Biographie
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Viele Jahre hindurch hat Regina Künne hauptsächlich Druckgraphiken,
Linolschnitte und eine spezielle Art von Monotypien, hergestellt. Seit einigen
Jahren entwickelt sie Schriftbilder, die in dieser Ausstellung zu sehen sind.
Diese Bilder sind in der Schwebe, im Raum zwischen Text und Bild, doch sich zum
Bild hin entwickelnd.
Der Text: oft kaum noch entzifferbar, manchmal das eine oder andere
Wort, das gemalte Bild oder besser, der farbige Grund,
vom Text
überlagert und durchdrungen, nicht eindeutig erkennbar und doch zur
bildnerischen Einheit gestaltet. Gedanken also,
vom Untergrund oder
Hintergrund ausgehend, in Worte gefasst, auf das Bild
geschrieben.
Beide, das Bild und der Text verändern sich so, werden konkreter
und abstrakter zugleich. Was da als Bild zu sehen, auf einen Blick zu
erfassen ist, das ist das Ergebnis, Endergebnis, wie bei jedem Bild, bei dem nur das Ziel und nicht der Weg
interessiert.
Auf der anderen Seite: Wortbilder, entzifferbar, wenn die Worte
oder Sätze verraten werden. Und so gesetzt, dass das Zusammenspiel
von Buchstaben und Farbe neue Sichtweisen bietet.
So kann der Betrachter Stimmungen erahnen, Farbklänge erleben,
eigenen Assoziationen in Gang setzen und sich bewegen lassen von jenen
Worten, die entzifferbar scheinen.
Einzelausstellungen / Gruppenausstellungen
1992 Nienburg, Schandelah
1993 Bremen, Minden
1994 Torun (Polen), Minden, Loccum
1995 Braunschweig, Bederkesa
1996 Schandelah
1996 Stolzenau, Löhne (Westf.)
1997 Loccum, Stolzenau
1998 Helmstedt
1999 Andreasberg
2003 Stolzenau
