Paulus als Heiliger und die Gemeinschaft der Heiligen:
Eine Unterrichtsstunde für die Klassenstufen 7 und 8

von Valentin Winnen

 

Vorüberlegungen

Als ehemaligem Katholiken ist mir – man könnte sagen sozialisationsbedingt – eine gewisse Affinität zu hagiologischen Themen- und Fragestellungen zu eigen. Dabei erscheinen mir Heiligendarstellungen und -legenden ob ihres reichen Schatzes an “Mirakulösem”, “Fabulösen”, zuweilen auch “Witzigem” oder “Blutrünstigem” zunächst als buntes Schaukabinett der (vergangenen) Volksfrömmigkeit, durch das ich mich kurzweilig unterhalten weiß. Während die Heiligenverehrung in der röm.-kath. Kirche ihren festen Platz hat und seit Papst Johannes Paul II. vielerorts gewissermaßen einen Aufschwung erlebt, ist man im evangelischen Bereich doch deutlich zurückhaltender im Umgang mit diesen Heiligen und dies obwohl das Gottesdienstbuch für manchen Sonntag im Kirchenjahr die Würdigung einiger ökumenischer Heiligen im Gottesdienst vorsieht.1 Im Rahmen einer Unterrichtsreihe über “Paulus – Gründer christlicher Gemeinden” wurde nun der Versuch unternommen für Schülerinnen und Schüler einer 7. Realschulklasse ein evangelisches Heiligenverständnis zugänglich und nachvollziehbar zu machen. Insofern bei dem Thema Paulus als Heiliger im evangelischen Sinn – das sei hier vorweggenommen – sowohl biographische Details als auch das protestantische Rechtfertigungsdenken, dessen Kronzeuge Paulus mit seiner Idee der Glaubensgerechtigkeit (vgl. Gal 2,16 u.ö.) schließlich ist, zusammenfallen und sich verdichten, kann die Beschäftigung mit Paulus als Heiligem als bündelnder Schlussakkord in der Dramaturgie dieser Unterrichtsreihe fungieren.

 

Hagiologisches

1. Heilige Missstände
Dass die Heiligen in den evangelischen Kirchen, wenn überhaupt2, lediglich ein “Schattendasein” fristen, ist der massiven Kritik der Reformatoren am mittelalterlichen und spätmittelalterlichen Heiligenkult im altgläubigen Bereich geschuldet.3

In dieser Zeit hatte sich der Fürspracheaspekt des bereits in der alten Kirche zu verzeichnenden Märtyrer- und Heiligenkultes verselbstständigt: Aus der Anrufung der “Freunde Gottes” und die Bitte um Fürsprache bei Gott im Interesse des Betenden war ein inflationäres Bitten, Beten und Betteln geworden, durch das den Heiligen bald selbst eine Heilsrelevanz neben dem Heilshandeln Gottes in Jesus Christus – bzw. darüber hinaus – zugemessen wurde. Eingedenk der den Heiligen oftmals zuerkannten “besonderen” Nähe zu Gott existierte in Bezug auf die eigene Gebetspraxis vieler Menschen zudem die Tendenz, sich selbst nur noch in einem indirekten Verhältnis zu Gott zu begreifen und im Gebet den “Instanzenweg” über die Heiligen zu wählen. Da die Heiligen gewissermaßen als Grenzgänger zwischen normalmenschlicher und göttlicher Sphäre galten, erschienen sie den Gläubigen freilich besonders geeignet, ihre Gebetsanliegen dem allerheiligsten Gott zu vermitteln.

Der zweite Aspekt des altkirchlichen Heiligenkultes, die Nachahmung des Vorbildes, das die Heiligen in christlicher Lebensführung und im Glauben abgaben, trat zu dieser Zeit dagegen weitgehend hinter den Anrufungsaspekt zurück. Den immer zahlreicher werdenden Heiligen wurden im Einzelnen bald die verschiedensten Wirkungs- und Zuständigkeitsbereiche beigeordnet, innerhalb derer man sich von ihnen jeweils besondere Hilfe versprach und diese dann auch bei ihnen ersuchte. Die “(…) Fürsprecher bei Gott wurden zu spezialisierten Helfern – zuständig für einzelne Stände, Berufsgruppen, Länder, Orte, bestimmte Gelegenheiten und Nöte.”4

Der Zuständigkeitsbereich des Hl. Apostel Paulus erstreckt sich beispielsweise auf die Berufsfelder der Theologen, Sattler und Teppichknüpfer.5 Zudem gilt er als Patron verschiedener Städte wie u. a. Berlin, Bologna oder Bremen6. Darüber hinaus kann er auch um Hilfe etwa gegen Schlangenbisse und Krämpfe, gegen Hagel und Regen sowie gegen Furcht angerufen werden.7

Weiterhin entsponnen sich Legenden um die Lebensgeschichten der Heiligen, die sich bei den Gläubigen zwar großer Beliebtheit erfreut haben mögen, allerdings oftmals kaum historischen Anhalt hatten.8

Einzelne Aspekte der verschiedenen Heiligenviten, seien sie tatsächlich historisch, seien sie eher legendär, prägten dann auch die Darstellung der Heiligen in der bildenden Kunst. Als Apostel ist Paulus außer mit dem obligatorischen Heiligenschein9 zumeist mit hoher Stirn und einem Buch in der Hand dargestellt. Das Buch kennzeichnet Paulus als Verfasser biblischer Texte; die hohe Stirn deutet auf seinen außergewöhnlichen Intellekt hin. Das ebenfalls häufig abgebildete Schwert verweist auf sein Martyrium.10

Durch derartige Darstellung gespeist, hatte die Fülle des Wallfahrtswesen, der Reliquienverehrung, der Messen zu Ehren einzelner Heiliger, von denen man sich “zusätzliche heilsame und wundertätige Wirkungen”11 versprach, bald ein solches Ausmaß erreicht, dass die Heiligenfeste in ihrer enorm gestiegenen Anzahl den ursprünglichen kirchlichen Festkalender zu “überwuchern” und die “eigentlichen Christusfeste und -zeiten”12 zu verdrängen drohten.
 

2. Reformatorische Kritik
Diesen Missstand galt es seitens der Reformatoren zu beseitigen, schienen doch durch die Infragestellung der “Allgenugsamkeit” des göttlichen Heilsgeschehen in Jesus Christus die Heiligen selbst zu Göttern emporgehoben zu sein.

Hier diente “(d)ie Losung ‚Christus allein‘ … zuerst als Instrument zur Konzentration der Frömmigkeit auf Christus.”13

Damit war allerdings der Heiligenkult keineswegs in toto abgelehnt; vielmehr hoben die Reformatoren den in der Frühzeit des Christentums bereits angelegten Aspekt der Imitatio wieder deutlicher hervor. Der “unter utilitaristischen Gesichtspunkten”14 geübten Anrufungspraxis dieser Zeit wurde zudem das reformatorische “solus Christus” als Korrektiv gegenübergestellt. Hier verstand sich die reformatorische Kritik (jedenfalls die Kritik Wittenberger Prägung) an der herkömmlichen Heiligenverehrung also nicht als glatte “Entgegensetzung”, sondern vielmehr als “Neuentdeckung” der Grundidee von Heiligenkult.

Mit besagtem Nützlichkeitsdenken offenbart sich neben der Relativierung der Allgenügsamkeit des Heilshandeln Gottes in Jesus Christus zugleich auch noch eine weitere problematische Implikation, die sich vermittels einer gewissen Moralisierung des Heiligenideals ihren Weg bahnt. Insofern sich die “Durchschnittschristen” auf Erden “zu den überreichen Verdiensten der Heiligen”15 im Himmel flüchten zu müssen meinen, um aus ihrem Schatz, dem Schatz der Heiligen, das, was ihnen als gewöhnlichen Christen zu fehlen scheint, dem Eigenen noch hinzuzufügen, eignet dem gängigen Heiligenkult eine sublime Werkgerechtigkeit. Es scheint, als sei es tatsächlich notwendig “durch eine gesteigerte sittliche Anstrengung die Gemeinschaft mit Christus als Lohn”16 zu erwerben, anstatt es zu wagen, auf das Gnadenhandeln Gottes die eigene Hoffnung allein zu setzen. Dieser Verdienstgedanke aber stellt das reformatorische Prinzip der Rechtfertigung “sola gratia” en passant in Abrede.
 

3. Ein evangelischer Heiligenbegriff
Wie also lässt sich nun ein evangelischer Heiligenbegriff vor dem Hintergrund der reformatorischen Kritik inhaltlich füllen?

Wenn wir nach dem evangelischen Heiligenbegriff fragen, dann kann vor allem die Exemplarizität als Charakteristikum für einen evangelischen Heiligen festhalten werden, beherrscht doch bei aller reformatorischen Kritik das “zurechtrückende Stichwort Exemplum … den Artikel XXI des Augsburger Bekenntnisses”17.


Als Exempel bilden die Heiligen uns sozusagen die Rechtfertigung der Sünder vor, wobei “wir zuerst ihren Glauben nachahmen sollen”18, dessen Kern darin besteht “sich die Gnade Gottes in Jesus Christus vorbehaltlos gefallen und an ihr genug sein zu lassen.”19 Als solche “beständig neue(n) Verleiblichung(en) des Christentums”20 können sie dann auch ohne weiteres gottesdienstlich (und darüber hinaus) geehrt werden: “durch Dank an Gott für die Exempel seiner Gnade; durch Annahme der Glaubensstärkung im Exempel der Heiligen; durch die Nachfolge in Glaube, Liebe und Geduld nach dem Exempel der Heiligen …”21, womit zugleich dem Anrufungsaspekt wenigstens ein Stück weit Rechnung getragen ist.

Dabei darf nach evangelischer Auffassung allerdings die Ehrung der Heiligen keinesfalls auf einen irgendwie bestimmten Kanon einiger Hundert Verstorbener begrenzt bleiben, denen ihr Nimbus oder ihre Gloriole auf dem Wege eines komplizierten Prozessverfahrens22 unter Prüfung ihrer Wunderwirksamkeit zuerkannt wurde. Auch wenn es ganz ohne Zweifel “… Christen gibt, deren Leben (und Sterben) besonders beeindruckend wirkt und darum eine orientierende Bedeutung … bekommen kann”23 und ihr Andenken von daher explizit wach zu halten ist,24 kann die (unter moralischen Gesichtspunkten beurteilte) “Lebensleistung” kein Heiligkeitskriterium sein. Vielmehr legt der neutestamentliche Sprachgebrauch nahe, letztlich “… alle Glieder der (verborgenen) Kirche …”25, tot oder lebendig, im evangelischen Sinne einer “Gemeinschaft aller Glaubenden” als Glieder der “Gemeinschaft der Heiligen” also als Heilige zu betrachten.26

Dies gilt, zumal das Heilige, das Göttliche,27 – manifestiert im Sakrament der Taufe, des Abendmahls, aber auch im Sagen und Tun eines “Heiligen” – den Menschen (auch schon zu Lebzeiten) begegnet und in den Christenmenschen heiligend wirksam werden kann. Da das Heilige den Menschen aber durch verschiedene Medien hindurch begegnen kann, die Medien selbst also lediglich austauschbare Formen für das Heilige sind, ist die Vermittlung des Heiligen nicht allein auf bestimmte formale Vollzüge wie etwas das Abendmahl oder die Taufe zu beschränken. Es ist vielmehr damit zu rechnen, dass durchaus auch jenseits der institutionell-kirchlichen Vollzüge die Vermittlung des Heiligen stattfindet.28 So existieren letztlich neben den qua Taufe nominell fassbaren Heiligen auch “latente”29 Heilige, denen das Heilige eben durch ein informelles und somit kaum überprüfbares Medium begegnet und in ihnen geistgewirkt virulent geworden sein kann – vielleicht sogar ohne dass es diesem Menschen selbst bewusst geworden ist.30 Ungeachtet auf welche Weise den gerechtfertigten Sündern das Heilige begegnet und in ihnen wirksam geworden ist, sind sie nun selbst Träger des Heiligen und also selbst Heilige, indem sie durch den Glauben vermittels ihres Seins und Tuns aus dem Profanen “…auf das Göttliche hinweisen, dessen Medium sie sind.”31 Die “heilige” Tat, die den Heiligen als Heiligen erscheinen lässt, ist so lediglich das Exponat jenes heiligenden Glaubens an das Heilshandeln Gottes in Jesus Christus nicht aber Bedingung der Heiligkeit.

 

Schwierigkeiten und Zugänge des Themas für eine 7. Klasse

Wie lässt sich nun ein evangelisches Heiligenverständnis didaktisch für eine 7. oder 8. Klasse aufbereiten?

Es ist kaum zu erwarten, dass die Themenstellung “Paulus – als Heiliger” den Schülerinnen und Schülern der 7. und 8. Klassen, auf den ersten Blick – und auch nicht auf den zweiten – als für sie selbst relevant erscheint. Weiterhin mögen den Schülerinnen und Schülern zwar “heilig, Heiliger, Heilige” als diffus schillernde Begriffe bekannt sein; es ist aber davon auszugehen, dass sie daran kaum konkrete Vorstellungen knüpfen.

Wenn überhaupt, dann ist neben der Vorstellung der Heiligen als “Heiligenschein tragenden Figuren” ein Bild von Heiligen als eine Art Helden oder als “Gutmenschen” zu erwarten, die ein sittsames und moralisch einwandfreies Leben führten oder noch führen. Möglicherweise assoziieren die Schülerinnen und Schüler mit dem Heiligenbegriff auch einige bekannte Heiligengestalten wie den heiligen Martin oder den heiligen Nikolaus, mit denen sie eventuell die entsprechenden Festlichkeiten verbinden. Eventuell ist dem/der einen oder anderen der Heiligenbegriff auch aus dem alltäglichen Sprachgebrauch bekannt, wobei auch hier vor allem der Moralaspekt zum Tragen kommen dürfte. Wenn es etwa heißt: “Ich bin doch kein Heiliger”, dann fungiert der Begriff “Heiliger” als Sinnbild für eine Person von höchster Moral und entsprechendem Anstand; zugleich ist damit aber auch zwischen den (sündigen) Normalmenschen einerseits und einem Personenkreis besonderer Güte und herausgehobener Stellung (vor Gott) andererseits unterschieden.

Da die Schülerinnen und Schüler, die sich allenfalls als Durchschnittschristen betrachten, den Heiligenbegriff wohl kaum auf sich selbst beziehen werden, insbesondere dann, wenn sie ihn eher einem moralischen Helden zuordnen, hält das evangelische Heiligenverständnis mit seinem “demokratisierten” Heiligenbegriff aber durchaus eine Überraschung für die Schülerinnen und Schüler bereit, sind doch auch sie Glieder der Gemeinschaft dieser “Heiligen”.

 

Das entlastende Potential des ev. Heiligenverständnisses

An dieser Stelle sei dann auch daran erinnert, dass sich die Schülerinnen und Schüler dieser Klassenstufen in der Pubertät befinden, also in einer Phase erheblicher Umwälzungen, die geprägt ist durch Unsicherheit in Bezug auf das eigene Selbst sowie das eigene Selbstwertgefühl, die geprägt ist durch das Ringen “um Selbstakzeptanz, um Anerkennung, Sicherheit und Zugehörigkeit.”32 Während die Jungen der 7. Klasse, in der der vorliegende Entwurf erprobt wurde, in den Pausen noch weitgehend Fußball spielen und derweilen eher zaghaft Interesse am anderen Geschlecht bekunden, erproben sich die Mädchen in der Kontaktaufnahme mit Jungen aus den nächst höheren Klassenstufen und in ihren ersten Paarbeziehungen, womit zugleich stets die Frage nach dem Selbstwert etwa im Falle einer Zurückweisung im Raum steht. Dass hier Unsicherheiten in Bezug auf das eigene Selbst bestehen, wird etwa darin deutlich, dass einige Schülerinnen es auch unter der Stunden unternehmen, ihre Frisuren, ihr Make-up mit Hilfe von kleinen, in den Federmappen versteckten Spiegeln zu kontrollieren. Die Jungen dagegen üben sich zuweilen darin ihre Unsicherheit in exaltierte “Coolness”, ambitionierte Kraftmeierei oder rüpelhaftes Verhalten zu kleiden. Ein gewisser Hang, den eigenen Selbstwert durch Zur-Schau-Tragen bestimmter Marken zu heben, ist bei einigen zu beobachten.


Auf die Realitäten dieser Entwicklungsphase, in der die Schülerinnen und Schüler durchaus “verletzlich und sehr leicht kränkbar”33 sind, trifft nun der evangelische Heiligenbegriff und verortet die Schülerinnen und Schüler unerwartet in der Gemeinschaft der “Heiligen”, einem Ort an dem sich die Schülerinnen und Schüler vor dem Hintergrund ihrer eigene Unsicherheit und Unvollkommenheit wohl kaum vermutet haben dürften.

Da sich die Heiligkeit einer Person aber eben nicht aus seiner (moralischen) Lebensleistung und auch nicht aus der Marke seiner Kleider, der äußlichen Schönheit oder der “Coolness” ergibt, sondern sich der Wirksamkeit des Heiligen Geistes etwa vermittels der Taufe verdankt, besitzt der evangelische Heiligenbegriff ein entlastendes Potenzial vor allem für diejenigen, die im Wettlauf um Ansehen und Beliebtheit nicht allzu gut abschneiden oder abzuschneiden glauben. Heiligkeit kann und braucht nicht verdient werden. Zugleich verweist der evangelische Heiligenbegriff auf den Eigenwert eines jeden Christenmenschen: Durch jeden Christenmenschen kann das Göttliche sichtbar werden – ein nicht zu unterschätzender Aspekt für jeden Menschen zu jeder Zeit, der allerdings besonders in dieser Entwicklungsphase, in der die Schülerinnen und Schüler um ihr eigenes Selbstwertgefühl ringen und allzu oft in eben diesem verletzt werden, eine erhebliche Relevanz besitzt.

Darin besteht zugleich auch das übergreifende religionspädagogische Ziel der Einheit: Den Schülerinnen und Schülern soll die lutherische Rechtfertigungslehre so erschlossen werden, dass sie in dem Glauben, vor Gott auch ohne Verdienste, allein aus Glauben gerecht zu sein, einen Bezugspunkt haben und sich daran – in dieser Phase der Verunsicherung, in der sie sich u. U. selbst nicht recht leiden können, meinen unwert zu sein und sich ihr Ansehen erst noch erwerben zu müssen – halten können.

 

Unterrichtsziele und Stundenverlauf

Grobziel
Die Schülerinnen und Schüler sollen das evangelische Heiligenverständnis kennen lernen und seine Bedeutung mit ihrer Person in Verbindung bringen.
 

Feinziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen mit Hilfe eines Bildes (Paulus als Heiliger – M 1) einzelne Aspekte einer typischen Heiligendarstellung benennen und deuten können.

Anhand eines Sachtextes (M 2) und einiger leitenden Fragestellungen (M 3) sollen die Schülerinnen und Schüler das evangelische Heiligenverständnis kennen lernen.

Mit Hilfe eines Photos (ihrer selbst) und einigen leitenden Aufgabestellungen (M 4) sollen die Schülerinnen und Schüler unter Anwendung des evangelischen Heiligenbegriffs einige Aspekte ihres Selbst sowie ihren Eigenwert begreifen und dieses darstellen.
 

Einstieg – Paulus als Heiliger
Die Unterrichtsstunde beginnt mit einer Bildbetrachtung (M 1). Bei dem Bild handelt sich um eine typische Heiligendarstellung, auf der der Hl. Paulus mit samt obligatorischem Heiligenschein abgebildet ist. Mit der Bildauswahl wird zum einen an die vermutete Vorstellung der Schülerinnen und Schüler das Thema betreffend (“Heiligenschein”) angeknüpft. Zum anderen zeigt die Heiligendarstellung einzelne Dinge (Schwert, Buch), die auf Leben und Sterben des Paulus verweisen und knüpft damit an die vorhergehenden Stunden der Unterrichtsreihe, in denen auch Details der paulinischen Vita im Blick waren, an.

Insgesamt ist im Verlauf der Bildbetrachtung darauf zu achten, dass den Schülerinnen und Schülern der Heiligenschein und die für den jeweiligen Heiligen typischen Züge und Gegenstände als wesentlich für eine “Heiligendarstellung an sich” deutlich werden.
 

Erarbeitungsphase – Was ist eigentlich ein Heiliger?
In Partnerarbeit werden mit Hilfe eines Text- und eines Arbeitsblattes (M 2 und M 3) zentrale Elemente des evangelischen Heiligenbegriffs erarbeitet.

Im anschließenden Unterrichtsgespräch werden die Ergebnisse der Partnerarbeit durch Tafelanschrieb gesichert und im Plenum allen Schülerinnen und Schülern zugänglich gemacht. Alternativ könnte zur Einbindung aller Schülerinnen und Schüler die Ergebnissicherung mit Hilfe von Flipchart und Moderationskarten geschehen.
 

Vertiefungsphase – Ich als eine Heilige/ ein Heiliger
Die Schülerinnen und Schüler bringen nun das zuvor kognitiv Erarbeitete unter Verwendung eines Photos (ihrer selbst) für sich in Anwendung (M 4). Anlog zur eingangs vorgestellten Heiligendarstellung erarbeiten die Schülerinnen und Schüler aus dem Verständnis, selbst Glieder der Gemeinschaft der Heiligen zu sein, ihre eigene Heiligendarstellung, indem sie die für Heiligendarstellungen obligatorischen Elemente transformieren und auf ihr Photo übertragen und so einige für die eigene Vita typischen Aspekte (soweit möglich) graphisch umsetzen und aufschreiben. Auf freiwilliger Basis erhalten einzelne Schülerinnen und Schüler anschließend Gelegenheit, ihre Arbeiten vorzustellen.

 

Auswertung

Die beschriebene Unterrichtsstunde wurde im Rahmen des Religionsunterrichts einer 7. Realschulklasse erprobt. Dabei stellte sich die Bildbetrachtung als geeigneter Einstieg in ein für Schülerinnen und Schüler dieses Alters nicht ganz leicht zugängliches Terrain heraus; hier gelangten die Schülerinnen und Schüler z.T. zu (auch für mich als Unterrichtenden) überraschenden Deutungen der Heiligendarstellung. Einige Schüleraussagen zum Bild waren z.B.:

  •  “Die Bibel ist ihm wichtig” Frage: Woran siehst du das? “Er hält sie an sein Herz.”
  • “Er glaubt an Gott und er kämpft dafür.”
  • “Für die Bibel hat er vieles getan.”
  • “Das Schwert bedeutet den Tod, die Bibel das Leben.”
  •  “Der hat sich als Frau verkleidet.”
  •  “Ist das rot vielleicht gar nicht ein Umhang, sondern sein Blut?”

Abschließend kann ich von der beschriebenen Stunde sagen, dass die Umsetzung und Übertragung des evangelischen Heiligenbegriffs in eine “eigene Heiligendarstellung” auf ein lebhaftes Interesse seitens der Schülerinnen und Schüler gestoßen ist. Nachdem sie Tage zuvor unter der Ansage, die Photos würden für den Unterricht noch gebraucht, einzeln photographiert worden waren, bekamen sie nun “endlich” jene Arbeitsblätter, nach denen sie inzwischen schon einige Male gefragt hatten. Bei den Schülerinnen und Schülern stieß es auf Interesse, sich selbst als Gegenstand des Unterrichts zu betrachten, sich selbst als Heiligen darzustellen und auch mal bei den Nachbarn zu schauen, wie diesem oder dieser ein Heiligenschein steht.

 

Anmerkungen

  1. Der Umgang mit dem Heiligenkult kann sogar als eines “der populärsten Unterscheidungsmerkmale” (Müller, G.L.: Die Heiligen, in: Ders. (Hg.): Heiligenverehrung, 102) gelten.
  2. Während die Wittenberger Reformatoren um eine modifizierte Rezeption des Heiligenkultes bemüht sind, plädiert etwa M. Bucer für die Abschaffung sämtlicher Heiligentage und jeglicher Heiligenverehrung, was dann in calvinistisch geprägten Ländern zu einer restriktiven Sonntagsfeier geführt hat. Vgl. dazu Schulz, F.: Heilige/Heiligenverehrung VII, in: TRE Bd. 14, 664.
  3. Deutlich hinzuweisen ist an dieser Stelle auf die Unterscheidung zwischen gängiger Praxis im Kontext der Volksfrömmigkeit und offizieller Lehrmeinung der röm.-kath. Kirche, die die angeführten Missstände nicht unbedingt intendiert. Zwar sei es, so heißt es im Dekret über die Verehrung der Heiligen und Reliquien, “gut und nützlich”, die Heiligen anzurufen, denn sie “bringen ihre Gebete für die Menschen vor Gott dar”, allerdings ist die Anrufung der Heiligen weder heilsnotwendig, noch ist besagter Nutzen, den die Anrufung mit sich bringen soll, näher spezifiziert, so dass nicht unbedingt eine “Ergänzung” des Rechtfertigungsgeschehens gemeint sein muss. Siehe dazu DH 1821.
  4. Bieritz, K.-H.: Kirchenjahr, 248.
  5. Vgl.: Sellner, A. C.: Heiligenkalender, 272.
  6. Vgl. ebd.
  7. Vgl. ebd.
  8. Im Falle des Paulus geht etwa die Sage, sein Kopf habe nach seiner Enthauptung durch das Schwert dreimal auf dem Boden aufgesetzt, wobei sich an jedem dieser Aufsetzpunkte eine Quelle gebildet habe, deren drei Wasser sich geschmacklich voneinander unterschieden, während aus seinem Halse zunächst Milch herausströmte, bevor schließlich doch Blut hervortrat. Vgl.: Sellner, A. C.: Heiligenkalender, 271 f.
  9. Als “Heiliger” kann Paulus nach C.I.C. in bildlichen Darstellung anders als die “Seligen”, denen als “Lokalheiligen” “nur” der Strahlenkranz, die Gloriole zusteht, mit flächigem Heiligenschein, dem Nimbus dargestellt werden. Vgl. dazu: Sellner, A. C.: Heiligenkalender, 558f.
  10. Eher der Legende verpflichtet sind weitere Darstellungen, die den hl. Paulus mit dreierlei Quellen zeigen, die sich seiner Hinrichtung wunderbar verdanken sollen. Vgl. Anm. 8.
  11. Bieritz, K.-H.: Kirchenjahr, 249.
  12. Ebd.
  13. Müller, G. L.: Die Heiligen, in: Ders. (Hg.): Heiligenverehrung, 114. Entsprechend heißt es dann auch in CA XXI in Bezug auf den Heiligenkult: “Vom Heiligendienst wird bei den Unseren gelehrt, dass man der Heiligen gedenken soll, damit wir unseren Glauben stärken, so wir sehen, wie ihnen Gnade widerfährt und wie ihnen durch Glauben geholfen ist; dazu dass man ein Beispiel nehme von ihren guten Werken … Durch die Schrift aber mag man nicht beweisen, dass man die Heiligen anrufen oder Hilfe bei ihnen suchen soll. ‚Denn es ist allein ein einziger Versöhner und Mittler gesetzt zwischen Gott und den Menschen, Jesus Christus‘, 1. Tim 2, welcher ist der einzige Heiland, der einzige Hohepriester, Gnadenstuhl und Fürsprecher vor Gott, Röm 8. Und der hat allein zugesagt, dass er unser Gebet erhören wolle. Das ist auch der höchste Gottesdienst nach der Schrift, dass man denselben Jesus Christus in allen Nöten und Anliegen von Herzen suche und anrufe: ‚So jemand sündigt, haben wir einen Fürsprecher bei Gott, der gerecht ist, Jesum etc.‘.”
  14. Nigg, W.: Heilige, 20.
  15. Müller, G. L.: Die Heiligen, in: Ders. (Hg.): Heiligenverehrung, 114.
  16. Ebd.
  17. Schulz, F.: Heilige/Heiligenverehrung VII. Die protestantischen Kirchen, in: TRE Bd. 14, 665.
  18. Ebd.
  19. Ebd.
  20. Nigg, W.: Heilige, 21.
  21. Schulz, F.: Heilige/Heiligenverehrung VII. Die protestantischen Kirchen, in: TRE Bd. 14, 665.
  22. Für die Genese des Heiligsprechungsverfahrens in der röm.-kath. Kirche und die gegenwärtigen Prozessmodalitäten siehe: Sellner, A. C.: Heiligenkalender, 557-560.
  23. Härle, W.: Dogmatik, 374.
  24. Im evangelischen Bereich sind für diesen Zusammenhang wohl hauptsächlich Martin Luther und in jüngerer Zeit Dietrich Bonhoeffer zu nennen.
  25. Härle, W.: Dogmatik, 374. Mit dem Stichwort “verborgene Kirche” ist hier zugleich auf die eschatologische Vorbehaltlichkeit dieser Apostrophierung aller “Christen” als Heilige hingewiesen, die sich aus der Zweideutigkeit der sichtbaren Kirche als corpus permixtum ergibt und unter irdischen Bedingungen noch allen Kirchenglieder anhaftet.
  26. Vgl.: Röm 16,2; 1.Kor 1,2; 2.Kor 1,1; 13,12; Phil 1,1; 4,21 f.
  27. Zur Identifikation des Heiligen mit dem Göttlichen vgl.: Tillich, P.: ST I, 251.
  28. Vgl. Tillich, P.: ST III, 147f.
  29. Der Latenzbegriff ist hier in Anlehnung an Tillichs Unterscheidung von latenter und manifester Kirche gewählt. Vgl. Tillich, P.: ST III, 179-182.
  30. Ein Beispiel für solche latenten Heiligen geben uns die sog. Hl. Unschuldigen Kinder, die dem herodianischen Kindermord zum Opfer fielen. Ihre Heiligkeit lässt sich formal eben gerade nicht an einen bestimmten kirchlichen Vollzug wie die Taufe oder das Abendmahl binden; vielmehr ist die nominelle Aufnahme der Unschuldigen Kinder in die Gemeinschaft der Heiligen ihrem Märtyrertod zu verdanken, so dass dieser dann als Äquivalent zum Vollzug der Taufe betrachtet wird und folgerichtig mit dem Terminus der Bluttaufe belegt ist.
  31. A.a.O., 257. Tillich verweist in diesem Zusammenhang gleichsam darauf, dass die Heiligen die Heiligkeit, an der sie Anteil haben, keineswegs für sich beanspruchen dürfen; jemand der seine Heiligkeit nicht als Verweis auf das Göttliche-an-sich erachtet, sondern sein Selbst “an sich” als heilig betrachtet, ist nach Tillich im Unrecht und “dämonisiert” seine Heiligkeit.
  32. Zöllner, U.: Pickel, Zoff und starke Gefühle, in: Loccumer Pelikan 3/2001, 153.
  33. Ebd.

 

Literatur

  • Die Bekenntnisschriften der evangelisch lutherischen Kirche, 2. Aufl., Göttingen 1952.
  • Bieritz, Karl-Heinrich: Das Kirchenjahr. Feste, Gedenk- und Feiertage in Geschichte und Gegenwart, 6. überarb. Aufl., München 2001.
  • Denziger, Heinrich / Hünermann, Peter (Hrsg.): Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen, 39. Aufl., Freiburg i. B./Basel/Rom/Wien 2001.
  • Härle, Wilfried: Dogmatik, 2. überarb. Aufl., Berlin/New York 2000.
  • Knodt, Gerhard: Leitbilder des Glaubens: die Geschichte des Heiligengedenkens in der evang. Kirche, Stuttgart 1998.
  • Müller, Gerhard Ludwig: Die Heiligen – ein altes und neues Thema der Ökumene. Überlegungen aus der Sicht der systematischen Theologie, in: Ders. (Hrsg.): Heiligenverehrung – ihr Sitz im Leben des Glaubens und ihre Aktualität im ökumenischen Gespräch, München/Zürich 1986, S. 102-122.
  • Nigg, Walter: Große Heilige, 3. Aufl., Zürich 1946.
  • Schulz, Frieder: Heilige/Heiligenverehrung VII. Die protestantischen Kirchen, in: TRE Bd. XIV, Berlin/New York 1985, 664-672.
  • Sellner, Albert Christian: Immerwährender Heiligenkalender, München 2001.
  • Tillich, Paul: Systematische Theologie, Bd. I, unveränd. Nachdruck der 8. Aufl., Bd. III, unveränd. Nachdruck der 4. Aufl., Berlin/New York 1987.
  • Zöllner, Ute: Pickel, Zoff und starke Gefühle – Tiefenpsychologische Aspekte der Aufgabe, erwachsen zu werden, in: Loccumer Pelikan 3/ 2001, S. 152-58.

 

M 1: Paulus als Heiliger


Quelle: http://www.ikonengalerie-von-kuelmer.de/index_frame.php (aufgesucht am 01. Juni 2008)

 


M 2: Textblatt: Paulus – als Heiliger

 

Paulus – ein Heiliger?

Viele Menschen halten Paulus für einen Heiligen, weil sie denken, dass er ein besonders anständiges Leben geführt habe, weil er besonders fromm gewesen sei. Sie denken Paulus habe eigentlich nur Gutes aber nie etwas Schlechtes getan, ja nicht mal gedacht.
Für Leute, die dies meinen, sind Heilige völlig ohne jeden Makel und gänzlich fehlerlos.
Einige andere denken, Paulus sei so eine Art göttlicher Superheld, der über göttliche Kräfte verfüge, mit denen er dann Wunder vollbringen könne. Weil sie dies glauben, beten einige zum Heiligen Paulus, um ihn zu bitten, ihnen in einer Notlage zu helfen oder ein Wunder zu wirken. Sie glauben, der Hl. Paulus könne ihnen helfen im Falle eines Schlangenbisses oder bei Hagel und Regen, die die Ernte bedrohen.
Eigentlich sind es aber gar nicht die guten Taten, oder irgendwelche Wunderkräfte, die Paulus zum Heiligen machen. Paulus ist ein Heiliger, weil er zu Gott gehört. Ein Heiliger zu sein, bedeutet nämlich nicht mehr und nicht weniger, als zu Gott zu gehören. Zu Gott gehört man dadurch, dass man etwas von der Liebe Gottes erfahren und annehmen konnte.
Paulus ist also nicht heilig, weil er Großes geleistet, Wunder gewirkt oder ein besonders anständiges Leben geführt hat, sondern weil er etwas von der Liebe Gottes erfahren und angenommen hat. Dadurch gehört Paulus zur Gemeinschaft der Heiligen. Als Zeichen für die Liebe Gottes verstehen Christen auch die Taufe. Sie ist sichtbares Zeichen, dass ein Mensch in die Gemeinschaft der Heiligen hinein genommen ist. Die Liebe Gottes kann durch einen Menschen in Erscheinung treten.
Sie scheint sozusagen durch, dann, wenn er redet oder handelt. Auch bei Paulus scheint diese Liebe Gottes durch. Wenn er redet und handelt, wird die Liebe Gottes, die er selbst erfahren hat, durch ihn für andere Menschen sichtbar. Dann wird sichtbar, dass Paulus ein Heiliger ist. Weil im Sagen und Tun des Heiligen Paulus etwas von der Liebe Gottes sichtbar wird, gilt er anderen Menschen auch als Vorbild.

 


M 3: Aufgabenblatt: Paulus – als Heiliger

Arbeitsaufträge:

1. Lies den Text genau.
2. Bearbeite gemeinsam mit deinem Nachbarn folgende Fragen:

a. Der Begriff “Heiliger” wird von vielen Menschen missverstanden. Was stellen sich diese Leute unter “Heiligen” vor?

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b. Was bedeutet es eigentlich ein Heiliger zu sein?

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c. Wodurch gehört man zu Gott?

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d. Durch welches Zeichen wird sichtbar, dass man in die Gemeinschaft der Heiligen aufgenommen ist?

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e. Warum sind Heilige für andere Menschen Vorbilder?

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M 4: Arbeitsblatt: Paulus – als Heiliger

 

Name: Hl. ____________________________________________________________

 

Arbeitsaufträge:

1. Heiligendarstellungen des Paulus existieren schon einige. Von dir gibt es noch keine. Bearbeite dein Foto so, dass du als Mitglied der Gemeinschaft der Heiligen, als Heilige/r, erkennbar bist.

 

 

2. Auf Heiligendarstellung sind die Heiligen oft mit Dingen abgebildet, die typisch für sie sind oder auf bestimmte Dinge in ihrem Leben hinweisen. Überlege dir, was typisch für dich sein könnte, und zeichne es in das Feld. Wenn es sich nur schwer malen lässt, weil es z. B. eine Charaktereigenschaft ist, schreibe es in das Feld.

 

 

3. Heilige gelten vielen Menschen als Vorbilder. Denk einmal nach, ob auch du in einer bestimmten Sache ein Vorbild sein könntest. Es könnte z. B. eine Charaktereigenschaft sein, eine Sache, die du besonders gut kannst, etwas, wofür du dich besonders begeistern kannst, etwas, was dir besonders viel Spaß macht. Wenn dir nichts einfällt, frage jemanden, der dich gut kennt – deine Eltern vielleicht. Schreibe es dann in die dafür vorgesehenen Zeilen.
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Text erschienen im Loccumer Pelikan 4/2008

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