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Nachrichten Religion bildet ungemein - Evangelische Kirche auf der Bildungsmesse "didacta" in Köln Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) präsentiert sich auf der Bildungsmesse „didacta" vom 16. bis 20. März in Köln. Gemeinsam mit den evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümern in Nordrhein-Westfalen sowie weiteren kirchlich-pädagogischen Einrichtungen gibt es eine umfangreiche Sonderschau in Halle 6.1, Stand A 48. ... >>> „Allein läuft’s nicht!“- Fachtag des Evangelischen Landesjugendpfarramts Hannover und des Religionspädagogischen Instituts Loccum (RPI) Am 2. März 2010 fand im Evangelischen Jugendhof Sachsenhain in Verden/Aller der Fachtag „Allein läuft’s nicht!“ statt. Weber: Religionsunterricht ist unverzichtbar Hannover (epd). Der Religionsunterricht an öffentlichen Schulen ist nach Ansicht des Ratsvorsitzenden der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, Friedrich Weber, unverzichtbar. „Kinder haben ein Recht auf Religion“, sagte der Braunschweiger Bischof am Sonnabend vor dem Kirchenparlament der fünf evangelischen Kirchen in Hannover. ... >>> Diakonie-Direktor überreicht Zertifizierungsurkunde an 20 Kitas 20 Leiterinnen evangelischer Kindertageseinrichtungen und ihre Träger erhielten am Montag aus den Hände von Diakonie-Direktor Dr. Christoph Künkel und Fachberaterin Claudia Koops die Zertifizierungsurkunde zur erfolgreichen Implementierung des Qualitäts-Management-Systems-Kindertageseinrichtungen (QMSK) in ihren Einrichtungen. ... >>> Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelt wegen möglichen Geheimnisverrats im Fall Käßmann Lüneburg/Hannover (epd). Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat die Ermittlungen wegen eines möglichen Geheimnisverrats im Fall der ehemaligen hannoverschen Landesbischöfin Margot Käßmann aufgenommen. "Uns liegen vier Anzeigen gegen unbekannte Täter aus Polizei und Justiz vor", sagte Staatsanwältin Angelika Klee am Montag auf Nachfrage. ... >>> |
Klaus Burckhardt
Janina mag nicht aufstehen. Sie hat Bauchschmerzen. Die Mutter hakt nach, „wo tut’s denn weh?“ Die Elfjährige druckst herum, offenbart schließlich den wahren Grund: Sie hat Angst. Auf dem Schulhof wird sie oft geschubst und geschlagen, in der Klasse versteckt man ihre Bücher und Hefte, auf dem Schulweg wird sie bedroht. Schule sollte ein Ort sein, an dem Kinder gedeihen und sich entwickeln können. Leider zeigt der Alltag oft ein ganz anderes Gesicht: Die Gewalt innerhalb und außerhalb von Schule beherrscht den Alltag von Kindern in immer größerem Maß. Zwar wird sie nur von einer kleinen Minderheit ausgeübt; die aber agieren mit immer brutaleren Mitteln. Die Ursachen für die zunehmende Gewaltbereitschaft dürfen allerdings nicht allein im Umfeld Schule gesucht werden. „Jugendgewalt kann als Seismograph einer gesamten Gesellschaft gelten“, meint der Psychologe Friedrich Lösel.* Deswegen muss Prävention aus dem gemeinsamen Tun von Schülern und Schülerinnen, Eltern, Pädagogen und Mitarbeitern kirchlicher und sozialer Einrichtungen geschehen. Gerade die Amokläufe von Erfurt und Winnenden, aber auch die Ereignisse von München machen dies deutlich.... >>> Beate Peters, Christine Labusch
Um Kindern im Sinne der didaktischen Leitlinien des Kerncurriculums die Möglichkeit zu geben, eine Fragehaltung zu entwickeln, sollten Fragen im Religionsunterricht ausdrücklich unterstützt und das gemeinsame beständige Suchen nach Antworten sollte zu einem Unterrichtsprinzip werden. Deshalb sollten Schülerinnen und Schüler immer wieder dazu herausgefordert werden, Verbindungen zwischen biblisch-christlichen Inhalten und ihren Erfahrungen herzustellen bzw. alters angemessene Deutungsversuche vorzunehmen. Wenn Lehrerinnen und Lehrer bewusst das Anliegen verfolgen, bei den Kindern eigene Ideen, Gedanken und Fragen hervorzulocken, dann impliziert das auch eine Akzeptanz der unberechenbaren und unerwarteten – ja vielleicht manchmal abwegigen – Beiträge im Unterricht. Der spezifische Gegenstand des Unterrichts, die Welt der biblischen Geschichten und der christlichen Überlieferungen, eröffnet das große Feld, in dem sich die inhaltsbezogenen Kompetenzen entwickeln und zeigen können. Gleichzeitig bereitet der Unterricht einen Boden, auf dem sich Facetten von religiöser Bildung entwickeln, die mehrdimensional, auf weiteren Ebenen angesiedelt sind. Diesen Gedanken nehmen die prozessbezogenen Kompetenzen auf: Verstehen und Deuten, Wahrnehmen und Beschreiben, Kommunizieren und Teilhaben, Gestalten und Handeln. ... >>> weitere Materialien ... >>>
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