'Striche'

Skizzen – Entwürfe – Reinzeichnungen von Sabine Gerke

1. September bis 31. Oktober 2006

Ein Schuh

Kurzbiografie

Sabine Gerke wurde 1949 in Hannover geboren. Nach ihrem Abitur 1968 hat sie zunächst Grafik-Design studiert und in verschiedenen Werbeagenturen als Grafikerin gearbeitet.

Beruf: grad. Designerin

Ausbildung an der Fachhochschule Hannover,
Fachbereich Kommunikations-Gestaltung / Grafik-Design

Arbeit in verschiedenen Werbeagenturen in Karlsruhe und Hannover

Selbständige frei Illustratorin bei Werbeagenturen in Hannover, Karlsruhe und Bochum,
sowie in den Verlagen Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh und Kaufmann, Lahr

Kursleiterin an der Ev. Familienbildungsstätte, Hannover

Ausstellungen

Hypo-Vereinsbank, Hannover;
Galerie Bodek, Hannover;
Meisert, Hannover und Geschäftshaus Ullmann, Oldenburg
Diakonisches Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers e.V.

Seit der Geburt ihres Sohnes 1976 ist sie freiberuflich als Illustratorin und Designerin tätig. Hier machte sie sich insbesondere einen Namen als Kinderbuch-Illustratorin. So stammen zum Beispiel die Illustrationen der Bücher "Erzähl mir vom Glauben",
"Tod und Sterben – Kindern erklärt" und "Kreativ-Buch"
(Gütersloher Verlagshaus) aus ihrer Feder.

 


Tinte und Rötel
Beiläufige Skizze 2006
Nach der Geburt ihrer Tochter 1988 beginnt sie nach und nach, auch als freie Künstlerin zu arbeiten.Sabine Gerke unterschiedet sehr genau zwischen professioneller Auftragsarbeit wie der Buchillustration und freier künstlerischer Tätigkeit, ohne jedoch unterschiedlich zu bewerten. "Ich verstehe mich als Geschichten-Erzählerin: Als Künstlerin erzähle ich meine Geschichte. Als professionelle Illustratorin erzähle ich sozusagen ‚vierhändig‘, d.h. im Kontext mit meinen Auftraggebern", beschreibt Sabine Gerke das Verhältnis. Das Religionspädagogische Institut Loccum zeigt im September und Oktober überwiegend ihre eigenen Geschichten.

"Als Geschichten-Erzählerin ‚in eigener Sache‘ dient mir grundsätzlich alles als Quelle der Inspiration: Naturstudium,
Anatomie, Architektonisches ... und das Herumspielen mit dem Thema ‚Engel‘." Ihre Geschichten erzählt sie "Notizen-haft",
beiläufig, unfertig. Sachverhalten, Gedanken und Ideen werden durch ihre Objekte transportiert. Das Beiläufige ist ihr Stilmittel; Endgültiges lehnt sie ab. Darum greift sie auch gern auf "Abfall-Materialien" (altes Papier, Packpapier etc.) zurück, auf die sie
ihre Striche setzt. "Ich liebe den Strich schlechthin: nicht den geraden, gleichmäßigen Lineal-Strich, sondern den lebendigen, tanzenden, den Untergrund ( = das Papier) einnehmenden Strich."


Sabine Gerke

Kontakt | © Religionspädagogisches Institut Loccum