Kinder sind nicht zum Opfern da - Ein Unterrichtsvorschlag zu Gen 22 für die Klassenstufen 10 bis 12

von Jörg-Dieter Reuß

 

Isaaks Beinah-Opferung ist eine befremdliche und verstörende Geschichte. Und doch wird sie in Kinderbibeln und anderswo immer noch mehr oder weniger ungebrochen nacherzählt. Was sie dabei in den Vorstellungen von Kindern auslösen kann, bleibt weitgehend unbedacht. Um solchen geschichtslosen Darstellungen entgegenzuwirken, wollte ich die Erzählung im Religionsunterricht der Oberstufe (Kursstufe) behandeln. Meine Intuition sagte mir, dass das Projekt bei meinen Schülerinnen und Schülern auf Interesse stoßen würde. Das hat sich dann auch bewahrheitet und bei mehrfacher Erprobung – auch durch andere Kolleginnen und Kollegen – bestätigt.

 

Religionsgeschichtliche und biblisch-theologische Hintergründe

Nicht nur unter Kindern und Jugendlichen, wohl bei den meisten Menschen löst die Erzählung vom Auftrag Gottes an Abraham, seinen Sohn zu opfern, großes Befremden und viel Diskussion aus. Was ist das für ein Gott, der ein Kinderopfer verlangt? Und was ist das für ein Vater, der ohne viel Aufhebens bereit ist, dieses Opfer darzubringen? Sowohl das Gottesbild als auch das Bild des vorbildlichen Gläubigen, als der Abraham gerade deswegen im Neuen Testament und in der christlichen Tradition gilt, stehen hier zur Disposition und verlangen dringend nach einer Klärung.

In der Forschungsgeschichte rankte sich die Diskussion lange Zeit vor allem um die Frage nach der Bedeutung des Kinderopfers. Mit Hermann Gunkel und dem Beginn der religionsgeschichtlichen Schule wurde die Erzählung als eine Sage verstanden, die erklären sollte, warum das Kinderopfer abgeschafft und durch ein Tieropfer ersetzt wurde. Die Intention der Erzählung sei es also gewesen, deutlich zu machen: Der Gott Israels will keine Menschenopfer. Diese Sichtweise erklärt den Widerspruch zwischen der Forderung des Opfers in dieser prominenten Erzählung und vielen anderen alttestamentlichen Textstellen, in denen das Menschenopfer abgelehnt wird, bzw. der Ersatz durch ein Tier geboten wird (vgl. z. B. Num 18, 15).

In der neueren Forschung wird dieses Verständnis der Opfergeschichte relativiert. Vor allem deshalb, weil keineswegs sicher ist, dass Menschenopfer ein integraler Bestandteil der kanaanäischen Religion waren. Weit eher kamen sie nur in extremen Ausnahmesituationen vor. Im Alten Testament ist 2 Kö 3, 27 die einzige Textstelle, in der von einem Menschenopfer erzählt wird; hier opfert der König von Moab in Kriegsnot seinen Sohn. Und es gibt nur “ganz wenige Zeugnisse von Menschenopfern im Alten Orient der vergleichbaren Zeit, die einen außerisraelitischen Ritus belegen” (Seebaß 1997, S. 207). Der im Alten Testament heftig kritisierte Brauch, “die Söhne durchs Feuer gehen zu lassen”, muss sich nicht auf einen Ritus beziehen, der die Tötung zur Folge hatte.

Neben die religionsgeschichtliche Einordnung der Erzählung tritt neuerdings die sog. intertextuelle Auslegung. Sie stellt die Opferung Isaaks in den Kontext der Verheißung Gottes an Abraham. “Isaak ist nicht einfach ein Kind, sondern er ist das einzige Bindeglied, mittels dessen die große Verheißung Gottes gegenüber Abraham aus Genesis 12 überhaupt noch verwirklicht werden könnte. Wenn Abraham also Isaak opfern soll, dann muss er damit seinen eigenen Sohn hergeben, er muss aber auch die Verheißung Gottes gleichsam zurückgeben” (Schmid 2006). So gesehen thematisiert Gen 22 die Gottesbeziehung Abrahams, die gefährdet ist, und die Erfahrung, “wie sich für Israel die Verheißung Gottes, unter der es sich beständig wusste, ganz und gar verdunkelte” (ebd.). Diese Erfahrung hat das Volk Israel vor allem im babylonischen Exil gemacht; die intertextuelle Auslegung datiert die Gesamtkomposition der Erzählung frühestens in die Exilszeit (vgl. Schmid 2008).

Über die religionsgeschichtliche und biblisch-theologische Analyse hinaus kann die Beinah-Opferung Isaaks als eine Erzählung verstanden werden, in der sich eine tiefe menschliche Krisenerfahrung widerspiegelt. Sie berührt sowohl das individuelle Gottesverhältnis in der Ambivalenz von Vertrauen in die segensreiche Wirksamkeit Gottes einerseits und der Erfahrung unmenschlicher Herausforderungen andererseits.

Sie berührt aber auch die Frage nach dem Eltern-Kind-Verhältnis und fordert zu einer tiefenpsychologischen Deutung heraus. “So sollte sich die Empörung nicht gegen diese Geschichte richten, sondern gegen die reale menschliche Geschichte, in der im Namen von Idealen, Vaterland, Fortschritt und anderen Ersatzgöttern immer wieder Kinder geopfert wurden und werden” (Johannsen 2005, S. 124 mit Verweis auf Kassel 1992).

 

Didaktische Überlegungen

In der religionspädagogischen Literatur wird immer wieder diskutiert, wie im Religionsunterricht mit biblischen Texten umgegangen werden soll, in denen die “dunkle Seite Gottes” zum Ausdruck kommt. Kann man Kindern und Jugendlichen diese Erzählungen zumuten, richten sie Schaden an oder ermutigen sie die Schülerinnen und Schüler, über Gott und die Bilder von ihm nachzudenken? In seiner empirischen Studie über “Schwierige Bibeltexte im Religionsunterricht” untersucht Michael Fricke anhand einiger Passagen aus dem Alten Testament, wie Schülerinnen und Schüler der Grundschule mit solchen Texten umgehen. Fricke plädiert dafür, dass der Religionsunterricht “ein Ort sein (darf und soll), an dem die Ambivalenzerfahrungen von Kindern im Zusammenspiel mit den entsprechenden biblischen Texten Raum zur Resonanz, Begleitung und ansatzweisen Bearbeitung erhalten” (Fricke 2005). Biblische Texte, in denen es um die “dunklen Seiten Gottes” geht, ermöglichen es, sich auch “mit dem Schwierigen und Dunklen im eigenen Leben oder der Umgebung zu beschäftigen” (ebd., S. 277).

Man kann davon ausgehen, dass Schülerinnen und Schüler einer 10. Klasse sich an dem Gottesbild von Gen 22 reiben werden. Diese Auseinandersetzung ist wünschenswert, weil sie der persönlichen Reifung dient, und soll auch in ihrer geistesgeschichtlichen und kulturellen Ausprägung thematisiert werden. Durch die Beschäftigung mit literarischen oder künstlerischen Verarbeitungen dieser Gottesvorstellung kann die je individuelle und spontane Reaktion in einen Diskurs über die Bedeutung von Gottesbildern und Glaubenserfahrungen münden.

Meine Bearbeitung von Gen 22 geht also von drei Aspekten aus:

  • von der kulturellen Wirkungsgeschichte der Erzählung als Darstellung eines Glaubens, der von ambivalenten Gotteserfahrungen geprägt ist;
  • von der religionsgeschichtlichen Sicht der Erzählung im Zusammenhang der Frage nach Übernahme und Abgrenzung von Gottesvorstellungen im Alten Orient;
  • von der anthropologischen Erfahrung von Macht und Ohnmacht, Autonomie und Abhängigkeit, Verantwortung und Überforderung in Beziehungen.

Daraus ergeben sich konkrete Unterrichtsintentionen: An dieser Geschichte können die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen mit unterschiedlichen Zugängen zu biblischen Texten machen.

  • Sie identifizieren sich mit den handelnden Personen der Geschichte (M 1a).
  • Sie nehmen durch einen Blick in die Wirkungsgeschichte von Gen 22 (M 1b) die Problematik des erzählten Geschehens wahr.
  • Sie lernen einzelne Schritte der historisch-kritischen Arbeitsweise kennen (M 2 bis M4).
  • Sie können am Beispiel der Predigt nachvollziehen, wie aus der exegetischen Arbeit an einem Text und dem intensiven Ringen um sein Verständnis eine aktuelle Auslegung erwachsen kann (M 5); nebenbei lernen sie darin auch einen (tiefen)psychologischen Zugang zu biblischen Texten kennen.

In all dem können sie sich inhaltlich mit Fragen des Gottesbildes, des Glaubensverständnisses, der Opferthematik, des Umgangs mit biblischen Texten, aber auch des Verhältnisses von Eltern und Kindern auseinandersetzen.

 

Zum Unterrichtverlauf

Der Lernprozess ist als fortlaufende Gruppen- und Partnerarbeit konzipiert und auf ca. fünf bis sechs Unterrichtsstunden angelegt.

Die Materialien M 1a und M 1b können dabei alternativ oder nacheinander, M 3 arbeitsteilig bearbeitet werden. Ebenso gut kann in einer stärker gebundenen Form mit einem Wechsel von Einzelarbeit (M 1a) und Partnerarbeit (M 1b), Gruppenarbeit (M 2 bis M 4) und Unterrichtsgespräch im Plenum gearbeitet werden. In beiden Fällen ist als Einstieg eine Annäherung über die Betrachtung einer bildlichen Darstellung der Opferszene (z. B. von Schnorr von Carolsfeld, Rembrandt, Caravaggio, Lievens)1 möglich.

Differenzierung: Die in M 2 vorgegebenen Anfragen können von starken Schülerinnen und Schülern durch eine Kontextanalyse (mit entsprechender Fragestellung) auch selbst erarbeitet werden.

 

Weitere Unterrichtsideen, Anregungen, Anschlussmöglichkeiten

  • Die “Opferung Isaaks” ist bis heute ein Motiv, das in der Kunst starke Beachtung findet2. Über den Unterrichtseinstieg hinaus kann die Arbeit mit unterschiedlichen Bildern als eigener Unterrichtsschritt konzipiert werden, in dem die Schülerinnen und Schüler in Gruppen die durch ein Bild angebotenen Deutungen der Geschichte herausarbeiten und beispielsweise durch eine kreative Umgestaltung der Bildmotive (Übermalung, Ausschneiden und Neukomponieren, Collagetechnik) eine eigene Interpretation der Geschichte zum Ausdruck bringen.
  • Für die Oberstufe interessant könnte als Beispiel für die Rezeptionsgeschichte von Gen 22 auch das War Requiem von Benjamin Britten sein. Britten vertont im “Offertorium” der Totenmesse ein Gedicht von Wilfred Owen und entwickelt darin eine eigene Deutung von Gen 22.3
  • Mit interessierten Schülerinnen und Schülern kann an neueren Deutungen der Geschichte, z. B. an Aspekten der jüdischen Exegese weitergearbeitet werden.
  • Eine einfachere Möglichkeit, eigene Deutungen und Urteilsbildungen anzuregen, könnte die Analyse des Umgangs mit der Geschichte in neueren Bibelübertragungen (z. B. in der Volxbibel) und Kinderbibeln (besonders interessant: Gütersloher Erzählbibel von Diana Klöpper und Kerstin Schiffner) sein.
  • Als aufschlussreich und sehr diskussionsfördernd hat sich auch ein Vergleich von Gen 22 mit der Koranversion der Geschichte erwiesen (Sure 37, 99-133).
  • Naheliegend erscheint schließlich auch der Anschluss eines christologischen Unterrichtselementes: einer kritischen Auseinandersetzung mit Deutungen des Kreuzestodes Jesu als Opfer.

 




Informationen und Arbeitsaufträge zu M 1 bis M 5

  1. Sucht euch einen, zwei oder drei Klassenkameraden, mit dem / mit denen ihr gerne zusammenarbeitet, und bildet Kleingruppen (nicht mehr als vier Personen!).
  2. Arbeitsbedingungen:
    •       Stellt zwei Tische zusammen und setzt euch so, so dass alle Gruppenteilnehmer einander anschauen können!
    •       Lasst jede/n zu Wort kommen und ausreden!
    •       Achtet darauf, dass alle mitarbeiten!
  3. Material: Jede/r braucht eine Bibel und Schreibsachen (Papier, Stift).
  4. Vorgehen: Bearbeitet die Arbeitsblätter in der vorgegebenen Reihenfolge (1-5). Bei Fragen, die ihr nicht selbst lösen könnt, dürft ihr euch gern an euren Fachlehrer / eure Fachlehrerin wenden.

Achtung:

  • Zwischen M 1a und 1b könnt ihr auswählen!
  •  Für M 3 müsst ihr euch mit den anderen Kleingruppen einigen, wer welche Textgruppe untersucht.

 


M 1a:  “Stell dir vor …” – Identifikationsübung

Julius Schnorr von Carolsfeld, Isaaks Opferung

Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schnorr_von_Carolsfeld_Bibel_in_Bildern_1860_028.png


Arbeitsauftrag
•           Lies Gen 22,1-19.
•           Wähle eine der folgenden Aufgaben zur Bearbeitung aus.

  1. Stell dir vor: Du bist Isaak und inzwischen 18 Jahre alt. Du bist von zu Hause weggegangen  und schreibst jetzt deinem Vater einen Brief, in dem du es zum ersten Mal wagst, auf diese   Opfergeschichte zurückzukommen. Schreibe Isaaks Brief.
  2. Stell dir vor: Du bist Sara, Isaaks Mutter, und für eine Weile von zu Hause weg. Dies ist die Gelegenheit, dir endlich einmal alles von der Seele zu schreiben, was dich schon lange umtreibt. Schreibe Abraham – deinem Mann - einen Brief „wegen dem, was damals geschehen ist".
  3. Stell dir vor: Du bist Abraham und führst ein Tagebuch.
    Kurz vor und unmittelbar nach der geplanten Opferung schreibst du über dieses Erlebnis etwas in dein Tagebuch.
  4. Stell dir vor: Sara hat vorher gar nicht gewusst, wohin Abraham mit Isaak gehen wollte. Sie wartet seit Tagen auf die Rückkehr der beiden und macht sich Sorgen. Nun kommen sie zurück, und Abraham erzählt, was geschehen ist. Vielleicht ist er auch einsilbig, und Sara muss alles aus ihm herausquetschen. Erfinde einen Dialog, der sich zwischen Abraham und Sara abgespielt haben könnte.

 

M 1b:  Unterschiedliche Stimmen zu Gen 22

Arbeitsauftrag

  • Diskutiert die hier abgedruckten Äußerungen zu Gen 22: Welche leuchtet euch ein? Welcher möchtet ihr widersprechen?
  • Formuliert eine eigene Stellungnahme zu Gen 22,1-19.

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Aus einem Leserbrief
… Als meine fünf Kinder nacheinander erwachsen wurden und aus dem Haus gingen, litt ich bis zur Erschöpfung, bis mir die Geschichte von Isaaks Opferung einfiel. Dann versuchte ich, die Kinder loszulassen, und nun sind sie alle wiedergekommen.
Julie Kern, Ludwigsburg. In: Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt 16/ 1981


Aus pädagogischer Sicht
Ich möchte eine Kindergartenerfahrung an den Anfang stellen. Da erzählt ein Kind der Kindergartengruppe, dass der Vater zu Hause den kleinen Bruder so geschlagen habe, dass Blut aus der Nase kam. Darauf empören sich einige andere Kinder der Gruppe über den Vater, aber Ulrike sagt: Wieso? Mit seinen Kindern kann der Vater machen, was er will. Nun gehen wir einen Schritt weiter zur pädagogischen Bedeutung von Isaaks Opferung. Religionspädagogisch hat man lange Zeit die Frage nach dem Kind außer Acht gelassen. Man hat nicht bedacht, dass ein 4-, 5-, 7- oder 8-jähriges Kind sich nicht mit dem greisen Abraham, sondern mit dem Kind der Geschichte identifiziert und dass dann die Erfahrung am Ende steht, dass der Vater unberechenbar sei oder, wie bei dem Mädchen: Mit seinen Kindern kann der Vater machen, was er will, und wenn er sie blutig schlägt, dann ist das seine Sache. Vater ist unberechenbar, Gott Vater ist unberechenbar, und schließlich kann am Ende der Glaube an das blinde Schicksal stehen, das halt zuschlägt, wo immer es will.
Hans-Jürgen Fraas: Recht von Gott reden. In: W. Böhme, Ist Gott grausam? 1977, S.47f. (Text leicht gekürzt und leicht überarbeitet)


Aus psychologischer Sicht
In einem Kinderliederbuch heißt es:
Lass mich an dich glauben, wie Abraham es tat.
Was kann dem geschehen, der solchen Glauben hat?
Seinen Sohn führt er zum Brandaltar,
zu opfern wie’s ihm von Gott befohlen war.
Lass mich an dich glauben, wie Abraham es tat.

Erschreckende Gottesbilder und Glaubensvorstellungen sind auf diese Weise vermittelt worden. Gott erscheint als der, der seine Menschen willkürlich zum Glaubenstest in einen Schraubstock einspannt. Glaube wird zur Leistung, die der Mensch zu seiner Befreiung erbringen muss. Lieder und Geschichten wirken in dieser Altersstufe (d.h. bei Kindern) besonders nachhaltig. Nicht selten fördern sie verzerrte Gottesvorstellungen.
Jürgen Flender: Christliche Sozialisation als Bedingung seelischer Erkrankungen. 1991, S.63


Aus literarischer Sicht
Der noch nicht 17-jährige Elias Canetti nahm im Religionsunterricht Anstoß an Abrahams Entschluss zur Opferung seines einzigen Sohnes Isaak. Er sagt im zweiten (mittleren) Teil seiner Autobiographie über jenes Opfer: “Es hat den Zweifel am Befehl in mir geweckt, der nie wieder eingeschlafen ist”, ja, “es allein hat genügt, mich davon abzuhalten, zum gläubigen Juden zu werden.” Dieser Erinnerungsbericht wird in seiner ganzen Tragweite erst verständlich, wenn man Canettis zwanzig Jahre vor seinen Memoiren geschriebenes Hauptwerk ‘Masse und Macht’ hinzunimmt. “Der Befehl” wird dort in einer besonders eindringenden Untersuchung behandelt. Resultat: “Der Befehl ist das gefährlichste einzelne Element im Zusammenleben der Menschen geworden. Man muss den Mut haben, sich ihm entgegenzustellen und seine Herrschaft zu erschüttern.”
Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt. 43/ 1987


Aus psychoanalytischer Sicht
Ich habe dich, wie es mir deine Diener nahe legten, angestaunt ob deiner Güte, Abraham den Isaak nicht schlachten zu lassen. Du hättest es ja so leicht fordern können, er hätte es für dich getan… Oder hast du vielleicht nur ein unverschämtes Glück gehabt, dass dir in letzter Sekunde die Idee kam, einen Engel an den Ort des geplanten Gemetzels zu schicken? Vielleicht wären dem guten Abraham doch noch Zweifel an den Vorteilen seiner privilegierten Beziehung zu dir gekommen, wenn ihn erst Isaaks Blut bespritzt hätte?

Bei deinem eigenen Sohn warst du dann ungenierter und hast deinem Sadismus freien Lauf gelassen. Man hat mir weismachen wollen, dass du mit seiner Opferung am Kreuz den neuen Bund der Liebe hast einläuten wollen. Und wiederum habe ich versucht, auf allgemeine Aufforderung hin, dich anzustaunen, weil du für mich armen Sünder deinen einzigen Sohn geopfert hast. Das macht natürlich Eindruck: Wie schlecht muss ich sein, dass es einer solchen Inszenierung bedarf, um mich zu erlösen! Seltsam, seltsam – keiner von den Predigern hat je Verdacht geschöpft, dass vielleicht nicht mit uns, sondern mit dir etwas nicht stimmt, wenn du vor lauter Menschenliebe deinen Sohn schlachten lassen musstest.
Tilman Moser: Gottesvergiftung. 1976, S.20

 


M 2:  Historisch-kritische Arbeit an Gen 22, 1-19

Die Geschichte von Abraham, der auf Befehl Gottes beinahe seinen Sohn geopfert hätte, wirft einige Fragen auf:

  • Will die Bibel wirklich von einem Gott erzählen, der von einem Menschen verlangt, dass er einen           anderen Menschen, noch dazu sein eigenes Kind, tötet, um seinen Glauben an Gott zu beweisen?
  • Will der biblische Gott von uns Menschen blinden Gehorsam?
  •  Gott hat Abraham schon früher (Gen 12 und Gen 15) eine zahlreiche Nachkommenschaft  versprochen. Warum wird hier nun auf einmal gesagt, diese zahlreiche Nachkommenschaft  sei die Belohnung für Abrahams Opferbereitschaft, weil er eine “Glaubensprobe” bestanden habe?
  • Als Gott die Städte Sodom und Gomorra vernichten will (Gen 18), versucht Abraham hartnäckig, Gott  von dieser Absicht abzubringen – und Gott nimmt ihm das keineswegs übel! Als es aber um seinen eigenen Sohn geht, soll Abraham – ohne ein Wort des Widerstands oder wenigstens eine Rückfrage! – aufgebrochen sein, um Isaak zu töten?


Arbeitsauftrag (Gruppenarbeit oder Partnerarbeit)

  • Untersucht die verschiedenen Äußerungen zum Thema “Opfer/Menschenopfer” im Alten  Testament (M 3).
  • Formuliert gemeinsam ein Ergebnis. So könnte euer Satz beginnen: “Untersucht man andere Aussagen der hebräischen Bibel zum Kinderopfer und zum Opfer, so zeigt sich, dass …”
  • Informiert euch über die Entstehung von Gen 22,1-19, die religionsgeschichtlichen Parallelen und die historischen Hintergründe (M 4).
  • Offensichtlich war die Frage, ob ein wahrer Gott Opfer und sogar Menschenopfer will, für das Gottesverständnis damals wichtig. Was für ein Verständnis von Gott hatten Menschen, wenn sie davon ausgingen, dass Gott Opfer möchte? Was war für Menschen wichtig, die glaubten, dass Gott  Menschenopfer ablehnte? Stellt euch vor, ein Mensch sagt zu einem Israeliten: “Wir geben unseren Göttern das Beste, was wir haben: unsere Erstgeborenen. Und ihr? Ihr speist euren Gott mit Tieropfern ab! Ihr müsst doch zugeben, dass wir unsere Religion ernster nehmen als ihr!” Was könnte der Israelit  ihm geantwortet haben? Formuliert seine Antwort und bezieht dabei Gen 22,1-19  mit ein.          

 

M 3:  Opfer und Menschenopfer im Alten Testament

Arbeitsauftrag
Teilt die Textgruppen A. bis E. unter euch (als Klasse) auf. Untersucht dann in Partner- oder Gruppenarbeit, welche Aussagen das Alte Testament zum Thema “Opfer/Menschenopfer” macht. Notiert stichwortartig eure Ergebnisse in der rechten Spalte der Tabelle. Wenn ihr damit fertig seid, teilt ihr euch die Ergebnisse gegenseitig mit und vervollständigt so die Notizen auf eurem Arbeitsblatt.

 

  A. Erzählungen
  Richter 11,29-40  
  2.Könige 3,1-7+23-27  
 
B. In Ägypten
  Exodus 13,1f+11-15  
  Numeri 3,11-13  
  Numeri 18,1+15-17  

 
C. Die Situation in der Königszeit
  2.Könige 16,1-3  
  2.Könige 21,1-6  
  2.Könige 23,1-4+10        

 
D. Gebotstexte und der Prophet Jeremia
  Leviticus 18,21; 20,2-5  
  Deuteronomium 18,9-14  
  Jeremia 19,1-6  

 
E. Grundsätzliche Aussagen über das Opfer bei den Propheten
  Jeremia 7,21-26  
  Amos 5,21-25  
  Micha 6,6-8  

   

M 4:  Gen 22,1-19: Die Entstehung des Textes

Arbeitsauftrag
Vergleicht den rekonstruierten Grundstock der Erzählung mit dem biblischen Text (Genesis 22,1-19). 

  • Was hat der Verfasser des Bibeltextes hinzugefügt?
  • Wie hat sich der Sinn der Geschichte dadurch geändert?

Literarkritische Untersuchungen haben ergeben, dass der Text von 1.Mose 22,1-19 keine einheitliche, geschlossene Erzählung ist. Ihm liegt eine alte Erzählung zugrunde, die erklärt, warum an dem Kultort El Jir’ae (= Gott sieht) statt der üblichen Menschenopfer nur Tieropfer (Widder) dargebracht wurden. Als Grundstock der Erzählung lässt sich folgender Text rekonstruieren:

(3) X machte sich frühmorgens auf, sattelte seinen Esel, nahm seine beiden Knechte mit sich und ging zu der (heiligen) Stätte. (4) Am dritten Tag erhob X seine Augen und sah die (heilige) Stätte von ferne. (5) Da sprach X zu seinen Knechten: Bleibt hier mit dem Esel. Ich aber gehe mit dem Knaben dorthin, um anzubeten, dann kehre ich zu euch zurück. (9) Als er zu der (heiligen) Stätte kam, baute X dort einen Altar, fesselte den Knaben und legte ihn auf den Altar. (10) Dann streckte X seine Hand aus, um den Knaben zu schächten. (11) Da rief ihn El (Gott) an, (12) er sprach: Strecke deine Hand nicht gegen den Knaben aus, tue ihm nichts an! (13) Da erhob X seine Augen und sah: Siehe, hinten war ein Widder, der sich mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen hatte. Da ging X hin, nahm den Widder und schächtete ihn anstelle seines Sohnes. (14) Und X nannte den Namen dieser (heiligen) Stätte: El Jir’ae. (19) Dann kehrte X zu seinen Knechten zurück.

Zu dieser Erzählung gibt es interessante religionsgeschichtliche Parallelen:

Nach einer phönizischen Kultsage hat der Gott El selbst den Kult des Kinderopfers gestiftet: In einer Zeit der Not hat er seinen Sohn Jehud auf einem eigens dafür errichteten Altar seinem Vater Uranos als Brandopfer dargebracht. Der Name des Sohnes bedeutet “der Einzige” oder “der Geliebte” (vgl. 1.Mose 22,2!). Möglicherweise handelt es sich bei der Erzählung, die 1.Mose 22 zugrunde liegt, um eine Weiterentwicklung dieser alten phönizischen Kultsage.
In der griechischen Mythologie wird von der Opferung Iphigenies durch Agamemnon erzählt. Hier sorgt die Göttin Artemis dafür, dass anstelle von Iphigenie eine Hirschkuh geopfert wird. Auch diese Erzählung war ursprünglich eine ätiologische Sage, die erklären sollte, wie es zur Ablösung des Menschenopfers durch das Tieropfer gekommen ist.

Im Laufe der Jahrhunderte geriet der Kultort El Jir’ae in Vergessenheit. Die Erzählung wurde vermutlich als Geschichte von der Rettung eines zum Opfer bestimmten Sohnes weitererzählt und dann irgendwann einmal auf die Gestalt des Abraham übertragen.

 

M 5:    Eine Predigt über Gen 22,1-19
            von Pfarrer Jörg-D. Reuß (Auszüge)


Arbeitsauftrag

  • Lest die Predigt des Pfarrers.
  • Unterstreicht die Stellen im Text, an denen er auf Ergebnisse der historisch-kritischen    Textauslegung zurückgreift.
  • Der Pfarrer unterscheidet zwischen dem Sinn der Geschichte “damals” und “heute”.
  • Worauf wollte Gen 22,1-19 ursprünglich einmal antworten? Welchen Sinn kann die        Geschichte heute haben?
  • Diskutiert, ob ihr euch der Textauslegung des Pfarrers anschließen könnt.
 

Pfarrer Reuß geht zunächst auf das ein, was an dieser Geschichte problematisch ist: der bedenkenlose Gehorsam Abrahams, sein blinder Glaubenseifer ohne eigene Verantwortlichkeit, die mögliche Wirkung der Geschichte in Kinderbibeln. Reuß fährt fort:

Was für ein Glück, dass die Geschichte von Isaaks Beinahe-Opferung sich wahrscheinlich gar nie so abgespielt hat! Was für ein Glück, dass wir es hier mit einer typischen Sage jener Zeit zu tun haben, die irgendwann auf Abraham übertragen wurde.

Aber ist damit das Rätsel dieser dunklen Erzählung gelöst? Auch wenn sie erfunden sein sollte, diese Geschichte zeigt doch in aller Deutlichkeit: Der biblische Erzähler hätte es Abraham zugetraut, dass die Sache so gelaufen wäre. Und was schlimmer ist: Er hätte es Gott zugetraut. Alles in allem eine fragwürdige Geschichte, trotz des unerwarteten Ausgangs.

Ein bisschen Licht mag in das Dunkel dieser Geschichte kommen, wenn wir sie eingebettet sehen in ihre damalige Zeit und Umwelt. Als die Israeliten nach Palästina einwanderten, trafen sie dort auf eine Kultur und Religion, in der das Problem “Menschenopfer” eine gewisse Rolle spielte. Auch wenn bislang keine Funde von Menschenopfern aus der damaligen Zeit vorliegen, gibt es doch Hinweise, dass sie für die Sicherung der Fruchtbarkeit und als letzte Rettung in der Not in Erwägung gezogen wurden. Und so mussten sich nun auch die Israeliten mit der Frage auseinandersetzen: Was verlangt Gott, damit er helfend eingreift, bevor es zu spät ist? Was kann er verlangen? Auch das, was einem Menschen am wichtigsten und liebsten ist, nämlich das eigene Kind?

Auf derartige Fragen […] wollte diese Geschichte vielleicht einmal antworten. In Abraham, dem Stammvater, fand man dabei die eigene Glaubenshaltung abgebildet.

Im damaligen Lebenszusammenhang hatte die Geschichte also durchaus ihren Sinn. Vielleicht keinen guten, aber immerhin einen begreiflichen Sinn. Ein Unsinn, ein gefährlicher Unsinn wurde daraus erst dann, als man die Zeitbedingtheit dieser Geschichte vergaß und Abrahams Bedenkenlosigkeit hochjubelte zu einem (wie man meinte) zeitlosen Vorbild des Glaubens. […]

Vom Neuen Testament her ist uns ein Maßstab an die Hand gegeben, den wir nicht vergessen sollten. Dieser Maßstab ist Jesus und seine Botschaft. Was dem Anliegen und der Wesensart Jesu Christi widerspricht, kann für uns Christen nicht maßgeblich sein, und wenn es hundertmal in der Bibel stehen sollte. Ist diese Geschichte von Abrahams Opferwilligkeit denn jesus-gemäß? Das ist die entscheidende Frage, die hier gestellt werden muss. Und ich kann darauf nur antworten: Nein, diese Geschichte ist nicht jesusgemäß. Nicht im entferntesten. Das Gottesbild, das ihr zugrunde liegt, ist mit dem Gottesbild Jesu schlichtweg unvereinbar. […]

Erinnern wir uns: Für Jesus ist der Sabbat da um des Menschen willen – und nicht umgekehrt (Markus 2,27). Und das bedeutet: Was immer auf uns zukommen mag mit dem Anspruch, Wort und Weisung Gottes zu sein, das muss sich messen lassen an Fragen wie diesen: Ist es menschenfreundlich? Kommt es dem Leben zugute? Erhöht es die Chancen auf Freiheit und Glück – oder macht es sie zunichte?

Unermüdlich haben die alttestamentlichen Propheten darauf hingewiesen, und Jesus hat es bestätigt: Gott will keine Tier- und erst recht keine Menschenopfer. Er will etwas ganz anderes. Er will, dass die Menschen selbstbewusst, verantwortlich und liebevoll miteinander umgehen. Auch und gerade Väter und Mütter mit ihren Söhnen und Töchtern. Darum kann ich Abraham hier nicht als Vorbild sehen.

Doch damit ist die Geschichte nicht erledigt. Auf eine abgründige Weise hält sie uns nämlich einen Spiegel vor. Einen dunklen Spiegel, in dessen Tiefe wir etwas entdecken können, was uns nicht gefällt, was wir nicht mögen – und was doch irgendwie zu uns gehört. Abraham – das könnte ja auch ein Teil von uns selbst sein. Jener Teil in uns, der Grundsätze und feste Überzeugungen hat.

Ich meine das so: Als Vater oder Mutter haben wir doch bestimmte Vorstellungen, wie unser Kind einmal werden soll. Ehrlich, fleißig, anständig, erfolgreich usw. Und wir wissen auch, wie unser Kind auf keinen Fall werden darf. Wir wissen, was geht und was nicht geht. Wir wissen das aus der Bibel und anderen Büchern. Wir wissen es vom Religions- und Konfirmandenunterricht her. Vor allem aber wissen wir es aufgrund unserer Lebenserfahrung und aufgrund der Erziehung, die wir selbst genossen haben.

Zielvorstellungen, Idealvorstellungen sind für die Erziehung unentbehrlich. Aber es liegt auch eine Gefahr darin versteckt. Es kann passieren, dass wir die Lebendigkeit unserer Kinder dafür aufs Spiel setzen. Oder sie auf irgendeinem Altar opfern. Zum Beispiel auf dem Altar des Erfolges.

Natürlich haben wir dabei die besten Absichten. “Mein Kind soll es einmal besser haben als ich. Deshalb muss es aufs Gymnasium.” Auch wenn es sich von seiner Begabung her dort nicht wohl fühlt und sich halb tot arbeiten muss, um einigermaßen mitzukommen. Vielleicht kann man darüber reden, ob das wirklich sinnvoll ist. Das wäre gut. Aber manche Ansichten sitzen so tief, dass wir überzeugt sind: Da gibt es nichts dran zu rütteln. Das muss einfach so sein, ob es meinem Kind passt oder nicht. Biblisch gesprochen hieße das: Hier liegt ein göttlicher Befehl vor. Eine Weisung mit absoluter Verbindlichkeit. Da gibt es kein Wenn und Aber.

Oft haben wir ja Recht mit unseren festen Grundsätzen. Aber manchmal ist es auch so, dass wir unser Kind damit unerträglich einschnüren. Wie Abraham den Isaak gefesselt hat, so legen wir gelegentlich unser Kind in Fesseln. Unser leibliches Kind oder – öfter noch – jenes Kind, das wir selber einmal gewesen sind und das nun tief in unserer Seele weiterlebt. Auch das Kind in uns braucht ja Bewegungsfreiheit, braucht Spielraum, um lebendig zu bleiben. Sonst erstickt unsere Fantasie, und wir fangen an, innerlich zu versteinern.

Manchmal sind wir in Gefahr, für unsere Grundsätze und Ideale die Lebendigkeit des Kindes zu opfern. Wohl uns, wenn wir dann wie Abraham die Stimme von oben hören: Erhebe nicht die Hand gegen dein Kind! Lass es leben. Lass es frei. […]

Wenn schon etwas geopfert werden muss, dann der Widder im Gestrüpp. Auch er lässt sich betrachten als ein Teil von uns selbst. Ein Teil, der stark ist, aber auch ein bisschen dumm. […] Er kann sich in verschiedener Weise zeigen. Zum Beispiel als Reizbarkeit, die allzu schnell bereit ist, einen Gegner auf die Hörner zu nehmen. Aber auch umgekehrt: als Konfliktscheu, die um jede Auseinandersetzung einen Bogen macht. Oder unser Geltungsbedürfnis, das uns immer wieder in die gleiche Falle lockt. […] Unsere Neigung, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen und das, was uns wichtig ist, mit Gewalt durchzusetzen.

Wir werden ihn nicht los, diesen lästigen, schafsköpfigen Gesellen. Jedes Mal, wenn wir uns umdrehen, hängt er wieder irgendwo hinter uns im Gestrüpp herum. Damit müssen wir leben. Und damit können wir leben. Denn Gott nimmt uns an samt unserer Schafbocknatur, die eben auch leben will. Dafür hat Jesus sich verbürgt.

Freilich: Ungebremst können wir den Schafbock in uns dann doch nicht leben lassen. Weil er uns und andere stört, müssen wir ihn ab und zu opfern, wohl oder übel. Aber unsere Söhne und Töchter sollen wir nicht opfern. Die sollen leben und sich entfalten, damit aus ihnen wird, was Gott in sie hineingelegt hat. Amen.

 

Anmerkungen
*      Überarbeitet von Melanie Beiner, Hanna Richter und Birgit Maisch-Zimmermann

  1. Einige Beispiele sind zu finden unter www.uni-leipzig.de/ru/bilder/ (Stichwort “Erzväter”).
  2. Vgl. etwa die von Sigmar Pohlke 2009 neu gestalteten Glasfenster im Großmünster in Zürich.
  3. Libretto und Unterrichtsideen dazu sind z. B. zu finden in: Heike Lindner: Musik im Religionsunterricht: Mit didaktischen
  4. Entfaltungen und Beispielen für die Schulpraxis. Lit-Verlag 2009 (2), S. 217ff.

 

Literatur

  • Day, John: Artikel “Menschenopfer”, RGG 5, 4. Aufl. 2002, S. 1086-1087.
  • Fricke, Michael: “Schwierige” Bibeltexte im Religionsunterricht. Theoretische und empirische Elemente einer alttestamentlichen Bibeldidaktik für die Primarstufe, Arbeiten zur Religionspädagogik Bd 26, Göttingen 2005
  • Johannsen, Friedrich: Alttestamentliches Arbeitsbuch für Religionspädagogen, 3. Aufl., Stuttgart 2005
  • Schmid, Konrad: Die Opferung des Sohnes. Ein neuer Blick auf die Erzählung von Abraham und Isaak, in: Neue Züricher Zeitung, 15. April 2006; www.nzz.ch/2006/04/15/li/articleDMYQQ.html
  • Schmid, Konrad: Literaturgeschichte des Alten Testaments. Eine Einführung, Darmstadt 2008
  • Seebaß, Horst: Vätergeschichte I (11,27-22,24). Genesis II/1, Neukirchen-Vluyn 1997

Text erschienen im Loccumer Pelikan 1/2011

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