Programm
Haupt-, Real- und Oberschule

(Land)-Karten: Orientierung in der Welt

für Lehrerinnen und Lehrer, die in der Sekundarstufe I oder II evangelischen Religionsunterricht erteilen, sowie für Pastorinnen und Pastoren, Diakoninnen und Diakone


20. - 22. September 2012

Leitung: Steffen Marklein, Ursula Rudnick


Landkarten sind graphische Darstellungen von Orten, die für Menschen eine Bedeutung oder einen Inhalt haben. Besonders augenfällig wird dies an Karten des Heiligen Landes. Es gibt jüdische, christliche und muslimische Karten. In ihnen spiegelt sich der jeweils unterschiedliche kulturelle und religiöse Hintergrund. Oftmals zeigen sie Orte, die für die eigene religiöse Tradition und Identität von besonderer Bedeutung waren und sind.

Im Seminar werden wir der Geschichte der christlichen, jüdischen und muslimischen Karten des Landes Israel nachgehen. Wir fragen nach dem, was auf ihnen zu sehen ist und was dies über die Verfasser erkennen lässt.

Kartographie ist auch ein Thema von Künstlerinnen und Künstlern. So hat z. B. der Künstler Larry Rivers mit seiner Darstellung der Geschichte der Matze neue Zugänge zur jüdischen Geschichte ermöglicht.

An diese Erfahrungen anknüpfend wollen wir selber (Land-)Karten gestalten, die Themen und Gesichtspunkte der eigenen Geschichte enthalten und die für das eigene (religiöse) Selbstverständnis von Bedeutung sind. Überlegungen zu eigenen Unterrichtskonzeptionen schließen sich an.


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