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Nachrichten Bistümer verlangen künftig erweitertes Führungszeugnis Hannover/Hildesheim/Osnabrück (epd). Zeitgleich zu den neuen Leitlinien der katholischen Kirche zu sexuellem Missbrauch haben die Bistümer in Niedersachen und Bremen ein zusätzliches Kirchengesetz erlassen. Es soll Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen schützen, sagte der Sprecher des Bistums Osnabrück, Hermann Haarmann, am Dienstag dem epd. Danach müssen Erwachsene, die hauptamtlich in kirchlichen Einrichtungen Kinder und Jugendliche betreuten, ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. ... >>> Diakonie in Niedersachsen bündelt ihre Kräfte Hannover/Oldenburg (epd). Die Diakonischen Werke der fünf evangelischen Landeskirchen in Niedersachsen bündeln ihre Kräfte. Sie feiern am Dienstag in Hannover die Gründung eines gemeinsamen Dachverbandes, teilten sie am Freitag mit. Die Diakonie könne damit in Zukunft landesweit mit einer Stimme sprechen und werde nach außen hin erkennbarer. ... >>> Ex-Bischöfin Käßmann startet in die USA Hannover/Frankfurt a.M. (epd). Ex-Bischöfin Margot Käßmann ist am Samstag zu einem viermonatigen Aufenthalt als Gastprofessorin in die USA aufgebrochen. Die 52-jährige evangelische Theologin wird an der Emory-Universität in Atlanta unterrichten. ... >>> Kinder und Erwerbslosigkeit bleiben größte Armutsrisiken Hannover (epd). Kinder und Erwerbslosigkeit bleiben in Niedersachsen die größten Armutsrisiken. Insgesamt ist der Anteil der Menschen, die von Armut gefährdet sind, 2009 gegenüber dem Vorjahr leicht auf 14,6 Prozent gesunken, teilte der Landesbetrieb für Statistik am Freitag in Hannover mit. Die Reichtumsquote in Niedersachsen stieg von 7,1 auf 7,4 Prozent. ... >>> Psychiater und Suchtberater warnen vor Onlinespielen Hannover (epd). Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene sind nach Einschätzung von Experten computerabhängig. Die zunehmende Zahl und die immer ausgefeiltere Technik von Online-Spielen werde das Problem künftig verschärfen, sagte Eberhard Freitag von der Fachstelle „return“ am Mittwoch bei der Auftaktveranstaltung eines „Netzwerkes Medienabhängigkeit“. ... >>> |
„Geh aus mein Herz …“ - Paul Gerhardt für die Kleinsten Als Literat unter den Liedermachern der frühen Neuzeit hat Paul Gerhardt in vielen seiner Texte alltägliche Beobachtungen so kunstvoll in Worte gefasst, dass sich für den Leser Alltägliches zu Besonderem wandeln konnte. Dabei erweist sich Paul Gerhardt als Meister der Sprache. Seine Gedichte sind zugleich literarisch anspruchsvoll und volkstümlich einfach. Das Geheimnis seiner Poesie liegt wohl darin, Dogmen in Bilder zu verwandeln, Glaubenswahrheiten in muntere Sprüche und Bekenntnis in Erfahrung. So mit dem Alltag verbunden, wird Kirchenlehre zu Lebenserfahrung und verstehbar für alle. Eigentlich hatte Paul Gerhardt seine Lieder für den Hausgebrauch geschrieben, nämlich für die seinerzeit üblichen Hausgottesdienste. ... >>> Alexander Dölecke
Die Bibel erzählt in dichterischer Form an ihrem Beginn von dem, was Mensch-Sein in dieser Welt ausmacht. Sie beschreibt dabei die menschlichen Grundbeziehungen zu Gott, zum Mitmenschen, zum Partner, zur Familie, zu Tierwelt und Natur. Am Ende des als Urgeschichte bezeichneten Abschnittes (Gen 1–11) thematisiert die Bibel ätiologisch die Vielfalt der menschlichen Sprachen und Dialekte und legt in der Erzählung vom Turmbau zu Babel diese dem Handeln der Gottheit JHWH selbst zugrunde: Damit die Menschen sich nicht einen Namen machen können, der die Zeit überdauert und auch in Ewigkeit Bestand hat, beschließt JHWH, am Anfang schon zu beenden, was grausam zu werden droht, und zerstreut die Menschheit von Babylon aus über die Erdfläche und bringt die Sprechweise der ganzen Erde durcheinander. Menschen sind demnach grundsätzlich auf Übersetzungen angewiesen, wollen sie sich wechselseitig mitteilen, was sie denken, hoffen, fühlen, verstehen oder glauben. So sind auch die Texte der Bibel selbst, von konkreten Menschen für bestimmte Gruppen geschrieben und in verschiedenen historischen Situationen entstanden, geprägt von der Kultur, der Geschichte, der Religion und eben auch der Sprache des bzw. der Schreibenden. ... >>>
Das Vaterunser entecken - Bausteine für den Religions- und Konfirmandenunterricht Dass Beten wesentlicher Bestandteil christlichen Lebens ist, dürfte den meisten Schülerinnen und Schülern bekannt sein. Damit ist allerdings noch nichts über ihre Beziehung zum Gebet ausgesagt. Hier ist von einem ausgesprochen breiten Spektrum innerhalb einer Klasse auszugehen: Während den einen das Beten gänzlich fremd ist, gilt für andere, dass das Gebet selbstverständlicher Bestandteil des eigenen Lebens ist. Einige Schüler beten wiederum nur in Ausnahmesituationen – weil sie bestimmte Ängste oder Wünsche haben. Für die meisten gilt, dass sie das im Gottesdienst gesprochene Gebet kaum nachempfinden können und es – als Formel ohne Inhalt - nicht in Verbindung zum eigenen Leben bringen können. Weitere Unterschiede ergeben sich durch Lebensraum und konfessionelle Prägung. Im Religionsunterricht stellt sich den Unterrichtenden die Aufgabe, den genannten Unterschieden innerhalb einer Lerngruppe nachzuspüren. ... >>> weitere Materialien ... >>>
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