Jahreskonferenz Berufsbildende Schulen
Ambiguitätstoleranz als Kompetenz des interreligiösen Lernens

Start: 18.09.2017, 10:00 Uhr Ende: 19.09.2017, 13:00 Uhr
Für: Lehrerinnen und Lehrer, Pastorinnen und Pastoren, Diakoninnen und Diakone, die in Berufsbildenden Schulen Religionsunterricht erteilen
Leitung: Bettina Wittmann-Stasch

Ambiguitätstoleranz beschreibt die Fähigkeit, im Vollzug eines Perspektivwechsels die Spannung zwischen unvereinbaren Gegensätzen und die Mehrdeutigkeit von Aussagen aushalten zu können. Wie wichtig diese Toleranzfähigkeit heute ist, liegt auf der Hand. Die Beschäftigung mit „den Religionen“ in ihrer Unterschiedlichkeit und die praktische interreligiöse Begegnung kann für junge Erwachsene – gerade in der Pluralität einer BBS – zu einer großen Herausforderung werden. Das Fremde und Differente weckt Neugier und Faszination, aber auch Angst und Ablehnung. Mit interreligiösem Lernen wird das pädagogische Ziel verfolgt, Differenzbewusstsein zu schaffen und die wahrgenommene Differenz bearbeiten zu können. Wie diese Ziele im Unterricht umgesetzt werden könnten, wird die inhaltlichen Teile der Konferenz bestimmen.

Neben solchen Überlegungen bietet die Jahreskonferenz BBS in guter Tradition die Möglichkeit der Vernetzung und des Austauschs mit anderen BRU-Lehrkräften.