Pfingsten - wenn der Geist Gottes weht, wo er will

von Carsten Mork

 

Eine Einheit für den Konfirmandenunterricht

Mögen das Weihnachtsfest und auch das Osterfest einen Bezug zur Lebenswelt der Konfirmandinnen und Konfirmanden haben – Pfingsten jedenfalls ist wohl am ehesten wegen der schulfreien Tage im Blick. Auch die von Unterrichtenden gerne eingebrachten Hinweise auf den Geburtsstag der christlichen Kirche oder den 50. Tag nach dem Osterfest bieten über einen gewissen Informationsgehalt hinaus kaum einen Anreiz für die Jugendlichen zum Aneignen des Sinns einer religiösen Rede vom Geist Gottes.

Mit den hier angebotenen 4 Lernschritten zum Thema "Pfingsten – wenn der Geist Gottes weht, wo er will" soll deshalb auf das Beziehungsgeschehen zwischen Menschen und zwischen den Menschen und Gott fokussiert werden. Die Gefährdung und das Geschenk von erhoffter und erlebter Freiheit im Miteinander kommen dabei unter anderem im wechselseitigen Bezug von zwei biblischen Geschichten zum Ausdruck: Zum einen die Erzählung vom Turmbau zu Babel (Gen. 11, 1 – 9) mit Bezug auf die von Gott gesetzten Grenzen des vom Menschen Machbaren und zum anderen die Pfingstgeschichte (Apostelgeschichte 2, 1 – 13) mit Bezug auf die befreiende Kraft des Geistes Gottes zum Leben.

In einem 1. Schritt "Welcher Geist leitet uns?" wird zunächst den zwischenmenschlichen Beiträgen der Jugendlichen zum Gelingen und Scheitern von Beziehungsgestaltungen nachgegangen. Nachdem im 2. Schritt "Wenn die Wünsche in den Himmel wachsen" anhand der alttestamentlichen Erzählung vom Turmbau zu Babel der Beginn einer Sprachverwirrung mit den Folgen des einander nicht mehr Verstehenkönnens und der Unbezogenheit vergegenwärtigt wird, folgt im 3. Schritt "Gottes Geist bringt Menschen in Bewegung" anhand der Pfingstgeschichte das wundersame einander Verstehen können in aller Sprachvielfalt. In einem 4. Schritt kommt dann die Kirche als ein Haus, eine Wohnstatt und Heimat für Menschen aus allen Zeiten und Kulturen in den Blick.

Im folgenden werden bei den einzelnen Schritten zunächst die Arbeitsmaterialien aufgeführt und anschließend Gestaltungsvorschläge angeboten.

 

1. Schritt: Welcher Geist leitet uns?

Arbeitsmaterial:

Turmbauspiel (frei nach C. J. Hüper u. a., Die spielende Gruppe, Wuppertal, 1974) 

Es werden Kleingruppen gebildet, mindestens 3, (max. 5 KonfirmandInnen). Den Kleingruppen wird die Aufgabe gestellt, aus dem bereitgestellten Material einen Turm zu bauen. Dafür stehen 30 Minuten zur Verfügung. Der Turm muss frei stehen und darf nirgends angelehnt oder befestigt werden. Während des Turmbaus darf nicht gesprochen werden. Ist genügend Platz vorhanden, sollten die Gruppen in einem Raum bleiben; die KonfirmandInnen dürfen sich zwar umschauen, aber nicht im Raum herumgehen. Die Kleingruppen arbeiten im Wettstreit um das Ziel, den 1. höchsten, 2. standfestesten und 3. originellsten Turm zu bauen. Nach Beendigung werden Höhe und Standfestigkeit von der/dem Unterrichtenden geprüft, über die Originalität entscheiden die KonfirmandInnen mit. Als Material erhält jede Gruppe die gleiche Menge an Baustoffen und Arbeitsgeräten (z. B. Papier, Kartons, Papprollen, Scheren, Klebstoff u. a.)

 

Gestaltungsvorschläge

  • Ein Bild von einem Hochhausbau wird als stummer Impuls gezeigt – verbunden mit ersten Assoziationen der Konfirmandinnen und Konfirmanden.
  • Die Spielidee zum Turmbau wird eingeführt. Nachdem Kleingruppen gebildet worden sind, verteilen sich die
  • Gruppen im Unterrichtsraum und jede Gruppe erhält ihr Arbeitsmaterial. Das Turmbauspiel wird erklärt und das Ziel des Wettstreits mit Stichworten für alle sichtbar aufgeschrieben (Kriterien der Bewertung nach Höhe, Standfestigkeit, Originalität).
  • Die Gruppen bauen ihre Türme in dem angegebenen Zeitrahmen. Danach kommen die Gruppen wieder zusammen und die Ergebnisse werden festgestellt, indem zunächst die Höhe gemessen, die Standfestigkeit erprobt und nach Sammlung von Argumenten über die Originalität des Turmbaus abgestimmt wird.
  • Es schließt sich ein ausführliches Gespräch über den Spielverlauf und das dabei Erlebte und Erfahrene an. Als Vorbereitung auf das gemeinsame Gespräch zum Spiel könnte jede Konfirmandin und jeder Konfirmand folgende Fragen für sich zunächst schriftlich beantworten:

 

  • Wer hat die Leitung in der Gruppe übernommen und wie kam es dazu?
  • Wer hat Ideen für den Turmbau eingebracht? Welche Ideen wurden berücksichtigt und wessen Ideen wurden nicht beachtet?
  • Wer hat am meisten und wer hat am wenigsten an dem Turm mitgebaut?
  • Wie schätzt du deinen eigenen Beitrag in der Gruppe ein?
  • Was hat dich geärgert und warum? – Was hat dich gefreut, warum?


Die Antworten auf die Fragen könnten zunächst in den Kleingruppen und anschließend zusammenfassend im Plenum besprochen werden.

  • Die Zielvorgabe für das Spiel und dessen Einfluss auf die Zusammenarbeit sollte anschließend in den Blick kommen, ebenso der Prozess der Beurteilung der fertigen Türme. Wie haben sich die Gruppenmitglieder innerhalb ihrer Gruppen gefühlt, wie im Gegenüber zu den anderen Gruppen? Wer vertritt seine Gruppe wie in der Gesamtgruppe?
  • Abschließend sollen die Konfirmandinnen und Konfirmanden versuchen, Regeln für ein a) gelingendes Zusammenspiel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Gruppe und b) für ein Scheitern des Zusammenspiels zusammentragen. Die beiden Regelsammlungen werden – zusammen mit den erbauten Türmen – bis zum Ende der gesamten Einheit im Unterrichtsraum für alle sichtbar aufbewahrt. Im Folgenden kann auf diese Ergebnisse immer wieder Bezug genommen werden – z B. indem Regeln für das Gelingen bzw. Scheitern ergänzt werden oder indem an die Erfahrungen im Spiel erinnert wird mit Bezug auf entsprechende Unterrichtsphasen.

 

2. Schritt: Wenn die Wünsche in den Himmel wachsen

Arbeitsmaterial

  • Bild zum "Turmbau zu Babel" von Mauritz Cornelis Escher
  • Aufgabenblätter: Die folgenden Bearbeitungsaufgaben sollten vor dem Unterricht auf jeweils 1 DIN-A-Blatt in großen Buchstaben geschrieben bzw. kopiert werden. 
     

Mit Bildern aus Zeitschriften ist eine Szene vom Turmbau zu Babel zu gestalten.

 

Du bist Augenzeuge des Turmbaus zu Babel gewesen. Zeichne einen COMIC , in dem von den Geschehnissen erzählt wird.

 

Du hattest die oberste Bauaufsicht beim Turmbau zu Babel. Du musst einen Bericht schreiben und erklären, warum die Bauarbeiten abgebrochen wurden.

 

Du bist eine Arbeiterin/ein Arbeiter beim Turmbau in Babel. Erzähle in einem Brief an deine Familie, was in Babel auf der Baustelle des Turms geschah.

 

Du bist eine Berichterstatterin/Reporterin in Babel. Für deine Zeitung sollst du Augenzeugen des Turmbaus in der Stadt interviewen. Schreibe auf, was dir drei verschiedene Menschen über das Ende des Bauvorhabens berichtet haben.

 


Gestaltungsvorschläge

  • Das Bild vom Turmbau zu Babel wird ohne Bildtitel und Textzusammenhang als Overheadfolie gezeigt. Beobachtungen und Einfälle zum Bild werden gesammelt. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden werden angeregt, eine kurze Geschichte oder einen Titel zum Bild zu erfinden.
  • Anschließend wird der Titel des Bildes genannt und nach Erinnerungsspuren an die Geschichte zum Bild gefragt. Kennen die KonfirmandInnen die Geschichte vom Turmbau zu Babel, sollen sie die Geschichte zunächst mit eigenen Worten erzählen.
  • Dann wird der Bibeltext Gen. 11, 1 – 9 vorgelesen.
  • In die Mitte der Gruppe werden die vorbereiteten Aufgabenblätter in einen Kreis gelegt. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden können nun die Aufgabenblätter lesen, indem sie einmal um diesen Kreis herumgehen. Dann sollen sie sich für eine Bearbeitungsaufgabe entscheiden. Alle Aufgaben sollen verteilt werden, eine Mehrfachbearbeitung einer Aufgabe ist möglich (hierfür empfiehlt es sich, Kopien der mehrfach gewählten Aufgaben bereit zu halten, damit jede Konfirmandin und jeder Konfirmand die Bearbeitungsaufgabe mit an den jeweiligen Arbeitsplatz nehmen kann). Jeder erhält außerdem eine Kopie des Bildes zur Anschauung.
  • Nach der Bearbeitung der Aufgabenblätter werden die Ergebnisse in der Gruppe vorgestellt und miteinander besprochen.
  • Auf dem Hintergrund der Geschichte und der Arbeitsergebnisse könnte in Richtung der folgenden Fragen weiter gearbeitet werden:

 

  • Wozu wollten diese Menschen einen solchen Turm bauen?
  • Nennt Wünsche der Menschen, die einen solchen Turm erbauen wollten.
  • Wozu möchten Menschen auch heute noch immer höher, immer schneller und immer weiter gelangen?
  • Wer hat einen Vorteil davon, wenn sich diese Wünsche erfüllen lassen – wer hat dabei das Nachsehen?
  • Was wird in dieser Geschichte von Gott erzählt und wozu verhindert Gott den Bau des Turmes?

 


3. Schritt: Gottes Geist bringt Menschen in Bewegung

Arbeitsmaterial

  • Bewegungsspiel:
     

Hierfür wird ein Raum mit ausreichenden Bewegungsmöglichkeiten für die Konfirmandinnen und Konfirmanden benötigt. Die/der Unterrichtende sollte dieses Bewegungsspiel nicht nur anleiten, sondern auch dabei mittun. Eine mögliche Anleitung für den Spielverlauf gebe ich hier im Wortlaut wieder; wichtig ist, zwischen den Ansagen genügend Zeit für die Bewegungen zu lassen:

Geht ruhig im Raum umher – ohne dabei miteinander zu reden ... Schaut im Raum umher – seht euch die anderen aus eurer Gruppe an ... Sucht euch nun einen Platz im Raum, an dem ihr euch hinsetzt – setzt euch so, dass ihr niemand anderes mit den Händen erreichen könnt ... Hockt euch an diesem Platz hin – umfasst mit den Händen die Beine – legt euren Kopf auf die Knie ... Wie ist das für euch, so am Boden zu hocken? ... Schließt nun die Augen und spürt in eure Beine und Arme und in euren Körper und Kopf ... Steht nun langsam auf – lasst die Arme locker hängen – öffnet die Augen und schaut um euch herum ... Was hat sich verändert vom Sitzen zum Stehen? ... Geht langsam von eurem Platz los durch den Raum – ohne dabei einen anderen zu berühren ... Geht immer schneller und schneller, ohne dabei zu laufen ... Versucht nun, möglichst vielen beim Herumgehen freundlich die Hand zu schütteln zum Gruß ... Kommt nun in einem Kreis zusammen und bleibt wieder stehen

  • Malstifte, DIN-A-3-Papierbögen in weiß
  • Lied: "Alle Knospen springen auf".

 

Gestaltungsvorschläge

  • Zu Beginn dieser Einheit machen die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit der/dem Unterrichtenden zusammen das Bewegungsspiel. Nach dem Spiel sollte – noch während die Gruppe im Kreis steht – Zeit sein, in der die Beteiligten von ihrem Erleben während des Spiels erzählen können. Dabei sollte benannt werden, welche Unterschiede die einzelnen bei den drei verschiedenen Körperhaltungen (hocken – stehen – gehen) erfahren haben – welche Körperhaltungen angenehm bzw. unangenehm waren.
  • Noch während die Gruppe im Kreis steht, wird nun von der/dem Unterrichtenden die Pfingstgeschichte nach Apostelgeschichte 2, 1 – 13 vorgelesen. Danach soll jede Konfirmandin und jeder Konfirmand sich einen weißen Papierbogen nehmen und einen Platz im Raum suchen, an dem sie/er ungestört ein Bild malen kann. Wenn alle einen Platz gefunden haben wird der Text der Apostelgeschichte 2, 1 – 13 noch einmal gelesen mit der damit verbundenen Aufgabe: "Ich werde die Geschichte gleich noch einmal vorlesen. Wenn ihr die Geschichte hört, achtet darauf, welcher Teil – welches Geschehen – welche Worte euch besonders auffallen. Vielleicht fallen euch dazu Bilder ein. Wenn ihr eine Idee zu einem Bild habt, sucht euch dazu die passenden Malstifte aus und fangt an, euer Bild zu diesem Teil der Geschichte zu malen."
  • Die Pfingstgeschichte wird noch einmal gelesen und die Konfirmandinnen und Konfirmanden malen dazu ihre Bilder. Hierfür sollte ausreichend Zeit gelassen werden, so dass jede und jeder ungestört ein Bild malen kann. Wer mit dem Malen fertig ist, sollte ruhig an dem jeweiligen Platz bleiben. Während dieser Einzelarbeit könnte ruhige meditative Musik im Raum erklingen.
  • Anschließend kommen alle Teilnehmenden in einem Kreis zusammen mit ihren Bildern. Dann wird die Pfingstgeschichte auf folgende Weise ‚ausgelegt‘: Der Text wird langsam vorgelesen. Zu der Textstelle, zu der eine Konfirmandin oder ein Konfirmand ein Bild gemalt hat, bringt diese bzw. dieser das Bild in die Mitte des Kreises und legt das Bild auf den Boden. Das Lesen des Textes wird jeweils kurz unterbrochen, so dass das jeweilige Bild seinen Platz finden kann. Festgelegt werden sollte, wo das Gesamtbild zum Text – der Lesung entsprechend – beginnt, so dass nach und nach die Bilder der Teilnehmenden zu jeweiligem Textteil ausgelegt werden können. Mehrere Bilder zu einem Textteil können nebeneinander oder nacheinander auf den Boden gelegt werden. Auf diese Weise entsteht langsam ein Gesamtbild zur Pfingstgeschichte. Wichtig ist dabei, nicht zu schnell mit dem Lesen und Auslegen der Bilder zu sein. So könnte beim Hinlegen eines Bildes der entsprechende Textteil – auch mehrmals – wiederholt werden.
  • Im Anschluss zur ‚Text-Auslegung‘ können die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihre Beobachtungen, Einfälle und Eindrücke zum Verlauf der Textauslegung und zum Entstehen des Gesamtbildes mitteilen. Wie haben sie diese Textauslegung erlebt? Zu welchem Textteil gibt es viele oder wenige Bilder? Was bringen verschiedene Bilder zu einem Textteil zum Ausdruck? Was ist ihnen während der Textauslegung an der Pfingstgeschichte – vielleicht neu – aufgefallen?
  • Anschließend könnten die mit Bildern verbundenen Textpassagen in dieses Bild integriert werden, indem die Textteile geschrieben oder in kopierter Form in die Nähe der jeweiligen Bilder gelegt werden.
  • Das auf diese Weise entstandene Gesamtbild zur Apostelgeschichte 2 sollte im Unterrichtsraum an einer Wand so befestigt werden, wie es auf dem Boden gelegen hat.
  • Zum Abschluss wird das Lied: "Alle Knospen springen auf" gesungen. Dabei sollte die Gruppe in einem Halbkreis vor dem Bild stehen. Der Text des Liedes, das Gesamtbild zur Geschichte und die Pfingstgeschichte mit dem dort geschilderten Wirken des Geistes Gottes könnten aufeinander bezogen werden. Auch könnte der Verlauf des Bewegungsspiels (hocken – stehen – gehen) auf den Verlauf der Pfingstgeschichte bezogen werden.

 

4. Schritt: Gottes Geist bewegt die Kirchen

Arbeitsmaterial

  • Lied: "Am hellen Tag"
  • Karikatur von Carsten Mork: "... und unsere Türen sind für alle offen ..."
  • Bild "Pfingsten" von Sieger Köder

 

Gestaltungsvorschläge

  • Das Lied "Am hellen Tag" wird eingeübt und miteinander gesungen. Der Text des Liedes wird besprochen und auf die Erzählung der Pfingstereignisse bezogen. Hierzu könnte auch die bildliche Textauslegung aus dem 3. Schritt verwandt werden.
  • Nun erhält jede Konfirmandin und jeder Konfirmand die Karikatur "... und unsere Türen sind für alle offen ..." (die Karikatur könnte auch auf eine Tageslichtfolie kopiert werden, so dass alle das vergrößerte Bild als stummen Impuls gemeinsam betrachten). Zunächst werden Einfälle und Bemerkungen zur Karikatur gesammelt. In einem zweiten Schritt wird zunächst das Bild beschrieben und die Konfirmanden sollen auf dem Hintergrund der genaueren Beschreibung weitere Einfälle und Deutungen nennen. Im dritten Schritt wird nun die Textaussage zum Bild in Beziehung gesetzt. Die Erfahrungen der Konfirmandinnen und Konfirmanden in und mit Kirchen und Kirche können geäußert werden. Auch könnten die Ereignisse des Pfingstgeschehens nach Apostelgeschichte 2 auf die Karikatur bezogen werden.
  • Anschließend wird das Bild "Pfingsten" von Sieger Köder gezeigt und die Konfirmandinnen und Konfirmanden werden eingeladen Assoziationen, Einfälle, Ideen zum Bild zu nennen. Nach einer genaueren Beschreibung der einzelnen Bildteile werden in Einzel- oder Paararbeit Bildtitel oder kleine Geschichten zu dem Bild entwickelt und anschließend im Plenum vorgestellt. Anschließend könnte der Titel des Bildes "Pfingsten" mit Bezug auf die Pfingstgeschichte benannt werden mit dem Hinweis, dass der Maler Sieger Köder in seinem Bild seine Idee, Wünsche und Phantasien zu einer geisterfüllten Kirche malen wollte.
  • Die verschiedenen Bildzuschreibungen und Geschichten werden in der Weise miteinander besprochen, dass jede Konfirmandin und jeder Konfirmand zunächst für sich allein den Satz vervollständigt : "Ich wünsche mir eine Kirche, die ..." oder "Ich wünsche mir eine Kirche, in der ich ..." Anschließend werden die Sätze auf Zettel geschrieben und in der Gesamtgruppe vorgestellt.
  • Zum Abschluss wird noch einmal das Lied "Am hellen Tag" miteinander gesungen.

 
"... und unsere Türen sind für alle offen ..."

 

Text aus Loccumer Pelikan

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