Was du dem Geringsten unter meinen Brüdern getan hast, das hast du mir getan.
Eine Kreuzwegmeditation mit Bildern von Monika Jenjahn und Texten von Hartlieb W. Bautor
Februar und März 2005
.
Das Gedächtnis des Kreuzweges Jesu diente oft vielen Menschen zur
Verinnerlichung der eigenen Ohnmacht
gegenüber den Leiden in der Welt
und zur Pflege einer "Das-alles-musst-du-halt-erdulden-Mentalität".
Es ist zu hoffen, dass durch die Betrachtung des vorliegenden
Kreuzweges, die Betrachter sich darauf besinnen,
dass sie unterwegs
sind im Geiste eines Auferstandenen, unter uns Lebendigen,
unterwegs
mit dem Ziel,
in seinem Geist und aus seiner Kraft dem Schmerz, dem
Leiden
und dem Tod und allem Lebensfeindlichen
den Kampf anzusagen
Jesus wird zum Tode verurteilt |
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| Simon von Kyrene hilft Jesus das Kreuz tragen | ![]() |
Die Kreuzwegmeditation von Monika Jenjahn und Hartlieb W. Bautor versucht eine methodische Erschließung, die abweicht von den traditionellen Kreuzwegen mit ihren häufig illustrierenden Darstellungen. Die Bilder beschränken sich daher nicht auf die inhaltliche Wiedergabe der einzelnen Stationen, sondern geben schon im Ansatz eine Transformation, bei der der Gegenstand auf dem Weg in der künstlerischen Phantasie sich so umsetzt, dass Bilder und Texte der persönlichen künstlerischen Individualität folgen. Die Textinterpretationen fragen nach dem, was der Betrachter, im Angesicht des Kreuzweges, des Passion Jesu, noch in der Lage ist wahrzunehmen. Die Texte fragen, in der Nachfolge des Auferstandenen, nach den Aufgaben der Christen in einer Welt, die in zuneh-mendem Maße verweltlicht.
Somit bekommt die Kreuzwegmeditation von Monika Jenjahn und Hartlieb W.
Bautor eine veränderte Denkrichtung.
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Jesus stirbt am Kreuz |
Es stehen daher die Beschreibungen der Stationen des Leidensweges
wie ein Bindeglied zwischen den Bildern
von Monika Jenjahn und den
Texten von Hartlieb W. Bautor.


