Mirjam tanzt für die Freiheit
Neue narrative Perspektiven auf den Exodus für Mädchen und alle

Von Martina Steinkühler

 

Exodus – welch eine Fülle an Text, an Fragen und an Zumutungen: Zweiter Gründungsmythos des Volkes Israel (neben den Erzelternerzählungen), Anlass diverser religionswissenschaftlicher Konstruktionen, reich an traditionsträchtigen Bildern, Motiven und Personen, inhaltlich für heutige Erzählende und Hörende sperrig, insbesondere in Fragen des Gottesbildes:

„Ich bin ein eifernder Gott“ – das ist gut für die, auf deren Seite Gott ist, verheerend für die anderen, seien sie Gegner von außen, wie die Ägypter, oder auch Schwache, Zweifler, Rebellen im eigenen Volk, so wie die, die murrten und um das Kalb tanzten, oder wie Mirjam, die Mose in Frage stellte.


Zur Theologie

In den Erzelterngeschichten begleiten wir das Wachsen des Volkes Israel inmitten anderer Mächte und Völker: Ägypten ist, wenn auch übermächtig, so doch rettend im Blick; die Kanaanäer, die Abraham im verheißenen Land vorfindet, sind bereit zu Bundesschlüssen. Das Volk Israel bleibt kultisch unter sich, gewiss (Beschneidung; Frage der Fremdehen); aber in friedlicher Koexistenz auf Augenhöhe.

Der Exodus repräsentiert eine andere Perspektive: Gott steht auf der Seite des Volkes Israel; und wer sich Gott in den Weg stellt, wird gestürzt, vertrieben, ja: bestraft.1 Gott erweist seine Macht, indem er den „armen Haufen“ Israel (Jes 41,14) – Sklaven sind sie, verzagte Gemüter, ungeübt in Widerstand und Kampf! – groß macht. Je paradoxer das Kräfteverhältnis, desto besser. 2 Im Kern ist es ein Kampf um den wahren Gott, und das ist JHWH allein. Ihm müssen sich alle beugen – oder sterben. 3

Das kann Pädagoginnen und Pädagogen nicht gefallen, in einer Zeit, wo nichts dringender benötigt wird als Offenheit, Toleranz und die Bereitschaft, sich auf anderes, Fremdes einzulassen, auch auf andere Wahrheiten und andere Götter.


Zur Didaktik

Kein Exodus also für Kinder?4 Es ist wie so oft in der Bibelhermeneutik und -didaktik eine Frage der Perspektive. Aus der Perspektive der Unterdrückten, eben jenes „Würmleins“ Israel (Jes 41,14), hat die Exodus-Tradition eine unglaublich befreiende Kraft.
Machtverhältnisse werden umgekehrt; Ausweglosigkeiten überwunden; Mut wächst und Ansehen wird neu verteilt. „Es muss nicht so bleiben, wie es ist“, lautet die Botschaft für Sklavinnen und Sklaven aller Zeiten. Es gibt einen Verbündeten für die Schwachen, der größer ist als irdische Gewalt. „Brecht auf aus euren Gefangenschaften. Ihr müsst es nicht allein schaffen. Gott ist auf eurer Seite.“

Dazu wird der eifernde Gott aus der Rhetorik der Selbstverherrlichung befreit, die zumindest die letzte Redaktionsschicht des biblischen Exodus prägt,5 und ein universal parteiischer Gott in den Mittelpunkt gerückt: einer, der generell und nicht nur im Fall Israels auf der Seite der Unterdrückten steht. Das ist, wenn man so will, eine von Jesus Christus her legitimierte Lesart des Exodus.

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Exkurs

Das scheint wie ein Rückfall in eine längst überwundenen Polarisierung: hier der „Gott des Alten“, dort der „Gott des Neuen“ Testaments! – ist aber keineswegs so gedacht. Alles, was der befreiungstheologische Ansatz braucht, speist sich aus dem Alten Testament, aus Szenen wie „Mose am Dornbusch“, aus dem Jubel am Schilfmeer, den Rettungserzählungen in der Wüste, den Regeln des Zusammenlebens am Sinai. Jesus hat die Erzählungen des Alten Testaments vor Augen, weder lehnt er sie ab, noch erzählt er sie weiter. Er verstärkt und bestätigt die Perspektive der Verlorenen und verallgemeinert das Motiv der mitleidenden Liebe Gottes. Dafür verwendet er die Titel Vater und Hirte.

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Die Perspektivenfrage bringt die Exodus-Tradition und die aktuelle Verständigungsnot zusammen: Je eher Kinder und Jugendliche sich darin üben, Perspektiven zu wechseln, Standpunkte zu hinterfragen und auch scheinbar festgeschriebene Traditionen als letztlich menschliche und somit subjektive Wahrheiten zu prüfen und zu rekonstruieren, desto leichter kommen sie im Alltag klar mit Diversität und Pluralität. 6 Gerade eine so herausfordernde und viel rezipierte Großerzählung wie die vom Exodus eröffnet hier große Lernchancen.

Eine Möglichkeit besteht darin, aus der Perspektive der Ägypter (bzw. später der kanaanäischen Völker) auf das Geschehen zu schauen und festzustellen, dass Gut und Böse, Schwarz und Weiß eine trügerische Wahrheit darstellen; Ägypterinnen und Ägypter sind Täter und Opfer; Kanaanäerinnen und Kanaanäer haben Kinder, Hoffnungen und ein Recht auf Zukunft. 7 Das ist, und dessen sollte man sich bewusst sein, eine Perspektive, die den Erzählern der Exodus-Geschichten fremd ist. Die Gegner Moses sind – aus theologischer Perspektive – als Gegner des wahren Gottes im Blick; aus der Perspektive des Volkes Israel als übermächtige Unterdrücker.

Diese zweite Perspektive scheint auf in Mirjams Lied am Schilfmeer: „Lasst uns dem Herrn singen, denn er hat eine herrliche Tat getan; Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt“ (Ex 15,21). Konsequent aus der Opferperspektive betrachtet, ist das Schilfmeer-Geschehen „Rettung pur“, ein Wunder gegen alle Erfahrung und Vernunft. Urerfahrung des Volkes Israel und Hoffnung für alle Verlorenen dieser Welt. Da fehlt der Sinn für das, was es gekostet hat (vgl. Jes 43,3: „Ich habe Ägypten für dich als Lösegeld gegeben“).

Die Praxis zeigt, dass diese Perspektive verstanden wird und neue Zugänge schafft: bei Kindern, die selbst Gewalt erlebt und das gnadenlose Recht des Stärkeren erfahren haben. So erzählt die Sonderpädagogin Inger Hermann von Santos aus Mosambik, 8 einem verstörten Bürgerkriegsflüchtling in ihrer vierten Klasse, für den die Erzählung von den zehn Plagen so etwas wie eine Katharsis bedeutet – Nacherleben, was er gesehen hat; eine Sprache dafür angeboten bekommen – und die Vision einer Erlösung: Da ist einer, der stärker ist als alle Gewalt, die der Junge gesehen hat – und zwar auf der Seite der Opfer!

Natürlich genügt diese eine Perspektive nicht, um in der Gegenwart zu einem friedlichen Miteinander zu finden. Aber sie erklärt vieles. Unter anderem auch, warum der Exodus so erzählt wird, wie er erzählt wird.
Von da aus können weitere Perspektiven eingespielt werden, können Schülerinnen bzw. Schüler und Lehrkräfte gemeinsam erarbeiten, dass neben der Mose- die Abraham-Tradition steht (ihr sogar voransteht) – und dass Gott seine Sonne aufgehen lässt „über Böse und Gute“ und regnen lässt „über Gerechte und Ungerechte“ (Mt 5,45).

„Ich habe noch nie bereut, vergeben zu haben“, sagte gestern die Leitfigur einer Vorabendserie. 9 Hier ist eine Alternative, die dann bedacht werden kann, wenn die elementare Gerechtigkeit, überleben zu können und frei zu sein, erst einmal garantiert ist. Man denke an Nelson Mandela, der nach allem Unrecht das Aufrechnen aufgab und sich daran machte, aktiv Frieden zu schaffen.


Zur Praxis

Perspektivwechsel heißt auch (und gerade in Unterrichts- und Bildungsbezügen), die rein männliche Perspektive zu verlassen, wo immer sich eine starke Frauenrolle anbietet. In der Exodus-Tradition finden sich davon eine Menge.
Das beginnt mit der Geburtsgeschichte Moses, die geradezu polarisiert: Männer auf der einen Seite als Bedroher und Vernichter von Leben; auf der anderen Seite Frauen, die das Leben schützen, tatkräftig und kreativ und gewaltfrei: Schifra und Pua, die hebräischen Hebammen (Ex 1,15-21), Moses Mutter Jochebed, Moses Schwester 10, die Tochter des Pharao.

Das geht weiter, wenn auch weniger prominent und überlagert von dem übermächtigen Fokus auf Mose, mit der Zeit der Wüstenwanderung. 11 Mirjam als „Prophetin“ am Schilfmeer (Ex 15,20); als Ratgeberin, zusammen mit Aaron (Num 12,1-16; in Opposition zu Mose); und eigens die Notiz über Mirjams Tod und Begräbnis (Num 20,1).

Das fühlt sich an, als sei da einst viel mehr gewesen, die Tradition einer starken Partnerin Moses und Aarons, deren Geschichte zwar in den Hintergrund gedrängt wurde, sich aber doch nicht löschen ließ. 11 Widerspenstig kommt sie mir vor, diese Mirjam. – Und damit finde ich meine Erzählfigur.

Ich (re)konstruiere: Mirjam erlebt Moses Geburt und Bedrohung, betreibt zusammen mit der Mutter seine Rettung; erlebt Moses doppelte Existenz als „Prinz von Ägypten“ und Kind des unterdrückten Volkes hautnah mit: seine Flucht, seine Rückkehr; sie hört vom brennenden Dornbusch und davon, wie Mose und Aaron den Pharao herausfordern; erlebt die Plagen, die Vorbereitung des Auszugs. Die erste Hoffnung, die Enttäuschung und Rettung am Schilfmeer. – Fiktion, freilich, aber nicht ohne exegetischen Rückhalt; wie Mirjam das alles findet, leite ich von dem wenigen ab, was wir haben: dass sie nicht ängstlich ist, pfiffig, engagiert – und (s.o.) widerspenstig.
Ich baue die Frage der Gerechtigkeit in meine Mirjam-Perspektive ein, leitmotivisch: eine große Frage der Exodustradition, sowohl in befreiungstheologischer wie in (wenn auch verdeckt) Gender- und Inklusions-Perspektive.


Mirjam für die Arbeit mit Kindern

„Ich finde das nicht gerecht!“ – so beginnen die vier Mirjam-Episoden, die ich für eine kleine Unterrichtseinheit in der Grundschule vorschlage (Vorlagen finden sich in meiner Erzählbibel
13 ):

  1. von der Rettung des kleinen Mose (Ex 1,1-14.22 und 2,1-10),
  2. von Moses Erwachsenwerden bis hin zu Totschlag und Flucht (Ex 2,11-22),
  3. von Moses Rückkehr und der Gottesbegegnung am Dornbusch (Ex 3),
  4. vom Ringen mit dem Pharao, dem Aufbruch und dem Schilfmeer (Ex 5,1-9; 12,1-11; 14,1-31; 15,20-21):

1. Erzählt wird aus Mirjams Perspektive: Als Kind leidet sie unter dem Unrecht, dass ihre Eltern zur Fronarbeit gezwungen sind und sie nicht mit ihrem Bruder Aaron spielen kann; das öffnet den Blick auf das große Unrecht der Unterdrückung. Ebenso ungerecht: dass sich ihre Familie nicht auf das neue Baby freuen kann, das sich angekündigt hat. Der Befehl des Pharao zur Tötung der neugeborenen hebräischen Jungen verhindert die „normalen“ Gefühle. – In dieser Perspektive ist die Handlung rings um Moses Geburt, Gefährdung und Rettung anschlussfähig an die familiären Erfahrungen der Kinder – und in seiner Perversion deutlich als Unrecht erkennbar. Mirjam spielt die Frage nach dem HERRN DES SEGENS ein (als ein Stück der Erzähltradition ihres Volkes), der doch eingreifen müsste. Die Rettung wird als Plan der Mutter erzählt, die Gottesperspektive steht als Frage daneben – Anlass zum Theologisieren. 14

2. Die zweite Episode entspricht der Hagar-Episode im Abraham-Zyklus, dem Segens-Diebstahl bei Jakob: Die Akteure verlieren die Geduld mit Gott und nehmen die Sache – in Moses Fall: die Frage der Gerechtigkeit – selbst in die Hand. Mirjam kommentiert den Totschlag an dem ägyptischen Aufseher mit „Es geht nicht mehr“, „Die Wut wächst“. Dabei ist sie sensibel für die Ausweglosigkeit der Gewalt. Sie verliert ihren Bruder, die Lage ändert sich nicht. Und während die Männer (vertreten durch Aaron) davon träumen, sich zu befreien, kommentiert Mirjam: „Aus eigener Kraft, Aaron? Das glaube ich nicht“ 15 – und hält die Hoffnung auf Gottes Eingreifen wach – ein schweres Thema für Erwachsene wie Kinder, das aber durch die Identifikationsfigur Mirjams in den Horizont rückt und als ein Grundmotiv biblischer Erzählungen und Theologie kennengelernt und bedacht werden kann.

3. Die dritte Episode steht im Zeichen des Wiedersehens der Geschwister. Dass Mirjam dabei ist, wird biblisch nicht erwähnt. Hier kann die Erzählung die Frage nach der Beteiligung Mirjams am Exodus einspielen: So wie die Redaktoren der Exoduserzählung Mirjam aus dem Führungsgremium Mose – Aaron – Mirjam herausgedrängt haben, so erlebt sie in der Erzählung für Kinder eine Zurücksetzung durch Aaron und Mose. Die sie sich aber nicht gefallen lässt. 16 Sie geht mit, Mose entgegen. Sie hört seine Geschichte vom Dornbusch. Und sie bekommt Recht: Auch Mose weiß, dass die Befreiung nicht aus eigener Kraft gelingen wird, sondern nur im Namen und mit Hilfe Gottes. In der Erzählung der Dornbusch-Geschichte erleben die Kinder mit Mirjam, wie der HERR DES SEGENS zum GROSSEN BEFREIER wird, zu dem, der heute da ist und retten und begleiten wird, hebr.: JHWH.

4. Die Auszugserzählung (M 1) löst ein, was Mirjam gehofft hat: Dem Pharao, an dessen Ungerechtigkeit Mose und Aaron scheitern, tritt Gott selbst, der Große Befreier, entgegen. Die Plagen, die das veranschaulichen, müssen nicht erzählt werden. Es reicht, ihrer mit Schrecken zu gedenken. Die Flucht ist spannend genug; dem Pharao ist nicht zu trauen. Am Schilfmeer erlebt Mirjam, warum: Er hat sein Wort gebrochen. Das Schilfmeerwunder wird ebenso mit bewusster Ambivalenz erzählt wie die Rettung Moses im Schilf: Es ist Mose, der den Weg ins Wasser vorangeht – und es ist der ICH BIN DA, auf den Mirjam dabei hofft. Das Ende ist Rettung, Jubel und Dank. Entsprechend der gewählten Perspektive erhält Mirjam die Deutungshoheit über das Wunder: „Groß ist der Gott Israels. Ross und Reiter warf er ins Meer.“17 – War es so? War es Gott? – Israel bekennt das bis heute. Was sagen Schülerinnen und Schüler?

Die Wüstenwanderung mit Manna, Zehn Geboten, Goldenem Kalb und dem Tod der Geschwister ist eine andere Geschichte, erzählt später vielleicht von Josua, Moses Diener und Nachfolger. Endlos-Erzählreihen haben im subjekt- und kompetenzorientierten RU immer weniger Berechtigung; denn unterrichtet wird nicht „Bibel“ bzw. „Mose“, sondern ein Thema, das die Kinder betrifft. Im oben skizzierten Beispiel: Aspekte der Frage nach Gerechtigkeit von Menschen und von Gott.


Die ägyptische Prinzessin für die Arbeit mit Jugendlichen

Ein spannendes, wenn auch insgesamt nicht überzeugend 18 gelöstes Experiment macht der niederländische Bibelerzähler „für Ungläubige“, Guus Kuijer 19 Auf den 120 Seiten, die er von der Rettung des Mose-Kindes bis zu Mirjams Siegeslied am Schilfmeer braucht, 20 erzählt eine Frau, die noch verstrickter in das Geschehen ist als Mirjam: die in der Bibel namenslose Pharaonentochter (M 2).

Warum hat sie das Baby Mose gerettet? Wie hat sie das ihrem Vater „verkauft“? Wie ist sie damit zurecht gekommen, dass ihr Adoptivsohn die Seiten wechselte? Nicht nur diese Frage bearbeitet Kuijer in seiner Perspektiverzählung, sondern steigt tief in das Ringen um Gottes Gerechtigkeit ein. In der Sicht der Ägypterin finden all die Fragen neue Brisanz, die sich auch die Lesenden heute stellen: Warum muss der Gott des Volkes Israel so egozentrisch, so kompromisslos sein?

Prinzessin Thermutis (Kuijer gibt ihr einen, ja zwei Namen) beobachtet und erleidet die Konfrontation als Betroffene zwischen den Welten: als Tochter und Mutter. Durch Jochebed, Moses leibliche Mutter, lernt sie den Glauben an JHWH kennen, die Glaubenstraditionen Israels. Kuijer nimmt uns mit in einen Prozess, der der eigene sein könnte. Das Ende: Thermutis wird Bitja – eine Tochter des Gottes ihres Sohnes. Trotz all ihrer Zweifel.
Unterrichtlich bieten sich weite Ausschnitte des Textes als alternative bzw. komplementäre Lesart des Bibeltextes an. Sie bieten einerseits Anlass zur Arbeit am Gottesbild und zu Religionskritik; andererseits eröffnen sie bibelhermeneutische Möglichkeiten: Die Schülerinnen und Schüler vergleichen Versionen (Kinder-, Schulbibeln) und Adaptionen (auch Filme) des Exodus und finden Kriterien für sachgemäß freien Umgang mit der (davon nicht preisgegebenen)Tradition.
 

 Anmerkungen:

  1. In synchroner Lesart bis hinein in die Königszeit, vgl. 1Sam 15,2f.
  2. Vgl. Ex 4,4; Ex 17,16; in gleicher Fokussierung: Ri 7,2.4.
  3. Vgl. Jan Assmann, Exodus, München 2015, im Kapitel „Die mosaischen Unterscheidungen“, 106-119; bes. 115-117.
  4. Zu den elementaren Strukturen und Zugängen im Bereich der Grundschule vgl. meinen Artikel „Mose und Mirjam. bibeldidaktisch I (Grundschule) in: Mirjam Zimmermann / Heike Lindner (Hg.), Das wissenschaftlich-religionspädagogische Lexikon im Internet, 2015ff., www.wirelex.de (erstellt Februar 2016).
  5. Assmann, a.a.O.
  6. Pluralitätsfähigkeit als Fähigkeit, Perspektivwechsel vorzunehmen, steht in der aktuellen religionspädagogischen Debatte um formale Kompetenzen des RU an prominenter Stelle; vgl. u.a. Gerhard Büttner/Veit-J. Dieterich/Hanna Roose, Einführung in den Religionsunterricht. Eine kompetenzorientierte Didaktik, Stuttgart 2015; Kapitel 3.3 „Diskursivität“, 89-105.
  7. In diesem Sinn: s. meinen Unterrichtsentwurf zur Sintflutgeschichte „Geschieht ihnen recht!? Zwischen Flut und Regenbogen“, in: entwurf. Konzepte, Ideen und Materialien für den Religionsunterricht 3/2014.
  8. Inger Hermann, „Halt’s Maul, jetzt kommt der Segen …“ Kinder auf der Schattenseite des Lebens fragen nach Gott, Stuttgart 2011 (10. Aufl.), bes. 31-33.
  9. Der „Arzt“ Niklas Ahrens in: „In aller Freundschaft. Die jungen Ärzte“, ARD, 14.04., 17:50.
  10. Diese Schwester wird hier nicht Mirjam genannt – aber in der Regel mit ihr identifiziert.
  11. Vgl. Mi 6,4: „Habe ich dich doch aus der Knechtschaft erlöst und vor dir her gesandt Mose, Aaron und Mirjam“, spricht Gott.
  12. So vertreten und herausgearbeitet bes. in der feministischen Theologie, vgl. u.a. Rapp, Ursula: Mirjam. Eine feministisch-rhetorische Lektüre der Mirjamtexte in der hebräischen Bibel, Berlin, New York: Walter de Gruyter 2002.
  13. Vgl. Martina Steinkühler / Barbara Nascimbeni: Die neue Erzählbibel, Gabriel Verlag, Stuttgart 2015.
  14. Vgl. Martina Steinkühler, Religion mit Kindern 1. Materialien für die Grundschule, Göttingen 2013, 27.
  15. Erzählbibel, a.a.O., 48.
  16. Ebd.
  17. Erzählbibel, a.a.O., 53.
  18. Vgl. Rezension von Christiane Thiel, in: Der Evangelische Buchberater 1/2016, hg. Evangelisches Literaturportal. Verband für Büchereiarbeit und Leseförderung, 16.
  19. Guus Kuijer, Die Bibel für Ungläubige. Exodus, Verlag Doris Kunstmann, München 2015.
  20. Ebd., 7-127.
     

Literatur:

  • Assmann, Jan: Exodus, München 2015
  • Büttner, Gerhard/Dieterich, Veit-J. / Roose, Hanna: Einführung in den Religionsunterricht. Eine kompetenzorientierte Didaktik, Stuttgart 2015
  • Hermann, Inger: „Halt’s Maul, jetzt kommt der Segen …“ Kinder auf der Schattenseite des Lebens fragen nach Gott, Stuttgart 10. Aufl. 2011
  • Kuijer, Guus: Die Bibel für Ungläubige. Exodus, München 2015
  • Rapp, Ursula: Mirjam. Eine feministisch-rhetorische Lektüre der Mirjamtexte in der hebräischen Bibel, Berlin, New York 2002
  • Steinkühler, Martina / Nascimbeni, Barbara: Die neue Erzählbibel, Stuttgart 2015
  • Steinkühler, Martina: Religion mit Kindern 1. Materialien für die Grundschule, Göttingen 2013
  • Steinkühler, Martina: „Geschieht ihnen recht!? Zwischen Flut und Regenbogen“, in: entwurf. Konzepte, Ideen und Materialien für den Religionsunterricht 3/2014
  • Thiel, Christiane, in: Der Evangelische Buchberater 1/2016, hg. Evangelisches Literaturportal. Verband für Büchereiarbeit und Leseförderung, 16
  • Zimmermann, Mirjam/Lindner, Heike (Hg.): Das wissenschaftlich-religionspädagogische Lexikon im Internet, 2015ff., www.wirelex.de