Günter Skrodzki
Vom 13. August bis 02. Oktober 2009 zeigt das Religionspädagogischen Institut Loccum
„Die Offenbarung des Johannes“
Farbholzschnitte des Malers und Grafikers Günter Skrodzki
Jeder Künstler besteht zu Recht auf einem eigenständigen Werk. Dennoch entsteht Kunst nicht völlig voraussetzungslos. Man müsse sie, so Günter Skrodzki, nicht neu erfinden; es gehe vielmehr um die Weiterführung mit eigenen Mitteln.
Offenbarung 16,4 – 3. Schale: Wasserströme und Brunnen wurden Blut |
Die Apokalypse – No. 05 |
Der Maler und Grafiker Günter Skrodzki fand die Voraussetzung für sein Werk im Expressionismus der Künstlergemeinschaft „Brücke“, der durch sein gesamtes Werk zu verfolgen ist: Mit markanten Pinselstrichen werden wenige, kräftige Farben
kontrastreich auf großen Flächen zueinandergestellt und die Formen durch starke Konturen umrissen - ein Stil, den Skrodzki in seiner Malerei nach und nach weiterentwickelte und der in seinen Holzschnitten Vollendung findet. Der Holzschnitt wurde zum wichtigsten grafischen Medium im Werk Skrodzkis: Die Sperrigkeit des Holzes zwingt ihn zu wenigen, einfachen Formen und klaren Linien.
Den bisherigen Höhepunkt seiner künstlerischen Entwicklung sieht Skrodzki in den Holzschnitten zum „Projekt Bibel“. Mehr als fünf Jahre arbeitete an diesem Projekt, in dem er die Bibel in Holzschnitten grafisch umsetzte. Zwischen 2000 und 2006 schuf er vier Zyklen: „Das 1. Buch Mose“, „Das Leben Jesu“, „Exodus“ und die „Offenbarung des Johannes“, aus der das RPI eine Auswahl zeigt. Aufgrund der außergewöhnlichen Dichte, in der die Abbildungen den Texten folgen, sind es insgesamt 420 Druckstücke geworden.
Die Apokalypse – No. 03
Die Apokalypse – No. 33 |
Ausstellungen Projekt Bibel 2003 Schleswig/Schleswiger Dom |
Ausstellungen (Auswahl)
| 1976 Berlin 1979 Düsseldorf 1982 Hamburg 1982 Kiel 1986 Kiel 1986 Dortmund 1991 Gran Canaria 1992 Heide 1995 Westerland |
![]() Die Apokalypse – No. 28 Offenbarung 8,6 Die sieben Posaunen |
Lebensdaten
| 1935-1954 |
geb. 1935 in Kehlerwald, Kreis Angerburg/Osterpreußen |
![]() |
Die Apokalypse – No. 39 Offenbarung 11,7-14 Steiget herauf! |
| 1954-1957 |
Kindheit und Jugend in Ostpreußen und Schleswig-Holstein |
||
| 1957-1959 |
Ausbildung zum Gebrauchsgrafiker in Duisburg |
||
| 1959-1967 |
Ausbildung in Malerei und Graphik bei den Professoren Bender und Keller freischaffender Graphiker (Atelier Celle) |
||
| 1967-1977 |
Arbeiten für Industrie und Galerie in Sahrendorf/Nordheide |
||
| 1974 |
Bau und Eröffnung einer Galerie in Wilsede/Naturschutzpark Lüneburger Heide |
||
| seit 1977 |
Atelier und Galerie in Hattstedt bei Husum/Nordfriesland |
||
| 1981 |
Reise nach Italien |
||
| 1985 |
Reise nach Polen |
||
| 1987 |
Reise nach Spanien |
||
| 1993 |
Reise nach Israel |
||
| 1994 |
Filmbiographie |
||
| 1995 |
Reise nach New York |
||
| 1996 |
Reise nach England, Cornwall |
||
| 1997 |
Reise nach England, Cornwall |
||
| 1998 |
Reise nach Irland |
||
| 1999 |
Reise nach Schottland, Hebriden |
||
| 2001 |
Reise nach Ägypten |
||
seit 2001 ![]() |
ausschließlich arbeiten am „Projekt Bibel“ Die Apokalypse–No. 51 Offenbarung 16,3 2. Schale / Alle lebendigen Wesen im Meer starben |
Nähre Informationen zum Künstler im Internet unter www.guenter-skrodzki.de und zum „Projekt Bibel“ unter www.guenterskrodzki.de/bibel.
„Die Bilder müssen nicht gefallen, es ist nur wichtig, dass es sie gibt.!
Günter Skrodzki
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr





