Ein Schuh |
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Kurzbiografie
Sabine Gerke wurde 1949 in Hannover geboren. Nach ihrem
Abitur 1968 hat sie zunächst Grafik-Design studiert und in verschiedenen
Werbeagenturen als Grafikerin gearbeitet.
Beruf: grad. Designerin
Ausbildung an der Fachhochschule Hannover,
Fachbereich Kommunikations-Gestaltung / Grafik-Design
Arbeit in verschiedenen Werbeagenturen
in Karlsruhe und Hannover
Selbständige frei Illustratorin bei
Werbeagenturen in Hannover,
Karlsruhe
und
Bochum,
sowie in den Verlagen Gütersloher
Verlagshaus, Gütersloh
und Kaufmann, Lahr
Kursleiterin an der Ev. Familienbildungsstätte,
Hannover
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Ausstellungen
Hypo-Vereinsbank, Hannover;
Galerie Bodek, Hannover;
Meisert, Hannover und Geschäftshaus Ullmann, Oldenburg
Diakonisches Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
e.V.
Seit der Geburt ihres Sohnes 1976 ist sie freiberuflich
als Illustratorin und Designerin tätig. Hier machte sie sich insbesondere
einen Namen als Kinderbuch-Illustratorin. So stammen zum Beispiel die
Illustrationen der Bücher "Erzähl mir vom Glauben",
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![]() Tinte und Rötel Beiläufige Skizze 2006 |
Nach der Geburt ihrer Tochter 1988 beginnt sie nach und
nach, auch als freie Künstlerin zu arbeiten.Sabine Gerke unterschiedet sehr genau zwischen
professioneller Auftragsarbeit wie der Buchillustration und freier
künstlerischer Tätigkeit, ohne jedoch unterschiedlich zu bewerten.
"Ich verstehe mich als Geschichten-Erzählerin: Als Künstlerin
erzähle ich meine Geschichte. Als professionelle Illustratorin erzähle ich
sozusagen ‚vierhändig‘, d.h. im Kontext mit meinen Auftraggebern",
beschreibt Sabine Gerke das Verhältnis. Das Religionspädagogische Institut
Loccum zeigt im September und Oktober überwiegend ihre eigenen Geschichten. |
"Als Geschichten-Erzählerin ‚in eigener Sache‘
dient mir grundsätzlich alles als Quelle der Inspiration: Naturstudium,
Anatomie, Architektonisches ... und das Herumspielen mit dem Thema ‚Engel‘."
Ihre Geschichten erzählt sie "Notizen-haft",
beiläufig,
unfertig. Sachverhalten, Gedanken und Ideen werden durch ihre Objekte
transportiert. Das Beiläufige ist ihr Stilmittel; Endgültiges lehnt sie
ab. Darum greift sie auch gern auf "Abfall-Materialien" (altes
Papier, Packpapier etc.) zurück, auf die sie
ihre Striche setzt. "Ich
liebe den Strich schlechthin: nicht den geraden, gleichmäßigen
Lineal-Strich, sondern den lebendigen, tanzenden, den Untergrund ( = das
Papier) einnehmenden Strich."
Sabine Gerke



