auch durch solche praktischen Arbeiten, die sie in der Gruppe machen, wird Halt gestärkt. Beim Basteln helfen die Größeren den Kleineren und die Kinder erfahren so Nächstenliebe. Solche Hilfsbereitschaft baut gegenseitig auf und die Kinder geben diese auch außerhalb des Kindergottesdienst weiter indem sie sich z.B. in der Schule bei Gruppenarbeiten helfen oder im Kunstunterricht den Kleber teilen. Die Lieder, bei denen sich die Kinder an den Händen halten, stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Durch solche positiven Gruppenerfahrungen lernen die Kinder einen sozialen Umgang miteinander kennen, der ihnen Halt gibt, da sie erkennen, wie wichtig sie für eine solche Gruppe, in der sie sich miteinbringen, sind.
Die Arbeit des CVJM in Nordhorn Der CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) hat es sich in ganz Deutschland (und weltweit, sehr bekannt z.B. der YMCA) zur Aufgabe gemacht, Jugendliche zusammenzuführen. Das heißt, er ist heute nicht nur als christlicher Verein im Sinne von Religion und Bibel bekannt, sondern auch als soziale Gruppe, die gerne mit jungen Menschen spielt, diskutiert, bastelt oder auf Freizeiten fährt. In Nordhorn gibt es zwei größere Christliche Vereine Junger Menschen. Der eine ist von der ref. Kirchengemeinde und gehört dem Westbund an. Dort arbeiten auch zwei hauptamtliche Leiter in der Jugendarbeit mit, allerdings auch ca. 50 Ehrenamtliche. Der andere ist der CVJM Nordhorn Blanke (Landesverband Hannover, Nordbund), bei dem die gesamte Arbeit von Ehrenamtlichen geleistet wird. Herr Purz (hauptamtlich) erklärte uns den hauptsächlichen Unterschied seiner Arbeit gegenüber der ehrenamtlichen. Er sagte, dass er auch Arbeiten tätigen müsse, die ihm nicht so viel Spaß machen, diese könnten die Ehrenamtlichen auch ablehnen, da die Vereine schon froh über jeden seien, der überhaupt bei irgendeiner ehrenamtlichen Arbeit helfe. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des CVs in der Blanke erzählten uns, dass sie mitarbeiten, da es im CVJM eine unglaublich starke Gemeinschaft gebe und es Spaß mache, den Kindern dieses Gemeinschaftsgefühl weiter zu vermitteln. Viele dieser Mitarbeiter waren selbst als Kinder schon beim CVJM, sei es in einer Jungschargruppe, sei es als Teilnehmer von Freizeiten oder sei es einfach nur als Besucher öffentlicher Jugendcafés. Andere Gründe dafür, wie Jugendliche zum CVJM gelangen, sind der Konfirmandenunterricht oder Freunde, die weitererzählen, wie viel Spaß es ihnen beim CV macht. Leider berichteten trotzdem beide Seiten (d.h. sowohl Haupt-, als auch Ehrenamtliche) davon, dass die Jugendlichen nicht mehr so häufig wie früher zum CVJM kommen und dass auch ehrenamtliche Mitarbeiter immer seltener zu finden seien. Das liegt zum einen daran, dass sie als ehrenamtliche Mitarbeiter Verpflichtungen nachkommen müssen und vielen dafür die Motivation fehlt. Außerdem sind einige auch durch das "Christlich" gleich schon negativ eingestellt und halten es für altmodisch. Dies ist auch ein Grund, weshalb weniger Kinder und Jugendliche die Gruppenangebote annehmen, es gilt als "uncool", wenn man in seiner Clique erzählt, dass man zur CVJM-Gruppe geht. Zum anderen nehmen die Medien einen großen Einfluss auf die Jugendlichen, so dass sie lieber zu Hause Computer spielen, Videos anschauen oder Fernsehen gucken, anstatt eine Jugendgruppe zu besuchen. Dies ist eigentlich schade, da bei gemeinsamen Spielen oder Gesprächen die Phantasie angeregt wird und die Kinder schon im frühen Alter lernen, ihre Meinung zu vertreten und diese anderen gegenüber erklären können. Die Jugendlichen, bei denen ständig der Fernseher läuft, haben es in der Kindheit oft nicht gelernt, kreativ zu sein, daher mangelt es ihnen oft an Vorstellungskraft. Uns wurde ein weiterer Grund genannt, weshalb den Ehrenamtlichen die Arbeit so viel Spaß macht. Wenn den Kindern die Angebote gefallen, die man sich vor der Gruppenstunde überlegt hat, bekommt man viel Anerkennung dafür ("Das war ja toll, spielen wir das nächste Woche wieder?"). Außerdem wird man mit Respekt behandelt und für einige ist man als Gruppenleiter sogar eine Art von Vorbild. Herr Purz erklärte uns, dass daher auch Mädchengruppen meist von Mädchen oder jungen Frauen geleitet werden und Jungengruppen von jungen Männern. Dies liegt daran, dass Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und sechzehn oft keinen guten Bezug zu einem Gruppenleiter vom anderen Geschlecht haben und sich dann den Gruppenleiter auch nicht als Vorbild oder als Respektsperson vorstellen können. Sowohl Herr Purz des CVJMs der ref. Kirchengemeinde, als auch die Mitarbeiter des CVJMs Nordhorn/Blanke behaupteten, dass man sagen könne, "einmal CV immer CV", da der Zusammenhalt, den die Mitglieder in der Gruppenarbeit oder auf Freizeiten erfahren, so stark sei. Der Halt spielt beim CV eine ähnliche Rolle, wie beim Kindergottesdienst. Die Kinder oder Jugendlichen lernen Gruppenverhalten und neue Freunde kennen, was ihre innere Stabilität zum Beispiel durch gegenseitige Anerkennung stärkt.
Mitarbeitertreffen vom CVJM des Nordbundes
In einer CV-Kindergruppe
Das Jugendzentrum von Nordhorn Gespräch mit zwei Sozialpädagoginnen In Nordhorn gibt es ein offenes Jugendzentrum. "Offenes Jugendzentrum" bedeutet, dass die Jugendlichen selber mitbestimmen können, was für AG´s im Jugendzentrum angeboten werden oder welche Freizeiten im nächsten Jahr gemacht werden. Natürlich können die Jugendlichen nicht alles selber regeln und brauchen auch erwachsene Personen, die bei Streitigkeiten oder ähnlichem eingreifen. Diese Erwachsenen, von Beruf Sozialpädagogen, kümmern sich allgemein um einzelne AG´s. Sie betreuen zum einen direkt einige AG´s, dass heißt leiten sie oder helfen jüngeren Jugendlichen AG´s zu leiten, also unterstützen sie bei Schwierigkeiten. Viele Jugendliche aus Nordhorn besuchen neben den Sportvereinen dieses Jugendzentrum. Manche von ihnen kommen nur sporadisch zu einem Angebot während der Woche oder gehen am Wochenende zur Disko. Viele Jugendliche jedoch sind auch außerhalb der AG´s im Jugendzentrum oder im Zentrumscafé zu finden und besuchen zum Teil auch mehrere AG´s. Das Jugendzentrum ist in drei Teile aufgeteilt: a. Scheune: Hier finden am Wochenende die Disko und manchmal auch Konzerte statt.b. Tenne: Hier finden kleinere Konzerte und AG´s statt. c. Zentrum: Hier gibt es ein Café (Zentrumscafé) und im Obergeschoss mehrere Räume. Hier gibt es also eine Vielfalt an Angeboten für Jugendliche, und so auch viele unterschiedliche Jugendliche, die sich jeweils angesprochen fühlen. Wie wir aus der Umfrage erfahren haben nehmen die Hobbys der Jugendlichen einen großen Teil in ihrem Leben ein. Um nun zu erfahren, ob den Kindern das gesamte Jugendzentrum Halt gibt, führten wir ein Gespräch mit zwei Sozialpädagoginnen. Beide sagten uns sofort, dass das Jugendzentrum Halt vermitteln könne. Halt vermitteln könne es in dem Sinne, dass sich der Jugendliche auch auf das, was man ihm versucht zu geben einlassen müsse. Die Mitarbeiter könnten versuchen die Jugendlichen zu stärken, indem sie ihre Fähigkeiten hervorheben. Dadurch bekämen Jugendliche Selbstvertrauen, genau wie durch ihre "Arbeit" in den Gruppen. Wer lerne, in einer Gruppe zurechtzukommen und dort auch akzeptiert ist, sei auch in seinem Selbstwertgefühl gestärkt. Außerdem sei es ganz wichtig für das Entwickeln einer Persönlichkeit, das man Vertrauen von anderen bekäme. Zum Beispiel indem man selber eine Gruppe leiten dürfe oder auch nur kleine Dinge für den Leiter übernehmen könne. Sobald man merke, dass man nicht unwichtig ist, sei man in seiner Person gestärkt. All diese Dinge könnten einen Jugendlichen stärken. Könnten, weil manche Jugendliche von Haus aus schon stark genug sind und diese Art der Bestätigung nicht für ihre Persönlichkeitsentwicklung brauchen. Wenn Jugendliche, die anscheinend von Haus aus all dies nicht gewohnt sind, auffallen, indem sie randalieren oder ähnliches machen, würden sie zu einem Gespräch mit einem der Pädagogen im Jugendzentrum eingeladen werden. Es läge nun auch wieder an ihnen, ob sie dieses Angebot von Hilfe annähmen oder auch nicht. Alles, was bei diesen Gesprächen gesagt wird, würde vertraulich behandelt werden. Ein Punkt, der den Jugendlichen in dem Zusammenhang Halt gebe könnte, ist außerdem, dass die Pädagogen die ganze Woche im Haus (im Jugendzentrum) für die Jugendlichen erreichbar sind. Das bedeutet also, dass sich die Jugend voll und ganz auf die Mitarbeiter des Jugendzentrums verlassen kann. Dieser Punkt ist sicher nicht für alle Jugendlichen der Normalzustand, denn wie oft wird in Familien hinter dem Rücken geredet. Halt gebend, so wurde uns in dem Gespräch erklärt ist alles, wodurch sich der Einzelne selbst schätzen lernt. Wie schon vorhin gesagt: Vertrauen in den Einzelnen, Stärken hervorheben, Gruppenarbeit (Gemeinschaft) und auch Grenzen. All diese Dinge geben Halt. Im Jugendzentrum gilt in erster Linie als Regel das Jugendschutzgesetz. Zu dem gelten aber auch andere Regeln, die mit Gruppenbenehmen oder einfachen Dingen, die für viele selbstverständlich sind, zu tun haben. Zum Beispiel sollen alle gleich behandelt werden oder müssen sich auf das einlassen können, was der Leiter sagt. Einige Jugendliche sind eben diese Grenzen nicht gewöhnt und müssen sich nach und nach an sie gewöhnen, um in der Gruppe zurecht zu kommen. "Man findet sich selber nicht, wenn man keine Grenzen kennt!", so sagten uns die Pädagoginnen. - Sich selber finden und zu spüren, dass man nicht egal ist und dass man nicht nur das machen kann, was man will.- Wenn man sich selbst ohne Grenzen nicht spürt, also auch keine Reaktion von anderen auf einen selbst erfährt, kann man sich selbst auch nicht schätzen und findet dadurch schwer Halt. Damit ist gemeint, wenn man zum Beispiel nicht weiß, wie man sich seinen Mitmenschen gegenüber verhalten darf, wird man nicht so leicht Freunde finden und dadurch auch keine Bestätigung für die eigene Person erlangen. Allgemein ist das Klima für die, die sehr fest im Jugendzentrum verankert sind, eher familiär. Sie haben dort ihre Freunde gefunden oder auch mitgebracht und kennen auch die Pädagogen gut, haben also auch Vertrauen zu ihnen. Wie uns gesagt wurde, kommt es daher auch zu Gesprächen der einzelnen Cliquen mit den Pädagogen über allgemeine Themen oder auch manchmal über spezielle Probleme. Zudem kommt es nicht selten vor, dass die Jugendlichen von sich aus mit ihren Problemen zu den Sozialpädagogen gehen.
Eine Mädchengruppe vom Jugendzentrum beim SpontantheaterSchaut man jetzt einmal auf die Freizeiten, so kann der Jugendliche hier am meisten für sich lernen. Die Pädagogen sind den ganzen Tag mit den Jugendlichen in Kontakt und können dadurch auch schneller auf mögliche Probleme des Jugendlichen aufmerksam werden. Außerdem stehen sie dem Jugendlichen auf einer solchen Freizeit sehr nahe, so dass der Jugendliche schon ein gewisses Vertrauen zum Leiter aufgebaut hat. Auf dieser Basis lässt es sich leichter und ungezwungener reden. Ein "Beweis" dafür, dass das Jugendzentrum zu einem zentralen Punkt vieler Jugendlicher in Nordhorn geworden ist, ist, dass die Leute, die eigentlich immer mit dem Jugendzentrum verbunden waren, sich entweder plötzlich ganz abnabeln oder nur nicht mehr im Jugendzentrum sind, weil sie umgezogen sind (Arbeit, Studium, Ausbildung). Das klingt zwar widersprüchlich, bedeutet aber beides das gleiche. Diese Menschen sind so an das Jugendzentrum gebunden, dass für sie erst der Bruch kommt wenn sie wegziehen oder sie nabeln sich zu einem Zeitpunkt ganz ab, da sie sich nicht langsam vom Jugendzentrum entfernen können, es hat einen zu großen Platz in ihrem Leben. Häufig ist es aber so, dass die Leute, die das JZ verlassen mussten, ab und zu noch mal ins Jugendzentrum hereinschauen, um sich an früher Zeiten zu erinnern oder einfach nur mit den alten Bekannten zu reden. Viele ehemalige Besucher des Zentrums, die sehr aktiv waren und das Jugendzentrum viele Jahre genutzt haben, gehen später in soziale Berufsfelder. Das kann entweder bedeuten, dass das Jugendzentrum die Leute sehr sozial und gesellschaftsfähig macht, aber es kann auf der anderen Seite genauso gut sein, dass das Jugendzentrum speziell solche anzieht, die gerne mit Menschen in Kontakt sind. Diese Kontaktfreude wird auch durch das Jugendzentrum gefördert.
Sportliche Aktivitäten Jugendlicher Bei der Umfrage (siehe S. 6 - 8) gaben viele Jugendliche bei der Frage nach ihren "Hobbys" sportliche Aktivitäten an. Nun stellte sich uns die Frage, wieso gerade diese Freizeitgestaltung so häufig gewählt wird. Haben Jugendliche einfach nur Spaß an ihrem Sport? Natürlich ist der Spaß an der jeweiligen Sportart sehr wichtig, da die jungen Menschen mit Freude meist zwei mal wöchentlich zum Training kommen sollen. Manch einer verbindet seine Sportart sogar mit Zukunftsplänen als Profisportler. Aber durch Sport findet die Jugend auch einen Ausgleich zum eintönigen Alltag. Einige Jugendliche haben häufig immer debselben Tagesablauf, der wie folgt aussehen könnte: Schule, Hausaufgaben, Fernsehen, schlafen gehen. Viele solcher Jugendlicher wählen dann eine Sportart als Alternative, da Aufgrund der körperlichen Anstrengungen, die sie beim Sport leisten, Stress, Frust und Probleme abgebaut und für einen Moment vergessen werden. So kann neue Konzentration nach dem Training geschaffen werden. Kann sich z.B. jemand nicht mehr auf seine Hausaufgaben konzentrieren, weil er, zum Beispiel durch einen Streit mit den Eltern, zu sehr innerlich angespannt ist, wird diese Anspannung durch körperliche Tätigkeiten aufgelöst, sodass sich derjenige nach dem Training wieder besser den Hausaufgaben widmen kann. Durch den Agressionsabbau wird der Jugendliche zufriedener und dieser Ausgleich vom Schulstress zum Sport gibt ihm Halt. Außerdem gibt Sport den Jugendlichen die Möglichkeit neue Menschen kennenzulernen, neue Freundschaften zu knüpfen und sich so in die Gesellschaft einzugliedern. So erklärte uns eine Jugendhandballmannschaft im Alter von 13 - 15 Jahren, dass sie mit den Teamkollegen nicht nur gemeinsam trainieren, sondern dass teilweise auch Freundschaften über das Training hinaus entstanden seien. Hinzu kommt, dass die Gemeinschaft gefördert werde, indem hin und wieder die ganze Mannschaft Pizza essen gehe oder das Kino besuche und genau dies gebe ihnen Halt. Die Gemeinschaft, die die Jugendlichen im Sportverein erfahren, baut ihre innere Stabilität auf, da sie als einzelne Person gerade im Mannschaftssport wichtig für die Mannschaft sind. Außerdem wird die Gemeinschaft durch gemeinsam durchstandene Niederlagen und Siege gefestigt und das bedeutet, dass die Spieler einen "Teamgeist" entwickeln, der ihren Halt stärkt.
Sportliche Aktivitäten Jugendlicher Bei der Umfrage (siehe S. 6 - 8) gaben viele Jugendliche bei der Frage nach ihren "Hobbys" sportliche Aktivitäten an. Nun stellte sich uns die Frage, wieso gerade diese Freizeitgestaltung so häufig gewählt wird. Haben Jugendliche einfach nur Spaß an ihrem Sport? Natürlich ist der Spaß an der jeweiligen Sportart sehr wichtig, da die jungen Menschen mit Freude meist zwei mal wöchentlich zum Training kommen sollen. Manch einer verbindet seine Sportart sogar mit Zukunftsplänen als Profisportler. Aber durch Sport findet die Jugend auch einen Ausgleich zum eintönigen Alltag. Einige Jugendliche haben häufig immer debselben Tagesablauf, der wie folgt aussehen könnte: Schule, Hausaufgaben, Fernsehen, schlafen gehen. Viele solcher Jugendlicher wählen dann eine Sportart als Alternative, da Aufgrund der körperlichen Anstrengungen, die sie beim Sport leisten, Stress, Frust und Probleme abgebaut und für einen Moment vergessen werden. So kann neue Konzentration nach dem Training geschaffen werden. Kann sich z.B. jemand nicht mehr auf seine Hausaufgaben konzentrieren, weil er, zum Beispiel durch einen Streit mit den Eltern, zu sehr innerlich angespannt ist, wird diese Anspannung durch körperliche Tätigkeiten aufgelöst, sodass sich derjenige nach dem Training wieder besser den Hausaufgaben widmen kann. Durch den Agressionsabbau wird der Jugendliche zufriedener und dieser Ausgleich vom Schulstress zum Sport gibt ihm Halt. Außerdem gibt Sport den Jugendlichen die Möglichkeit neue Menschen kennenzulernen, neue Freundschaften zu knüpfen und sich so in die Gesellschaft einzugliedern. So erklärte uns eine Jugendhandballmannschaft im Alter von 13 - 15 Jahren, dass sie mit den Teamkollegen nicht nur gemeinsam trainieren, sondern dass teilweise auch Freundschaften über das Training hinaus entstanden seien. Hinzu kommt, dass die Gemeinschaft gefördert werde, indem hin und wieder die ganze Mannschaft Pizza essen gehe oder das Kino besuche und genau dies gebe ihnen Halt. Die Gemeinschaft, die die Jugendlichen im Sportverein erfahren, baut ihre innere Stabilität auf, da sie als einzelne Person gerade im Mannschaftssport wichtig für die Mannschaft sind. Außerdem wird die Gemeinschaft durch gemeinsam durchstandene Niederlagen und Siege gefestigt und das bedeutet, dass die Spieler einen "Teamgeist" entwickeln, der ihren Halt stärkt.
Eine Volleyballmannschaft beim Training Die Jugendlichen lernen dem Trainer Respekt entgegenzubringen, jeden Kameraden zu respektieren und nicht nur ihren eigenen Willen durchzusetzen. Dadurch werden die Jugendlichen (indirekt) auf das spätere Leben in der Gesellschaft vorbereitet, was ihnen somit auch Halt gibt, da sie lernen, sich besser in die Gesellschaft einzugliedern. Aus all dem folgt, dass einigen der Sport soviel Freude bereitet, dass sie dieses Gefühl aus Erfolg, Spaß und Gemeinschaft weitervermitteln wollen, indem sie jüngere Sportler trainieren. Ihnen macht es außerdem Spaß zu sehen, wie die Kleineren ihre Leistungen und das Gruppenverhalten verbessern. Auch berichteten sie uns, dass es sie stolz mache, in die Rolle des Trainers zu schlüpfen, so respektvoll behandelt zu werden und ein Ansprechpartner für die Jüngeren zu sein. Auch diese Trainerrolle, die einige von ihnen kennenlernen, stärkt ihren Halt. Denn dabei spüren sie durch ihre Position als Respektsperson und Ansprechpartner, wie wichtig ihre Person sein kann und dies stärke ihr Selbstbewusstsein.
Berichte von Trainern Zu den Angaben des vorigen Textes ergänzten Trainer verschiedener Mannschaften Gesichtspunkte, die die Jugendlichen nur indirekt wahrnehmen können. So zeigte sich, dass die Sportler nach längerer Spielerfahrung nicht nur die eigene Mannschaft gut kennenlernen, sondern den gesamten Verein und dessen Mitglieder. Viele Vereine bieten Feizeiten an, bei denen die Teilnehmer verschiedener Sportbereiche sich näher kennenlernen, was die Verbindung des Vereines stärkt und dadurch auch die Gemeinschaft und die innere Stabilität der Sportler. Bei Tunieren oder Wettkämpfen können Freundschaften mit Sportlern aus anderen Vereinen geknüpft werden, was Vorurteile abbaut und die Toleranz der Jugendlichen fördert. Diese Toleranz bringen die Jugendlichen auch außerhalb der Vereine in die Gesellschaft mit ein und so stärkt dieses Toleranzgefühl ihren Halt, da sie sich dadurch besser in die Gesellschaft eingliedern. Hinzu kommt, dass die Jugendlichen durch Sport auch Kraft gewinnen. Gerade bei Mädchen, die häufig schwächer sind, stärken vor allem Sportarten wie zum Beispiel Judo oder Selbstverteidigung ihre innere Stabilität, da sie wissen, dass sie sich, wenn jemand sie angreift, wehren können. Sie treten mit einer viel größeren Selbstsicherheit auf und diese gibt ihnen Halt. Neben den zahlreichen positiven Lebenserfahrungen gibt es jedoch auch einige negative Einflüsse auf die Jugendlichen. Uns wurde gesagt, dass Jugendliche durch den Sport auch schnell zu Drogen kämen, denn nach dem Training gebe es einige, die rauchen. So werden andere Mitglieder beeinflusst auch einmal an einer Zigarette zu ziehen. Aus dem ersten Zug werde dann schnell Gewohnheit. Auch auf Freizeiten passiere es häufig, dass Jugendliche mit Alkohol in Berührung kommen, denn in großer Runde mit Älteren werde schnell mal ein Glas Bier ausprobiert. Nach Meinung der Trainer überwiegen jedoch die positiven Aspekte für die Teilnahme an einem Sportverein, denn auch über andere Einflüsse der Gesellschaft kämen die Jugendlichen schnell mit legalen Drogen in Kontakt.
Musikschule Nordhorn Viele Nordhorner Jugendliche besuchen in ihrer Freizeit die Musikschule. Das haben wir auch bei der Umfrage erfahren. Um also zu gucken, ob den Jugendlichen dabei auch Halt vermittelt wird, gingen wir in die Musikschule und redeten darüber mit einem Lehrer und einigen Schülern. Dort erfuhren wir, dass die Musikschule von Jugendlichen zum Teil schon ab dem Kindergartenalter besucht wird. Diese Kinder besuchen dann häufig, bevor sie ein Instrument lernen, die Früherziehung. Hier kommen sie oft zum ersten Mal richtig mit der Musik in Kontakt. Dort werden ihnen spielerisch erste Grundlagen der Musik vermittelt. Zum Beispiel wird mit den Kindern gesungen oder geklatscht, damit sie ein Gespür für Rhythmus und ein gutes Gehör bekommen. Außerdem werden zum weiteren Schulen des Gehörs auch Ratespiele gespielt, in denen gefragt wird, welches Instrument gerade erklingt. Ansatzweise erlernen die Kleinen dann auch schon ein Instrument (Glockenspiel o. Blockflöte). Diese Früherziehung findet in einer großen Gruppe von Kindern statt. Im Anschluss an sie geht es weiter mit der Klimperkiste. In ihr werden viele Instrumente, die man in der Musikschule erlernen kann, vorgestellt. Um aber letztendlich ein Instrument zu lernen, muss man nicht unbedingt einen dieser "Kurse" besucht haben. Im Alter zwischen 7 und 10 Jahren beginnen dann die meisten Kinder mit einem Instrument ihrer Wahl. Unterrichtet wird am Anfang in der Regel in Gruppen mit zwei bis vier Kindern. Bei besonderer Begeisterung an dem Instrument oder bei besonderer Begabung wird auch ab und zu Einzelunterricht erteilt. Ab einer bestimmten Spielerfahrung können die Jugendlichen, die ein Instrument spielen, dann auch in einem Orchester der Musikschule spielen. Es gibt an der Musikschule 2 Vororchestren für die Neuanfänger. Diese sind nach Blas- und Streichinstrumenten unterteilt. Hinzu kommen dann noch 3 weitere Orchestren für die Schüler mit längerer Spielerfahrung. (Blasorchester, Streichorchester und Sinfonieorchester) Es bestehen auch Verbindungen zu einem Steinfurter Orchester. Für Schüler, die später Musik studieren wollen, bietet die Musikschule eine SVA (Studium vorbereitende Ausbildung) an. Das ist ein Programm, in dem die Jugendlichen auf das Studium vorbereitet werden. Von der Musikschule gib es außerdem noch mehrere Chöre, die nach Alter unterteilt werden. Bei einem Gespräch mit dem Leiter des Chores und Jugendlichen, die im Chor singen, sagte man uns, dass das Mitsingen im Chor das Gemeinschaftsgefühl fördere. Man lerne hier Kompromisse einzugehen, andere Menschen zu respektieren, soziale Kontakte zu knüpfen und es entwickeln sich zum Teil auch neue Freundschaften. All diese Punkte sind sehr wichtig für die Entwicklung eines Jugendlichen und geben ihm Halt. Es kommt jedoch nur sehr selten vor, dass Kinder alleine, ohne jemanden im Chor zu kennen, anfangen. Im Nordhorner Chor ist es leider so, dass mit zunehmendem Alter der Chor immer kleiner wird. Ein großer Umbruch findet hier bei dem Wechsel der Jugendlichen von der Grundschule zur OS statt. Dies lässt sich vielleicht zum einen durch einen größeren schulischen Arbeitsaufwand erklären und zum anderen damit, dass sehr viele Jugendlichen nicht nur eine Sache in der Woche machen, sondern gleich mehrere (Sport, Instrument, Freunde treffen, ...). In allen anderen Bereichen der Musikschule lassen sich gesellschaftsfördernde Faktoren feststellen, die genau wie im Chor auf die Gruppe zurückzuführen sind. (Grenzen, Kompromisse, Ehrgeiz, Gemeinschaft, ...) Dass die Jugendlichen im Unterricht dem Lehrer zuhören und Geduld haben müssen beim Erlernen des Instrumentes ist ein weitere Punkt, der auch für das soziale Verhalten von Vorteil ist. Dadurch erlernen sie sich zu konzentrieren und andere Menschen ausreden zu lassen, also ihnen zu zu hören und auf sie zu hören. Durch diese Fähigkeiten können sich die Jugendlichen im späteren Leben besser zurechtfinden und bekommen dadurch Halt. Auch durch die Erfolgserlebnisse, die sie in der Musikschule erfahren werden sie gestärkt. Am Anfang ist es oft so, dass man fast verzweifelt, wenn man nicht so spielen kann wie man es gerne möchte, doch das ändert sich mit der Zeit. Man hat also ein Erfolgserlebnis, genauso wie, wenn man es später schafft ein schweres Musikstück ohne Fehler zu spielen. Der eigene Lehrer lobt einen auch, wenn man etwas an dem Tag besonders gut gemacht hat. Außerdem ist ein wichtiger Aspekt, dass durch einen oder mehrere Besuche der Musikschule in der Woche eine gewisse Regelmäßigkeit auftritt. Egal was passiert, ob man sich mit seinen Eltern zu Hause streitet oder gerade Stress in der Schule hat, jeden X Tag geht man zur Musikschule. Ein Instrument kann einem, das wissen wir aus eigener Erfahrung, auch helfen einen Ausgleich zum Alltagsstress zu finden, denn wenn man ein Stück spielt, muss man sich voll und ganz auf die Noten konzentrieren und vergisst für einen Augenblick auch alles andere um sich herum. Zusätzlich zu diesen Dingen werden auch Musikschulfreizeiten angeboten, auf denen dann intensiv geprobt wird, aber auch das Zwischenmenschliche nicht zu kurz kommt, also auch wieder die Gemeinschaft gefördert wird.
Sinfonieorchester der Musikschule
Zusammenfassung: "Halt" Bei unserer Arbeit erfuhren wir nach und nach aus Gesprächen und anderen Quellen wie zum Beispiel Lexika und eigenen Erfahrungen immer mehr zu unserem Thema. Daraus ergibt sich für uns folgende Zusammenfassung: Bei der Videoumfrage zum Thema Moral zeigten uns die Ergebnisse, dass Halt auch durch die Gesellschaft vermittelt wird, da sie Werte und Normen aufzeigt. Dadurch lernt jeder Mensch, wie man sich im Leben später bewegt. Gerade im Alter zwischen 14 und 18 Jahren trifft man sich mit Freunden zum Beispiel in Discotheken oder Cafés. Dort lernen Jugendliche den Umgang mit anderen Menschen und auch, welche Grenzen sie einzuhalten haben. Durch die Umfrage (siehe S. 6 -8 ) stellten wir fest, dass die Familie und die Freunde die wichtigsten Stützen im Leben eines Jugendlichen sind. Denn dies sind die Ansprechpartner, wenn ein "Teenager" irgendwelche Schwierigkeiten hat. Probleme sind in dem Alter ganz normal, weil sie im Zusammenhang mit der Pubertät stehen. Die Probleme werden erst dann wirklich schlimm, wenn ein Jugendlicher keine Bezugspersonen mehr für sich hat und mit seinen Schwierigkeiten alleine ist. Später bestätigte uns auch die Psychologin, dass die Eltern schon im frühesten Kindesalter einem Menschen Halt durch Liebe und Geborgenheit geben. Dieses Gefühl von Halt wird dem Kind in Form von Glauben (nicht unbedingt im religiösen Sinne) weitervermittelt, man nennt dieses Vertrauen, was das Kind entwickelt Urvertrauen (siehe S. 12). Bei der Psychologin erfuhren wir außerdem, dass das soziale Umfeld ebenfalls eine Rolle in Bezug auf die innere Stabilität spielt. Wenn ein Kind in einem guten Umfeld aufwächst, fällt es ihm leichter, zu anderen Menschen Kontakte zu knüpfen und Vertrauen aufzubauen. Oft erfährt ein Kind (z.B. auf Spielplätzen) schöne Ereignisse, an die es sich später noch erinnert. Durch solche Ereignisse wird die Lebensfreude verstärkt und gibt so dem Jugendlichen auch Halt. Bei den vielen Gesprächen mit Personen, die mit Jugendlichen in einer Gruppe zusammenarbeiten, haben wir gelernt, dass die Gemeinschaft in solchen Gruppen auch eine innere Stabilität erzeugt. Denn wenn man z.B. zur Musikschule geht, gibt es einen regelmäßigen Termin, der einem Jugendlichen einen festen Ablauf in die Woche bringt. In der Gruppe (z.B. in einem Sportverein) gibt es Regeln, an die man sich halten muss. So setzen diese Regeln einem Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen. Diese Grenzen geben insofern Halt, dass der Jugendliche lernt, sich in der Gesellschaft einzugliedern. Durch den Kontakt mit einer Gruppe von Gleichaltrigen (AG´s im Jugendzentrum) baut der junge Mensch auch Vertrauen auf, sich mit den anderen auszutauschen. Die Jugendlichen knüpfen neue Kontakte, aus denen sich oft Freundschaften mit den anderen Gleichaltrigen entwickeln. Einige Jugendliche arbeiten selber als ehrenamtliche Helfer (z.B. im CVJM) mit. Bei einer solchen Tätigkeit bekommen sie Aufmerksamkeit von den anderen (den Kindern der Gruppe), wodurch sie sich bestätigt fühlen. Außerdem haben sie den Kindern gegenüber eine große Verantwortung. Auch eine solche Verantwortung gibt Halt, da der Jugendliche merkt, dass er sinnvolle Arbeit macht und bei dieser gebraucht wird, dies stärkt sein Selbstwertgefühl. Auch kreative Arbeiten im Kindesalter können Halt vermitteln. Beim Kneten, Backen oder Basteln entwickelt das Kind eine gewisse Phantasie, die dem Jugendlichen später auch als Stütze dienen kann. Im Kindergottesdienst lernen sie zum Beispiel, mit anderen zusammen solche kreativen Arbeiten zu verrichten und ihre Phantasien auszutauschen. Wir lernten bei unserer Arbeit, dass durch all die Begriffe, die wir im Text fettgedruckt hervorgehoben haben, "Halt" aufgebaut, vermittelt oder weitergegeben wird.
Stellungnahme Unser Projekt zum Thema "Was gibt Jugendlichen Halt" war für uns sehr aufschlussreich, aber wir hätten nicht gedacht, dass es so viele Schwierigkeiten mit sich bringt und mit so viel Arbeit verbunden ist. Zu diesem Thema ließ sich wenig Literatur finden und daher waren wir fast ausschließlich auf Gespräche angewiesen. So überlegten wir, wer uns Informationen zum Thema Halt geben könnte. Also gingen wir zu Personen, die direkt Halt stärken (Psychologen und Sozialpädagogen) sowie zu Freizeitangeboten, in denen indirekt Halt gegeben wird (Sportvereine, Musikschule, CVJM etc.). Andere Schwierigkeiten ergaben sich bei der Auswertung der Umfrage, für die wir sehr viel Zeit benötigten. Bei einigen Antworten des Fragebogens war es schwer zu entscheiden, ob sie ernst zu nehmen waren oder nicht.
Doch es überwiegen für uns persönlich die positiven Eindrücke der Arbeit. Vor allem war es für uns interessant, so viele verschiedene Menschen und deren Meinungen zum Thema "Halt" kennenzulernen. Gerade bei der Videoumfrage haben wir festgestellt, dass wir uns die Einstellungen einiger Menschen ganz anders vorgestellt hatten, als sich im Nachhinein herausstellte. Hinzu kommt, dass wir uns bei der Ausarbeitung der Fragen für Interviews erstmal selber über unsere Einstellungen zu den Themen: Halt, Stützen, Prinzipien, Moral und allgemein Glauben klarwerden mussten. Durch die Interviews gewannen wir neue Eindrücke zu diesen Aspekten. Außerdem kamen wir über das Thema hinaus mit den Menschen in Gespräche, in denen wir viel Interessantes erfuhren und darüber nachdachten. Nina Hoppen · Sarah Vogel
Quellenverzeichnis - Lexikon der Psychologie "Herder" - Brockhaus, Enzyklopädie - Microsoft/Encarta/Enzyklopädie - Video (s. Anhang) - Gespräch mit dem Diakon und Pastor, der Martin Luther Gemeinde - Gespräch mit dem CVJM-Vorsitzenden des Nord- Bundes und Hauptamtlichem des Westbundes - Gespräche mit Sportlern, Trainern und Vereinsvorsitzenden - Gespräche mit Stellvertretendem Musikschulleiter Herrn Hayd und Schülern der Musikschule - Gespräch mit Sozialpädagogen - Gespräch mit Diplompsychologin Frau Schäfermeyer
Auswertung der Umfrage Schule: Fachgymnasium für Ernährung und Hauswirtschaft Geschlecht: weiblich Alter: 16,- 17,- 18,- 19,- 20 Jahre Religionen: ev.- ref., ev.- luth., ev.- altref., ev.- freikirchlich, katholisch
Glaubst du an Gott? Ja: 19x Nein: 03x "Ich weiß es einfach" 01x "Das finde ich komisch, warum passieren dann noch Kriege?" 01x "Es gibt mir Halt, wenn ich daran glaube." 03x "Kindergottesdienst stärkt meinen Glauben." 01x Es gab doch den Urknall." 01x "Irgend etwas hat die Welt erschaffen." 02x " Ein großer Geist in den Wolken, der auf mich aufpasst, ist mir unvorstellbar 01x "Es muss etwas Höheres als uns geben." 04x "Das liegt an der Erziehung." 02x "Ich glaube an die Kirche und die Bibel." 01x
Was ist dein Lebenssinn? "Etwas Gutes aus meinem Leben zu machen, mir meine Träume und Wünsche erfüllen." 08x "Weltverbesserung/anderen zu helfen." 02x "Ich suche noch danach." 03x
Was sind deine wichtigsten Stützen im Leben? - Familie 19x - Freunde 18x - Glaube 07x - Hobbys 02x - Spaß am Leben 01x
Hast du schon einmal ernsthaft an Selbstmord gedacht? Ja: 01x Nein: 22x "Ich hatte einfach keinen Bock mehr."
Hat die Erziehung einer Eltern Einfluss auf deinen Glauben? Ja: 10x Nein: 12x "durch Gespräche" "Ich muss selber entscheiden, woran ich glaube "durch gemeinsame Gebete" "durch Kirchenbesuche"
Gibt es andere Einflüsse auf deinen Glauben? Ja: 05x Nein: 14x Zweifel: 08x "mein Umfeld" "eigene Erfahrungen"
Denkst du oft nach? Ja: 18x Nein: 03x Manchmal: 02x
Wenn ja, worüber? - Schule 03x - Freunde 02x - Zukunft 10x - alles Mögliche 08x - Gesundheit 01x - Tod 03x - Vergangenheit 03x - Lebenssinn 01x - Gott 01x - Familie 01x - mich selber 02x
Denkst du auch oft über Religion nach? Ja: 05x Nein: 17x Manchmal: 01x
Was machst du in deiner Freizeit? - Freunde treffen 11x - Sport 09x - ehrenamtliche Arbeit 08x - Ausgehen (Partys) 04x - Musik hören 04x - Fernsehen 03x - Interessen nachgehen 03x - Musikschule 02x - Shoppen gehen 02x - Geld verdienen (Job) 02x - Lesen 02x - Schlafen 01x - Roller fahren 01x - Zeichen 01x - Geschichten schreiben 01x - Spazieren gehen 01x
Was sind deine Prinzipien? - nie Drogen nehmen 05x - nicht zu rauchen 03x - mich nicht von anderen beeinflussen lassen 03x - die Schule gut zu beenden 03x - nie Menschen umbringen 03x - nie Menschen absichtlich verletzten 02x - nicht lügen 01x - mich nicht unterkriegen lassen 01x - nicht zu lästern 01x - versuchen so zu sein, wie ich bin 01x - Spaß im Leben zu haben 01x
Auswertung der Umfrage Schule: Realschule Deegfeld Geschlecht: weiblich Alter: 15,- 16,- 17 Jahre Religionen: ev.- ref., ev.- luth., katholisch, Islam
Glaubst du an Gott? Ja: 06x Nein: 05x "Ich glaube, er hat mir schonmal das Leben gerettet 01x "Woher soll er kommen?" 01x "Ich lebe in der Realität." 01x "Nach dem Tod muss es noch etwas geben."02x "Es gibt zu viele Widersprüche, Hunger, Kriege etc." 01x "Er hilft bei Schwierigkeiten." 02x "Irgend etwas hat die Welt erschaffen." 02x "Unvorstellbar, eine Person, die über uns richtet." 02x "Es muss etwas Höheres als uns geben." 02x Zweifel: 02x "Es gibt ihn nur in der Phantasie." 01x "Es passieren oft schlimme Sachen, 01x z.B. Kriege."
Was ist dein Lebenssinn? "Ich suche noch danach." 04x "Glück, Liebe, Zufriedenheit" 02x "Ich lebe, um zu leben." 01x "Spaß" 01x "Carpe diem" 01x "An allem etwas Positives zu suchen." 01x "Mein bestes zu geben" 01x "Freunde, Familie" 01x
Was sind deine wichtigsten Stützen im Leben? - Familie 11x - Freunde 11x - Ich selber 02x
Hast du schon einmal ernsthaft an Selbstmord gedacht? Ja: 04x Nein: 11x "Stress in der Schule oder mit Freunden." "Verzweiflung" "Stress zu Hause"
Hat die Erziehung deiner Eltern Einfluss auf deinen Glauben? Ja: 04x Nein: 08x "durch Gespräche" "durch gemeinsame Gebete" "durch Kirchenbesuche"
Gibt es andere Einflüsse auf deinen Glauben? Ja: 02x Nein: 12x Zweifel: 08x "mein Umfeld"
Denkst du oft nach? Ja: 11x Manchmal: 03x
Wenn ja, worüber? - Schule 04x - Zukunft 03x - alles Mögliche 02x - Probleme 03x - Tod 01x - Lebenssinn 03x - mich selber 03x - Vergangenheit 02x - Freunde 04x
Denkst du auch oft über Religion nach? Ja: 01x Nein: 09x Manchmal: 04x
Was machst du in deiner Freizeit? - Freunde treffen 10x - Sport 06x - Lesen 06x - Ausgehen (Partys) 03x - Musik hören 02x - Fernsehen 02x - Schoppen gehen 02x - für Schule lernen 01x - ehrenamtliche Arbeit 01x - Schlafen 01x - Geld verdienen (Job) 01x - Briefe schreiben 01x - Sprachen lernen 01x
Was sind deine Prinzipien? - nie Drogen nehmen 04x - Spaß im Leben zu haben 03x - die Schule gut zu beenden 03x - mich nicht unterdrücken lassen 02x - das beste aus einer Situation machen 02x - nie meinen Körper verkaufen 02x - nicht stehlen 01x - nie Menschen absichtlich verletzten 01x - nie Menschen umbringen 01x - Menschen so zu sehen, wie sie sind 01x - niemanden vorziehen oder benachteiligen 01x - keine Tiere töten 01x - nicht zu rauchen 01x - nicht neidisch sein 01x
Auswertung der Umfrage Schule: Realschule Deegfeld Geschlecht: männlich Alter: 15, - 16, - 17 Jahre Religionen: ev.- ref., ev.- luth., katholisch
Glaubst du an Gott? Ja: 02x Nein: 02x "Irgend etwas muss es doch geben." 01x "Wieso muss man unbedingt dran glauben 01x "Probleme lassen sich besser meistern, 01x
Was ist dein Lebenssinn? "Das Leben zu genießen, Spaß zu haben." 01x "Ich suche noch danach." 01x
Was sind deine wichtigsten Stützen im Leben? - Familie 02x - Freunde 04x - gegenständliche Sachen, gegen die Langeweile." 02x
Hast du schon einmal ernsthaft an Selbstmord gedacht? Ja: 01x Nein: 03x "Ich hatte einfach keinen Bock mehr."
Hat die Erziehung deiner Eltern Einfluss auf deinen Glauben? Ja: 01x Nein: 03x "durch Kirchenbesuche"
Gibt es andere Einflüsse auf deinen Glauben? Ja: 02x Nein: 02x "Konfirmandenunterricht"
Denkst du oft nach? Ja: 04x
Wenn ja, worüber? - Schule 02x - Freunde 03x - Zukunft 02x - alles Mögliche 01x
Denkst du auch oft über Religion nach? Nein: 04x
Was machst du in deiner Freizeit? - Freunde treffen 04x - Sport 02x - ins Kino gehen 02x - Ausgehen (Partys) 01x - Musik hören 01x - Fernsehen 01x - Computer spielen 01x
Was sind deine Prinzipien? - die Schule gut zu beenden 02x - keine Leute "blöd anmachen" 01x
Auswertung der Umfrage Schule: Berufsfachschule Sozialpflege Geschlecht: weiblich Alter: 16, - 17, - 18, - 19 Jahre Religionen: ev.- ref., ev.- luth., ev.- altref., katholisch
Glaubst du an Gott? Ja: 10x Nein: 03x "Er gibt uns Kraft." 01x "Es gibt zuviel schlimmes: "Irgendwie muss es da noch etwas geben. " 03x Hunger, Kriege etc." 01x "Er hilft bei Schwierigkeiten." 04x "Er hört mir zu." 02x "Er hat uns erschaffen." 01x Zweifel: 01x "Einiges könnte wahr sein." 01x
Was ist dein Lebenssinn? "mein späterer Beruf" 07x "Lebe, wie du dich fühlst." 01x "Nutze den Tag!" 01x "Anderen Menschen zu helfen." 04x Viel zu erreichen." 01x
Was sind deine wichtigsten Stützen im Leben? - Familie 13x - Freunde 10x - Schule 01x - Hoffnung auf gute Zukunft 02x - Gott 01x
Hast du schon einmal ernsthaft an Selbstmord gedacht? Ja: 02x Nein: 11x "Stress in der Schule" "Freunde und Zukunft sind aber wichtiger"
Hat die Erziehung deiner Eltern Einfluss auf deinen Glauben? Ja: 03x Nein: 10x "Sie haben mich nach ihrem Glauben erzogen."
Gibt es andere Einflüsse auf deinen Glauben? Ja: 03x Nein: 09x Zweifel: 01x "Wunder, Schicksale" "Freunde"
Denkst du oft nach? Ja: 12x Manchmal: 01x
Wenn ja, worüber? - Schule 01x - Zukunft 05x - alles Mögliche 03x - Probleme 01x - Tod 01x - Leben 07x - Vergangenheit 01x
Denkst du auch oft über Religion nach? Ja: 01x Nein: 06x Manchmal: 07x
Was machst du in deiner Freizeit? - Freunde treffen 11x - Sport 04x - für Schule lernen 04x - Ausgehen (Partys) 04x - Musik hören 02x - ins Kino gehen 01x - Geld verdienen (Job) 03x
Was sind deine Prinzipien? - nie Drogen nehmen 03x - Menschen helfen 02x - nie meinen Körper verkaufen 01x - immer freundlich zu sein 01x - nie Menschen absichtlich verletzten 03x - nie Menschen umbringen 06x - Menschen so zu sehen, wie sie sind 01x - nicht stehlen 01x
Auswertung der Umfrage Schule: Berufsfachschule Sozialpflege Geschlecht: männlich Alter: 17, - 18, - 19 Jahre Religionen: ev.- ref., katholisch
Glaubst du an Gott? Ja: 03x "Weil ich einfach dran glaube." 02x
Was ist dein Lebenssinn? "alt werden" 02x "Ich suche noch danach." 01x
Was sind deine wichtigsten Stützen im Leben? - Familie 02x - Freunde 01x
Hast du schon einmal ernsthaft an Selbstmord gedacht? Nein: 02x
Hat die Erziehung deiner Eltern Einfluss auf deinen Glauben? Ja: 03x "durch Erziehung"
Denkst du oft nach? Ja: 02x
Wenn ja, worüber? - Schule 01x - Freunde 01x - Zukunft 01x
Denkst du auch oft über Religion nach? Nein: 03x
Was machst du in deiner Freizeit? - Freunde treffen 02x - Ausgehen (Partys) 02x
Was sind deine Prinzipien? die Schule gut zu beenden 01x - Leuten helfen 01x
Auswertung der Umfrage Schule: Elisabeth(-haupt)schule Geschlecht: weiblich Alter: 15, - 16, - 17, - 18, - 19 Jahre Religionen: ev.- ref., ev.- luth., katholisch
Glaubst du an Gott? Ja: 02x Nein: 03x "Das liegt an der Erziehung meiner Eltern, sie glauben auch an Gott." 02x "Das finde ich komisch!" 01x "Ich kann es mir einfach nicht vorstellen" 01x Zweifel: 04x "Warum müssen dann noch Menschen hungern 02x "Wenn es Gott geben würde, gäbe es keinen Krieg, keine Armut oder Elend." 01x "Ich wurde so erzogen, aber manches ist unglaubwürdig."01x
Was ist dein Lebenssinn? "Etwas Gutes aus meinem Leben machen" 01x "Gesund und glücklich sein" 03x "Spaß zu haben" 02x
Was sind deine wichtigsten Stützen im Leben? - Familie 08x - Freunde 06x
Hast du schon einmal ernsthaft an Selbstmord gedacht? Ja: 02x Nein: 07x "Ich hatte zuviel Stress auf einmal."
Hat die Erziehung deiner Eltern Einfluss auf deinen Glauben? Ja: 05x Nein: 04x "Glaube wird durch die Eltern weitergegeben."
Gibt es andere Einflüsse auf deinen Glauben? Ja: 02x Nein: 07x "Konfirmandenunterricht"
Denkst du oft nach? Ja: 06x Manchmal: 01x
Wenn ja, worüber? - Zukunft 03x - alles Mögliche 02x - Vergangenheit 01x - Weltentstehung 01x - Probleme meiner Familie 01x
Denkst du auch oft über Religion nach? Ja: 01x Nein: 07x Manchmal: 01x "über den Buddhismus"
Was machst du in deiner Freizeit? - Sport 01x - Ausgehen (Partys) 02x - Musik hören 02x - Fernsehen 03x - Schoppen gehen 02x - Lesen 04x - Freunde treffen 04x - Spazieren gehen 01x - schießen (Luftgewähr) 01x
Was sind deine Prinzipien? - nie Drogen nehmen 05x - die Schule gut zu beenden 01x - nie Menschen umbringen 06x - nie Menschen absichtlich verletzen 02x - nie Selbstmord begehen 03x - Treue, Fleiß 01x - anderen Menschen zuhören 01x
Auswertung der Umfrage Schule: Elisabeth(-haupt)schule Geschlecht: männlich Alter: 16, - 17, - 18 Jahre Religionen: ev.- ref., ev.- luth., katholisch
Glaubst du an Gott? Ja: 04x Nein: 04x
Was ist dein Lebenssinn? "Spaß haben" 02x "Zeig dich so, wie du bist!" 01x "später eine Familie zu haben " 03x "eine gute Arbeit später mal bekommen" 01x
Was sind deine wichtigsten Stützen im Leben? - Familie 07x - Freunde 07x - Arbeit 01x
Hast du schon einmal ernsthaft an Selbstmord gedacht? Nein: 08x
Hat die Erziehung deiner Eltern Einfluss auf deinen Glauben? Ja: 01x Nein: 07x "durch die ganze Erziehung"
Gibt es andere Einflüsse auf deinen Glauben? Ja: 01x Nein: 07x
Denkst du oft nach? Ja: 05x Manchmal: 01x
Wenn ja, worüber? - Zukunft 02x - alles Mögliche 01x - Vergangenheit 01x - mein Leben 01x - meine Probleme 01x - mich selber 02x
Denkst du auch oft über Religion nach? Nein: 07x Manchmal: 01x
Was machst du in deiner Freizeit? - Freunde treffen 08x - Sport 04x - ausgehen (Partys) 02x - Musik hören 03x - mich langweilen 01x - Computer spielen 02x
Was sind deine Prinzipien? - nicht rauchen 01x - nie Menschen umbringen 02x - nie Menschen absichtlich verletzen 03x - Ehrlichkeit 03x - Verlässlichkeit (Pünktlichkeit) 02x - nicht fremdgehen 01x - gute Arbeit bekommen 01x
Auswertung der Umfrage Schule: WirtschaftsgymnasiumGeschlecht: weiblich Alter: 16 – 17 Religion: ev.- ref., ev.- luth., ev.- altref.
Glaubst du an Gott? Ja: 9x unsicher: 9x "will, dass er existiert – Leben nach dem "wenn es Gott gibt, warum gibt es dann so Tod bei Gott" viel Schlechtes?" 4x "alles muss vorherbestimmt sein" "kann nicht alles glauben, was in der Bibel "manche Dinge in der Bibel überzeugend" steht" "Wer hat sonst die Welt geschaffen?" 2x "Widersprüche in der Geschichte" "es muss jemand im Himmel für Ordnung sorgen"
Was ist dein Lebenssinn? "später gesund und glücklich zu sein" "immer jung bleiben" 2x "viel erleben" "Ich lebe darum bin ich" "Freude, Gesundheit" 2x "glücklich alles schaffen, was man vor hat" "Spaß haben, Leute kennenlernen" 2x "Mann und Kinder"
Was sind deine wichtigsten Stützen im Leben? - Feten 01x - Freunde 14x - Liebe 01x - Eltern 08x - Familie 07x - Freund 03x - Geschwister 01x
Hast du schon mal ernsthaft an Selbstmord gedacht? Ja: 1x Nein: 13x
Was hat dich davon abgehalten? "Das Leben muss irgendwie weitergehen bessere Zeiten!"
Hat die Erziehung deiner Eltern Einfluss auf deinen Glauben? Ja: 8x Nein: 8x "sie haben die gleiche Religion" "haben mir den Glauben näher gebracht (Taufe)" 2x "haben mich erzogen "sie schreiben mir nicht vor, dass ich glauben muss, aber wenn ich in die falsche Bahn geraten würde, würden sie wohl was sagen" "durch sie bin ich von Kind an zur Kirche gegangen" "sie sind nicht besonders religiös und daher ich auch nicht" "sie schreiben mir nichts vor, ich kann selbst entscheiden, was ich will"
Gibt es andere Einflüsse auf deinen Glauben? Ja: 3x ( Umwelt, Jugendarbeit) Nein: 14x
Denkst du oft nach? Ja: 16x Nein: 1x unsicher: 2x
Wenn ja worüber: - Jungs 01x - alles mögliche 09x - über alles was passiert 03x - ob alles richtig ist, was um mich herum passiert 01x - über das Leben, mein eigenes, das von Freunden und Verwandten 01x - Freizeit 01x - Freunde 01x - Zukunft 01x
Denkst du auch oft über Religion nach? Ja: 0x Nein: 10x unsicher: 06x
Was machst du in deiner Freizeit? - Faulenzen 03x - Lesen 04x - Musik hören 05x - Musikschule 01x - Freunde treffen 06x - Saufen,... 02x - Schoppen 02x - Sport 07x - Feiern 06x - Computer 01x - Arbeiten 01x - Jugendarbeit 01x - Telefonieren 01x - Fernsehen 01x - Nachdenken 01x
Was sind deine Prinzipien? "wenig lügen" 02x "andere versuchen zu unterstützen" 01x "die Schule zu schaffen" 01x "ein Studium zu absolvieren" 01x "nie jemanden umzubringen" 04x "Spaß haben" 02x "nicht von anderen beeinflussen lassen" 01x "in der Schule gut sein" 02x "Leute so behandeln, wie ich von ihnen behandelt werden will" 01x "meine Eltern oder Freunde nicht belügen" 01x
Auswertung der Umfrage Schule: WirtschaftsgymnasiumGeschlecht: männlich Alter: 16 – 17 Religion: ev.- ref., ev.- luth., ev.- altref., ev. baptistisch
Glaubst du an Gott? Ja: 4x unsicher: 2x "ich kann es mir vorstellen" "es ist schwer in der heutigen Zeit an etwas "er hat die Menschen erschaffen" zu glauben, was sich nicht bildlich zeigt"
Was ist dein Lebenssinn? "gesund und glücklich sein" 01x "sein" 01x "mein eigenes Leben zu verwirklichen" 01x "saufen" 01x
Was sind deine wichtigsten Stützen im Leben? - Freunde 04x - Familie 05x - (Bier) 01x
Hast du schon mal ernsthaft an Selbstmord gedacht? Ja: 1x Nein: 4x
Was hat dich davon abgehalten? "Gelegenheit fehlte"
Hat die Erziehung deiner Eltern Einfluss auf deinen Glauben? Ja: 2x Nein: 4x "gibt mir in jungen Jahren eine Richtung vor"
Gibt es andere Einflüsse auf deinen Glauben? Ja: 1x ( Umfeld) Nein: 5x
Denkst du oft nach? Ja: 4x Nein: 2x
Wenn ja worüber: - tägliche Dinge des Lebens 01x - das ich mit dem was ich tue niemanden verletze 01x - Zukunft 01x - Vergangenheit 01x - Freizeit 01x - Freunde 01x - Zukunft 01x
Denkst du auch oft über Religion nach? Ja: 01x Nein: 03x unsicher: 02x
Was machst du in deiner Freizeit? - Musik 01x - Freunde treffen 01x - Saufen,... 01x - Sport 05x - Feiern 01x - Freundin 01x
Was sind deine Prinzipien? "nie kiffen" 01x "alle Menschen sind gleich" 01x "mich nie umbringen" 01x "das Leben so leben, dass man auch während der Schule noch Spaß hat" 01x
Auswertung der Umfrage Schule: Gymnasium NordhornGeschlecht: weiblich Alter: 16 – 17 Religion: ev.- ref., ev.- luth., katholisch, Islam, römisch katholisch
Glaubst du an Gott? Ja: 7x Unsicher: 6x Nein: 2x
Was ist dein Lebenssinn? "Leben genießen" 01x "Leben als Chance" 01x "Es geht immer weiter" 01x "Erfahrungen sammeln und weitergeben" 01x "ich weiß, dass es einen Gott gibt, Familie Kinder" 01x "Freunde und Eltern" 01x "zu verändern, (positiv zu Leben einen kleinen 01x Teil verbessern, selber etwas bewirken) "Glücklich sein" 01x "das Leben an sich" 01x "Zufall, Zukunftsoptimist" 01x "Spaß haben" 01x "gern gemocht zu werden und andere gern zu mögen (helfen) 01x
Was sind deine wichtigsten Stützen im Leben? - Freunde 14x - Eltern 05x - Familie 08x - Freund 01x - Geschwister 02x - Mutter 02x - Natur 01x - eigener Gott 01x - Gott 02x - Musik 01x - mich selber 01x - Jugendarbeit 01x - mein zu Hause 01x
Hast du schon mal ernsthaft an Selbstmord gedacht? Ja: 3x Unsicher: 2x Nein: 10x "persönliche Probleme" "Stress" "Stützen zum Teil weg und Lebenssinn nicht mehr da (zu hoher Leistungsdruck)"
Was hat dich davon abgehalten? "die Menschen, die mich gern haben" "Leben zu wertvoll" "gespannt auf meine Zukunft" "es wäre nicht von Gott gewollt" "Eltern" "weil man nichts verändern kann, wenn man stirbt, weil man sich selbst wieder hochziehen muss"
Hat die Erziehung deiner Eltern Einfluss auf deinen Glauben? Ja: 6x Nein: 9x "vorlesen aus der Kinderbibel als Kind hat enge Bindung zu Gott gefördert" "durch Vermittlung" "haben mir von Religion erzählt" 2x "(indirekt) haben Interesse anerzogen" "meine Eltern haben keinen starken Glauben und das hat sich auf mich projeziert"
Gibt es andere Einflüsse auf deinen Glauben? Ja: 7x (Schwester; mich selbst; Erfahrungen, Nein: 8x die nur durch G. begründet; Welt; andere Menschen)
Denkst du oft nach? Ja: 13x Nein: 2x
Wenn ja worüber: - Leben 04x - Freunde und Verwandte 03x - Freundschaften 01x - Zukunft 05x - Gott 02x - Sinn vieler Dinge 02x - wie man aus dem Leben das Beste machen kann 01x - Welt 01x - über meine Person 02x - Tod 02x - Erlebnisse 01x - Menschheit 01x - jetzige Situation 01x - Lebenssinn 02x - Probleme 03x - Gefühle 02x
Denkst du auch oft über Religion nach? Ja: 05x Nein: 08x unsicher: 02x
Was machst du in deiner Freizeit? - Lesen 06x - Musik 07x - Freunde treffen 13x - Shoppen 03x - Sport 07x - Feiern 04x - Jugendarbeit 03x - Telefonieren 01x - Nachdenken 01x - Babysitten 02x - Hausaufgabenhilfe 01x - Arbeiten 01x - Fernsehen 01x
Was sind deine Prinzipien? "nie das Leben einfach aufgeben, es genießen" 02x "das Beste aus dem Leben machen" 02x "positiv denken" 01x "immer meine Ziele zu sehen" 01x "andere Leute respektvoll behandeln" 02x "Abi, studieren, irgendwann unabhängig zu sein" 01x "treu sein" 01x "kein Snob zu werden" 01x "bodenständig zu sein" 01x "glücklich sein" 01x "Spaß haben" 01x "Selbstkritik" 01x "in meinen Glauben kann mir keiner reinreden" 01x "ich lasse mich von festen Überzeugungen nicht abbringen" 01x "nie morden" 02x "keine Menschen bewußt verletzen" 02x "keinen Hass zu haben" 01x "freundlich sein" 01x "gerecht" 01x "kein Fleisch essen" 02x "nichts Hochprozentiges vor 18" 01x "Sex zu haben, wenn ich es erst wirklich will" 01x "in der Öffentlichkeit bei Fotoverbot nicht fotografieren" 01x "keine Drogen nehmen, nicht rauchen" 01x "Kontakt zu Freunden bewahren" 01x "viel erleben, nichts zu verpassen" 01x
Auswertung der Umfrage Schule: Gymnasium NordhornGeschlecht: männlich Alter: 15 – 16 Religion: ev.- ref., ev.- luth., katholisch
Glaubst du an Gott? Ja: 2x unsicher: 1x Nein:2x
Was ist dein Lebenssinn? "Gesundheit" 01x "Gemeinschaft" 01x "Spaß" 01x "es beruflich weit zu bringen" 01x "das Leben ist das wertvollste Geschenk" 01x "Geld machen" 01x
Was sind deine wichtigsten Stützen im Leben? - Freunde 05x - Familie 03x - Eltern 01x - Oma 01x - Haustiere 01x - Humor 01x - Musik 01x - Freundin 01x - Spaß 01x
Hast du schon mal ernsthaft an Selbstmord gedacht? Ja: 1x Nein: 4x
Was hat dich davon abgehalten? "Ich wollte meinen Eltern keine Trauer auferlegen, Gott"
Hat die Erziehung deiner Eltern Einfluss auf deinen Glauben? Ja: 2x Unsicher: 1x Nein: 2x "ich wurde nie streng kirchlich erzogen sollte mich später selber entscheiden" "christlicher Kindergarten, Taufe, traditioneller Kirchenbesuch an Heilig Abend"
Gibt es andere Einflüsse auf deinen Glauben? Ja: 1x (meine Laune) Nein: 4x Denkst du oft nach? Ja: 5x Nein: 0x
Wenn ja worüber: - macht Kirche Sinn 01x - über Beweise, dass es Gott gibt 01x - Leben 02x - wie sich Dinge ereignen 01x - Gesellschaft 01x - schulische Leistungen 01x - wie ich Dinge besser machen kann 01x - Probleme 01x - Zukunft 01x - Erinnerungen 01x
Denkst du auch oft über Religion nach? Ja: 02x Nein: 02x unsicher: 01x
Was machst du in deiner Freizeit? - Freunde treffen 03x - Alkohol 01x - Sport 04x - Feiern 01x - Arbeiten 02x - Computer spielen 02x - Zeit mit Familie verbringen 01x - Fernsehen 01x
Was sind deine Prinzipien? "nie rauchen" 01x "keine Gesetze brechen" 01x "Geld machen" 01x "mich nie umbringen" 01x "nie jemanden umbringen" 01x "um Freunde kümmern" 01x "nie kiffen und Drogen nehmen" 01x "keine Gewalt" 01x "das Leben genießen, aber Schule und Freunde nicht vergessen" 01x "zu anderen kein Arschloch sein, schönes Leben führen" 01x
Auswertung der Umfrage Schule: Gymnasium NordhornGeschlecht: weiblich Alter: 15 – 16 Religion: ev.- ref., ev.- luth., katholisch
Glaubst du an Gott? Ja: 6x unsicher: 4x Nein:1x "jede Sache hat ihren Anfang, der liegt bei Gott" 2x
Was ist dein Lebenssinn? "Spaß" 03x "glücklich sein" 03x "meine Träume erfüllen" 01x "Familie haben" 02x "lieben" 01x "Leben genießen" 01x "Leben" 03x "Karriere, Geld" 02x "anderen helfen" 01x "Gesundheit" 01x
Was sind deine wichtigsten Stützen im Leben? - Freunde 09x - Familie 10x - alles, was man liebt 01x - Glaube 02x - meine Träume 01x - alle die das Lebe beeinflussen 01x - Verwandte 01x
Hast du schon mal ernsthaft an Selbstmord gedacht? Ja: 1x Nein: 10x
Was hat dich davon abgehalten? "Jeder denkt mal aus Wut daran, wollte aber nicht ausführen."
Hat die Erziehung deiner Eltern Einfluss auf deinen Glauben? Ja: 2x Unsicher: 1x Nein: 2x "Halten nicht von Kirche ab, haben gleichen Glauben" "Seit ich denken kann beten wir jeden Abend. Das hat sich eingeprägt und ist zu einem Teil meines Lebens und Glaubens geworden." "haben mich mit in die Kirche genommen" "Kindergottesdienst, Bibelgeschichten" "nicht religiös erzogen, vielleicht deshalb kein Bezug zur Religion"
Gibt es andere Einflüsse auf deinen Glauben? Ja: 4x (wie man sich fühlt, Freunde, Fami- Nein: 7x lie, Tod eines Familienmitglieds)
Denkst du oft nach? Ja: 9x Unsicher: 2x
Wenn ja worüber: - alles 06x - Leben 02x - Sinn des Lebens 02x - Ereignisse 02x - Schule 01x - Freunde 03x - Familie 01x - Tod 01x - Gott 01x - Welt 02x - Probleme 02x - Zukunft 02x - tägliches 01x
Denkst du auch oft über Religion nach? Ja: 02x Nein: 06x unsicher: 03x - Freunde treffen 09x - Sport 05x - Computer 01x - Familie 02x - Fernsehen 01x - Verwandte 01x - Spaß haben 03x - Entspannen 01x - Kochen 01x - Astronomie 01x - Lesen 02x - Schoppen 02x - Liebe 01x - Gedichte 01x - Telefonieren 01x
Was sind deine Prinzipien? "nie jemanden umbringen" 02x "nie Drogen nehmen" 01x "immer freundlich" 01x "Abi machen" 01x "niemals Lust am Leben verlieren" 01x "andere Menschen nicht verletzen" 01x "alles so nehmen, wie es kommt" 01x "Nur das tun, was ich für richtig halte und mich daher nicht 01x von anderen beeinflussen lassen" "selbstbewußt sein" 01x "Ich lebe in den Tag hinein, bin spontan" 01x "Ich versuche mein Leben so zu leben, wie ich will und nicht 01x wie andere es wollen" "nie aufgeben" 01x
Auswertung der Umfrage Schule: Gymnasium NordhornGeschlecht: männlich Alter: 16 – 17 Religion: ev.- luth., katholisch, ev.- ref., ev. freikirchlich
Glaubst du an Gott? Ja: 4x Nein: 2x "weil ich etwas brauche, an das ich glauben kann"
Was ist dein Lebenssinn? "Spaß haben, den Tag leben" "Lange leben, Erfolg" "Freundin, kl. Schwester" "Musik, Freunde zu Hause"
Was sind deine wichtigsten Stützen im Leben? - mein Hobby 01x - Freunde 04x - Eltern 01x - Familie 02x - Freundin 01x - (Gott) 01x - Musik 01x - zu Hause 01x - Tatsache, dass Gott da ist 01x
Hast du schon mal ernsthaft an Selbstmord gedacht? Ja: 3x Nein: 3x "Erfolglosigkeit, Probleme" "Starke Depressionen"
Was hat dich davon abgehalten? "Lebenslust" "gute Freundin"
Hat die Erziehung deiner Eltern Einfluss auf deinen Glauben? Ja: 3x Nein: 3x "Kindergottesdienst" "Durch Eltern in die Kirche"
Gibt es andere Einflüsse auf deinen Glauben? Ja: 0x Nein: 6x
Denkst du oft nach? Ja: 5x Nein: 1x
Wenn ja worüber: - alles mögliche 02x - Sinn des Lebens 01x - Richtigkeit des Handelns 01x - Religion, ob man so leben kann wie es in der Bibel steht 01x - Zweifel, Tod + Glaube 01x
Denkst du auch oft über Religion nach? Ja: 2x Nein: 4x
Was machst du in deiner Freizeit? - Musik hören 01x - Musikschule 03x - Freunde treffen 04x - Sport 03x - Computer 01x - Jugendarbeit 03x - Kirchenchor 01x
Was sind deine Prinzipien? "aufhören mit dem Rauchen, weniger trinken, meine Freundin sehen, keinen Menschen absichtlich verletzen, carpe diem!" 01x "gegen Lügen und Betrug" 01x "nie Selbstmord" 01x "keine Menschen diskriminieren" 01x "gegen Abtreibung, kein One-night-stand und kein Losziehen 01x (rumknutschen mit jemanden meist nur für einen Abend)
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