Aktuell
Urlaubszeit - auch für Bischöfe - Niedersächsische Bischöfe erholen sich meist am Meer
Hannover/Oldenburg (epd). Die niedersächsischen Bischöfe zieht es in diesem Jahr im Urlaub überwiegend ans Meer. Bei den evangelischen Würdenträger steht dabei die Ostsee hoch im Kurs, während ihre katholischen Kollegen eher Ziele in Richtung Süden ansteuern, wie eine epd-Umfrage ergab.
Der stellvertretende hannoversche Landesbischof Hans-Hermann Jantzen radelt gemeinsam mit seiner Frau Ursel und einem befreundeten Ehepaar auf dem Ostseeradweg von Lübeck bis Usedom. Täglich will der evangelische Landessuperintendent aus Lüneburg 60 bis 80 Kilometer zurücklegen.
Der braunschweigische evangelische Landesbischof Friedrich Weber will zunächst das alte Fischerdorf Greetsiel in Ostfriesland besuchen, wo er von 1972 bis 1984 Pastor war. Für den anschließenden Ostsee-Urlaub hat er Quilitz auf Usedom ausgewählt, ebenfalls ein altes und ruhiges Fischerdorf. Weber will Bücher lesen Rad fahren und Schwimmen.
Der theologische Repräsentant der Bremischen Evangelischen Kirche, Renke Brahms, will ebenfalls die mecklenburgische Ostseeküste erkunden. Als Urlaubslektüre hat er sich ein Buch über den Altkanzler Helmut Schmidt vorgenommen. Der oldenburgische evangelische Bischof Jan Janssen fährt mit seiner Familie an die niedersächsische Nordseeküste. Der schaumburg-lippische evangelische Landesbischof Karl-Hinrich Manzke erholt sich dagegen in Südosteuropa.
Ebenfalls Richtung Süden reist der Osnabrücker katholische Bischof Franz-Josef Bode. Er fährt im August mit einer befreundeten Familie zum Wandern nach St. Peter in den Schwarzwald. Der Hildesheimer katholische Bischof Norbert Trelle ist unterdessen bereits mit einer fünfköpfigen Delegation nach Bolivien aufgebrochen. Bei vielen Gesprächen und Gottesdiensten will er dort die Partnerschaft der Bistümer vertiefen.
Der Vechtaer katholische Weihbischof Heinrich Timmerevers bleibt in heimischer Umgebung. Er wolle "im Herzen des Oldenburger Land" Ruhe und Erholung suchen, teilte er mit.
Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen
02.07.2001